Posts by Mathias_Sandorf

    Norbert meint natürlich auch sowas:


    [Blocked Image: http://gamer.sp12.speed-hoster.eu/Bild-Upload/Mirror_1/img_1271488903.jpg]


    Nur die Bände der "Geheimisvollen Insel" gibt es vermutlich in dieser Gestaltung. Hier die "Geheimnisvolle Insel2" also Bd. 9 Schumann Broschur. Allerdings erinnern die meisten anderen Schumann Broschurausgaben doch sehr an die einheitlichen gebundenen Schumann Bücher, allerdings Farbdruck/Mehrfarbendruck.
    Weitere unterschiedliche Illustrationen bei den Broschurausgaben sind bei den unterschiedlichen Werken bekannt.


    Ralf

    Norbert:

    Quote

    Trotzdem komme ich von dem Gedanken nicht los, dass jemand, der Mützelburg heißt, gut daran täte, sich eines Pseudonyms zu bedienen.


    Ich wußte, da war noch was :D: :


    Quote

    .....Mit einer erstaunlichen Fruchtbarkeit schrieb er (Mützelburg) in den nächsten Jahren teils anonym, teils unter den Pseudonymen Justus Severin und Karl Weber eine Reihe von Romanen, denen man die Fabrikarbeit auf den ersten Blick ansieht, wie „Luigia Sanfelice“ (1851); „Der Leibeigene“ (III, 1852); „Hennig Brabant“ (II, 1852); „Der Sohn des Kaisers“ (IV, 1853),....

    vgl. http://de.wikisource.org/wiki/ADB:M%C3%BCtzelburg,_Adolf


    (sieht so aus, als kommt bei wikisource alles ungeprüfte rein, bevor es zu wikipedia darf, hat das Wiederfinden etwas erschwert)


    Ralf

    Bei Recherchen im Internet bin ich auf das Buch "Herr der Welt" von Alexandre Dumas gestoßen.
    Es soll eine Fortsetzung von der "Graf von Monte Christo" sein.


    Der Sache muss natürlich auf den Grund gegangen werden, da:


    1.- Jules Verne zwar keine Fortsetzung zum "Graf von Monte Christo" geschrieben, aber mit "Mathias Sandorf" das
    Thema lose wieder aufgenommen hat, als eine Art Hommage;


    2. - "Der Herr der Welt" natürlich auch ein Roman von Jules Verne ist, selber eine Fortsetzung vom "Robur"


    Weitere Recherchen haben ergeben:


    Alexandre Dumas (weder der Ältere noch der Jüngere) haben gar keine Fortsetzung zum "Graf von Monte Christo" geschrieben, sondern ein gewisser Adolf Mützelburg!


    laut wikipedia:


    Adolf Mützelburg (* 3. Januar 1831 in Frankfurt (Oder); † 17. Januar 1882 in Berlin) war ein deutscher Schriftsteller und Autor historischer Romane. Seine Romane "Der Herr der Welt" und "Die Millionenbraut" sind Fortsetzungen von Alexandre Dumas' Roman Der Graf von Monte Christo.


    In einem Forenbeitrag hab ich noch folgendes gefunden, weiß aber nicht wie glaubwürdig die Quelle ist:

    Quote

    Es gibt noch 2 oder 3 Pseudo-Fortsetzungen des Grafen, die Dumas zusammen mit Mützelburg abfasste:


    Der Herr der Welt
    Die Millionenbraut
    Die Totenhand

    vgl. http://www.buechertreff.de/kla…dumas-graf-monte-christo/



    Also das "zusammen abgefasst" wäre noch zu klären.


    Hier noch ein Bild, vermutlich um 1915, Verlag ist erkennbar:
    [Blocked Image: http://gamer.sp12.speed-hoster.eu/Bild-Upload/Mirror_1/img_1270892959.jpg]


    Ob es den Roman nur unter den Namen "Dumas" gibt (also ohne Nennung des Namens Mützelburg), kann ich so noch nicht sagen, auch wenn einiges dafür spricht. Die Fortsetzungen zum "Graf von Monte Christo" hätten sich so nämlich besser verkaufen lassen.



