An der Gesamtschule Schermbeck war Europa heute zum Greifen nah

  • An der Gesamtschule Schermbeck war Europa heute zum Greifen nah

    Von Ralf Meier

    Schulleiter Christoph Droste eröffnete heute an der Gesamtschule Schermbeck gemeinsam mit Musiklehrer Edgar Möllmann, der die schulische Organisation übernommen hatte, das Gastspiel der Tourneeproduktion „In 28 Tagen durch Europa“. Foto: Ralf Meier

    Schulleiter Christoph Droste eröffnete heute an der Gesamtschule Schermbeck gemeinsam mit Musiklehrer Edgar Möllmann, der die schulische Organisation übernommen hatte, das Gastspiel der Tourneeproduktion „In 28 Tagen durch Europa“.

    Die Bläserklassen der Jahrgänge 5 und 6 sowie die „Ehemaligen“ aus der Stufe 7 waren als Zuschauer dabei und wurden für eine Unterrichtsstunde zu Reisenden quer durch den Kontinent.

    Einblicke in die Produktion Es gibt noch viel zu entdecken

    Nur drei Stationen in Europa? Für mehr blieb in 80 Tagen wohl keine Zeit. Also müssen Phileas Fogg und Jean Passepartout für eine weitere Wette noch einmal die Koffer packen. Diesmal geht es, wie der Name schon vermuten lässt, nicht ganz so weit in die Ferne. Das Stück, frei nach Jules Verne gestaltet, wird vom renommierten Pindakaas Saxophon Quartett und einem professionellen Schauspielensemble auf die Bühne gebracht.

    Foto: Ralf Meier

    Die Besetzung

    Seit September tourt die Produktion durch Nordrhein-Westfalen und wird bis Dezember rund 50 Schulen erreichen. Zur Besetzung gehören Frank Dukowski als Mr. Phileas Fogg, Marcell Kaiser als Monsieur Jean Passepartout sowie Irmhild Willenbrink, die die Regie und Dramaturgie übernommen hat. Musikalisch getragen wird die Aufführung vom Pindakaas Quartett mit Thorsten Floth, Guido Gropietschn, der aus Schermbeck stammenden Anja Heix sowie Matthias Schröder.

    Musik und Figuren der Europareise – Europäische Klänge

    Mit jeder Menge Spielfreude, Humor und einer abwechslungsreichen Musikauswahl nahm das Ensemble das junge Publikum mit auf eine rasante Europareise. Jede Station wurde durch charakteristische Musik begleitet, von Bach und Bizet über Brahms bis hin zu traditionellen Melodien und bekannten Motiven wie der „Big Ben“-Melodie oder dem „Donauwalzer“.

    Foto: Ralf Meier

    Graf Dracula und Pippi Langstrumpf

    Auch überraschende Begegnungen mit Figuren wie Graf Dracula oder Pippi Langstrumpf sorgten für lebhafte Reaktionen im Saal.
    Matthias Schröder verriet, dass vom ersten Konzept über die Entwicklung eines Stücks, das Schreiben der Musikarrangements und die Probenphase bis hin zur Beantragung der erforderlichen Fördermittel bis zu zwei Jahre vergehen können, bevor eine Produktion wie diese bühnenreif ist.

    Zielsetzung und Förderung

    Gefördert wird das Projekt über die Europa-Schecks des Ministeriums für Bundes- und Europaangelegenheiten, Internationales und Medien des Landes Nordrhein-Westfalen. Ziel ist es, Kindern und Jugendlichen die kulturelle Vielfalt Europas und den Gemeinschaftsgedanken kreativ und erlebbar näherzubringen.

    Quelle: https://schermbeck-online.de/an-der-gesamts…um-greifen-nah/