DFB Pokal 2011/12

  • Fürth empfängt Dortmund Die Bayern müssen nach Gladbach#


    Die deutsche Nationalspielerin Kim Kulig hat am späten Abend im Rahmen des Aktuellen Sportstudios im ZDF die Halbfinalpaarungen im DFB-Pokal ausgelost. Dabei hat die SpVgg Greuther Fürth ein Heimspiel gegen den deutschen Meister Borussia Dortmund "gewonnen". Einen Klassiker gibt es in Gladbach, denn dort müssen die Bayern ran. Die Runde der letzten Vier findet am 20. und 21. März statt.



    Der Zweitligist aus Fürth geht als krasser Außenseiter ins Rennen. "Ich freue mich, dass wir überhaupt dabei sind und dass wir ein Heimspiel bekommen haben", sagte Manager Rachid Azzouzi. "Ich glaube, wir kommen nicht auf die Idee, nach Nürnberg auszuweichen. Das wäre auch zu weit weg, so dass wir dort ein Auswärtsspiel hätten", fügte er mit einem Schmunzeln an. Fürth hatte durch Siege bei den Erstligisten 1. FC Nürnberg und 1899 Hoffenheim (jeweils 1:0) das Halbfinale erreicht. "Wir freuen uns, dass wir gegen den Deutschen Meister aus Dortmund spielen dürfen. Das wird das Spiel der Spiele für uns", jubelte Kleeblatt-Präsident Helmut Hack.


    Das Gipfeltreffen findet dagegen in Gladbach statt. Dort müssen die Bayern zu den im Moment bärenstarken Borussen. Zuletzt trafen die beiden Teams 2007/08 in der 2. Runde des DFB-Pokals aufeinander. Ein Doppelpack von Luca Toni bescherte ihnen einen 3:1-Erfolg. Doch in dieser Saison sind die "Fohlen" ein echter Angstgegner für die Münchner. Der Rekordmeister hat beide Spiele gegen Mönchengladbach in der Bundesliga verloren (0:1 und 1:3).


    "Also erstmal natürlich sehr schön, dass wir ein Heimspiel haben. Das haben wir uns gewünscht, da ist es uns auch egal gegen wen. Wir hoffen natürlich auf ein weiteres Fußballfest. Wir haben jetzt die Chance, Bayern dreimal in einer Saison zu schlagen. Ich glaube, dass es das noch nicht so häufig gegeben hat im deutschen Fußball. Das wird also eine schwere Aufgabe für uns", kommentierte Borussias Sportdirektor Max Eberl das Los.

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    Lobo





    Glück ist das einzige was sich verdoppelt, wenn man es teilt[SCHILD=random]der beste Lobo der Welt [/SCHILD]

  • Das sieht wieder nicht nach Heimsiege aus.
    Das Glück bleibt dem BVB treu. Obwohl sie ja zur Zeit jeden schlagen können :-D

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    Lobo





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  • Spitzenreiter gegen Spitzenreiter -
    und beide sind noch ohne Gegentor im Pokal

    Spielvereinigung Greuther Fürth gegen Borussia Dortmund heißt am Dienstag Abend (Anstoß 20.30 Uhr) das erste Halbfinale im DFB-Pokal 2011/2012. Die beiden einzigen Teams ohne Gegentor im laufenden Wettbewerb treffen aufeinander. Der Tabellenführer der zweiten Bundesliga empfängt den Tabellenführer der ersten Liga.


    Schweinsteiger fehlt in Gladbach
    Die heiße Phase beginnt - und Bastian Schweinsteiger fehlt. Der Mittelfeldmotor des FC Bayern wird nach dem Auswärtsspiel am Samstagabend bei Hertha BSC (6:0) auch das DFB-Pokal-Halbfinale am Mittwochabend bei Borussia Mönchengladbach verpassen. Anstoss 20.30 Uhr Nachhaltige Beschwerden am rechten Fuß verhindern ein Mitspielen des 27-Jährigen im dritten Duell dieser Saison gegen die Favre-Elf.

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    Lobo





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  • Fürths Fejzic wird zur tragischen Figur - BVB im Finale!
    Die SpVgg Greuther Fürth ist äußerst unglücklich im DFB-Pokalhalbfinale gescheitert. Gegen Meister Borussia Dortmund lieferte der Tabellenführer der 2. Liga einen packenden Kampf und stand ganz knapp vor dem Elfmeterschießen. Zu diesem kam es aber nicht, weil einem ehemaligen Nürnberger der Lucky Punch gelang. Der BVB baute seine Erfolgsserie weiter aus, blieb im laufenden Wettbewerb weiter ohne Gegentor und wird das Finale in Berlin bestreiten.

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    Lobo





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  • Klopp verteidigt Großkreutz
    „Ich bin felsenfest überzeugt, dass Kevin keine dieser Aussagen getätigt hat."

