Will ich denn mal auch meinen Senf dazu geben 😉:
Zu [6 Drewitz Geschenk-/Volks-Ausgabe] Die Damen-Geschenkausgabe kann nicht die Volksausgabe sein. Sie wurde als was Besonderes beworben, u. a. mit Marie Koch (von der stammt vielleicht das florale Muster auf dem Deckel, das war ihre Spezialität, sonst aber nix. Alle anderen Illustrationen sind von C. Koch.)
Zu 6-2: Adolph Engel war ein Bilderbuchverleger. Wahrscheinlich hat er die Jugendschriften zur Abrundung mit in sein Programm aufgenommen. Von Adolph Engel ist eine 2.,3., und 5. Aufl. bekannt. Mehr nicht. Daraus kann man schließen, dass zum Zeitpunkt des Verkaufs durch Drewitz (1886) auch mit der Zusammenarbeit Schluss war.
Zitat:" [8 Liebau ca. 1890 (Angabe bei Thadewald, eigentlich richtig: 1881]" Da liegst Du mit 1881 völlig richtig. Liebau meldete schon 1881 alle vier Titel von Br. Hoffmann als "vergriffen". WT würde sich bestimmt nicht grämen, wenn das korrigiert würde.
Kurt gesagt, Liebau und Engel waren "echte Lizenznehmer" von Drewitz,
5-2 (Glogau, Hamburg) solltest Du wieder rausnehmen. Das war ein Großantiquar und die Bände, ob direkt von Drewitz oder vielleicht auch von Liebau, der sie loswerden wollte, kamen zu ihm nur zum Verramschen. Böbl 8. Dez. 1880 S. 5313, was Anlass gab für Hartleben, zu opponieren.

Ähnliches geschah fünf Jahre später, als die Commissions- und Exportbuchhandlung (M. Neufeld) Restbestände von Otto Drewitz übernahm, bevor Otto Drewitz Nachfolger (Plural) die Auflagen mit der Ziffernnummerierung ab 5 fortsetzten. BöBl 17. Nov. 1886 S. 6541
