Grant bei Drewitz, Liebau, Angerstein – etc.?

  • Thadewald hat drei Ausgaben gelistet, zwei bei Drewitz, eine bei Liebau. (Drewitz: 1. 1880, Illus von C. Koch, 2. 1885 „Volksausgabe“, der Name der Illustratorin wird da mit „Marie Koch“ angegeben.) Auf Andreas’ Seite findet sich eine weitere Variante:

    Quote

    Oben: Wer sich im deutschsprachigen Raum nicht die teuren, dicht am Original orientierten Hartleben-Ausgaben leisten konnte oder wollte, griff auf unautorisierte Ausgaben zurück. Dazu das Beispiel des Verlages B. Angerstein's Jugendschriftenverlag aus Berlin, ca. 1890. Der Hinweis "übersetzt und bearbeitet von Br. Hoffmann" weist auf den skrupellosen Verstümmler hin, der es schaffte, das vielhundertseitige Original auf 218 Seiten zu pressen.
    https://www.j-verne.de/verne8.html

    Das wäre dann wieder ein Fall für die bibliographischen Ergänzungen. Hat jemand noch andere Varianten? Da gab es ja z. B. auch die vielen Versionen der „Weltumsegelung“ (80T) von Meidinger etc. Da könnte es sein, dass auch von diesem Grant noch mehr Varianten existieren.

    [Blocked Image: https://www.j-verne.de/Bilder3/Grant_verne0504.jpg]

    Nautron respoc lorni virch.

  • Mir fiel noch die ungewöhnliche Schreibung des Titels (auf dem Einband) auf: Kapitain Grant mit -ai- statt -ä-. Damit gab es dann noch einen interessanten Treffer, aus dem hervorgeht, dass es auch bei einem Verlag namens Glogau eine Ausgabe unter Drewitz-Lizenz gab. Börsenblatt vom 22.12.1880:
    'börsenblatt für den deutschen buchhandel : bbb ; fachzeitschr. für verlagswesen u. buchhandel. 1880, 4, b' - Digitalisat | MDZ

    Hartleben legte Protest ein, hier (zusätzlich zum Link hier drüber) ein Screenshot:

    Nautron respoc lorni virch.

  • Hm, oder hat der nur die Drewitz-Ausgabe inseriert und verkauft? Aber dann hätte sich der Protest Hartlebens gegen Drewitz richten müssen. Vielleicht findet sich dazu noch was, könnte ja sein, dass erst gegen Drewitz und dann gegen Glogau protestiert wurde.

    Nautron respoc lorni virch.

  • Drewitz hat sich auch im Börsenblatt zu Wort gemeldet, sogar zweimal. Er meinte, er habe Hartleben vorab informiert, und Hartleben habe gegen seine Ausgabe nicht juristisch vorgehen können, das dürfte mit den dürftigen Urheberrechten der damaligen Zeit zusammenhängen.

    17.1.1881: https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/newspaper/item…nt&issuepage=19

    24.1.1881: https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/newspaper/item…nt&issuepage=15

    Glogau war wohl kein Verlag, sondern nur Sortimenter, wenn ich Drewitz’ Aussagen richtig deute.

    Nautron respoc lorni virch.

  • Zusätzlich war man wohl umgezogen, angegebener Verlagsort Leipzig weicht ab von z. B. der 3. Aufl., hatte jetzt mal nach weiteren Exemplaren gesucht, bei der 3. Aufl. war der Verlag in Berlin. Mindestens eine 10. Auflage gab es auch noch, Beschreibung:

    8°, 217 S. mit farbigen Bildern von Marie Koch, grüne Olwd.
    15
    (Dazu leider keine Bilder vorhanden.)

    3. Aufl.:

    3. Aufl. bei Booklooker: https://www.booklooker.de/app/detail.php?id=A02CmC0c01ZZd

    10. Auflage: https://www.booklooker.de/app/detail.php?id=A02KqMx901ZZx

    Nautron respoc lorni virch.