    Ach ja, bei Projekt Gutenberg kann man den Roman online lesen oder runterladen:


    http://gutenberg.spiegel.de/?i…d=5128&kapitel=1#gb_found


    Zu inhaltlichen Verweisen zu den Jules Verne Romanen "Mathias Sandorf" und "Der Herr der Welt" konnte ich auf
    die Schnelle nichts finden. Ich glaube aber nicht das da eine Relevanz besteht.
    Möge sich ein anderer damit beschäftigen. :rolleyes2:


    Danke an Bernhard und Volker für die Zuarbeiten


    Ralf

    Auch in der Verfilmung von 1989 mit Pierce Brosnan und Sir Peter Ustinov gibt es meines Wissens eine Ballonfahrt.
    Und in der etwas grottigen Verfilmung von 2004 mit Jackie Chan auch.
    Da Jules Verne meistens mit Ballonfahrten assoziiert wird, kann auf dieses Motiv beim Filmemachen wohl nicht verzichtet werden. Bei "Reise in 80 Tagen um die Erde" ging den verschiedenen Regisseuren vor allem darum, durch die Ballonfahrt die Handlung zu straffen und gleichzeitig logische Brüche (durch notwendige Ortwechsel) zu vermeiden.


    Auch in der JV Hommage "Die 5 Sou des Herrn Lavarede" von Paul D' Ivoi wurde das Motiv der Ballonfahrt verwendet (Verlag Neues Leben, "Spannend erzählt" Bd. 190, 1985, nur als Buch). Hab das Buch leider verbummelt.


    Bei Hörbüchern würden Ballonfahrten in "Reise um die Erde in 80 Tagen" wohl weniger Sinn machen, es sei denn es gibt ein Hörbuch/Hörspiel zum jeweiligen Film.


    Ralf

    Jules Verne und Mosaik hat übrigens in der DDR das gleiche Schicksal ereilt, und zwar das der Devisenbeschaffung. Kann man auch in eine einfache Verhältnissgleichung pressen:


    Jules Verne --------------------Mosaik
    Verlag Neues Leben ---------- Verlag Junge Welt
    ------------------------------ = -------------------------------------------------------:]
    Herder Verlag ------------------WeltkreisVerlags-GmbH Dortmund


    Die ersten beiden Bücher der Amerika Reihe der Digedags die ich besitze sind von 1979. Herausgegeben für den Weltkreisverlag.
    Für mich heißt das: Jules Verne und Mosaik waren die Exportschlager in der DDR, vermulich gleich nach Carl Zeiss (nicht der Fußballverein, der ist das Oberletzte, so wie Fußball überhaupt).
    :imho:
    Außer Mosaik sammle ich keine Comics. Die paar Comics von Stephen Kings "The Dark Tower" zählen nicht.


    Ralf

    Nee, Mosapedia kannte ich wirklich noch nicht. Ich muss auch sagen das der Mosaik Hype bei mir doch etwas nachgelassen hat, vor allem aus Zeitmangel, aber auch weil das Mosaik in der DDR einfach "gefühlt" besser war. Meistens lese ich das Mosaik heute jahrgangsweise, also wenn sich schon ein beträchtlich neuer Stapel ungelesener Hefte angesammelt hat. Mein Lieblingsjahrgang der Abrafaxe ist 1979, Califax als österreichisch/ungarischer Thronfolger ist unschlagbar. Und die Digedags sind sowieso zeitlos unerreicht. Lieblingsheft "Der Alte vom Berge" Heft 121. Mit dem "Alten vom Berge" hatte mutmaßlich schon Marco Polo zu tun.--->Marco Polo---> "Die Entdeckung der Erde" von Jules Verne---->womit wir wieder fast beim Thema sind. Oder war Digedag Marco Polo? Der war doch schließlich mal Gesandter vom Kublai Khan.8o


    Ralf

    :danke: Poldi,


    bis in diese Untiefen des Forums bin ich bis jetzt noch nicht vorgedrungen. Hier wimmelt es ja anscheinend von MOSAIK Fans.
    Das find ich richtig toll. Hab selbst ein ABO ab 1997, alle Hefte der Abrafaxe und die meisten Digedags in Buchform.


