BVBorussia Dortmund 09

  • Quote from "Rominho"

    Das war eine tolle Leistung des BVB und ein verdienter Sieg. Das war ein grosser Schritt Richtung Meisterschaft!


    Platz drei und damit direkte CL Teilnahme ist sicher :-D

    :P


    Lobo





    Glück ist das einzige was sich verdoppelt, wenn man es teilt[SCHILD=random]der beste Lobo der Welt [/SCHILD]

  • Für Euphorie ist beim BVB kein Platz:
    Am Samstag wartet schon das Derby

    Nüchternheit und Sachlichkeit beherrschen die Szenerie beim Tabellenführer. Bereits wenige Minuten nach dem Abpfiff des Spitzenspiels gegen den FC Bayern am späten Mittwochabend blickten Spieler und Verantwortliche nach vorn. "Eine Vorentscheidung war das nicht", betonte BVB-Chef Hans Joachim Watzke. Und Kapitän Sebastian Kehl sagte: "Unsere Fans wollen den Derbysieg. Und wir stehen in der Pflicht, alles rauszuhauen."

    Selten war es im Vorfeld eines Derbys so ruhig wie dieses Mal. Ein Duell, das üblicherweise schon Wochen vorher medial gepusht wird, stand klar im Schatten des Gipfeltreffens am Mittwoch im Signal Iduna Park. Ähnlich wie 2003, als der BVB "unter der Woche" sein Champions-League-Spiel in Madrid bestreiten musste bzw. durfte, und anschließend ein völlig unaufgeregtes Derby in Gelsenkirchen folgte, das 2:2 endete.

    Das Hinspiel gewann der BVB mit 2:0.
    Ein Ergebnis, mit dem man aus Dortmunder Sicht sicher wieder ganz gut leben könnte. "Sieben Punkte", rechnet Robert Lewandowski vor, fehlen noch zur Titelverteidigung. Bei nur noch vier ausstehenden Partien darf und will sich der Deutsche Meister keinen Aussetzer erlauben - unabhängig von der Brisanz und der Bedeutung, die ein Derby ohnehin hat.


    Für Jürgen Klopp kommt die 140. Auflage dieser "Mutter aller Derbys" genau zum richtigen Zeitpunkt: "Es gibt genau ein Spiel, das wir schon am nächsten Morgen hätten spielen können, und das ist das Derby." Motivations- oder Konzentrationsprobleme nur drei Tage nach so einem Highlight wie gegen Bayern München wird es also nicht geben beim BVB. Zumal es, wie gesagt, nicht nur gegen Schalke geht, sondern indirekt auch wieder gegen die Bayern, die am Samstagabend gegen Mainz versuchen wollen, den Rückstand zu verkürzen.


    "Es war ein wichtiger Schritt gegen unseren größten Konkurrenten - mehr nicht", sagt Michael Zorc deshalb über das 1:0 gegen den Rekordmeister und fügt hinzu: "Es ist noch ein weiter Weg bis zur Meisterschaft." Das wissen auch die Spieler. "Es wird noch ein hartes Stück Arbeit", meint Mats Hummels. Denn: "Mit 69 Punkten wird man dieses Jahr nicht Deutscher Meister", orakelt Hans-Joachim Watzke.


    Borussia will in der Arena möglichst die Punkte 70, 71 und 72 einfahren - und damit auch das zweite Derby in einer Saison für sich entscheiden.

    :P


    Lobo





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  • BVB ohne Subotic gegen Schalke -
    Götze vor Rückkehr in den Kader

    Borussia Dortmund muss im 140. Revierderby am Samstag (Anstoß 15.30 Uhr, live im Netradio) auf Neven Subotic verzichten. Der Innenverteidiger fällt wegen einer Wadenprellung aus. Ein Fragezeichen steht noch hinter Mario Götze. Sollten die Beschwerden im Sprunggelenk rechtzeitig abklingen, steht der Nationalspieler erstmals seit dem 16. Spieltag im Kader.

    Auf halber Strecke zwischen Dortmund und Gelsenkirchen macht der BVB heute Abend in Essen Quartier. Derzeit sind 19 Spieler mit dabei, auch Chris Löwe.