  • Diese Ausgabe hatte ich auch mal. Ist jetzt bei einem Vernian der „Grant“-Fan ist.

    Den um 2. Bild (Titelei) angegebenen Br. Hoffmann beschrieb ich auf meiner Seite wie folgt: (der Name) „weist auf den skrupellosen Verstümmler hin, der es schaffte, das vielhundertseitige Original auf 218 Seiten zu pressen.“

  • Es gab mindestens 19 Auflagen - ich melde mich dazu. Otto Drewitz Nachf(ahren) lautete die Verlagsbezeichnung ab der 7. Auflage ab 1887.

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  • Es gab mindestens 19 Auflagen - ich melde mich dazu. Otto Drewitz Nachf(ahren) lautete die Verlagsbezeichnung ab der 7. Auflage ab 1887.

    Ja, danke im Voraus, melde bitte, was bibliographisch interessant sein könnte, verschiedene Verlagsbezeichnungen und Orte, also z. B. ob bei der 7. Aufl. auch schon Leipzig als Verlagsort angegeben ist.

    Nautron respoc lorni virch.

  • Ich glaube ich hatte das verschiedentlich erwähnt, in Bezug auf Grant bin ich ( mit Norbert zusammen) die Auskunftsquelle Nr. 1 ...

    Drewitz begann etwa Mitte 1880 mit der Ausgabe seiner Übersetzung von Grant in Bearbeitung durch Br. Hoffmann

    Zweite Auflage Anfang 1881

    Dritte Auflage 1882

    Bis zur Sechsten Auflage war es der Verlag Otto Drewitz, ab der 7. Auflage Otto Drewitz Nachfolger.

    Mit dem Wechsel änderte sich die Auflagezahl von Worten auf Ziffern. Allerdings liegen auch "5." und "6." Auflagen (also statt ausgeschrieben eben mit Ziffern) von Otto Drewitz Nachfolger vor. Hier wurden mutmaßlich Restbestände mit neuem Titelblatt und neuem Namen versehen und dabei die Auflageangabe von ausgeschrieben auf Ziffernangabe verändert.

    Drewitz vergab Lizenzen, wobei dann der Buchblock und oft auch die Einbände identisch verblieben, nur das Titelblatt wurde geändert. So liegt mir bspw. die "Dritte Auflage" mit Titelblatt von Adolph Engel vor; ohne Auflage (wird 7. oder 8. gewesen sein) mit der Verlagsbezeichnung "B. Angerstein's Jugendschriftenverlag (Otto Drewitz Nachf.)". Liebau (1881) und L.M. Glogau Sohn haben größere Partien von Drewitz übernommen

    Der Wechsel von Otto Drewitz auf Otto Drewitz Nachfolger erfolgte am 11. Mai 1887 auf den Verlag B. Angerstein (Inhaber Buchdruckereibesitzer Karl Angerstein zu Wernigerode). Am 8. 8.1891 ging der Verlag unter gleichem Namen an einen Franz Huldschinsky über, der den Verlag unter gleichem Namen fortführte. Am 5.5.1893 wiederum wird der Verlag unter gleichem Namen auf Karl Heinrich Gustav Fock übertragen.

    Gustav Fock ging 1908/9 in Konkurs und mit ihm seine Verlage Gustav Fock Verlag, Otto Drewitz Nachfolger, sowie zwei weitere von ihm geführte Verlage. Gustav Fock starb am 4. Febr. 1910. Der Konkurs zog sich hin bis 1912. Das Konkursverfahren wurde 1912 abgeschlossen.

    Aus Verlagsveränderungen im deutschen Buchhandel 1900–1932 : „Fock, Gustav, Verlag, Leipzig, 1908 in Konkurs. Bestände übernahm Buchh. G. Fock, Leipzig“ - die Buchhandlung hatte schon lange nichts mehr mit dem Verlag zu tun und war bereits am 26. Febr. 1898 ausgegliedert worden.

