Posts by Mathias_Sandorf

    Na das hört sich doch gut an, dass MY MDB so gut funktioniert. :)
    Durch die Suche in Internetdatenbanken wird vieles vereinfacht, warum sowas nicht nutzen....


    I-tunes ist ja für Musik und Hörbücher auch nichts anderes. CD rein ins Laufwerk und der Import der CD erfolgt automatisch auf den Rechner, nach festgelegten Einstellungen, also MP3, 192 kHz ( das reicht völlig, bei besonderer Musik mach ich 320 kHz.) Kopierschutz gibt's gottseidank nicht, ich denke mal der Kopierschutz wird gleich mitkopiert, sowas ist in Deutschland legal. Jedenfalls hat der imac noch nie gemeckert. Und die Informationen für die Alben und die dazugehörigen Musiktitel werden gleich mit eingelesen. Und die Suchfunktionen sind auch minimalistisch genial. Man gibt einen beliebigen Suchbegriff ein und die Datenbank filtert danach. Einfacher geht's nicht.


    Und jetzt bräuchte ich das ganze Konzept von i-tunes nur noch umgemünzt auf meine Filmesammlung. Festplatten sind ja billig genug. Oder jedenfalls werden sie es wieder, nachdem man in Taiwan die vom Hochwasser zerstörten Fabriken wieder hochgezogen hat....
    250 DVD Filme passen 1:1 auf eine Festplatte mit 2 TB. Und das ganze wird dann noch ins Heimnetzwerk integriert.
    Also so eine Lösung steht noch aus.... ;)



    Ralf

    Puh - Schwierige Frage :huh:


    Ich schätze mal, dass es genug Freeware-Möglichkeiten geben würde, die man nutzen könnte, da muss man einfach mal schauen.


    Aber reicht da nicht ne einfache Exel-Tabelle? Das kann man wenigstens individuell und so spartanisch wie möglich selbst anlegen. Sortiermöglichkeiten bietet EXEL ja genug und es ist auch schnell eine Spalte angelegt, verliehen, ja/nein.
    Auch eine kleinere Access Datenbank ist schnell zusammengeklickt.
    Von umfangreicheren Programmen würde ich abraten. Meist werden da Dateneingaben gefordert, die schon mal nutzlos sein können, lfd. Nummer, eigene Nummerierung, DVD/VHS/Bluray/Divx? Welche Filme finde ich welcher Box? Unterschiedliche Standorte: Stube/Bibliothek/Dachstuhl? Laufzeit? Schauspieler, Regisseure dazu, Entstehungsjahr? Genre? Querverbindungen-Schlagworte? Eigene Bewertung? Gekauft für welchen Preis?


    Das will doch alles gehegt und gepflegt sein! Und vielleicht für mehr als 500 Titel das Ganze? Lohnt sich da der Aufwand?


    Das Beste wäre wirklich eine EXEl-Tabelle.: Spalte mit Filmtitel und dann noch zwei/drei Sachen die einem wichtig erscheinen und gleich sichtbar sein sollten, also vielleicht Regisseur, Genre, Entstehungsjahr. Zu guter letzt Spalte für den wiki-Link und eventuell entliehen oder nicht.
    Ein mehr an Datenpflege macht keinen Sinn :imho:
    Ralf

    Hallo Bernhard,


    danke für die allumfassende Antwort. :danke: Wahrscheinlich habe ich einfach kleinere Schwierigkeiten, die Erde als eine an den Polen abgeflachte Kugel zu sehen ;) und nicht als Scheibe (auf die Schildkröte und den Herakles gehe ich jetzt mal nicht ein).Und ganz ehrlich, im Weltall war ich noch nicht, um mir die ganze Sache mal persönlich anzuschauen und bewusste physikalische Experimente oder Beobachtungen zur Erdkrümmung habe ich auch noch nicht durchgeführt. Ich meine, es gibt immer zwei Wahrheiten: Wie kann man vom östlichsten Punkt der Erde noch weiter gen Osten reisen? Aber dieses Problem hat ja der Mensch mit der Unterteilung der Erde in Zeitzonen selbst aufgeworfen. Irgendwo musste er ja anfangen, und warum nicht den Nullmeridian durch einen Vorort von London ziehen (Greenwich) ? Sicherlich ein guter Kompromiss um Handelsbeziehungen und korrekte (Bahn)Fahrpläne zwischen einzelnen Dörfern, Städten, Metropolen mit der aufkommenden Industrialisierung zu realisieren! Aber jede Sonnenuhr sagt uns etwas Anderes an zwei verschiedenen Orten, auch wenn sie in der gleichen Zeitzone liegen. Und sollte von 2 Orten trotzdem mal der Längengrad 100%ig stimmen, so ist doch die Länge des Schattens, die die Sonne wirft eine Andere.... Aber genug der Theorie.
    Eines hat sich Fogg mit seiner Weltreise in 80 Tagen jedenfalls erspart: den Jetleg! :DD