    Für Subotic wird Felipe Santana spielen, der im Hinspiel (2:0) ein Tor schoss. "Glücklicherweise ist er seit zehn Tagen wieder voll im Training", sagt Trainer Jürgen Klopp

    :P


    Lobo





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  • 2:1 - Piszczek und Kehl schießen
    Borussia nach Rückstand zum Derbysieg


    Borussia Dortmund krönt eine außergewöhnliche Woche mit dem Derbysieg! Drei Tage nach dem 1:0 gegen den FC Bayern München gewann der Deutsche Meister auch das 140. Revierderby beim FC Schalke 04 mit 2:1 (1:1) und gewann erstmals seit 1996/97 beide Duelle gegen Königsblau. Der Jubel im schwarzgelben Block kannte keine Grenzen. Um 17.29 Uhr kam die Mannschaft nochmal raus und ließ sich feiern!

    61.673 Zuschauer in der ausverkauften Veltins-Arena sahen ein hart umkämpftes Derby, in dem Schalke nach acht Minuten durch Farfan in Führung ging, Piszczek aber bereits nach gut einer Viertelstunde ausglich und der eingewechselte Kehl in der 63. Minute den BVB mit 2:1 in Führung brachte. Diesen Vorsprung ließ sich Schwarzgelb nicht mehr nehmen - 8.000 Fans feierten ihr Team enthusiastisch.


    Ausgangslage:
    Dritter gegen Erster - sowohl in der Gesamt- als auch in der Heim- und Auswärtstabelle. Auch Tore schienen garantiert: In Spielen mit Schalker Beteiligung fielen in dieser Saison die meisten Treffer (104), nur Bayern schoss zu Hause mehr Tore als Schalke (42), kein anderes Team war auswärts treffsicherer als der BVB (29).

    Personalien:
    Schalke musste auf die Torhüter Fährmann und Hildebrand verzichten, beim BVB fehlten Subotic und Koch. Götze stand erstmals seit dem 16. Spieltag wieder im Kader. Gegenüber dem 1:0 am Mittwoch gegen den FC Bayern gab es zwei Wechsel: Für den verletzten Subotic spielte Santana, außerdem rotierte Bender für Kehl in die Mannschaft.


    Taktik:
    Beide Mannschaften begegneten sich aus einer 4-2-3-1-Grundordnung, wobei das Schalker Spiel in die Breite angelegt war. Über die Flügel ging es nach vorne, mit Flanken sollten Huntelaar und der nachrückende Raul gefüttert werden. Borussia setzte auf schnelle Kombinationen durchs Zentrum.

    Spielverlauf & Analyse:
    Von Beginn an war kein Abwarten, kein Abtasten beider Teams zu bemerken. Der Zeiger der Stadionuhr hatte sich noch nicht einmal komplett herum gedreht, da war der BVB bereits das erste Mal gefährlich vor dem Tor von Schalkes Keeper Unnerstall: Großkreutz bediente Bender im Strafraum mit der Hacke, dessen Schuss konnte jedoch vom Schalker Keeper mit dem Knie pariert werden.


    Doch die Schalker wirkten wenig geschockt vom Vorwärtsdrang der Schwarzgelben. Sie spielten ebenfalls munter nach vorne. Farfan zog nach einer zu kurz abgewehrten Ecke vom rechten Strafraumeck aus ab, Kagawa fälschte noch ab und ließ Weidenfeller keine Abwehrchance. Der Ball schlug nach acht Minuten zum 1:0 für die Hausherren im linken unteren Eck des Tores ein.


    Ein erster Rückschlag, von dem sich das Team des BVB aber unbeeindruckt zeigte. Es ging jetzt Schlag auf Schlag. Beide Teams spielten mit offenem Visier und der BVB weiter mit Druck auf das Schalker Tor. Zunächst verzog
    Lewandowski nach einem Befreiungsschlag von Hummels (14.), dann ergatterte sich Piszczek nach einer Ecke den Ball und versenkte ihn mit einem sehenswerten Drehschuss im Schalker Tor (17.).


    Es entwickelte sich für die Zuschauer ein packendes, wenn auch spielerisch nicht hochklassiges Derby, in dem Schalke immer wieder versuchte, mit Fuchs und Farfan über die Flügel Druck zu machen. Ihre Flanken konnten aber zumeist von Santana und Hummels im Zentrum entschärft werden. Auch Borussia versuchte es über Außen, Kagawa scheiterte aber per Kopf an Unnerstall, nachdem Kuba zunächst Fuchs getunnelt und Piszczek dann fein von rechts geflankt hatte (32.).