    Wann nun welche Auflagen unter dem Namen "Otto Drewitz Nachfolger" genau und in welchen Intervallen erschienen sind ist bislang nicht nachvollziehbar - die letzte bekannte Auflage mit dieser Bezeichnung ist die 18. Auflage, die 19. ist dann unter der Verlagsbezeichnung "Buchhandlung Gustav Fock G.m.b.H." von 1921 vorliegend. Da die 18. Auflage in ihrer Erscheinungsform immer noch identisch zu den vorherigen Auflagen ist kann man wohl davon ausgehen, dass diese noch vor dem Konkurs 1909 erschienen ist, wenngleich auch eine spätere Veröffentlichung nicht ausgeschlossen werden kann. Erst die 19. Auflage von 1921 in neuem Drucksatz und neuem Aussehen unterscheidet sich maßgeblich von den vorherigen Auflagen.

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  • Danke sehr, das ergibt mindestens zwei neue Einträge für die bibliogr. Ergänzungen. Schon gelistet bei Thadewald: 1. Aufl. (Drewitz) (Nr. 5 bei Thadewald), + „Volksausgabe“ (wie auf den Bildern unten?) (Nr. 6), + Liebau (Nr. 8 )

    In den Ergänzungen habe ich schon Angerstein:
    8-2 Die Kinder des Kapitain Grant, B. Angerstein’s Jugendschriftenverlag, Berlin, ca. 1890, 217 S., Übers. NN, Bearb. Br. Hoffmann, Illustr. Marie Koch (wohl Nachdruck von Nr. 5)

    Da kann ich die Angabe (Otto Drewitz Nachf.) noch ergänzen und beim Jahr „ca. 1887“ schreiben.

    Frage zu A. Engel und Glogau: Waren die tatsächlich als Verlagsnamen auf dem Titelblatt? Dann bräuchte es auch dafür ergänzende Einträge. Da bräuchte ich auch die Auflage- und die Ortsangaben, wobei es bei Engel „Dritte Auflage“ wäre, das hattest du ja schon erwähnt.

    (Auf Glogau war ich schon gestoßen, siehe weiter oben, aber davon ausgegangen, dass der nicht als Verlagsname angegeben wurde.)


    Volksausgabe?

    Nautron respoc lorni virch.

  • "Frage zu A. Engel und Glogau: Waren die tatsächlich als Verlagsnamen auf dem Titelblatt? Dann bräuchte es auch dafür ergänzende Einträge. Da bräuchte ich auch die Auflage- und die Ortsangaben, wobei es bei Engel „Dritte Auflage“ wäre, das hattest du ja schon erwähnt."

    Die "Linzenz-Ausgaben" wie in meinem Fall Engel benutzten die von Drewitz gefertigten Buchblöcke (ob auch Einbände oder gar ganzen Bücher kann ich nicht sagen, aber auch die Deckelbilder) und ersetzten lediglich das Titelblatt, auf dem dann der eigene Verlag genannt wurde. Ob Liebau / Glogau das ebenfalls so machten kann ich nicht sagen, weil mir da nichts vorliegt, da es aber bei Thadewald (bzw. von Norbert) erwähnt ist, ist davon auszugehen, dass dem ebenfalls so war.

    Der geziegte stark ramponierte Band ist eine echte Rarität, bekannt eigentlich bislang nur aus Thadewalds und meinem Bestand. (Der Preis ist bei dem Zustand aber trotzdem fragwürdig ... für meinen gut erhalten, Band, ich glaube sogar noch eine Idee besser als der von WT, habe ich 20.- € gezahlt ...) Er erwähnt ihn in seinem Einführungstext auf der CD-ROM auf S. 16 bzw. die Fußnote Nr. 15 (auf S. 46):

    Inserat: »... Mitte November erscheint meine GESCHENK-AUSGABE FÜR JUNGE DAMEN ... mit ganz neuer Art farbiger Blumendeckel von: Verne, »Kinder des Kapitän Grant« ... Otto Drewitz.« (»Börsenblatt für den Deutschen Buchhandel«, Leipzig, Nr. 250, 28.10.1885, S. 5285).
    [Zu dieser Ausgabe: Streifzüge durch die deutsche Vernistik. Einleitung des Herausgebers. Jules Verne: Werke, S. 46]

                    

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  • Danke sehr! Die Angerstein-Auflage bekommt (aufgrund der veränderten Jahresangabe) eine neue Nummer: 7-2 (vorher 8-2). Die Geschenk-Ausgabe dürfte der bei Thadewald verzeichneten „Volksausgabe“ entsprechen. Neue Einträge sind nötig für Engel, Glogau, Otto Drewitz Nachfolger und Fock.