    In diesem Sinne wünsche ich allen im Forum einen guten Rutsch ins neue Jahr! :friday:


    Ralf

    Auf Samoa, dieser Inselgruppe im Pazifik, hat die Regierung entschieden den (noch) heutigen 30. Dezember 2011 ausfallen zu lassen. Dies würde aus wirtschaftlichen Gründen geschehen, so die Nachrichten. Samoa hat hat wieder bessere Handelsbeziehungen zu den asiatischen Märkten als zu dem westlichen Amerika.
    Das Weglassen des 30.12.2011 hat einige Folgen: Da Samoa in der Nähe der Datumsgrenze liegt, ist es nun das erste Land, welches das Neue Jahr 2012 begrüßen darf und nicht mehr das Letzte! Sie liegen also jetzt 13 Stunden vor uns (MEZ) und nicht mehr 11 Stunden nach uns. Geographisch zählen sie jetzt zum Osten und nicht mehr zum Westen.
    Ich hätte da mal eine Frage, dessen Beantwortung mir wirklich schwerfällt: Wenn ein Phileas Fogg seine Erdumrundung vor dem 29.12. gestartet hätte (Start- und Zielpunkt Samoa bzw. GENAU die Datumsgrenze), hätte er dann trotzdem einen Tag gut gemacht, oder gar zwei?
    (also bei Reise gen Osten, wobei festzuhalten ist, dass bei Reiseantritt Samoa der "westlichste Punkt der Welt ist" bzw. bei Ankunft der östlichste). Oder wäre es ein Nullsummenspiel geworden?


    Samoa war übrigens die Wahlheimat von Robert L. Stevenson, einem Zeitgenossen Jules Vernes und Autor des besten Abenteueromans überhaupt, der Schatzinsel. Auf Samoa bestritt der schwindsüchtige Stevenson seinen Lebensabend. Der Schriftsteller Alex Capus versucht in seinem Roman "Reisen im Licht der Sterne- Eine Vermutung" zu beweisen, das die Schatzinsel zur Inselgruppe Samoas gehört.
    Also: Liegt diese "Schatzinsel" nun im Osten oder im Westen dieser unserer Erde?


    Ralf

    Tja, mir gings ganz genauso: 1988, Ferienlager,Potsdam. In "Auf der Jagd nach dem grünen Diamanten" sollte es gehen. Darauf hatten wir uns schon tagelang gefreut. Und dann wurde das Ganze abgesagt wg.der Altersfreigabe! :{


    Ralf

    Am 9. Dezember ist Kirk Douglas einer der letzten ganz Großen Hollywoods 95 Jahre alt geworden. Zwei mal Jules Verne hat er mitgemacht, die Disney Verfilmung von "20000 Meilen unter dem Meer" (1954) als Ned Land, und das " Licht am Ende Welt" (1971, als Leuchtturmwärter Will Denton). All seine großen Filmerfolge liegen quasi zwischen diesen Jules-Verne-Verfilmungen: der Spartacus, der Odysseus, der Van Gogh (außer vielleicht "Der letzte Countdown" (1979)).
    Der beste Kirk Douglas Film für mich persönlich ist aber der Anti-Kriegsfilm "Wege zum Ruhm" von Stanley Kubrick (1957).
    Kirk Douglas ist der Vater von Michael Douglas, der auch einige gute Abenteuerfilme hingelegt hat (Auf der Jagd nach dem grünen Diamanten, Der Geist und die Dunkelheit).


    Happy Birthday Kirk!


    Ralf

    Genau, der Versuch möglichst billig ein paar DVD Boxen zusammenzustellen und dann mutig Jules Verne draufzuschreiben, das ist Segen (z.B. Stahlstadt, müsste die 2. Verne Box sein) und Fluch (Herrscher einer versunkenen Welt) zugleich.
    Das ist wie ne billige Pralinenmischung, man weiss nie was man kriegt (Zitat in Anlehnung an "Forest Gump").


    Ralf

    Also ich glaube man verarbeitet sehr gerne Motive von Arthur Conan Doyle (Der streitbare Professor oder The lost Word, nicht zu verwechseln mit Jurrasic Park), H.G. Wells (Die Insel des Dr. Moreau) und Jules Verne (Die Insel der Robinsons) zu einem Genremix. Und da schreibt man eben Jules Verne drauf. Weil der Doyle, der steht ja schon für Sherlock Holmes, H.G. Wells für die Zeitmaschine. Und da Jules Verne so viel geschrieben und erfunden hat in seinen Romanen (ok, der Wells auch, aber seine besten Romane entstanden wirklich nur in Zeitraum von 5 Jahren um 1895 wenn ich nicht irre), schreibt man solche Filme wie "Herrscher einer versunkenen Welt" eben gerne Jules Verne zu. Die Leute die solche Film-Boxen zusammenstellen machen sich einfach zu wenig Gedanken, recharchieren zu wenig, dass ist das Problem. X(

    Naja, mit dem Rauchen im Film das ist so ne Sache. Rauchen stand halt eben auch mal für Lifestyle und nicht so wie heute für Lungenkrebs, Raucherbein und sozialveträgliches Frühableben.