    Kurz vor dem Pausenpfiff dann noch einmal Glück für Schwarzgelb: Huntelaars Kopfball nach der bereits neunten Schalker Ecke (insgesamt sollten es nach 45 Minuten zehn sein) strich haarscharf am rechten Pfosten von Weidenfellers Tor vorbei (42.).



    In der Pause wechselte Klopp den angeschlagenen Bender (Rückenprobleme) aus, Kehl kam für ihn auf den Platz. Doch auch der BVB-Kapitän konnte in den ersten Minuten der zweiten Halbzeit die Schalker Drangphase zunächst nicht verhindern. S04 kam immer wieder über außen, doch Huntelaar verpasste erst per Kopf (50.) und vier Minuten später freistehend aus vier Metern die große Möglichkeit zur erneuten Schalker Führung. Glück hatten aber dann die Hausherren, als Gündogans Schuss von der Strafraumgrenze nur Zentimeter am Pfosten vorbei strich (56.), im direkten Gegenzug rettete Weidenfeller klasse per Fuß gegen Draxler.


    Die Schalker machten in den ersten 15 Minuten der zweiten Hälfte das Spiel, doch das nächste Tor schoss der BVB: Nachdem Großkreutz zunächst zwei Mal aus der Distanz an Abwehrmann Uchida scheiterte, war es nach der folgenden Ecke Kehl, nachdem Metzelder den Ball wohl mit der Hand abfälschte und dieser direkt vor den Füßen des Kapitäns landete, der ihn aus kurzer Distanz über die Linie drückte - 2:1 für den BVB nach 63 Minuten. Nur wenige Sekunden später waren es dann Kuba und Gündogan, die Unnerstall prüften und um ein Haar für Borussia erhöht hätten (65.).


    Schalke wirkte nicht mehr so präsent wie noch zu Beginn der Halbzeit, und der BVB war dann auf Ergebnissicherung bedacht, blieb aber durch Konter gefährlich. So verpasste Santana das Tor per Kopf nur knapp (76.). Kurz darauf waren die Schwarzgelben dann abermals im Glück und konnten sich beim Schalker Platzwart bedanken. Der Rasen war Schuld, als der Ball nach einer scharfen Hereingabe von Pukki genau vor den Füßen von Schalke-Stürmer Huntelaar versprang und dem elf Meter vor dem Tor freistehenden Niederländer die riesige Ausgleichs-Möglichkeit verbaute (79.). Auf der anderen Seite hatte der für Kuba ins Spiel gekommene Perisic die Möglichkeit, alles klar zu machen, scheiterte aber aus spitzem Winkel an Unnerstall (86.). Den Schalkern fiel nicht mehr viel ein.


    Ausblick:
    Im Liga-Finale hat der BVB noch zwei Heimspiele (am kommenden Samstag, 18.30 Uhr, gegen Mönchengladbach sowie am 5. Mai gegen Freiburg) und tritt noch einmal auswärts an (am 28. April in Kaiserslautern). Alle Partien sind bereits ausverkauft.

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    Lobo





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  • Wer soll uns jetzt noch Stoppen :-D :typo_041:

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    Lobo





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  • Quote from "Lobo"

    Wer soll uns jetzt noch Stoppen :-D :typo_041:


    Jetzt sieht es super aus! Das sollten sie auf jeden Fall packen.

  • Quote from "Dirk Pitt"

    Jetzt sieht es super aus! Das sollten sie auf jeden Fall packen.



    Ja, acht Punkte Vorsprung bei noch neun zu vergebenen :-D

    :P


    Lobo





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  • Dortmund: Autokorso am 13. MaiBVB: Erst Berlin, tags darauf die Meisterfeier
    Am detailierten Konzept feilen die Stadt Dortmund und der BVB 09 zwar noch, doch eins steht schon fest: Am Tag nach dem Pokalfinale in Berlin gegen Bayern München, also am 13. Mai, startet der designierte Meister die große Party in der Heimatstadt. Noch nicht bekannt ist das Ziel des Autokorsos mit den Spielern der Klopp-Elf.
    [Blocked Image: http://cussler.plusboard.de/userpix/cussler/8_bvbkorso1334752757_zoom25_crop_560x205_560x20526191_1.jpg]


    15. Mai 2011: Die Dortmunder Anhänger feiern ihren BVB. Knapp ein Jahr später soll es die Neuauflage der Party geben.
    Ziel sei aber weder das Gelände der Westfalenhalle wie im vergangenen Jahr, noch das Stadion. Da am selben Tag in Nordrhein-Westfalen Landtagswahlen stattfinden, könnte der Korso nach Schließung der Wahllokale starten. Jedoch überlegt die Stadt auch nach Angaben von Sprecher Udo Bullerdieck, den Start vorzuverlegen, damit die Sportsendungen am frühen Abend noch Partybilder zeigen können.