    MOSAIK rules :laola:
    Ralf

    Hinweis für "Nicht Ossis":


    Die Illustrationen der VNL-Fakes stammen aus der Comic Zeitschrift "MOSAIK", der beliebtesten Comicserie der DDR (es sei denn man stand auf Piefke&Schniefke aus der "Trommel"). :S
    Die Helden des "MOSAIK" waren von 1955-1975 die "Digedags" (Dig, Dig und Digedag) und sind von 1976 an die "Abrafaxe" (Abrax, Brabrax, Califax). Mit den "Digedags" erschienen 229 Hefte (die letzen 6 als Wiederauflage) und bei den "Abrafaxen " sind es bis heute 400+.
    Wer mehr Infos mag sollte mal Wikipedia benutzen. Es lohnt sich. Die "Ritter Runkel Serie" gibts in 10 Comicbüchern und ist uneingeschränkt für Einsteiger empfehlenswert. Die Titelliste hierzu gibts bei mir auf Anfrage, da mach ich mir die Mühe, wenn ich dafür jemanden begeistern kann.


    Mein Fake ist die Titelillustration von Heft 7/1976 "Unter Geiern" (Abrafaxe), Jules Verne Anleihen sind durchaus vorhanden.
    Scheuchs Fake sind natürlich die "Digedags".
    @ Scheuch.
    Ist das Bild selfmade oder gibts da ne Website mit mehr Stoff?


    @Patrick
    Für den Hartleben Reprint sind 9,99€ ok, aber mit Versandkosten von 7€ für Österreich eindeutig zu teuer. Neupreis war mal 30 DM.


    Ralf

    Ich hab den Sender gerade wieder in meinen Technisat eingelesen. Bin schon früher drüber gestolpert, und habe Servus TV für einen der üblichen Dauerwerbesender mit Regionalfenster gehalten. Bin positiv überrascht. Heute Abend gibts um 22.15 sogar einen Ingmar Bergmann Film den ich noch nicht kenne in HD. Da werd ich die Festplatte mal anschmeißen!


    :danke: :dafuer:


    Ralf

    @ Andreas
    Du hast wie immer recht. "Die Insel des Verderbens" ? V-E-R-D-A-M-M-T :keule: Und das mit der "Evolutionstheorie stammt natürlich auch ursprünglich von dir.




    O.k. Nochmal zum Mitmeißeln, "Die Erfindung des Verderbens", hier alle Titelklone nebst den wichtigsten Verlagen:


    1. Die Erfindung des Verderbens , Hartleben, Verlag Neues Leben, es gibt auch einen Film mit diesem Titel
    2. Hoch die Flagge des Vaterlandes , Weichert
    3. Vor der Flagge des Vaterlandes, Adolph Schumann Verlag
    4. Der fliegende Tod, Herder Verlag, basierend auf VNL


    Weitere Verlage zu diesem Jules Verne Roman dürfen gerne ergänzt werden.


    Und hier gibts auch gleich noch den anderen Titelklon von Herder bei ebay zu ersteigern:
    http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAP…&ssPageName=STRK:MEWAX:IT


    Ralf

    Andreas
    Danke für den Hinweis :thumbsup: . Stimmt alles exakt. Die Gebrüder Weiss Variante von "Die Kinder des Kapitäns Grant" etspricht 1:1. "spannend erzählt" Ausgabe VNL.