    Darum hier mal meine Top Five zum Thema Rauchen im Film:


    Platz 5: Gridlock'd - Voll drauf : Der Rapper 2Pac (er ruhe in Frieden) und Tim Roth (Reservoir dogs, Lie To Me) setzen alles dran vom Heroin wegzukommen und scheitern fast an der Bürokratie der US-Behörden in ein Entzugsprogramm zu kommen. Aus lauter Frust vor dem Amtsschimmel wird bei dieser wahnwitzigen Odyssee halt gequalmt was das Zeug hält.
    Platz 4: The Specalist (mit Sylvester Stallone und Sharon Stone): Sharon Stone will den Tod ihrer Familie rächen, den sie als kleines Mädchen miterlebt hat. Aus diesem Grund infiltriert sie eine Drogenorganisation, wird Lieberhaberin von Eric Roberts (der Bruder von Julia). Und Sylvester Stallone wird als good guy hinzugezogen, um mal ordentlich aufzuräumen und mit Sharon Stone ins Bett zu steigen. Alle rauchen in dem Film, sogar Sharon Stone darf sich nen Stumpen anzünden. Sly als Verkörperung des Guten aber nicht!
    Platz 3: Constantine mit Keanu Reeves: Comicverfilmung um einen Menschen, der Selbstmord begangen hat (Diagnose Lungenkrebs!) und als Racheengel auf Erde zurückdarf. So hofft er auf Erlösung. Absolut krude Story, Genrefans werden aber bestens bedient!
    Platz 2: Momo, nach dem Roman von Michael Ende: Rauchen als Zeitfresser, im wahrsten Sinne des Wortes.
    Platz 1: Der Mann, der König sein wollte (Regie John Huston), nach einer Kurzgeschichte von Rudyard Kipling: Nur eine kleine Szene die diesen Film unvergessen macht. Peachy und Daniel (Sean Connery und Michael Caine), britische Soldaten stationiert in Indien, beschließen der Army ade zu sagen um Könige von Kafiristan zu werden! Und da jedes Vorhaben einen Plan braucht und eine notarielle Beglaubigung, darf Kipling himself, der alte Freimaurer, dieses grandiose Vorhaben bezeugen. Er hat die Ehre dabei zu sein sein, wie Daniel und Peachy sich eine Zigarre anzünden und feierlich geloben: Keine Weibergeschichten mehr, bis einer von ihnen König ist. - Das kann ja nur schiefgehen ;)

    Also, weiter im Text:


    Jemand hat mir einmal gesagt, DS9 wäre erst mit Beginn der vierten Staffel so richtig gut geworden, als der Klingone Worf auf die Station kam, mit der U.S.S. Defiant spannende Außeneinsätze möglich wurden, der Krieg gegen das Dominion endlich konkreter wurde und Kapitän Benjamin Sisko endlich einen Bart trug. Und er hat recht! Die ersten 3 Staffeln war DS9 nur ein riesiges Handelszentrum, riesige namenlose Frachter luden ihre Waren und Immigranten ab, es wurde zu wenig Potential daraus geschöpft, dass DS9 direkt über einen Wurmloch zum Gamma Quadranten lag. Bei Babylon5 war es aber ganz genauso! Mit der 2. Staffel übernahm Kapitän John Sheridan das Ruder, ein uraltes Volk warf ihre "Schatten" voraus, ein interstellarer Krieg kündigte sich an, der drohte die Menschen, Minbari, Narrn und Centauri zu überrollen. Die Raumstation B5 lag in der Nähe eines interstellaren Sprungtores (im Prinzip das gleiche wie das Wurmloch in DS9). Und mit der "White Star" besaß John Sheridan nun auch ab der 3. Staffel ein Kampfschiff, mit dem es gelingen sollte die Schatten zu bekämpfen.
    Mit den Ranchern wurde eine zusätzliche fast anonymisierte Schlagkraft geschaffen. Der Plan gelang, die interstellare Allianz konnte die Schatten und Vorlonen vernichten, die Völker der Narrn und der Centauri blieben jedoch auf der Strecke. Kapitän John Sheridan wurde zum Chef der interstellaren Allianz (nach dem noch ein Krieg gegen die eigenen Reihen zu führen war) , er durfte auch endlich einen Bart tragen und die Serie dümpelte aus.
    Und stehen die Bärte der Kapitäne John Sheridans und Benjamin Siskos nicht für die Weisheit und den Respekt, den sie sich gegenüber ihren Mannschaften erworben haben? Wurde Kapitän Nemo in den 20.000 Meilen unter dem Meer nicht immer mit Bart dargestellt? Ist nicht alleine dadurch Kapitän Nemo ein direkter Vorfahre jener Weltraumkapitäne, der Bart nicht ein weiteres Zeichen für das Charisma das nötig ist eine Mannschaft zu führen und das man erst erlernen muss, so wie jeder Bart Zeit zum Wachsen braucht?
    Kapitän Nemo genoss bedinglosen Respekt vor seiner Mannschaft, sie war bereit für ihn zu sterben. Das diese Mannschaft weitestgehend anonym war richtet den Focus des Lesers sehr stark auf diese schillernde Persönlichkeit. Und das ist auch das Glück der heutigen Drehbuchautoren von Serien wie eben beispielsweise Babylon 5 und DS9. Die Charaktere rund um den Kapitän können hier beliebig ausgebaut werden zur Soap Opera. All diese Doktoren, Sicherheitschefs und Offiziere sind plötzlich nicht mehr anonym. Hinter jedem steht ein Einzelschicksal, Kapitäne haben plötzlich auch noch andere Hobbys außer ihr Schiff, Sisko z.B Baseball. Andere Figuren sind tragische Helden, wie z.B. der Sicherheitschef Garibaldi von Babylon 5, der ein Fan des ewigen Looses Duffy Duck, der Ente, ist.
    Natürlich sind diese ausgebauten Charaktere dem heutigen TV-Serien-Format geschuldet, ein ordentliches und dickes Buch ist vermutlich schneller gelesen, als eine komplette TV Serie geschaut.
    Aber auch TV Serien haben eben teilweise ihren Ursprung bei Jules Verne. Zum Beispiel die TV Serie "Lost": Ist das nicht auch nur eine Variante der "Geheimnisvollen Insel"? Statt mit dem Ballon wird jetzt eben mit dem Flugzeug abgestürzt, der Begriff "geheimnisvoll" (Mysterious Island) auf die Spitze getrieben. Und damit man ja auch alle Charaktere schön plattwalzen kann, sind eben nicht bloß 5 Personen abgestürzt, sondern gleich um die 100.
    Und hat nicht der Kapitän der U.S.S. Enterprise (Jean-Luc-Picard-Patrick Stewart) nicht auch schon den Kapitän Nemo gegeben, genauso wie den Kapitän Ahab in Melvilles Klassiker "Moby Dick"? Nur eben leider überall ohne Bart!