    Zwei Punkte fehlen dem BVB noch zur Wiederholung des Triumphs aus der Vorsaison. Möglich ist also schon eine Spontanfeier an diesem Samstag. Sollten die Bayern am Nachmittag in Bremen (15.30 Uhr) nicht gewinnen oder die Borussia am Abend gegen den Namensvetter aus Mönchengladbach die Oberhand behalten, wäre der Drops gelutscht.


    Für diesen Fall ist die Stadt gewappnet und wird im engeren Innenstadtbereich auf einigen Plätzen zusätzliche Gastronomiestände aufbauen. Wird Dortmund nicht vorzeitig Meister, wird das Angebot am darauffolgenden Samstag (28.4.) erweitert, wenn der Titelverteidiger beim Schlusslicht in Kaiserslautern antritt.

    :P


    Lobo





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  • Alle Neune für die Rekord-Meisterschaft
    Zwei Tage vor dem Anpfiff des Heimspiels gegen Borussia Mönchengladbach schien sich Jürgen Klopp in die Rolle von Lucien Favre zu versetzen. Nach dem Gladbacher Sieg gegen Köln und der Schalker Niederlage gegen den BVB sei "die Chance riesengroß, sich direkt für die Champions League zu qualifizieren", sagte der BVB-Coach aus dem Blickwinkel seines VfL-Kollegen, der sich zudem die Frage stellen könne, "ob der Gegner noch bei 100 Prozent Konzentration ist?"


    Dann wechselte Klopp gedanklich die Seiten und stellte fest: "Es ist die ganz große Herausforderung, genau das zu sein: voll konzentriert gegen die viertbeste Mannschaft dieser Saison, die uns im Hinspiel Riesenprobleme bereitet hat. Ich erwarte von jedem Spieler und von jedem Zuschauer 100 Prozent Wettkampfbereitschaft."


    Borussias Cheftrainer ließ durchblicken, welche Bauchschmerzen ihm die zeitlichen Ansetzungen dieses 32. Spieltages bereiten: "Am besten wäre es gewesen, alle spielen um 15.30 Uhr." Die Bayern treten jedoch drei Stunden vor dem BVB an - und wenn sie nicht in Bremen gewinnen, steht Borussia Dortmund 70 Minuten vor Anpfiff der eigenen Partie gegen Borussia Mönchengladbach vorzeitig als Deutscher Meister fest. "Anscheinend", klagt Klopp, "hat bei der DFL niemand daran geglaubt, dass an diesem Wochenende eine Entscheidung fallen könnte. Zumindest nicht zu unseren Gunsten."


    Klopps Klagen haben rein sportliche Gründe. Borussia Dortmund will im Fernduell zwischen Gladbach und Schalke im Kampf um die Direktqualifikation zur UEFA Champions League keinen Hauch von Wettbewerbsverzerrung aufkommen lassen. Umso deutlicher sind seine Appelle an Mannschaft und Publikum: "Wenn wir das hinkriegen, unbeeindruckt von allem unser Spiel durchzuziehen, wäre das herausragend."

    Mit den beiden Auswärtssiegen in Wolfsburg und in Gelsenkirchen, gepaart mit dem Erfolg gegen die Bayern, hat sich seine Mannschaft "in einer außergewöhnlichen Woche in eine Ausgangsposition gebracht, die kaum positiver sein könnte. Nun wollen wir sie mit großer Professionalität zu Ende bringen."


    Worte wie "giftig sein" und "leidenschaftlich" fallen, "um das Maximale aus diesem Spiel heraus zu holen." Denn Klopp will nicht nur diese drei Punkte, sondern am liebsten alle neun, die noch zu vergeben sind. "Ich möchte, dass wir aus dieser Saison das Maximale herausquetschen und alles an Punkten sammeln, was möglich ist."


    Mit 81 Zählern wäre Borussia Dortmund dann Rekord-Meister im wahrsten Sinne des Wortes.

