Theater-AG reist „In 80 Tagen um die Welt“

  • Ob London, Bombay oder Hongkong: Für die Theater-AG „Slow Motion“ des Gymnasiums Aspel geht es „In 80 Tagen um die Welt“ und an spannende Orte. Foto: scholten


    Rees. Das Ensemble des Gymnasiums Aspel begibt sich auf die Spuren von Jules Verne. Los geht es mit der Premiere am 5. Februar, der Eintritt ist frei, Spenden gehen an die Kinderkrebshilfe.


    Einmal um die ganze Welt geht es bei der diesjährigen Aufführung der Theater-AG „Slow Motion“ des Gymnasiums Aspel. Unter Leitung ihrer Lehrerinnen Susan Rüther und Stefanie Vastal begeben sich die 23 Schülerinnen und Schüler der Klassen 6 bis Q2 auf die Spuren von Jules Verne und reisen „In 80 Tagen um die Welt“. Die Premiere findet am Mittwoch, 5. Februar, um 18.30 Uhr im Pädagogischen Zentrum am Westring statt. Die zweite Aufführung beginnt am Freitag, 7. Februar, um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei, Spenden für die Kinderkrebshilfe sind willkommen.


    „Nachdem wir zuletzt Friedrich Dürrenmatts ,Die Physiker’ aufgeführt haben, fiel die Wahl diesmal auf ein lustigeres und dennoch spannendes Stück, bei dem die Texte auf viele kleinere Rollen verteilt sind“, sagt Susan Rüther. Damit trug die Theater-AG auch dem Umstand Rechnung, dass mehrere junge Schauspieler neu in die AG gekommen sind, während frühere Leistungsträger inzwischen studieren oder eine Ausbildung machen.


    Quote

    INFO

    Ursprung Ende des 19. Jahrhunderts

    Erschienen Der Roman wurde erstmals am 30. Januar 1873 veröffentlicht.

    Sprache Die erste deutschsprachige Ausgabe erschien im selben Jahr unter dem Titel „Reise um die Erde in 80 Tagen.


    Die Hauptrolle des Engländers Phileas Fogg, der im 19. Jahrhundert um 20.000 Pfund Sterling wettet, dass er mit Dampfschiffen, Lokomotiven und sonstigen Verkehrsmitteln jener Jahre in 80 Tagen um die Welt reisen kann, übernimmt David Osborne. Sein französischer Diener Jean Passepartout wird, je nach Aufführung, von Mascha Piefel und Emma Brouwer gespielt. In weiteren Rollen sind Amy Sophie Baltes, Anika Becker, Elisa Bovens, Fenna Claas, Michelle Esser, Dana Gronau, Ronja Hoffmann, Nicolas Klein, Simon Knäpper, Clara Peters, Mona Prümm, Charis Rakowski, Jannik Siemen, Emilia Tielkes, Leonie Valler, Fee van Alst, Zoe van Klaveren, Cora van de Mötter und Emily van de Mötter zu sehen.


    Seit einem Jahr proben sie immer freitags nach der sechsten Unterrichtsstunde. Ihre Kostüme haben sie selbst angefertigt, beim Bühnenbild erhielten sie Unterstützung durch die Kunst-AG von Heinrich Woltermann. So lieferten Miriam Cyrener, Ian Derl, Freya Derl, Luca Knäpper, Elaine Olenik, Amelie Mäteling, Madelaine Hillen, Amy Sophie Baltes und Dana Gronaus Kulissen und Requisiten aus exotischen Ländern, die Fogg und Passepartouts bereisen. Dabei erwies sich vor allem die Bruchlandung eines Heißluftballlons als größte Herausforderung. Doch dank des bewährten Technik-Teams, bestehend aus Alexander Hockert, Jefta de Leeuw van Weenen und Benjamin Palla, wird dieser Spezialeffekt nun mit Hilfe eines Beamers und der Leinwand im Pädagogischen Zentrum gelöst. „Ansonsten ist aber auch vieles der Vorstellungskraft der Zuschauer überlassen“, betont Susan Rüther, die das circa zwei Stunden lange Bühnenstück für Zuschauer ab acht Jahren empfehlen kann.


    Die Theater-AG hält sich an die Bühnenadaption des Cantus-Verlags und lässt die Handlung weitgehend um jenes Jahr 1873 herum spielen, in dem Jules Verne seinen Abenteuerroman verfasste. Aufgelockert wird das Stück jedoch durch die Kreuzfahrt-Passagiere Otto und Hilde. Das Ruhrgebietspaar erlebt die Weltreise deutlich angenehmer als die beiden historischen Protagonisten. Und wenn den jungen Schauspielern einmal ein Wort fehlen sollte, dann helfen die Souffleusen Anna Dicker und Julia Goralski gern weiter.


    Quelle: https://rp-online.de/nrw/staed…es-verne-auf_aid-48614609