    Ralf

    och, ich glaube schon, das ich hier im richtigen Forum bin. :DD


    Gut, dann schlag ich mal den Bogen von "where nobody has gone before" wieder zurück zu Jules Verne.



    Es geht um Deep Space Nine, richtig? Nicht das gesamte Star Trek Universum? Super ;)


    Babylon5 und DS9 sind Sciencefiction-Serien, die im Namen die Raumstationen tragen auf denen sie spielen. Und da liegt gleich das Problem solcher Serien: Raumstationen, die sind statisch, kreisen nur im Weltraum überein und demselben Punkt. Was soll da schon aufregendes passieren? Die Star Trek Vorgänger TOS (James T. Kirk) und TNG (Jean-Luc-Picard waren mit der Enterprise mit Warpgeschwindigkeit von einem Abenteuer ins nächste geflogen. Als TNG dann 1994 auslief, brauchte man ein neues Konzept für eine Nachfolgeserie, DS9 war geboren. Nun bei dem Konzept hat man sich schamlos bei Babylon5 bedient, die Serie gab es ja schon seit 1993. Also 1:0 für Babylon5. Aber machen wir uns nichts vor: beide Serien krankten an dem begrenzten Handlungsspielraum einer Raumstation. Man konnte Charaktere entwickeln! Aber das war auch das Einzigste (die 1. Staffel Babylon5 war Mist, auch wenn sie noch für den Verlauf der Serie wichtig werden sollte, in der 2. Staffel B5 übernahm Kapitän Sheridan das Ruder, es wurde also langsam besser.


    So, ich muss jetzt erstmal weg vom Computer, ein bißchen Geld verdienen. Keine Angst, der Verne kommt noch. Das mir also niemand was gegenpostet :) Aber da habe ich eigentlich keine Bedenken, so schnell war "inside" noch nie....


    Ralf

    Der Großanteilseigner der Weltbild-Verlagsgruppe, die katholische Kirche, will den milliardenschweren Konzern verkaufen. Hintergrund ist wohl, dass über den Verlag "erotische Bücher und Filme" angeboten wurden. Dies allerdings nur im Microbereich (0,017% des Gesamtumsatzes entfielen auf "Erotik").


    Vgl. dazu auch:
    http://www.wiwo.de/unternehmen…zes-sinnvoll/5886442.html


    Ich sag mal eher, die Kirche braucht das Geld dringender für was anderes. Stören wir es kaum, wenn Weltbild verschwindet. Das dt. Verlagswesen ist so gut organisiert, die Sahnestückchen sind schnell verkauft. Und die Jules Verne Reihe wurde eh im Ausland gedruckt (printed in Slovenia, wenn ich mich nicht irre),so wie vieles andere auch, von daher gehen noch nicht mal deutsche Arbeitsplätze verloren. Der Weltbild-Buchladen in Gotha, bei mir in der Nähe, ist jedenfalls schon vor Jahren wegrationalisiert worden.