    Die späteren Paperbacks sind etwas größer, daher die Irritation. Die "spannend erzählt" Ausgabe von 1953 habe ich nicht. Die immer gleichen Übersetzungen haben mich hier eher abgestoßen, alles haben zu müssen.
    Aus Übersetzer Walter Gerull-Kardas wurde übrigens in den späteren gekürzten Ausgaben Walter Gerull. Ein Schelm, wer böses dabei denkt. :S
    Spätere Ausgaben wurden dann vermutlich auch für andere Westverlage in der DDR gedruckt als "Devisenbeschaffung". Auffällig wurden die Bücher bestenfalls durch einen anderen Titel (Aus der "Insel des Verderbens" wurde "Vor der Flagge des Vaterlands") Ansonsten sind die Bücher bis auf den Verlagshinweis 1:1 mit VNL.


    Im Großen und ganzen gibt es bei VNL ein ziemliches Auflagenwirrwar. Als erstes erschienen nahezu parallel in der "kompass Reihe" oder in "Spannend erzählt" Reihe Bücher von Jules Verne. Das richtete sich wohl erstmal nach dem Umfang der Bücher. Nächste "Evolutionsstufen": farbige Paperbacks, Titelzusammenführungen (z.B. Von der Erde zum Mond, Reise um den Mond), dann nur noch schwarz (zusätzlich Buchclub65), die Softcover nicht zu vergessen und schließlich die oktav-Einzelausgaben, die die Wende bis 2003 überlebten. Hier waren wieder alles Einzelausgaben bis auf Mathias Sandorf (2 Bände).


    Das Kuriose dabei ist, das kaum ein Jules Verne Buch alle "Evolutionsstufen" durchgemacht hat. Aber "Die Kinder des Kapitäns Grant" ist nah dran (keine Softcoverausgabe?) Hier war wirklich eine Planübererfüllung.


    Ralf

    Hab mal Fotos gemacht aus meinem Archiv:


    [Blocked Image: http://gamer.sp12.speed-hoster.eu/Bild-Upload/Mirror_1/img_1268312755.jpg]


    Gebrüder Weiss Verlag, Berlin Schöneberg, 1958, Neue dt. Übersetzung von Walter Gerull-Kardas, Mit kolorierten Federzeichnungen von Werner Klemke, Nachwort Wolfagang Bator


    Fällt da was auf? Könnte es sein, das dies das erste Mal ist, dass diese Übersetzung außerhalb DDR auftaucht? (Berlin-Schöneberg müsste West Berlin gewesen sein, Preisangaben im Buch sind in DM). Die Federzeichnungen von Klemke sind ja auch noch drin.
    Der Gebrüder Weiss Verlag hat hauptsächlich Science Fiction publiziert. Auch "Reise um die Erde in 80 Tagen" erschien hier als TB.


    Die meisten späteren Publikationen von "Die Kinder des Kapitän Grant" dürften auf der Übersetzung von Walter Gerull-Kardas basieren, (gekürzt und ungekürzt) besonders Diogenes und Hartleben Reprints und alle späteren VNL, zu Bärmeier&Nickel bzw. Fischer Verlag kann ich nichts sagen.


    Die Gebrüder Weiss Ausgabe ist ungekürzt. Sie hat 540 Seiten und ist im Format kleiner als bei Verlag Neues Leben.


    Noch nen Foto der Titelseite als Abschluß:
    [Blocked Image: http://gamer.sp12.speed-hoster.eu/Bild-Upload/Mirror_1/img_1268314484.jpg]


    Ralf

    Hier der Nachtrag von gestern:


    2. Durch politischen Kürzungen / Bearbeitungen


    Besonders das Ende der beiden Romane Robur der Sieger und Der Herr der Welt (als Doppelband erschienen beim Verlag Neues Leben) ist politischen Bearbeitungen unterworfen worden.

    Beim „Robur“ fehlen fast 2 Seiten Schlussteil. Dadurch wird der Focus besonders auf gesellschaftspolitische Aspekte gerichtet „…Und dieser Tag wird kommen, …, dass sie in Frieden und Eintracht miteinander lebt (die Menschheit)….“. Hier ist der Roman zu Ende.

