Es kommt auf die richtige Präsentation an, heutzutage spricht man auch von Framing: Keraban starrköpfig? Nein, nein, er zeichnete sich durch Widerstand und Willensstärke aus! Das ist die wirkliche Wahrheit!
Man beachte auch das geschmackvolle Covermotiv: Keraban wie er leibt und lebt, munter zu Pferde. Hü!
Print-on-demand Der Pilot von der Donau
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… und in den Schlagworten finden wir den Grund: „Reiseliteratur Türkei“.

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Gut auch, dass die Menschlichkeit bei den Schlagwörtern Erwähnung findet. Unverständlich allerdings, dass hier das bei Verne immer vorhandene übernatürliche Element unterschlagen wird; da waren andere akkurater, siehe hier RE: Jules Verne – Ein Seher im Schatten der Wissenschaft?
QuoteSchlagworte: abenteuer / handlungsreich / jules verne / menschlichkeit / orientreise / reiseliteratur / türkei / widerstand / willensstärke / 19. jahrhundert
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Noch mehr Sharp Ink, diesmal: Die Kinder des Kapitän Grant. Toller Text auf dem Cover: „Eine abenteuerliche Schatzsuche im 19. Jahrhundert über Familienbande und den Entdeckungsdrang in der Wasserwelt“. Helft mir mal auf die Sprünge, wie ging das noch mal aus mit der Schatzsuche? Haben die die Diamanten und das Gold gefunden? Oder war’s Essig damit, so wie bei Meister Antifer?
Gut ist auch, dass in der Beschreibung diesmal Vernes seherische Fähigkeiten angesprochen werden: „Jules Verne, geboren 1828 in Nantes, war nicht nur ein brillanter Schriftsteller, sondern auch ein Visionär, der seinem Zeitgenossen weit über das hinausblickte, was in den damaligen Tagen als möglich erachtet wurde.“ Fragt sich nur, welchem Zeitgenossen er hinausblickte. Weiß das jemand?
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Beim nächsten Sharp-Ink-Cover kommen die seherischen Fähigkeiten Jules Vernes mal so richtig zur Geltung! „Er hat fast alles vorher gewußt“ schrieb ja auch schon Der Spiegel.
Die Abenteuer des Kapitän Nemo – man sieht: Jules Verne hat nicht nur das Unterseeboot erfunden, sondern auch das Überseeboot!!! … das über der See schwebt … also ein Hovercraft!!!??? Na, egal was es ist, Jules Verne hat es jedenfalls vorhergesehen.
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Ein stolzer Preis für ein Taschenbuch.
Zur Gestaltung wurde offenbar eine Steampunkpublikation in der Aufmachung einer alten Zeitschrift genutzt oder nachempfunden. Das sichtbar dampfangetriebene Ungetüm ist zwar nett anzusehen und passt in die Welt des Steampunks, leider aber nicht zu den beiden Romanen.

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Ja, das Titelbild ist wirklich unpassend. Der Preis ist aber halbwegs OK. Normalerweise kosten Print-on-demand-Verne-Bücher im Großformat (ca. 23 cm) um die 8 € pro Band. Bei dieser Sharp-Ink-Ausgabe sind fünf Bände enthalten, da sind knapp 30 € nicht unbedingt als überteuert anzusehen. Wenn man allerdings sieht, dass das alles auf knapp 600 S. abgedruckt wird, ahnt man, dass da wohl gequetscht wurde. Und tatsächlich, bei der Leseprobe auf Amazon sieht man, dass da ca. 50 Zeilen auf einer 23-cm-Seite sind. Das ist dann nicht besonders angenehm zu lesen, es geht ein bisschen in Richtung Augenpulver. (Text ist Copy&Paste-Hartleben in Uralt-Rechtschreibung.) Die Abenteuer des Kapitän Nemo: 20.000 Meilen unter dem Meer & Die geheimnißvolle Insel : Verne, Jules: Amazon.de: Bücher
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Sharp Ink the best! Mit Der Herr der Welt hat Jules Verne eine Abenteuerreise im Geiste von … geschrieben. Na von wem wohl? Einmal dürft ihr raten!
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Im Geiste von niemand Geringerem als – ta-da! – JULES VERNE!!! Das steht so auf dem Cover, also muss es auch stimmen:
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Auch das megageile Cover zu Jangada von Sharp Ink darf ich euch nicht vorenthalten. Auf dem Cover werden die evolutionären Ideen erwähnt, die Verne im Roman behandelt. Diese Ideen sind Ausdruck von Vernes wohlbekannten seherischen Fähigkeiten und werden auf dem Cover auch bildlich dargestellt, durch das Dinosaurier-Reptil:
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… und ich dachte immer mehr (Unbedarftheit) geht nicht. Offenbar scheint sich weder der Grafiker noch der Texter mit dem Inhalt beschäftigt zu haben.

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… sieht aber aus, als wenn die auf der Flucht ist. Sie scheint die Expedition verlassen zu wollen.