    So, und nun widme ich mich wieder meinem Marquis deSade. :harhar:


    Ralf

    Ich finde es auch toll, dass die Werke eines Jules Verne in der digitalen Computerwelt von Tron Legacy überlebt haben. Ich meine aber auch das Buch "Myterious Iland" in dem Film gesehen zu haben, oder zumindest eine digitale Kopie davon. Das war aber noch ziemlich am Anfang oder in der Mitte, kurz bevor dieses extrovertierte und blasierte Bürschchen Sam Flynn auf seinen Vater Kevin Flynn trifft (nicht Clu das war vorher, aber auch dargestellt von Jeff Bridges).
    Aber ganz ehrlich: Das Tron Original von 1982 war um Welten besser! Zumindest von der Story.
    Was habe ich mich im Kino bei Legacy geärgert! Der ganze Film sollte in 3D sein, das Drehbuch wurde bis zum Kinostart geheimgehalten.
    Und dann passiert die ersten 20-25 Minuten gar nichts mit 3D, ich hab schon überlegt, warum habe ich diese Scheissbrille überhaupt auf!
    Als dann dieser Sam Flynn endlich im Computer war, folgte der visuelle Overkill in einer grotesken Welt. Sämtliche Schauspieler agieren vergeblich gegen ein völlig überladenes Drehbuch, die Jules Verne Hommage geht an dem Jules Verne Laien völlig vorbei, wenn man ihn nicht mit der Nase draufstößt. Der ganze Film ist ein stetiges Auf-und-ab ohne roten Faden. "Huch, ich bin in einem Computer, was mache ich jetzt bloß..., Huch, die wollen mir ans Leder, so aber nicht..."
    Also lieber den Disney Tron von 1982 schauen, wo Jeff Brigges (Flynn) als USER gegen den MCP antritt (Master Conrol Program). Tron, das ist übrigens der Schauspieler Bruce Boxleitner, ein Programm, ein Virus, das den MCP ausschalten soll (Daher die Sache mit dem "Datendiskus).
    Bruce Boxleitner wurde übrigens bekannt durch die 80er Jahre Serie "Agentin mit Herz". Später gab er 3 Jahre lang den Kapitän auf der Raumstation "Babylon 5" (die Star Trek Serie DS9, also Deep Space 9 ist nur ein Abklatsch von Babylon 5).
    Bruce Boxleitner spielt übrigens natürlich auch in TRON Legacy mit. Hier spielt er in der wahren Welt ein Aufsichtsratmitglied von "Flynn Industries" und Sams Mentor.


    Also Poldi, bewirb mal den Ur-TRON und die Serie Babylon 5 als Box per amazon Link (sollte um die 80 Euro zu haben sein). Es sind ja "nur" 5 Staffeln a ca. 20 Episoden. Damit kommt der Science -Fiction-Fan locker über den Winter ;) Und Zeitreisen gibt's auch, wenn man bis zur 3. Staffel durchhält. Die komplette 5. Staffel kann man sich übrigens sparen, der Showdown, der Kampf um die Erde und die Marskolonien, das wurde alles in die 4. Staffel gepackt, da die Serie abgesetzt werden sollte, aber die "Fiver" haben erfolgreich dagegen protestiert.


    Ralf


    Ralf

    Wirklich schwierig zu sagen, ob das Buch das Richtige für dich ist. Wenn du dich für die Geschichte des 18. und 19. Jahrhunderts interessiert, definitiv ja. Aber ich sage gleich, es ist ein schwieriges Buch,zumindest die ersten 100 Seiten. Man sollte schon ein bißchen bewandert sein in der europäischen Geschichte, aber auch in der griechischen Mythologie, damit man auch nur ansatzweise der Geschichte folgen kann und es nicht nach den ersten paar Seiten genervt zur Seite legt. Lies dir mal den WikiLink zu Lawrence Norfolk durch. Dort werden auch die 3 Bücher von Norfolk in 2 bis 3 Sätzen beschrieben. An eine Rezension von Lempriere's Wörterbuch hat sich aber bei wikipedia noch keiner gewagt, du siehst wie schwierig das Thema ist.