    Bei Hartleben geht’s aber noch weiter:
    z.B.“…Robur ist die künftige Wissenschaft von morgen….Reserve für die Zukunft“
    oder
    „Die Zukunft der Fortbewegungsmittel gehört dem Luftschiff, nicht dem Ballon“.

    Die technische Innovation, für die Jules Verne in vielen seiner Romane steht, wird hier einfach zugunsten einer gesellschaftlichen übergangen.

    Im Roman „Der Herr der Welt“ wurde hingegen ein gesamter Absatz „hinzugedichtet“ und er endet beim Verlag Neues Leben nun so:
    “Und möge er es nicht zulassen (Gott)“ setzte ich hinzu, “ dass solche Übeltäter, die den Erfindungsgeist des Menschen missbrauchen, in der Zukunft der Strafe für ihre Verbrechen entgehen...“ “Das gebe der Himmel“

    Diese Änderungen geschahen in der DDR wohl vor dem Hintergrund des Kalten Krieges und der Stationierung von Mittelstreckenraketen in Mitteleuropa.

    Ich hoffe mal, dass meine Ausführungen nicht allzu langweilig waren und mir keine gravierenden Fehler unterlaufen sind. ;);

    Ralf

    Also ich bin mit den schwarzen Paperbacks von Jules Verne aufgewachsen und sie waren nicht nur bei mir „heißgeliebt“. Insofern bin ich dem Verlag Neues Leben dankbar die Fahne für Jules Verne hochgehalten zu haben. Die Gestaltung der Bücher war nicht überwältigend aber angemessen. Der Inhalt zählte und die abwechslungsreichen Schauplätze.

    An so etwas wie "politischen Kürzungen / Bearbeitungen" habe ich damals als Kind bzw,Jugendlicher gar nicht gedacht. Heute bin ich da allerdings schlauer.

    Natürlich war Jules Verne weitgehend „unpolitisch“. Trotzdem wurde durch den Verlag Neues Leben Berlin Jules Verne in ein sozialistisch gefälligeres Licht gerückt, bzw. war Jules Verne geradezu prädestiniert dafür ihn für „sozialistisches Gedankengut“ zu missbrauchen.

    Dies möchte ich auf folgende Art beweisen:

    1. Durch die Auswahl der Titel:

    Bsp. „Die geheimnisvolle Insel“ (im Verlag Neues Leben erschienen) vs. „Die Schiffbrüchigen der Jonathan“ (Nicht bei VNL erschienen).

    „Die geheimnisvolle Insel“ handelt salopp formuliert von 5 Personen die auf einer Insel stranden. Sie schaffen es nicht nur zu überleben, nein sie bilden binnen kürzester Zeit eine kleine Gesellschaft. Dafür brauchen Sie kein Geld, einer ist für den anderen da, gerechte Arbeitsteilung ect…. Genau so funktioniert doch Kommunismus (oder nicht?)

    Dagegen „Die Schiffbrüchigen der Jonathan“. Auch hier ist eine Gruppe Personen (ich glaube es waren 200) die nach einem Schiffbruch gezwungen sind eine Gesellschaft zu bilden. Die Versuche sind hier allerdings kläglich. Neid, Missgunst und Habgier lassen dieses Vorhaben fast scheitern. Ohne die Hilfe eines starken Führers, der noch dazu außerhalb der Gesellschaft steht (Kaw-djer), wären die Leute verhungert und zugrunde gegangen.

    „Die Schiffbrüchigen der Jonathan“ in der DDR zu veröffentlichen, wäre dem Eingeständnis gleich gekommen, dass Sozialismus bestenfalls nur im ganz Kleinen funktioniert und nicht bei 17 Millionen Menschen.

    Wie gesagt, dies ist nur EIN Beispiel, hätte bestimmt noch 3 oder 4 auf Lager…(z.B.“Der Archipel in Flammen“, griechisch-türkischer Freiheitskampf, die Griechen wollten doch bestimmt den Kommunismus oder ? :D: )


    2. Durch politischen Kürzungen / Bearbeitungen

    Hier hatte ich besonders an den Doppelband Robur – Der Sieger / Der Herr der Welt gedacht. Vielleicht später mehr dazu.