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Das Sharp-Ink-Cover zu 5WB bringt wieder höchst interessante neue Erkenntnisse. Verne konnte nicht nur Futurismus, er konnte auch Nostalgie. Nun gut, seien wir mal ehrlich – er konnte alles! Jedenfalls sieht man auf dem Cover, dass damals schon Helikopter zur Verfügung standen, aber der Meister lässt seine Helden in einem altmodischen Luftballon Afrika überqueren:
Fünf Wochen im Ballon: Eine abenteuerliche Entdeckungstour im Luftballon durch das Afrika des 19. Jahrhunderts voller wissenschaftlicher ErkenntnisseIn "Fünf Wochen im Ballon" entführt der visionäre französische Schriftsteller Jules Verne die Leser auf ein aufregendes Abenteuer durch das unentdeckte Afrika.…www.amazon.de -
Es geht Schlag auf Schlag bei Sharp Ink! Heute: Schwarz-Indien.
Auf dem Cover steht: „Ein Abenteuerroman über die Exotik und geografischen Wunder Indiens im Kontext kolonialer Konflikte des 19. Jahrhunderts“

Das Covermotiv passt sehr gut zur Thematik des Romans

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ein absoluter Beweis, dass der/die Herausgebende den Text des Romans nie gelesen hat und ihn nicht kennt. Was wohl für die gesamte mutmaßlich KI-generierte BOD-Ausgabe gelten dürfte. Auf gut Deutsch gesagt: WAS FÜR EIN SCHWACHSINN!!!
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Ja, genau. Das hatte ich ja auch ganz am Anfang dieses Threads schon so ähnlich gesagt.
Und es geht weiter bei Sharp Ink! William G. H. Hearne! ERSCHRECKENDE Relevanz!!! Wow!
QuoteIn "Das Dampfhaus", einem meisterhaft konstruierten Werk von Jules Verne, wird die spannende und zugleich beunruhigende Geschichte des britischen Erfinders William G. H. Hearne erzählt, dessen neueste Erfindung - ein dampfbetriebenes Haus - sowohl den Alltag revolutioniert als auch unvorhergesehene Konsequenzen nach sich zieht. Verne kombiniert technische Faszination mit gesellschaftlicher Kritik und entfaltet in seinem unverwechselbaren, detailreichen Stil eine narrative Tiefe, die den Leser in eine Welt zwischen Realismus und futuristischer Vision zieht. Durch die Klärung technischer Prinzipien und deren Einflüsse auf das Leben der Menschen erlangt die Handlung eine erschreckende Relevanz und beleuchtet die ethischen Fragestellungen der industriellen Revolution.
https://www.ebay.de/itm/116831785105Aber bei Dampf bleiben Hearne und vor allem der Seher Verne nicht stehen! Auch der Wasserstoff spielt wieder eine Rolle. Auf dem Cover steht: „Eine abenteuerliche Entdeckungsreise durch das 19. Jahrhundert, geprägt von Wasserstoffgas und technologischen Wunderwerken.“
Und eine Frage hätte ich: Wie nennt man ein Haus, aus dem Dampf kommt? Einmal dürft ihr raten.
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Genau! Richtig! Man nennt so ein Haus Dampfhaus …
(Oder ist es vielleicht doch nur heller Rauch? Wir wissen es nicht. So oder so ist es ein passendes Covermotiv, das Sharp Ink würdig ist.)
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Sollte man dem Herausgeber nicht mal einen Preis für Dilettantismus oder so verleihen?
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Ja, er kriegt den Ig-Nobelpreis für Literaturverwurstung.
Es geht Schlag auf Schlag bei Sharp Ink!
Heute: Der Archipel in Flammen. Da geht es um Piraten, und wo treiben die sich für gewöhnlich rum? Genau, in den Tropen, Karibik und so. Auf dem Cover steht also passenderweise: „Eine Abenteuerreise ins Herz der Tropen: Vulkanismus und Naturkatastrophen im 19. Jahrhundert“!!! Also, wenn ihr den Roman noch nicht habt, schlagt auf jeden Fall zu

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Es geht Schlag auf Schlag bei Sharp Ink!
Heute: Robur.
Nach „Die Abenteuer des Robur dem Sieger“ [sic!] kommen die Einzelbände (Herr der Welt s. o. #108), und das „Robur“-Cover ist wieder mal eine Wucht. Man nennt ja z. B. Zeppeline „Luftschiffe“, aber das ist, wenn man ehrlich ist, ziemlich lächerlich. Es sind nur riesige Zäpfchen ohne Segel, wie kommt man da bloß auf die Bezeichnung „Luftschiff“? Sharp Ink zeigt, wie man es richtig macht! Luftschiff mit voller Betakelung! Magnifique, messieurs-dames! Hm, aber war Roburs Luftfahrzeug nicht eigentlich ein Helikopter? Egal, Hauptsache, das Cover sieht gewohnt gut aus:
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Gerade auf Thalia gesehen: Die eBooks haben Variant-Cover!
(Zumindest Schwarz-Indien, Rest kann ich ja noch mal nachsuchen.) Noch mehr visueller Genuss von Sharp Ink!!! 
Bereits 2017 erschienen, wenn die Angabe stimmt:
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