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    Lobo





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  • "Und schon wieder Deutscher Meister BVB..."
    Mit der gleichen Begeisterung wie im Vorjahr feiert Dortmund den Gewinn der Deutschen Fußballmeisterschaft. Die 72.000 BVB-Fans unter den 80.720 Zuschauern im Signal Iduna Park sorgten vor und nach dem Schlusspfiff des mit 2:0 gewonnenen Spiels gegen Borussia Mönchengladbach für Gänsehaut-Atmosphäre. Die Mannschaft ließ ihrer Freude freien Lauf.


    Bierdusche nach der Meisterschaft: Marcel Schmelzer bekommt die volle Ladung ab.


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    Mit einem 2:0 gegen Gladbach machte der BVB die Titelverteidigung perfekt.
    "Ich hätte definitiv nicht damit gerechnet, dass wir den Titel verteidigen können. Diese Mannschaft überrascht einen immer wieder. Sie machen es einfach phantastisch!", jubelte Hans-Joachim Watzke: "Wir sind in einem Selbst-Experiment: Wir wissen auch nicht, wo das Ende der Fahnenstange ist! Was die Mannschaft dieses Jahr geleistet hat, kann man nicht beschreiben!"


    Es wurde wieder jede Menge Gerstensaft verschüttet nach dem Abpfiff. Lukasz Piszczek verpasste Jürgen Klopp eine Bierdusche, und der revanchierte sich kurz darauf bei Kuba. Noch eine Stunde nach Spielende feierten Mannschaft und Fans im Stadion. Im Gegensatz zum Vorjahr gab es keine gefährlichen Szenen, als einige Unverbesserliche auf den Zaun vor der Südtribüne geklettert waren. Dieses Mal lief es ähnlich stimmungsvoll ab, aber wesentlich disziplinierter.



    "Das ist gerade die größte Freude, die ich je verspürt habe. Darüber geht gar nichts", jubelte Shinji Kagawa, der mit seinem 13. Saisontreffer die Weichen auf Sieg gestellt hatte, nachdem Ivan Perisic in der ersten Halbzeit für das wichtige 1:0 gesorgt hatte.


    Mit einer internen Feier in einem Dortmunder Restaurant wird die Mannschaft mit dem Vorstand den Gewinn der Deutschen Meisterschaft feiern. Am Dienstag beginnt aber wieder der Alltag. In den letzten beiden Spielen in Kaiserslautern und gegen Freiburg kann der BVB sein Punktekonto auf 81 schrauben und wäre dann im Wortsinn "Rekord-Meister
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    Lobo





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  • Neben den bisher 26 Spielen ohne Niederlage winkt auch noch der Rekord von 81 Punkten. Waaaaaaaaahnsinn

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  • 5:2 - unterhaltsames Spiel zwischen dem Absteiger und dem Meister
    Die Rekordjagd geht weiter! Auch als feststehender Meister rast der BVB weiter im ICE-Tempo durch die Liga, baute am 33. Spieltag mit einem 5:2 (3:1)-Auswärtssieg beim 1. FC Kaiserslautern die Serie ungeschlagener Spiele auf 27 aus und hat nun 78 Punkte auf dem Konto. Ein Zähler fehlt noch zur Einstellung der historischen Bestmarke. Lucas Barrios mit einem Dreierpack sowie Mario Götze und Ivan Perisic erzielten die Tore für den BVB.

    12.000 BVB-Fans unter den 49.780 Besuchern im ausverkauften, aber nicht auf den letzten Platz gefüllten Fritz-Walter-Stadion sahen in der ersten Halbzeit vier Tore ihrer Borussen: Zunächst traf Santana unglücklich ins eigene Netz (16.), doch nur zehn Minuten später hatte Barrios die Partie mit einem Doppelschlag gedreht, Götze erhöhte nach gut einer halben Stunde auf 3:1. Es ging nach dem Wechsel unterhaltsam weiter: de Wit verkürzte drei Minuten nach Wiederbeginn, Barrios stellte in der 55. Minute den alten Abstand wieder her. Perisic erzielte das Tor zum 5:2-Endstand (76.).


    Ausgangslage:
    Für den Saisonausgang hatte diese Partie keine Bedeutung mehr: Borussia stand als Meister fest, der FCK als Absteiger. Für den BVB ging es darum, 14 Tage vor dem Pokalfinale nicht aus dem Rhythmus zu kommen - und die Auswärtsbilanz bei den Pfälzern aufzupolieren: In den letzten sechs Gastspielen gab es keinen Sieg; überhaupt nur sechs in 39 gemeinsamen Bundesliga-Jahren.

