Posts by Predantus

    Skeptisch macht nur die angegebene Lauflänge. Bei Andreas' Angabe ist die Serie immerhin 160 Minuten länger. Das würde bedeuten, dass mehr als zweieinhalb Stunden fehlen würden. Damit wäre die Pidax-Veröffentlichung für mich leider völlig indiskutabel.

    Da würde ich niemals einsteigen. Früher hätte mich die Höhe nicht gestört, aber seit einigen Jahren kann ich das überhaupt nicht mehr vertragen. Ich habe dann immer das Gefühl, da würde eine Hand kommen, um mich im nächsten Moment herunterzuziehen. Ne, dass muss nicht sein.

    Es steht wohl eine Neuverfilmung von „Reise um die Erde in 80 Tagen“ an. Wie man in TV-Foren lesen kann – https://www.tvforen.de/read.php?1,1504213 – haben sich im Mai das ZDF, France Télévisions und die italienische RAI sich zur „European Alliance“ zusammengetan, um Ressourcen zu sparen und gemeinsam stärker gegen diverse Bezahl-TV-Anbieter vorgehen zu können. Dazu gehören auch TV-Produktionen, wie anscheinend die Neuverfilmung des Verne-Klassikers, wohl in Form einer Weihnacht-Serie. Man kann also gespannt sein.

    Ich freu mich auch schon auf die aktuelle Ausgabe und auch den Sonderband. Ich bin ja echt gespannt, wie die drei Dr. Ox-Geschichten bei den Verne-Lesern ankommen werden, die ja nicht von Verne sind, wobei ja diesmal nur die ersten beiden drin sind. Da bleibt dann noch Spannung für das nächste Mal.


    Bernhard hat schon recht, viel los ist hier im Forum nicht mehr. Liegt vielleicht an der neuen Software. Irgendwie kann ich mich mit der Version nicht so recht anfreunden.

    Ich bin gespannt. Sicher hätte ich sir mir auch schon besorgt, wenn die andere Serie, mit der ich sie zusammenbestellen wollte, nicht verschoben worden wäre.

    Vielleicht interessanter – ich packe es mal der Einfachheit halber hier mit in das Thema – ist die Jugendbuchausgabe von „Zwanzigtausend Meilen unterm Meer“ aus dem Leipziger Verlag Greßner & Schramm. Wie man auf den Abbildungen erkennen kann, steht auf dem Cover aber jeweils eine andere Verlagsangabe. Auf der einen ein Verlag aus Berlin namens Ludwig Lewin und beim anderen ein Göttinger Verlag von Franz Wunder. Beim letzteren kann man ganz gut erkennen, dass die ursprüngliche Verlagsanagabe überklebt worden ist. Was unter der Überklebung steht, das kann man nicht wirklich erkennen, aber mit etwas Fantasie kann man zumindest Leipzig erraten. Die Verlagsangabe danach scheint allerdings auf MM. zu enden. Im Gegensatz zum ersten Band hat man im zweiten den alten Innentitel mit dem Einband verklebt und durch einen neuen ersetzt; aber da einer der Vorbesitzer offenbar neugierig war, hat er das Blatt ein wenig gelöst, und man erkennt, dass auch das die Angabe Leipzig Verlag Greßner & Schramm steht.


    Inhaltlich sind beide Ausgaben identisch. Der Roman auf 120 Seiten zusammengeschrumpft. Kurioserweise beginnt die Kapitelzählung nach dem zwölften Kapitel erneut mit dem vierten Kapitel. Allerdings läuft die Handlung offenbar korrekt weiter. Gelsen habe ich es nämlich nicht.

    Nun konnte ich auch meinen Bestand an Bänden aus der Reihe „Jules Verne – Reiseerzählungen“ um den Roman „Reise nach dem Mittelpunkt der Erde“ bereichern. Der Umschlag dürfte ja schon durch die Website von Andreas bekannt sein. Mein Band hat allerdings weinrotes Leinen, aber wie bei Andreas weicht der Titel dort von dem auf dem Umschlag ab.

    Na dann will ich mal den Inhalt angeben.


    Jules Verne
    Erinnerungen und Versionen
    Zehn Stunden auf der Jagd
    Kindheits- und Jugenderinnerungen
    Bezüglich des Géant
    Vierundzwanzig Minuten im Ballon
    Eine ideale Stadt


    Gedichte
    Der Dampf
    Der Tod
    Der Mond
    Kehrt der gestrenge Winter
    An das Morphium
    Das Klagelied von John Playne
    Das Irrlicht
    Grönländisches Lied
    Erinnerungen an Schottland
    Die Tankadère
    Wenn der Gesang erklingt
    Der Kothaufen und der Dünnschiss (Eine Fabel)


    Bei „Zehn Stunden“ ist die Basis die Hartleben-Übersetzung, die aber noch mal mit dem Original verglichen und worden ist. Dadurch wurde einiges angepasst und ergänzt. Die „Erinnerungen“ und die „Ballonfahrt“ sind die Übersetzungen von Bernhard. Der „Géant“ wurde von Meiko Richert für das Buch übersetzt und „Eine ideale Stadt“ von Volker, der sie aber noch einmal durchgesehen und wohl hier und da noch ein bisschen was geändert hat. Die Gedichte sind alte Übersetzungen aus den Romanen und die Übertragungen von Ralf Tauchmann, die schon mal in der „Nautilus“ standen. Das letzte Gedicht ist eine von Volker entdeckte Fabel in Versform; hier allerdings in einer Prosa-Übertragung von Bernhard.



    MICHEL VERNE
    Kreuz und quer durch die Wissenschaften
    Über den Eiffelturm
    Vom Krieg von Morgen, medizinischen Patenten und künstlichen Rubinen
    Die Brücke über den Ärmelkanal
    Austern und Ameisen; Wissenschaftliches Urteil über den Geschmack von Frauen
    Kombinierte Fotografie; Elektrizität zu Hause
    Unter der Erde
    Ein Schnellzug der Zukunft
    Menschen und Tiere
    Intelligenz und Schmerz, ein angelsächsisches Anästhetikum


    Gedichte
    Michel Verne, Komponist und Dichter (Einleitung, basierend auf einen Text von Volker, der bisher nur auf Französich vorlag und ein wenig mit Teilen eines "Nautilus"-Textes ergänzt wurde)
    Vor einer zerbrochenen Säule
    Die Totengräber des Ganges
    Im Kloster


    Den Hauptteil bilden hier die neun Wissenschaftstexte von Michel Verne für den Figaro. Die meisten wurden zum ersten Mal ins Deutsche übersetzt. Es sind meist alles kleine Geschichtchen in charmantem Plauderton. Im Gedichtteil sind alle derzeit bekannten Michel-Verne-Dichtungen zu finden. Die „Säule“ stand bereits in der „Nautilus“; die anderen beiden wurden für den Band ins Deutsche übertragen.

    Ich habe letztens mal irgendwo aufgeschnappt, dass Jules Verne das Vorwort zu einem Roman von Robert Cromie verfasst haben soll. Der Roman heißt "A Plunge into Space". Das soll angeblich das einzige Vorwort sein, dass Jules Verne jemals für einen anderen Autor verfasst hat. Ist da was dran?

    Heute nun die versprochenen Bilder zur "Seeschlange" aus der "Kollektion Jules Verne". Das Cover verspricht hier mehr, als das Buch dann hält.

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