    http://de.wikipedia.org/wiki/Lawrence_Norfolk




    Der Übersetzerstreit mit Hanswilhelm Heafs hat ihn aber offenbar dazu bewogen, späteren Ausgaben des Buches (meines ist beispielsweise von Bertelsmann u. nicht von Knaus), ein Dossiers des Übersetzers beizufügen, welcher der eigentliche Schatz dieses Buches ist. Lempriere's Wörterbuch ist nämlich zwar ein historischer Roman, aber er ist aus der Sicht des 18. Jahrhunderts geschrieben, nicht aus der des 20.! (wo es eigentlich entstanden ist) Der Leser muss also "aktuellen" Bezüge für das 20. und 21. Jahrhundert selbst interpretieren können. Und der Roman ist so genau historisch recherchiert, dass der Roman wirklich wahr sein könnte, trotz seiner Science-Fiction Elemente. Der Autor geht dabei von folgender Theorie aus, das etwas Unwichtiges genauer recherchiert werden muss, als etwas für die Geschichte Wichtiges, um den Roman glaubhaft zu machen. Beispiel: Am 2. November 1792 früh um 9 hat es in Frankreich geregnet (ist so basta, dem Autor kann das Gegenteil niemals bewiesen werden, das ist die EINZIGSTE historische "Unwahrheit diese Buches"). ALLES andere ist penibel und wasserdicht recherchiert. Darin liegt die große Leistung des Romans, dass man als Leser Historie und Romanhandlung nicht mehr voneinander trennen kann.



    Der 2. Roman von Norfolk "Ein Nashorn für den Papst" ist genauso peinlichst genau recherchiert worden,um nicht zu sagen penibel, eine Geschichte, die ihren Bogen von einem Kloster auf Usedom bis nach Indien spannt. Und wieder geht es um "undurchsichtige Organisationen" und Geheimbünde wie die Ostindien-Gesellschaft. Die Welt befindet sich hier direkt an der Schwelle der Reformation. Grosse Dinge kündigen sich an, wie die beginnende Kolonialisierung Amerikas durch Spanien und Portugal, die Renaisance (die hat ja auch ihren Ursprung in der Antike). Dabei stellt Norfolk Fragen wie "Warum hat Albrecht Dürer dem Nashorn in seinem Holzschnitt von 1515 ein 2. Horn hinzugefügt? Wie kam es, das es eine Fistel am Anus Giovanni de Medicis ermöglichte Papst Leo X zu werden?



    Der 3. Roman Norfolks "In Gestalt eines Ebers" geht ganz auf in der griechischen Mythologie. Hier wird im im Ersten Teil die kalydonische Jagd auf einen Eber beschrieben. Eine Nacherzählung der griechischen Sage, wo selbst mir die Fußnoten zu lang waren (teilweise über ganze Seiten). Der 2. Teil ist dann die spannende Jagd auf einen SS Hauptmann (mit Namen Eber!) , geführt durch griechische Partisanen. Der "Eber" wird dabei genauso zur Strecke gebracht wie in der griechischen Mythologie.



    Also ich sage mal, Norfolk ist etwas um seinen Horizont zu erweitern, ohne Vorbildung und/oder Sekundärliteratur geht es kaum. Im krassesten Fall, falls man da unbedingt durchwill durch diese Bücher, einfach das Buch von Schwanitz "Bildung - Alles was man wissen muss" gleich mitbestellen. Bildung ist nicht angeboren (hier werden maximal die sozialen Weichen gestellt), Bildung kann man wirklich und wahrhaftig erlernen!



    Norfolk ist keine "Giftschranklektüre", sondern definitiv etwas, das ich jedem ans Herz legen kann, der bereit ist seinen Horizont zu erweitern.




    Die Person Lemprieres gab es übrigens wirklich. Zitat wikipedia:


    Quote

    Literarisch verarbeitet wurde die Person Lemprière von Lawrence Norfolk, der mit seinem Erstlingswerk "Lemprière's Wörterbuch" den jungen Wissenschaftler in eine wüste, aber literarisch hervorragende Räuberpistole um Familienflüche, Geheimbünde, Verschwörungen und Automatenmenschen hineinwirft, in deren Verlauf er Lemprière auch sein Wörterbuch erstellen lässt.


    Nunja, so kann man natürlich den Inhalt dieses Erstlings von Lawrence Norfolk auch auf den Punkt bringen :huh:




    Auf jeden Fall finde ich gut, dass überhaupt jemand eine Antwort gepostet hat, sogar die Richtige :danke:



    Ralf

    Nachfolgend gebe ich euch mal den Klapptext eines Buches aus meiner Sammlung wieder, der mich als Abenteuer- und Science-Fiction-Interesierten gnadenlos in die Irre geführt hat mit meinen Erwartungen an dieses Buch und der gleichzeitig zutreffender nicht sein könnte. Wie lautet der Name und der Schriftsteller dieses Buches?


    Lieber Leser,


    Sie sind es gewohnt, an dieser Stelle etwas über den Inhalt des Buches zu erfahren, das sie gerade in den Händen halten. Drei oder vier Sätze, die Sie informieren und Lust auf die Lektüre machen sollen.
    Dieses aber, ein außergewöhnliches und vielschichtiges Werk, entzieht sich jeder Beschreibung und jeder Kategorie.
    "London ist unterhöhlt, Roboter rücken an, Revolution droht:
    In seinem Roman (Titel), einem grotesken Geschichtsschmöker voller Schauerszenen, entdeckt der junge Engländer (Name des Autors) im Hexenkessel des 18. Jahrhunderts aktuelle Ängste - ein aufsehenerregendes, wortgewaltiges literarisches Debütwerk."
    .....
    Aber was sagt das über dieses phantastische, unbeschreibbare Buch? Es fehlen die Worte, es bleibt nur die Empfehlung:
    Lesen Sie es! Es ist ein Abenteuer.