    „Das waren Beleidigungen von Großkreutz wegen der Hautfarbe Asamoahs. So etwas hat auf dem Platz nichts zu suchen!“
    Diese ungeheuerlichen Vorwürfe von Fürths Mergim Mavraj sorgen nach dem Pokalfight Fürth gegen Dortmund (0:1) für viel Diskussionen.


    Hat Großkreutz Asamoah wegen seiner Hautfarbe beleidigt?


    Nein – meint sein Trainer Jürgen Klopp (44): „Ich bin felsenfest überzeugt, dass Kevin keine dieser Aussagen getätigt hat. Kevin ist hier bei uns in der Mannschaft der Auslandsbeauftragte, er ist der beste Freund von Lucas Barrios, von Shinji Kagawa. Rassistisches Denken wohnt nicht in ihm.”


    „Für mich ist wichtig, was jemand denkt, und nicht, was jemand sagt. Und ich weiß, dass Kevin das nicht denkt, nicht fühlt, damit nullkommanull zu tun hat. Ich weiß, dass er es nicht gesagt hat, möglicherweise ist die Farbe Blau mal erwähnt worden, aber ganz bestimmt keine andere”, erklärt Klopp weiter.


    Klopp wehrt sich gegen die Rassismus-Vorwürfe. Auch Kevin Großkreutz (23) persönlich bestreitet alles.


    Dortmunds Nationalspieler zu BILD: „Es stimmt nicht, dass ich Gerald Asamoah rassistisch beleidigt habe. Das ist schlichtweg falsch! Wer mich kennt, weiß dass ich so etwas nicht mache. Ich habe überhaupt nichts zu ihm gesagt, sondern nur mit beiden Fäusten gejubelt."


    Das war auf dem Rasen passiert: Nach dem Tor von Gündogan in der 120. Minute rennt BVB-Star Kevin Großkreutz in Richtung Fürth-Profi Gerald Asamoah (33). Beide geraten aneinander, Fürths Abwehrspieler Mavraj geht dazwischen, trennt die beiden.


    Dabei will Mavraj die skandalösen Aussagen gehört haben...

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    Lobo





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  • Das könnte Asamoah doch jetzt ganz einfach klären :evil:

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  • Bayern im Finale!


    Das Traumfinale ist perfekt! Bayern München trifft am 12. Mai in Berlin im Finale um den DFB-Pokal auf Meister Borussia Dortmund. Die Münchner gewannen in einem rassigen und durchaus unterhaltsamen Halbfinale bei Borussia Mönchengladbach im Elfmeterschießen und nahmen damit Revanche für die zwei erlittenen Ligapleiten gegen die Favre-Elf - allerdings war es für den FCB ein hartes Stück Arbeit!


    Trainer Lucien Favre musste beim 2:1 in Leverkusen ohne den Gelb-gesperrten Jantschke auskommen. Im Pokal war der Rechtsverteidiger aber wieder an Bord und verdrängte Brouwers auf die Bank. Stranzl rückte daher wieder auf seine gewohnte Position in der Innenverteidigung.


    FCB-Coach Jupp Heynckes sah nach dem 6:0-Triumph in Berlin gar keinen Grund für personelle Änderungen. Die Münchner liefen damit zum dritten Mal nacheinander mit derselben Startformation auf.


    Im Borussia-Park prallten zu Beginn zwei unterschiedliche Spielphilosophien aufeinander. Die Bayern waren vom Anpfiff weg um Ballbesitz, einen ruhigen Spielaufbau und Kontrolle bemüht. Gladbach hingegen stand dicht gestaffelt, lauerte auf Konter und schaltete blitzartig auf Angriff um. Die Rheinländer hielten sich nie allzu lange im Mittelfeld auf und waren stets darum bemüht, den Ball direkt nach vorne zu spielen. Beiden Teams fehlte es allerdings anfänglich an Präzision beim finalen Pass, sodass klare Torchancen absoluten Seltenheitswert hatten.


    Die wenigen sich bietenden Einschussgelegenheiten hatten es aber in sich! In der sechsten Minute landete das Leder über Robben und Müller bei Kroos, der aus 18 Metern am rechten Pfosten scheiterte. Nach einer Viertelstunde flankte schließlich Lahm genau zu Gomez, dessen Kopfball aus sieben Metern kratzte ter Stegen aber noch von der Linie weg. Der FCB erspielte sich zusehends klare Feldvorteile und drückte die "Fohlen" in deren Hälfte. Gladbach war stark in der Defensive gefordert, zog sich dabei aber achtbar aus der Affäre und tauchte nach 21 Minuten erstmals brandgefährlich im bayerischen Sechzehner auf. Reus scheiterte jedoch im Eins-gegen-eins an Neuer.


