Anonym: (Tagesneuigkeiten) … Wiener Automaten-Theater, in: Fremden-Blatt, Wien, Morgen-Blatt, 18.6.1875, 29. Jg. Nr. 167, zu „Die Reise um die Welt“ (Rezension der sehr freien Parodie für Automaten-Theater auf S. 4) (online verfügbar)
Zsfg. der Rezi:
Erste Aufführung am 17.6. Ungeheure Heiterkeit des Publikums. Großes Ausstattungsstück in 9 Bildern, dargestellt von 131 Automaten. Darunter Elefant, Strauß, Hunde der Nordpolfahrer, Kamele. Ein Eisbär, der von einem Jäger mit einem »wahrhaftigen feurigen Schusse erlegt« wird. Bemannte Boote auf stürmischer See, Indianer. Primadonna Elvira, Diener Tobias Flinserl, Gustav Baron Springinsfeld. Einiges hat nicht geklappt. »Das „große Ballet“, ausgeführt von 20 Automaten, ging am wenigsten „am Schnürl“. Wir wollen übrigens nicht Alles verrathen, was an köstlichen – gleichviel ob beabsichtigten oder unwillkürlichen Schnurren und Späßen bei der gestrigen Vorstellung geboten wurde. Der Zuschauerraum war vollständig besetzt und die Aufnahme der Eröffnungs-Vorstellung eine äußerst beifällige.«
1.52:
5-2 Die Eissphinx, Hermann Michel Verlag, Berlin, 1898/ca. 1929, 440 S., Bekannte und unbekannte Welten 71/72, Übers. NN, Illustr. George Roux (68); (Name des Verlags nicht angegeben, Bindung und Abverkauf der Hartleben-Restbestände)