    Einen Preis möchte ich nicht ausetzten (googeln kann schließlich jeder!, obwohl auch das nicht allzu einfach werden dürfte). Vielleicht diesen Preis: Eines der besten Bücher der letzten 20 Jahre zu kennen und vielleicht sogar gelesen zu haben.


    Ralf

    Die Preise bei Salzwasser werden auch immer besser :irre:



    http://www.amazon.de/s/ref=sr_nr_i_0?rh=k%3ASalzwasser+Verne%2Ci%3Astripbooks&keywords=Salzwasser+Verne&ie=UTF8&qid=1321129022#/ref=sr_st?__mk_de_DE=ÅMÅZÕÑ&keywords=Salzwasser+Verne&qid=1321129027&rh=k%3ASalzwasser+Verne%2Cn%3A186606&sort=-price




    Eigentlich müssten die doch bald mit der Reihe durch sein. Dann geht der Verlag bestimmt in Insolvenz. Oder stecken da vielleicht chinesische Geldwäscher dahinter? ;)


    Ich glaube mal gelesen zu haben zu haben, dass es mal in England eine Erstauflage eines Buches gab (der Titel ist mir entfallen), die 45 Jahre im normalen Buchladen zum regulären Verkaufspreis die Gezeiten überlebte. Nach erfolgreichen Abverkauf der 1. Auflage legte der renomierte Verlag dann die 2. Auflage nach. :] Mal unabhängig davon, dass der Salzwasser-Verlag bestimmt keine 45 Jahre schafft, diese Bücher liegen bestimmt noch länger in den Regalen...



    Naja, trotzdem steht jeden Tag steht ein Dummer auf...


    Ralf

    Hallo Andreas,


    da hast du mit Sicherheit Recht, dass der Film keine Jules Verne Verfilmung ist. Aber inspiriert von Jules Verne trifft es ganz genau. JV wird sogar am Anfang des Filmes vom Kapitän des U-Bootes erwähnt als der die Funktionen und die Technik erklärt, quasi als Einleitung vor der eigentlichen Handlung. Außerdem spielt z.B. Peter Lorre mit, jemand der in seiner späten Schaffensphase in gleich in mehreren Jules Verne Verfilmungen mitgewirkt hat, der Disney-20.000 Meilen unter dem Meer-Variante von 1954 und den Fünf Wochen im Ballon von 1962, sogar in der besten aller Verfilmungen von der Reise um die Erde in 80 Tagen (1956 mit David Niven). Ich schätze mal da hat der Produzent von Unternehmen Feuergürtel Lorre einfach gefragt:" Hey, willst du eine Nebenrolle in meinem neuen Film? So ähnlich wie Jules Verne, da kennst du dich doch aus!"
    Außerdem wurde der Film mit den allgemeinen Science-Fiction Vorstellungen von vor 1900 umgesetzt und nicht etwa 1960, was aktuell gewesen wäre. Warum trauen sich z.B. Produzenten vor allem heute nicht mehr an eine werkgetreue (reale/kein Zeichentrick) Umsetzung der Reise zum Mond? Weil unsere heutigen Vorstellungen von Mondreisen natürlich genauer sind als die von Jules Verne, weil Vernes Visionen längst von der Realität eingeholt worden sind, da Mondlandungen und Raumfahrt ect. heute längst gängige Praxis ist. Eine werkgetreue Umsetzung würde den Zuschauer nur irritieren (Wieso bauen die jetzt eine Riesenkanone zum Abschuss der Rakete? Kennen die keine Triebwerke? Und wo verdammt noch mal sind die Toiletten in der Rakete?.
    Diese Reaktionen müsste ein Filmproduzent mit einkalkulieren und er müsste sich eingestehen: Aus heutiger Sicht unverfilmbar und ein finanzielles Disaster bzw. unkalkulierbares Risiko. 1960 konnte man solche Sichtweisen auf die Science-fiction noch gut verkaufen, da die Raumfahrt ja gerade erst begann real zu werden. Gott sei Dank, sonst wären wir nie in den Genuss gekommen von solchen Filmen wie Unternehmen Feuergürtel.