    Personalien:
    Der FCK musste auf Simunek und Kouemaha verzichten, beim BVB fehlten Schmelzer (Wadenverletzung), Kuba (Infekt), Bender (Rippenprellung) und Koch (Aufbautraining). Jürgen Klopp brachte im Vergleich zur Partie gegen Gladbach sechs neue Spieler und veränderte die Mannschaft auf sieben Positionen. Fast komplett neu formiert war die Abwehr mit Langerak im Tor und der Viererkette, bestehend aus Owomoyela, Subotic, Santana und Löwe. Gündogan und Kehl blieben auf der "Doppelsechs" die einzige Konstante. Vorne spielte (fast) die Meister-Offensive des Vorjahres: Götze, Lewandowski und Perisic (statt Großkreutz) im Mittelfeld, Barrios in der Spitze.


    Taktik:
    Kaiserslautern operierte in einer 4-1-4-1-Grundordnung, fand aber keinen Zugriff auf das Kombinationsspiel des BVB, der mit hoch stehender Deckung und schnellen Spielverlagerungen für eine deutliche Überlegenheit auf dem Rasen sorgte.



    Spielverlauf & Analyse:
    Trotz der von Trainer Jürgen Klopp angeworfenen "Rotationsmaschine" präsentierte sich der BVB stabil, behauptete in Durchgang eins 62% Ballbesitz, war deutlich aktiver (61,5 km, Kaiserslautern 58). Zwei Abwehrketten riegelten auf Lauterer Seite den Bereich vor Keeper Sippel ab, einzig Sturmspitze Wooten lauerte an der Mittellinie auf Konter. So auch nach elf Minuten, als er einen schnellen Vorstoß nutze, alleine auf das Tor der Borussen zulief, aber am gut aufgelegten Langerak scheiterte.


    Ein erstes Ausrufezeichen der Hausherren, die kurz darauf das nächste folgen ließen: Fortounis ergatterte an der Mittellinie nach Stellungsfehler von Santana den Ball, sprintete knapp 35 Meter in den Strafraum, wo er nach links auf den mitgelaufenen Wooten passen wollte, doch wieder war es Santana, der seinen Fehler reparieren wollte, in den Ball grätschte, ihn aber unglücklich ins eigene Tor abfälschte - 1:0 für Kaiserslautern (16.). Ein erster kleiner Rückschlag für die Schwarzgelben, von dem sie sich aber völlig unbeeindruckt zeigten und blitzschnell erholten: Nur zwei Minuten später stieg nämlich Barrios, nach perfekt getimter Owomoyela-Flanke, im Strafraum höher als Rodnei und köpfte über Sippel zum 1:1-Ausgleich ein (18.).


    Der Argentinier, erst zum zweiten Mal in dieser Saison von Anfang an auf dem Feld, stand auch in der nächsten Szene im Mittelpunkt: Nach schönem Zuspiel von Lewandowski auf Perisic flankte der Kroate flach von rechts in die Mitte, wo wieder Barrios wartete und zum 2:1 einschob (26.). Nicht einmal zehn Minuten nach dem unglücklichen Rückstand hatte die Borussia die Partie auf Deutschlands höchstem Fußballberg gedreht.


    Keine acht Minuten später war es dann der nächste Startelf-Rückkehrer, der sich in der Torschützenliste eintragen durfte: Götze wurde am Strafraum wunderschön von Lewandowski in Szene gesetzt, fackelte nicht lange und vollendete aus
    halbrechter Position ins linke Eck zum 3:1 (33.). Zur Halbzeit hätte es noch höher stehen können, aber Gündogan verzog zwei Minuten später aus 16 Metern, genauso wie Perisic per Lupfer aus ähnlicher Position (40.), Lewandowski scheiterte am Pfosten (42.).


    Kurz nach Wiederanpfiff dann aber überraschend der Anschlusstreffer für den FCK. Fortounis flankte von halbrechts gezielt in den Strafraum, fand den Kopf von de Wit am Fünfmeterraum, der über Langerak hinweg zum 3:2 traf (49.). Doch die Freude der FCK-Fans über den Anschluss sollte, wie schon beim 1:0, nur von kurzer Dauer sein. Perisic setzte kurz darauf Keeper Sippel nach einem Rückpass unter Druck, spitzelte ihm den Ball vom Fuß genau in die Beine von Barrios, der aus fünf Metern nur noch einschieben musste und seinen dritten Treffer markierte - 4:2 für den BVB nach 55 Minuten, wieder war dem BVB der direkte Gegenschlag gelungen.


