Fahrradfahren in Frankreich

  • ...gemeint ist die TOUR DE FRANCE. ;) (Der Titel gibt Aufschluss über meine Kenntnisse...)


    Und: Wer guckt's?


    Falls ja: Wegen des Sports, oder wegen des Dopings? :cool:


    Dafür, dass ich 1.) eigentlich den Sport sau-langweilig finde und 2.) überhaupt keine Ahnung von der Tour habe, habe ich in diesem Jahr bereits relativ viel im Fernsehen mitbekommen.

  • Sehen nur wenn nichts anderes drin ist oder man (wie am Sonntag) dazu gezwungen wird, aber selbst dann nur mit einen Auge.


    Ansonsten hab ich dennoch Respekt, sich freiwillig über 160km und zig Berge zu quälen ist schon eine beachtliche Leistung.


  • http://portal.gmx.net/de/theme…269900043434341lHO0Q.html



    Konsequent. Oder?

  • Richtig so :up:
    Zwar schade um alle die "clean" sind, aber trauen kann man ja (fast) keinem mehr.


    Hier gibt es noch mehr zu lesen:
    http://www.tagesschau.de/aktue…D7130536_NAV_REF1,00.html
    u.a.

    Quote

    Nach dem neuerlichen Dopingfall im Team schließt die Deutsche Telekom einen Ausstieg aus dem Radsport nicht mehr aus. "Wir müssen die Faktenlage prüfen", sagte Telekom-Sprecher Christian Frommert in der ARD. Die derzeitigen Ereignisse seien "sehr, sehr enttäuschend und schockierend".

  • Das meinen in- und ausländische Zeitungen


    Der Tourausstieg von ARD und ZDF beschäftigt am Tag danach viele in- und ausländische Kommentatoren. War das die richtige Entscheidung? Kann ein "mafiöses System" so ausgehoben werden? tagesschau.de hat einige Stimmen zusammengetragen.


    Nachzulesen hier: http://www.tagesschau.de/aktue…en/0,,OID7132568_,00.html


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    Jaja, die Franzosen ...... :rolleyes:, gleich wieder die alten Klamotten auspacken und an der Situation selbst nicht viel ändern wollen.


    Der "General-Anzeiger" verschweigt natürlich wieder die hälfte, es wird nur nicht mehr live berichtet aber Kurzzusammenfassungen gibt es schon.


    Die "Rhein-Zeitung" und der "Tagesspiegel" sehen das genau richtig :imho:


    Bezeichnend oder eher erstaunlich fand ich allerdings die Reaktion eines Australischen Kommentators heute morgen in MoMa:
    "Ich weis gar nicht warum Deutschland sich so aufregt, mit der Tour hat das doch gar nichts zu tun, der Dopingtest war doch schon im Juni"
    :junge:

  • ... da ja nach Berichten selbst schon im Amateur-"Radsport" fleißig gedopt wird, ist das Ganze doch sowieso eine "TOUR DE FARCE". Es kann mir auch keiner einreden, dass ohne Mittelchen die Leute 14 Tage hintereinander jeweils 160 bis 220 km am Tag, und das auch noch durch die Berge, so einfach (trotz Trainings) hinlegen. Und wenn ich dann sehe, was da in den Vorjahren für teilweise "zarte" Kerlchen auf dem Siegertreppchen waren, da binn ich doch sehr vorsichtig.
    Eigentlich ist es doch sowieso nur ein Wettrennen zwischen der medizinischen Hochrüstung und den Verfolgungsbehörden. Ich denke selbst ein Armstrong hatte damals einfach Schwein, dass die Testung noch hinter der amerikanischen Forschung hinterher rannte....
    Mein Bedarf an der TOUR ist jedenfalls gedeckt.
    Ich hab jahrelang vor der Haustür den Bahnradsport verfolgt. Aber bei der Trickserei machte es mir keinen Spaß mehr und da hab ich auch dafür schon seid zwei Jahren die Eintrittsgelder für das Oval gespart. Bei den Fahrerinnen waren Typen dabei, die hätten sich als Schwiegersohn bei mir bewerben können. Das kann doch nicht normal sein. Die letzten Europameisterschaften die letzte Woche bei uns waren hatte ich dann gleich ad Acta gelegt.....
    X(