    Ich glaube, ich werde mal ein eigens Filmthema hier im Forum aufmachen. Erwartet aber nicht unbedingt Jules Verne oder aktuelle Blockbuster, sondern eher Independent Kino und längst vergessene Klassiker ;)


    Ralf

    [Blocked Image: http://gamer.sp12.speed-hoster.eu/Bild-Upload/Mirror_1/img_1320954674.png
    (Quelle: wikipedia)
    [Blocked Image: http://gamer.sp12.speed-hoster.eu/Bild-Upload/Mirror_1/img_1320940977.jpeg]



    Ein Film der sich bedenkenlos (!) einreiht in die Jules Verne Verfilmungen des old Hollywood der 50er und 60er Jahre, also vor Allem der 20.000 Meilen unter dem Meer (1954, Disney, mit Kirk Douglas) und der Reise zum Mittelpunkt der Erde (1959, 20th Century Fox, James Mason) u.a..
    Verne Motive wurden hier mit denen des Katastrophenfilm kombiniert. (Höhepunkt des Katastrophenfilms waren ja dann die Siebziger mit Erdbeben, Flammendes Inferno und der Höllenfahrt der Poseidon)


    Zum Inhalt: Ein riesiger Feuergürtel steuert auf die Erde zu. Das Atom U-Boot Seaview, gerade zu einer Forschungsexpedition zum Nordpol unterwegs, kann als Einzigstes die Katastrophen verhindern. Tolle Special Effects (für die damalige Zeit) und die Unterwasseraufnahmen (Kampf mit einem Meeresungeheuer!), machen diesen Film zum Erlebnis, das viel zu schnell vorbei ist. Sicherlich technischer Nonsens, selbst für die sechziger Jahre, aber dieser, ich nenne es mal Retrolook, schadet dem Film kein bißchen! Spannende Familienienunterhaltung für trist-/kalte Sontage im November) :rolleyes2:


    Die DVD Version hat übrigens einen interessanten Fehler: 8 Minuten am Anfang wurden nicht synchronisiert, obwohl der Film vollständig synchronisiert bereits im TV ausgestrahlt wurde. Die tuen aber dem Filmvergnügen keinerlei Abbruch.



    Achja, der amzon Link, hoffentlich klappt es jetzt ;); :


    [asin]4010232031877[/asin]


    Ralf

    Nein, nicht was ihr jetzt vielleicht denkt. Die Nautilus, das Aushängeschild des Jules Verne Clubs, ist und bleibt liebevolle Handarbeit. ;)
    Ich hätte besser schreiben sollen: Die Nautilus ist ein Verlag! Dieser Verlag:


    Edition Nautilus
    http://www.edition-nautilus.de/index.html



    Und das Aushängeschild des Verlages Edition Nautilus ist der Roman Tannöd von Andrea Maria Schenkel.


    [Blocked Image: http://gamer.sp12.speed-hoster…ror_1/img_1320351501.jpeg]



    Hier meine eigene kleine Rezension zu diesem wirklich großartigen Roman:


    Wer hier leichte Unterhaltung durch einen Krimi sucht, der wir sicher enttäuscht. Es gibt keine klare Trennung von Gut und Böse und der Mörder wird nicht gefasst. Dennoch beruht Tannöd auf einer wahren Begebenheit! Aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt, erschließt sich allein dem Leser wer der Mörder war und dessen Motive. Der eigentliche Hauptdarsteller dieses Buches aber ist das oberbayrische Dorf Tannöd (das Dorf gibt's wirklich, hat aber mit der Geschichte nichts zu tun, der "wahre Ort" heißt Kaifeck).
    Tannöd kurz nach dem 2.Weltkrieg ist also Ort der Handlung. Dieser Ort hat sich aber nicht weiterentwickelt, ist irgendwo im tiefsten Mittelalter zwischen Sklaverei und Fronarbeit steckengeblieben (mit all seinen konservativen und bigotten Ansichten).
    Als Bewegungs und Transportmittel tauchen da maximal ein Fahrrad und ein Traktor auf. Ansonsten wird zu Fuß gelatscht zum nächsten Gutshof, wo man um Anstellung bittet und zum Dank dafür wird man dann dafür auch noch umgebracht. Unter dem Aspekt Fortbewegungsmittel ist dieser Roman der krasseste Gegensatz den man sich gegenüber der Nautilus vorstellen kann, dessen Leithema ja MOBILIS IN MOBILE ist!


    Ein dreckiger kleiner Roman (130 Seiten!), der aber vor Allem eines ist: Grundehrlich. Aus diesem Grund gibt es aber auch Leute, die diesen Roman für schlecht befinden. Nun, sie haben sich und ihre eigene kleine heile Welt in Tannöd wiedererkannt und verkraften das nicht!
    Also Lesen! Oder zumindest eine weitere Nautilus ins Bücheregal stellen.


    Neu gibt's es den Roman aber nicht mehr kaufen, jedenfalls nicht vom Nautilus-Verlag. Nur noch als btb-Taschenbuch. Deshalb von mir kein amazon-Link. Besser das Buch für einen Euro bei ebay mitnehmen!


    Mit diesem Beitrag ist das mir inzwischen lästig gewordene Thema der "verschiedenen Nautiluse" für mich abgehackt!


    Hier aber ein anderer großartiger Buchtipp abseits der Nautilus und Jules Verne:


    [asin]978-3827008558[/asin]


    Ralf