    Dann ergibt sich:
    [5 Drewitz 1. Aufl.]
    5-2 Die Kinder des Kapitain Grant, J. M. Glogau Sohn, Hamburg, 1880, 217 S., Übers. NN, Bearb. Br. Hoffmann, Illustr. C. Koch (Nachdruck von Nr. 5) (Angaben unsicher)
    [6 Drewitz Geschenk-/Volks-Augabe]
    6-2 Die Kinder des Kapitain Grant, Adolph Engel, (Ort?), ca. 1886, 217 S., Übers. NN, Bearb. Br. Hoffmann, Illustr. C. Koch/Marie Koch (Nachdruck von Nr. 5; „Dritte Auflage“, es gibt aber auch Exemplare mit dieser Angabe von Drewitz selbst)
    [7 kein Drewitz, sondern Hartleben Coll. V. 1887]
    7-2 Die Kinder des Kapitain Grant, B. Angerstein’s Jugendschriftenverlag (Otto Drewitz Nachf.), Berlin, ca. 1887, 217 S., Übers. NN, Bearb. Br. Hoffmann, Illustr. Marie Koch (Nachdruck von Nr. 5)
    [8 Liebau ca. 1890 (Angabe bei Thadewald, eigentlich richtig: 1881]
    8-2 Die Kinder des Kapitain Grant, Otto Drewitz Nachfolger, Leipzig, ca. 1891, 217 S., Übers. NN, Bearb. Br. Hoffmann, Illustr. C. Koch/Marie Koch (Nachdruck von Nr. 5, ab der 7. Aufl.; bei der fünften und sechsten Auflage gibt es Exemplare sowohl von Otto Drewitz, Berlin, als auch von Otto Drewitz Nachfolger, Leipzig)
    [9 Weichert 1902]
    [10 Schumann ca. 1903]
    10-2 Die Kinder des Kapitain Grant, Buchhandlung Gustav Fock G.m.b.H., Leipzig, 1921, ? S., Übers. NN, Bearb. Br. Hoffmann, Illustr. C. Koch/Marie Koch (Nachdruck von Nr. 5, 19. Auflage, Text neu gesetzt)
    [11 Hartleben Wiss. Romane 1922]

    Nummerierung wieder wie gehabt, neu hinzukommende Ausgaben werden nach der jeweils letzten Ausgabe des betreffenden Jahres hinzugefügt.

    Bei der Angabe der Illustratorin wäre jeweils noch interessant, ob „C. Koch“ oder „Marie Koch“ angegeben ist. Ist bei Engel ein Verlagsort angegeben? Angerstein: Berlin oder Leipzig? Fock: Seitenzahl? Illus? Schreibweise immer noch „Kapitain“?

    Nautron respoc lorni virch.

  • Adolph Engel ist Berlin. Hier (Dritte Auflage) ist C. Koch angegeben.

    Sechster Auflage Drewitz: C. Koch

    alle ab 5. Auflage Otto Drewitz Nachfolger: Marie Koch

    Angerstein: Marie Koch und Berlin

    Bis zur 18. Auflage: Auf farbigen Titelbild Schreibweise "Kapitain", nicht auf der Damenausgabe. In allen mir vorliegenden Auflagen auf Buckrücken und auf Titelblatt "Kapitän" - das "Kapitain" scheint nur auf dem Einbandbild aufzutauchen.