  • Ich habe von Anfang an gesagt: ohne Mich
    Leider Befürchte ich, das die Chinesen bei der Olypiade genauso Siegen

    :P


    Lobo





    Glück ist das einzige was sich verdoppelt, wenn man es teilt[SCHILD=random]der beste Lobo der Welt [/SCHILD]

  • Rasmussen für WM und Olympia gesperrt


    Der Gesamtführende der Tour de France, Michael Rasmussen (RAB), ist vom dänischen Radsport-Verband (DCU) aus der Nationalmannschaft gestrichen worden. Als Begründung für die Maßnahme führte DCU-Geschäftsführer Jesper Worre an, dass Rasmussen mehrfach seiner Meldepflicht gegenüber dem Weltverband UCI nicht nachgekommen sei.



    Nach Informationen der französischen Sportzeitung "L'Equipe" gab Rasmussen nicht an, wo er sich vor der Tour de France aufgehalten hatte, weswegen die UCI keine unangemeldeten Kontrollen habe durchführen können. Dies sei bereits zum wiederholten Male geschehen.


    „Wir haben Rasmussen mehrfach gewarnt, dass er sich dem UCI-Reglement entsprechend verhalten soll. Jetzt haben wir kein Vertrauen mehr in ihn“, sagte Worre. In der Internetausgabe der Zeitung "Politiken" sprach Worre von drei Verwarnungen in den vergangenen 18 Monaten. Der DCU-Geschäftsführer fügte an, dies bedeute zwar nicht, dass der Däne gedopt habe. Sein Verhalten werfe jedoch viele Fragen auf.


    Rasmussen selbst soll laut "L'Equipe" angegeben haben, dass er nur einmal wegen eines solchen Versäumnisses verwarnt worden sei.


    Nach den UCI-Statuten müssen die Radprofis den Weltverband für mögliche Dopingtests über ihren jeweiligen Aufenthaltsort in Kenntnis setzen. Die UCI hatte Rasmussen wegen der Verfehlungen am 29. Juni offiziell verwarnt. Rasmussen darf damit nicht bei der Straßen-WM in Stuttgart (25. bis 30. September) und den Olympischen Spielen 2008 in Peking starten.


    Der 33 Jahre alte Profi des niederländischen Teams Rabobank hatte am vergangenen Sonntag die achte Etappe der Tour de France gewonnen und durch den Sieg bei der Bergankunft in Tignes das Gelbe Trikot von T-Mobile-Profi Linus Gerdemann übernommen.


    red/sid | Stand: 19.07.2007, 22.51 Uhr
    Quelle: tagesschau.de



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    Würde es überhaut noch jemanden wundern :rolleyes:

  • ... passt ja wieder.
    - Tja, und dann ist das eingetreten was ich schon vermutet hatte: ARD und ZDF geben ein Warnsignal und die Privaten springen in die Bresche und machen noch Geld damit.... Ich hatte vorher schon Probleme mit eingen Sendern, dass verstärkt noch meine Antipathie.
    :{

  • Astana-Kapitän Alexandre Vinokourov ist nach seinem Sieg beim Einzelzeitfahren am vergangenen Samstag positiv auf Fremdblutdoping getestet worden. Das hat sein Team bestätigt. Der Rennstall zog als Konsequenz sein Team von der Tour zurück. Damit ist die Frankreich-Rundfahrt auch für Andreas Klöden beendet.


    Alexandre Vinokourov ist nach seinem Zeitfahrsieg am 21. Juli positiv auf Fremdblutdoping getestet worden. Das bestätigte Astana-Sprecherin Corinne Druey. Der Rennstall hat unmittelbar nach Bekanntwerden des positiven Testergebnisses seine Konsequenzen gezogen und ist aus der Tour de France ausgestiegen. Damit ist auch für Andreas Klöden die Frankreich-Rundfahrt beendet. Der Deutsche lag bisher auf dem fünften Platz der Gesamtwertung.