    Ralf

    Hier eine meiner neueren Jules Verne Erwerbungen:


    [Blocked Image: http://gamer.sp12.speed-hoster…rror_1/img_1267015771.jpg]


    Erschienen ist dieses Buch 1966 für den Buchclub Ex Libris Zürich, Copyright Diogenes Verlag (der ist ja auch aus der Schweiz), printed in Germany, oktav mit Schutzumschlag, enthält Illustrationen der franz. Erstausgabe.
    In dieser Form sind in dieser Reihe basierend auf den Diogenesausgaben mindestens folgende Bände erschienen (laut meiner Recherche):


    1. Von der Erde zum Mond
    2. Reise um den Mond
    3. Reise um die Erde in 80 Tagen
    4. 20 000 Meilen unter dem Meer Part 1
    5. 20 000 Meilen unter dem Meer Part 2
    6. Die großen Seefahrer und Entdecker


    Die Reihe erscheint mir recht kurz und willkürlich, fehlen da noch Bücher ? :gruebel: Außerdem fällt das Buch "Die großen Seefahrer und Entdecker" dabei etwas aus dem Rahmen. Dieser Titel müsste wesentlich später in dieser Reihe erschienen sein (1976 ?). Ich kenne eine gebundene Diogenes Ausgabe mit hellblauen Schutzumschlag dieses Titels von 1974.


    Also, hat jemand das Buch "Die großen Seefahrer und Entdecker" Buchclub Ex Libris Zürich und kann mal ein Foto davon machen? 37,00 € bei zvab ist mir doch ein bißchen zu teuer für Experimente (da kein Foto).


    Hier der Link zu meiner Suche:


    http://www.zvab.com/basicSearc…tXDays=-1&itemsPerPage=10


    Vielen Dank
    Ralf

    Um das leidige Thema über diesen Film abzuschließen, hab ich mal im Bücherregal gekramt:

    Quote

    ....Abstruser Abenteuerfilm im Comicstil, der sich als schamlose Wiederverwertung einschlägiger Trivialmythen und -helden in reinster und endgültigster Form gefällt, wobei das Klischee zum Stoff für Klischees wird. In den lachhaften Bombast fügen sich nahtlos absurde Kampfszenen, ziellose Wendepunkte und inhaltsleere Dialoge ein, wobei manches reizvoll Naive und Altbackene fast wieder Vergnügen bereitet.

    Lexikon des internationalen Films, Ausgabe von 2003, Schüren-Verlag, herausgegeben von der Zeitschrift "film-dienst und der katholischen Filmkommission für Deutschland


    -gerne an anderer Stelle zum Thema Verne-Verfilmungen/-Kritiken weiter :!!:


    Ralf

    Du hast ja recht, der Film war wirklich schlecht und mein Vergleich etwas unglücklich. Übrigens hab ich die "Liga" auch nie ganz gesehen. :whistling:


    Den Film sollte man einfach nur ignorieren. Hab halt ein entspannteres Verhältniss dazu: Aus dem Kinobesuch ist gottseidank nix geworden, DVD für 3,50 bei ebay geordert für meinen Vater, für 4,50 ne Woche später wieder verkauft.
    Es können halt nicht alle Filme von Scorsese, Kurosawa, Bergmann oder Kubrick sein.
    Von denen hat übrigens auch noch keiner eine Jules Verne Verfilmung hingekriegt. :flennen:


    Ich wünsche mir eine Verfilmung des "Jean Maria Cabidoulin" mit Anthony Hopkins in der Hauptrolle und Sean Penn als Kapitän. Regie von Peter Jackson. Angelegt als Ökoparabel auf den Walfang, mit gar nicht mal so vielen sichtbaren Spezialeffekten.
    Oder Regie von Werner Herzog, das wird billiger und mehr independent. Aber Klaus Kinski ist ja leider auch schon tot. :(


    Ralf