Jules Verne - Reise um den Mond (HörbuchHamburg 2005, Rufus Beck)


  • GEHÖRT: Reise um den Mond
    Gelesen von Rufus Beck
    HörbuchHamburg 2005 / HR2
    Musik: Parviz Mir-Ali, frei nach Kompositionen von John Philip Sousa
    3 CDs, 222 Minuten, 23,90 €, ISBN: 3-89903-303-5
    Übersetzt und bearbeitet von Lothar Baier
    Eine Produktion des Hessischen Rundfunks


    INHALT:
    Kurzer Rückblick: Die drei Männer Barbicane, Nicholl und Ardan sitzen in der Columbiade und warten auf den Start. Die letzten Minuten vor dem Start bringen auch die letzten Zweifel Barbicanes an der Reise. Wird alles gut gehen? Fast verplaudern die Mondfahrer ihre verbleibende Zeit, aber sie machen sich rechtzeitig zum Abschuss bereit. Es ist so weit - alle drei verlieren die Besinnung. Michel Ardan erwacht als erster. Er kümmert sich um seine Mitfahrer, die ebenfalls erwachen und scheinbar alles gut überstanden haben. Aber: Fliegt man? Oder nicht? Niemand hat einen Knall gehört! Eine Luke wird geöffnet und tatsächlich: Sie befinden sich auf dem Weg zum Mond! Damit hat Kapitän Nicholl auch seine beiden letzten Wetten verloren. Er händigt Barbicane die 9000 Dollar aus, nicht, ohne eine Quittung zu verlangen...
    Die Reisenden geraten ins Schwärmen von all den neuen Eindrücken, die sie auf ihrer Fahrt zum Mond bekommen. Michel Ardan nimmt alles von der komischen Seite: Er macht sich über seine Mitreisenden lustig, die nichts besseres zu tun haben, als sich mathematischen Gleichungen hinzugeben, während Ardan selbst den Flug genießt. Bei ihren Berechnungen jedoch stoßen Barbicane und Nicholl auf einen verhängnisvollen Rechenfehler: Das Institut, welches die Berechnungen für die Startgeschwindigkeit durchgeführt hatte, hat sich verrechnet! Die Geschwindigkeit der Columbiade war zu gering - man wird das Ziel nicht erreichen, sondern auf ewig in einer Umlaufbahn des Mondes verweilen... Aber die Reisenden haben noch mit vielen anderen Begebenheiten zu tun: Leider hat der Hund Trabant den Start nicht unverletzt überstanden und er stirbt bald. Um den toten Körper nicht in der Columbiade halten zu müssen, wird der Hund aus dem Geschoss geworfen - und wird selbst zu einem Trabanten der Columbiade! Weitere Abenteuer müssen überstanden werden: Der Sauerstoffgehalt in dem Gefährt ist zu hoch und wird den Gefährten fast zum Verhängnis. Die Schwerelosigkeit bekommt man am eigenen Leib zu spüren. Der Mond kommt immer näher und man kann die Mondlandschaft analysieren. Kälte muss ertragen werden. Ein Meteor rammt fast das Gefährt. Und schließlich führt das Zünden der Raketen an Bord der Columbiade dazu, daß die drei Männer zurück auf die Erde fallen...
    Natürlich werden sie gerettet, sie landen im Meer, aber auch die Rettungsaktion verläuft nicht ohne Abenteuer!


    MEINE MEINUNG:
    Bei der Fortsetzung von "Von der Erde zum Mond" ist Rufus Beck mal wieder in Höchstform!! Barbicane spricht er nüchtern und sachlich, Nicholl hat einen Hamburger Akzent und Ardan...natürlisch einän fronssösischen Akzon!! Besonders empfehlenswert ist die Stelle, bei der der hohe Sauerstoffgehalt in der Columbiade zu einem Rauschzustand der Gefährten führt. Beck dreht auf!
    Es fällt auf, daß die Musik im 2. Teil der Geschichte auf einmal mystischer wird: Solange die Raumfahrt anhält, bleibt das auch so. Direkt nach der Landung auf der Erde wird sie wieder fröhlich wie im ersten Teil und ich musste automatisch wieder an Gert Fröbe denken. (Tollkühne Männer in ihren fliegenden Kisten) Ich kann Rufus Beck gar nicht genug loben, es macht einfach Spaß, diese Geschichte zu hören. Allerdings ist sie ja auch rund 1 Stunde kürzer als "Von der Erde zum Mond". Eigentlich schade...


    ANMERKUNG:
    Ungewöhnlich der folgende Hinweis im Inlett der CD: „Die Übersetzungsrechte sind noch nicht abgegolten, da wir trotz größter Bemühungen den Übersetzer nicht ausfindig machen konnten.“ Das machte man bereits beim 1. Teil.


    [asin]3899033043[/asin]

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  • Quote

    Original von Poldi
    ANMERKUNG:
    Ungewöhnlich der folgende Hinweis im Inlett der CD: „Die Übersetzungsrechte sind noch nicht abgegolten, da wir trotz größter Bemühungen den Übersetzer nicht ausfindig machen konnten.“ Das machte man bereits beim 1. Teil.
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    Merkwürdig, dabei ist es so einfach: Die Textvorlage zu dieser Vertonung ist die von Bärmeier & Nikel.