    19. Auflage Fock: Marie Koch. Schreibweise "Kapitän" 208 Seiten. Vorsatzbild in Farbe (Robert auf Pferd hinter Feuer), im Buch nur noch zwei Bilder in Schwarz-weiß eingebunden, außerhalb der Seitenzählung, zum einen zw. S. 64/65 Schuß auf den Kondor mit Robert, zw. S. 128/9 Glenarvan schiesst auf den Maori-Häuptling.

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  • Klasse, dann kann ich das noch ergänzen👍️Ist die Anzahl der Bilder bei der 1. bis 18. Auflage gleich? Wenn ja, wie viele sind es? … Wenn nein, ist es wahrscheinlich zu aufwendig, das alles nachzuzählen.

    Nautron respoc lorni virch.

  • Nein, ist es nicht. Es ist nur bei alten Augaben so, dass wohl mal auch Bilder fehlen, weil diese meist nicht eingebunden sondern eingeklebt und später rausgefallen sind. Ich guck mal ...

    :seemann: :baer:

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  • bis zur "sechsten Auflage" 6 Bilder inkl. Vorsatzbild, teils plus Einbandbild.

    5.Auflage 5 Bilder

    Angerstein 6 Bilder

    8. Auflage. 5 Bilder (anzumerken ist, dass teils das thematisch letzte Bild und statt dem vorletzten Bild vorher gesetzt wurde)

    10. Auflage. 4 Bilder / 5 Bilder

    11. Auflage 4 Bilder

    13. Auflage 5 Bilder

    17. Auflage 3 Bilder

    Damenausgabe nur ein Vorsatzbild anderer Herkunft

    18. Auflage 3 Bilder

    :seemann: :baer:

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  • Will ich denn mal auch meinen Senf dazu geben 😉:

    Zu [6 Drewitz Geschenk-/Volks-Ausgabe] Die Damen-Geschenkausgabe kann nicht die Volksausgabe sein. Sie wurde als was Besonderes beworben, u. a. mit Marie Koch (von der stammt vielleicht das florale Muster auf dem Deckel, das war ihre Spezialität, sonst aber nix. Alle anderen Illustrationen sind von C. Koch.)

    Zu 6-2: Adolph Engel war ein Bilderbuchverleger. Wahrscheinlich hat er die Jugendschriften zur Abrundung mit in sein Programm aufgenommen. Von Adolph Engel ist eine 2.,3., und 5. Aufl. bekannt. Mehr nicht. Daraus kann man schließen, dass zum Zeitpunkt des Verkaufs durch Drewitz (1886) auch mit der Zusammenarbeit Schluss war.

    Zitat:" [8 Liebau ca. 1890 (Angabe bei Thadewald, eigentlich richtig: 1881]" Da liegst Du mit 1881 völlig richtig. Liebau meldete schon 1881 alle vier Titel von Br. Hoffmann als "vergriffen". WT würde sich bestimmt nicht grämen, wenn das korrigiert würde.

    Kurt gesagt, Liebau und Engel waren "echte Lizenznehmer" von Drewitz,

    5-2 (Glogau, Hamburg) solltest Du wieder rausnehmen. Das war ein Großantiquar und die Bände, ob direkt von Drewitz oder vielleicht auch von Liebau, der sie loswerden wollte, kamen zu ihm nur zum Verramschen. Böbl 8. Dez. 1880 S. 5313, was Anlass gab für Hartleben, zu opponieren.

    Ähnliches geschah fünf Jahre später, als die Commissions- und Exportbuchhandlung (M. Neufeld) Restbestände von Otto Drewitz übernahm, bevor Otto Drewitz Nachfolger (Plural) die Auflagen mit der Ziffernnummerierung ab 5 fortsetzten. BöBl 17. Nov. 1886 S. 6541

  • Danke sehr! … aber jetzt wird’s ja noch ein bisschen komplizierter 🤯 Glogau kicke ich raus, den Rest revidiere ich noch mal. Liebau … kann man nix machen, fürchte ich. Steht halt so bei Thadewald, und die Thadewald-Nummerierung lässt sich nicht mehr ändern.

    Nautron respoc lorni virch.