    "Entsprechend des Ethik-Codes des Teams haben wir Alexandre suspendiert und nach Hause geschickt", so der luxemburgische Teamchef Marc Biver. "Man hat einen sehr hohen Gehalt an fremden Blutkörpern festgestellt, was auf Doping mit Fremdblut hinweist. Wir müssen jetzt eine weitere Analyse abwarten, da Alexandre alle Vorwürfe bestreitet." Vinokourov selbst habe die B-Probe bereits beantragt.


    Tour-Organisatoren wollten den Teamausstieg


    Biver bestätigte zudem, dass ihm die Tour-Organisatoren zum sofortigen Ausstieg der gesamten Mannschaft geraten haben. "Als wir von der positiven Probe erfahren haben, haben wir uns mit den Tour-Organisatoren zusammengesetzt und die haben uns geraten, das Team zurückzuziehen." Gleichzeitig bezeichnete der Teammanager den erneuten Dopingfall als positives Signal: "Vielleicht ist es für den Radsport gut, was heute passiert ist, weil es zeigt, dass es unmöglich ist, die neuen Kontrollen durch Manipulation auszutricksen."


    Vinokourov hatte am Samstag das erste schwere Einzelzeitfahren auf der 13. Etappe überlegen gewonnen, nachdem er zuvor auf der achten und neunten Etappe in den Alpen den übrigen Favoriten hinterhergefahren war. Der Grund für den Leistungseinbruch während der ersten Bergetappen waren die Folgen eines schweren Sturzes auf der fünften Etappe. Doch einen Tag nach seinem überraschenden Zeitfahrsieg erlebte Vinokourov am Plateau-de-Beille in den Pyrenäen einen Totaleinbruch und verlor fast eine Stunde auf seine Konkurrenten.


    Tags darauf fuhr der Astana-Kapitän in den Bergen jedoch zum Erstaunen vieler Beobachter einen zweiten Tagessieg ein. Erinnerungen an den Amerikaner Floyd Landis wurden wach, der im letzten Jahr nach seinem Totaleinbruch ebenfalls eine schwere Bergetappe für sich entschieden hatte und später die Tour gewann. Unmittelbar im Anschluss an seinen Etappensieg war der Amerikaner positiv auf Testosteron getestet worden.


    Quelle: tour.ard.de



    :rolleyes: :gaehn:

  • Kommt mir vor wie bei den zehn kleinen Negerlein.


    Mal kucken, ob sich am Ende ein einzelner Fahrer mehrere Trikots überstreifen muß, weil ansonsten nicht mehr genug andere Leute mitfahren. Oder ob am Ende überhaupt noch einer über die Ziellinie kommt.
    Ich seh' ihn schon gemütlich seinen Drahtesel schiebend über die Champs-Élisées schlendern, einen Longdrink in der anderen Hand, eine Blumenkette um den Hals und ein lässiges Lächeln auf den Lippen ... :D


    Gruß
    Skywise

  • Quote

    Original von Skywise
    Ich seh' ihn schon gemütlich seinen Drahtesel schiebend über die Champs-Élisées schlendern, einen Longdrink in der anderen Hand, eine Blumenkette um den Hals und ein lässiges Lächeln auf den Lippen ... :D


    DAS würde ich mir dann auf jeden Fall ansehen :lach:

  • Schöne Vorstellung. :lol:


    Ich bin momentan bei dem Gedanken angekommen: Lasst sie doch soviel Dopen, wie sie wollen. Ist doch ihre Gesundheit - soll jeder Sportler für sich selbst entscheiden. Man kann ja 2 Klassen aufmachen: Gedopt und ungedopt. Die Gedopten kriegen eine Spritze als Kennzeichnung aufs Trikot gedruckt...


    Dass die Leistungen dann aber weniger wertgeschätzt werden, damit müssen sie dann leben. Denn trotz des Dopings vollbringen sie ja im Grunde nach wie vor Übermenschliches. Nur dass man es jetzt nicht mehr ernst nimmt...