    Im Großen und Ganzen war es ein zähes Ringen zweier engagierter Teams, die beherzt zur Sache gingen, sich aber auch zu viele einfache Ballverluste leisteten. Vor den Toren passierte folglich weiterhin wenig, doch dann sorgte Daems mit einem 15-Meter-Schuss, den Neuer parierte, mal wieder für einen echten Höhepunkt (35.). In der Schlussphase der ersten Hälfte ging es dann aber noch einmal hoch her: Zuerst jagte Robben das Leder aus sechs Metern freistehend drüber (40.), dann scheiterte Alaba an ter Stegen (41.), während auf der Gegenseite Dantes Kopfball rechts vorbei ging (44.).


    Beim Stand von 0:0 ging es also in den zweiten Durchgang, in dem die Partie immer offener wurde. Kurz nach Wiederanpfiff hätten beide Mannschaften in Führung gehen können, wenn nicht müssen: Allerdings waren sowohl Robben (46.) als auch Arango auf der Gegenseite (50.) zu unpräzise. Die Bayern investierten zwar weiterhin mehr, doch Gladbach setzte immer wieder Nadelstiche. Nach knapp einer Stunde brachte Favre schließlich Herrmann, der nur wenige Wochen nach seinem Schlüsselbeinbruch folglich sein Comeback gab. Wendt musste weichen. Außerdem ging Stranzl wegen einer Leistenverletzung runter und wurde durch Brouwers ersetzt (62.).


    Am Geschehen auf dem Feld änderte das wenig. Es blieb ein Spiel auf des Messers Schneide. Die Bayern machten mehr, entwickelten aber nicht genügend Druck. Gladbach blieb seiner Kontertaktik treu, kam aber kaum zum Abschluss. Distanzversuche von Robben (65.) und Reus (77.) sorgten immerhin für etwas Abwechslung. Weil in der der Schlussphase Brouwers (83.) und vor allem Reus, der in der 84. Minute im Eins-gegen-eins am stark reagierenden Neuer scheiterte, kein Abschlussglück hatten, ging es in die Verlängerung.


    In dieser kam der Kräfteverschleiß deutlich zum Vorschein: Beide Teams gingen kaum noch Risiken ein, die Angst vor einem folgenschweren Fehler schien zu groß. Gegen Ende legten die Bayern jedoch wieder zu und setzten sich am gegnerischen Strafraum fest. Robben hatte den Siegtreffer auf dem Fuß, zog aber zuerst gegen ter Stegen den Kürzeren (109.) und schoss danach rechts vorbei (111.). Folglich musste die Entscheidung im Elfmeterschießen fallen! Nachdem Alaba, Daems, Ribery, Herrmann und Lahm verwandelt haben, trat Dante an. Der Brasilianer hatte weniger Glück und jagte das Leder knapp drüber. Kroos machte es danach ganz sicher und erhöhte auf 4:2. Nordtveit musste treffen, scheiterte aber an Neuer und die Bayern hatten ihr Ziel erreicht.

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  • JETZT KOMMT DAS POKNALL-FINALE!


    Der BVB hat dafür auf die große Meister-Sause nach dem 4:0 gegen Freiburg verzichtet. Das Abendessen (u. a. mit Seeteufel, Rinderfilet und weißer Mousse au Chocolat) mit Frauen und Familie am Samstag mit 160 Gästen in der Event-Location „View“ fiel kurz aus.


    Trainer Jürgen Klopp („Amüsiert euch, aber übertreibt‘s nicht!“) schickte alle um zwei Uhr nachts nach Hause. Dortmund nimmt das Finale bierernst.


    Die richtig große Party mit den Fans mit Festzug im Bus durch Dortmund ist für Sonntag geplant – mit Schale und Pott.


    Nationalspieler Kevin Großkreutz: „Wir wollen das Double! Das gab‘s in der 103-jährigen BVB-Geschichte noch nie.“


    Dortmund fährt mit Rekorden nach Berlin: Bester Meister (81 Punkte) und beste Rückrunde (47 Punkte) der Geschichte, 28 Spiele unbesiegt, 25 Siege (schaffte bisher nur Bayern 1971/72).


    Auch Bayern hat sich fürs Poknall-Finale warmgeballert mit dem 4:1 in Köln. Die Münchner wollen Revanche nach vier Pleiten gegen den BVB in Serie (0:2, 1:3, 0:1, 0:1) – und den Schmerz der wieder verpassten Meisterschaft lindern!


    Thomas Müller: „Wenn man viermal verliert, hat man eine gewisse Wut im Bauch. Auf sich selbst und auch, weil wir denen zeigen wollen: Leute, es geht jetzt nicht die nächsten fünf Jahre so weiter.“ Arjen Robben: „Wir brennen alle. Wir wollen gewinnen.“

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    Lobo





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