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Allerhand
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© Daniel Angermayr
27. September 2025
Von: a3kultur
a3kultur-Redaktion
Unter dem Motto »allerhand« lädt das Staatstheater Augsburg mit seinen fünf Sparten Musiktheater, Schauspiel, Ballett, Konzert und Digitaltheater zu einer vielseitigen und spannenden Spielzeit ein.
Mit dabei sind große Neuproduktionen bekannter Werke wie »Carmen« (18. Oktober) und »Die Dreigroschenoper« (27. Februar), ebenso neue Termine für Publikumslieblinge wie »Frida« (4. Oktober) oder »Mord im Orientexpress« (13. November), die in der laufenden Saison stets ausverkauft waren.
Die erste Premiere der Saison ist Georg Büchners Lustspiel »Leonce und Lena« in der Regie von Staatsintendant André Bücker am Samstag, 27. September, in der Interimsspielstätte Martini-Park, gefolgt von Armin Petras’ Inszenierung »Der lachende Mann« nach Victor Hugo am Freitag, 3. Oktober, in der Brechtbühne im Gaswerk. Klassiker wie Goethes »Stella« (25. April) stehen ebenso auf dem Spielplan wie Uraufführungen – eine davon mit historischem Bezug und realem Spielort, nämlich die neueste Folge des Theater-»Tatorts« (13. Dezember) in der Augsburger Fuggerei.
Im Musiktheater werden mit Bizets »Carmen«, Nicolais »Die lustigen Weiber von Windsor« (29. November) und Monteverdis »Krönung der Poppea« (28. März) sowie der avantgardistischen Oper »Die Schöne und das Biest« (23. Mai) von Philipp Glass Klassiker verschiedener Jahrhunderte präsentiert. Auf der Freilichtbühne ist als Neuinszenierung ab Juni 2026 das Monty-Python-Musical »Spamalot« (27. Juni) zu erleben.
Das Ballett plant in der kommenden Saison gleich zwei Neuproduktionen auf der großen Bühne im Martini-Park: Für das Tanztheater »Mozart-Requiem« (31. Januar) (gemeinsam mit dem Opernchor und den Augsburger Philharmonikern) konnte US-Choreograf Peter Chu erneut für Augsburg verpflichtet werden. Für »Les Noces & Le Sacre du printemps« (18. April) arbeiten Ballettdirektor Ricardo Fernando und die niederländische Choreografin Didy Veldman zusammen. Ein Kammerballettabend des Choreografen-Duos Riva und Repele sowie die Internationale Ballett- und Tanzgala (7. und 8. Februar) runden das Programm ab.
Zum fünfjährigen Bestehen setzt die jüngste der Augsburger Sparten, das Digitaltheater, auf neueste Technologien und verknüpft diese mit klassischem Theater. »Die Reise zum Mittelpunkt der Erde« (30. Januar) nach Jules Verne ist dank Mixed-Reality-Brillen wörtlich zu verstehen, Ballett-Publikumsliebling »Frida« hält durch vr-theater@home Einzug ins Wohnzimmer. Mit dem Augmented-Reality-Erlebnis »Stadt:Raum« (Sommer 2026) wird schließlich der öffentliche Raum bei einem Stadtspaziergang mit Smartphone zum Leben erweckt.
Ein Leuchtturm-Projekt der Vernetzungsplattform Plan A in der kommenden Spielzeit ist »Re:Sound« (14. Oktober): Bürger*innen im Stadtteil Oberhausen sind eingeladen, gemeinsam unter künstlerischer Leitung eine mehrsprachige Community-Oper zu entwickeln, die ihre Geschichte transportiert. Eine gewichtige Kooperation geht das Staatstheater mit dem Universitätsklinikum Augsburg ein: Das fachkundig begleitete Projekt »Tanz mit Parkinson!« arbeitet mit der positiven Wirkung von Tanz, Bewegung und künstlerischem Ausdruck für an Morbus Parkinson erkrankte Menschen.
Eine Übersicht aller Produktionen und Vorstellungstermine für die Spielzeit 2025/26 ist online einsehbar unter https://www.staatstheater-augsburg.de/