    Der BVB ließ es ruhiger angehen, ohne an Dominanz zu verlieren. Klopp brachte zunächst Leitner für Kehl (64.) und Kagawa für Lewandowski (66.). Wenig später durfte auch Ur-Borusse Kringe noch einmal auflaufen. Er kam für Götze in die Begegnung (77.). Sekunden zuvor hatte Perisic zunächst den Pfosten und dann per Schlenzer ins Tor getroffen (76.). Beide Male kam die sehenswerte Vorarbeit von Kagawa.

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    Lobo





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  • Kagawa nimmt Vertragsangebot nicht an -
    Zorc: "Haben keine Not, ihn abzugeben"


    Als Gast im Fußballtalk-Format "Sky90" nahm BVB-Sportdirektor Michael Zorc am Sonntag Stellung zu den Spekulationen um die Zukunft von Shinji Kagawa (23): "Wir haben die Dinge mit ihm und seinem Berater in den letzten Tagen auf den Punkt gebracht. Stand heute wird er unser Angebot einer Vertragsverlängerung nicht annehmen."

    Als "völlig offen" bezeichnete Zorc die Zukunft des Japaners und kündigte an: "Wir führen den Dialog mit ihm und mit seinem Berater weiter. Aber wir planen ab jetzt zweigleisig und werden uns mit der Situation auseinandersetzen, dass ab sofort Angebote für ihn eingehen könnten. Es besteht allerdings keine wirtschaftliche Notwendigkeit, ihn abzugeben." Ab einer "gewissen Größenordnung" wäre das Dortmunder Ja zu einem Transfer des Spielers, dessen Vertrag 2013 ausläuft, aber "eine Frage der wirtschaftlichen Vernunft".


    Gleichzeitig betonte der BVB-Sportdirektor: "Shinji zockt nicht. Er hat einen Karriereplan und das gelobte Land England im Hinterkopf. Wir werden sehen, was in den nächsten Tagen und Wochen passiert."


    Zorc bezog auch Stellung zu Spekulationen um die Zukunft von Robert Lewandowski. Angeblich soll sich dessen Berater dahingehend geäußert haben,
    dass nicht klar sei, wo Lewandowski nach der Fußball-Europameisterschaft in diesem Sommer spielen werde. "Diese Unsicherheit", sagte Zorc schmunzelnd, "kann ich ihm nehmen. Roberts Vertrag läuft bis 2014, und ich gehe sogar so weit zu sagen, dass er auch in der übernächsten Saison für Borussia Dortmund spielt."


    Dagegen ist ein vorzeitiger Abschied von Lucas Barrios denkbar. "Er kann mit seiner sportlichen Situation nicht zufrieden sein", äußert Zorc über den Top-Torschützen der beiden vorangegangenen Spieljahre und kündigt an: "Wir setzen uns zusammen, um eine vernünftige Lösung zu finden."

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  • Lucas Barrios wechselt nach China
    Stürmer Lucas Barrios (27) wird den Deutschen Meister Borussia Dortmund nach dem Ende der Saison verlassen und sich dem chinesischen Klub Guangzhou Evergrande anschließen. In China unterschreibt der Torjäger einen Vierjahresvertrag. (12 Mio.?)

    "Lucas Barrios hat mit uns zwei Meisterschaften gewonnen und in 82 Bundesligaspielen 39 Tore für Borussia Dortmund erzielt. Wir tragen Lucas´ Verdiensten deshalb Rechnung und kommen seinem Wunsch nach, den Verein zu wechseln und wieder permanent spielen zu wollen", sagt BVB-Sportdirektor Michael Zorc. Über die Ablösemodalitäten haben alle Seiten Stillschweigen vereinbart.


    Lucas Barrios ist es ein Anliegen, sich bei den vielen Fans von Borussia Dortmund "für die großartige Unterstützung während der vergangenen drei Jahre zu bedanken. Ich werde die Zeit beim BVB nie vergessen und immer in Ehren halten".

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    Lobo





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  • Dann wird man sich wohl noch nach einen Stürmer umsehen müssen :shocked:

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