Grant bei Drewitz, Liebau, Angerstein – etc.?

  • Anderseits sind 4 Jahre kein Argument. Von Hartleben-Prachausgaben wurden Buchblöcke aus den 1880ern in den 1920ern von Michel gelb eingebunden und verramscht.

    Tja, aber wenns von der teureren Ausgabe quasi jedes Jahr eine neue Auflage gegeben hat, dann wird sich auch die günstigere ordentlich verkauft haben. Wenn es tatsächlich nachgedruckt wurde, wurde aber wohl die Angabe der Aufl. nicht geändert. Bei der regulären Ausgabe ist die Auflage im Russell angegeben: die 8. Bei der Damenausgabe scheint es (mindestens von der Bezeichnung her) die erste zu sein. Einerseits könnte das ein Indiz für Restbestand sein, aber andererseits hat man es damals ja öfters nicht so genau genommen.

    Könnte jedenfalls interessant für die Bibliographie sein, wenn da auch „Nachfolger“ stände, wäre ein neuer Eintrag fällig.

    Nautron respoc lorni virch.

    Edited once, last by Stahlelefant (August 16, 2026 at 9:44 PM).

  • Nachtrag 2: Nee, halt mal, bei Russell gibt es ja zwei getrennte Abteilungen, Otto Drewitz und Otto Drewitz Nachf. Die Damengeschenkausgabe ist bei Nachfolger einsortiert. Sehr starkes Indiz, dass es mindestens ein neues Titelblatt gab, selbst wenn die Blöcke alt waren.

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  • Nachtrag 2: Nee, halt mal, bei Russell gibt es ja zwei getrennte Abteilungen, Otto Drewitz und Otto Drewitz Nachf. Die Damengeschenkausgabe ist bei Nachfolger einsortiert. Sehr starkes Indiz, dass es mindestens ein neues Titelblatt gab, selbst wenn die Blöcke alt waren.

    oder eben doch nur Nachlässigkeit bei der Anzeigenerstellung. Also ich persönlich glaube NICHT an eine zweite Auflage oder Vermarktung der Restbestände mit neuem Titelblatt, angesichts der Seltenheit des Bands.

    :seemann: :baer:

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    I love you, you love me, ja wo lawe ma denn hi??

  • Nachtrag: Unstrittig dürfte sein, dass es 1889 mindestens noch Restbestände gab, denn woher sollte sonst der Eintrag im Russell kommen mit Jahresangabe 1889? Und wenn der Band selten ist, dann ist der Restbestand (mutmaßlich mit neuem Titelblatt) höchstwahrscheinlich noch seltener! Da ist’s dann kein Wunder, wenn noch kein Exemplar bekannt geworden ist.

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  • ich denke, das ist alles spekulativ. Kann sein, kann nicht sein. da muss man abwarten ob sich irgendwann irgendwie ein belegbarer Fund ergibt.

    :seemann: :baer:

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  • War Russell denn ein Anzeigenblatt? Bzw.: Wie zuverlässig oder unzuverlässig ist Russell? Norbert

    Leider keine Rückmeldung, aber die Quelle macht einen verlässlichen Eindruck.

    7-4 Die Kinder des Kapitän Grant, Otto Drewitz Nachfolger, Leipzig, 1889, 217 S., Übers. NN, Bearb. Br. Hoffmann, Illustr. Marie Koch? (1); („Damengeschenkausgabe“, wahrscheinlich Nachdruck von Nr. 6) (Angaben unsicher)

    Ganz sicher ist es nicht, dass es eine 2. Auflage gab, aber die Indizien bewerte ich als stark genug, um die Ausgabe zu listen – aber natürlich mit dem Zusatz „Angaben unsicher“, damit klar ist, dass die Existenz der 2. Aufl. nicht komplett gesichert ist.

    Und bei der ganzen Verworrenheit werden dann doch Anmerkungen nötig, vorher hatte ich das immer vermieden:

    Anmerkungen und Corrigenda:
    Nr. 6 Drewitz „Volksausgabe“ ist mutmaßlich die günstigere Ausgabe von 1885, die als „Damengeschenkausgabe“ beworben wurde.
    Nr. 7-4 ist möglicherweise keine neue Auflage, sondern nur ein Restbestand der Damengeschenkausgabe von 1885, s. Anm. zu Nr. 6.
    Nr. 8 Liebau ist von 1881 (WTB: um 1890); es handelt sich um einen Nachdruck von Nr. 5 Drewitz.

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  • Ist das Titelbild gleich? Sonst könntest du ja mal ein Bild posten. Steht zufällig sogar eine datierte Widmung drin, damit man den Zeitraum der Auflage eingrenzen könnte? Ist zwar unwahrscheinlich, aber man kann ja nie wissen.

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