Posts by Bernhard

    Hallo Francis London (ein Pseudonym, denke ich mal?)


    Ich habe den Band jetzt etwa zur Hälfte gelesen. Ich war nach der ursprünglichen Beschreibung davon ausgegangen, dass die Handlung in die moderne Zeit versetzt wurde, was jedoch nicht der Fall ist. Was hier vorliegt, ist eine in Bezug auf moderne Fakten und Eckdaten gut recherchierte, in flüssige und gut zu lesende moderne Fassung gesetzte Nacherzählung des Originals.


    Unter dem Aspekt des Lesens unbedingt empfehlenswert. Als Verne-Fan und Purist der Originalität jedoch ein absolut überflüssiges Produkt, welches unter dem klassischen Begriff "Plagiat" einzuordnen ist. Dies, und da rechtsfrei, ohne Kritik. Der Band ist sehr lesenswert und gut,aber für einen puristischen Verne-Fan, der Wert auf Originalität legt und den zeitgenössischen Geist der Enstehungsphase des Originals immer vor Augen hat, schlicht und ergreifend unnütz und der Kauf rausgeworfenes Geld. Neu sind an dem Band tatsächlich nur die in unsere Jetzt-Zeit angepassten (geographischen) Fakten und die moderne sowie packende und flüssige Sprach; aber im engeren Sinne bleibt es dabei um eine plagiative Nacherzählung, auch wenn diese dabei auf hohem Niveau erfolgt.


    Das der Band dabei nicht unter dem Namen Jules Vernes angeboten wird ist einerseits absolut berechtigt, denn es ist bis auf die inhaltliche Idee kein Jules Verne, dürfte aber anderseits auch keine besonderen Verkaufserfolge erzielen. Mir sind die Antriebe und Wünsche von Ihnen, sich derart intensiv in die Umsetzung dieses Bandes in eine neue Fassung bemüht zu haben, nicht bekannt. Die Umsetzung ist gelungen, aber ob sie auf erfolgreiche Resonanz stösst, möchte ich erst einmal dahin gestellt lassen. Denn ich denke, wer heutzutage überhaupt noch über den klassischen Autor Verne stolpert, der ist auch soweit interessiert ihn möglichst originalbelassen zu lesen, und nicht in Form einer wie gut auch immer gearteten Nacherzählung.


    Vielleicht erläutern Sie uns hier mal Ihren Antrieb, Ihre Motivation, sich diesem ja nicht wenig arbeitsaufwendigem Unterfangen gewidmet zu haben? Denn, dass betone ich ausdrücklich hier nochmals, ihre Ausarbeitung ist qualitativ absolut Topp, nur der SInn, die Absicht, erschliesst sich mir nicht so wirklich.


    Beste Grüße


    B.K.

    Ich habe nicht gesagt das es mir nicht gefällt, sondern lediglich, das es für mich nichts darstellt, was besonders hervorgehoben werden muß: Eben nichts Weltbewegendes - oder Außergewöhnliches.


    Wenn wir aber schon dabei sind: Zwar symbolisiert so ein davonfahrendes Schiff sicherlich den Antritt einer langen und weiten Reise - aber was ein Schiff des 17. oder 18. Jahrhunderts als Motiv auf einem Roman, der im Original im 19. und laut Deiner Aussage modernisiert, also im 21. Jahrundert, handelt, ist nicht so recht nachvollziehbar ... ;);

    Ich habe mein Exemplar auch erhalten... Das Cover - naja, ich sach mal: Nix weltbewegendes...


    bzgl Inhalt wie schon geschrieben: Bis ich es gelesen habe wird es etwas dauern, aber ich denke in etwa 3 Wochen kann ich was dazu sagen.


    B.

    Hallo,


    Ich habe es bei amazon mal angelesen und war sehr angetan, so dass ich mir eine Print-Version bestellt habe.


    Wie ich das "Projekt" beurteile, alte Romane zeitgenössisch ausgerichtet neu zu erzählen, kann ich so nicht sagen, dazu muß ich mir das erst mal durchgelesen haben (was etwas dauern kann). Tendenziell bin ich da eher verhalten bis abneigend eingestellt, lasse mich aber gerne auch eines anderen belehren ... Etwas Neues scheint es mir schon zu sein - die meisten "modernen" Anlehnungen basieren darauf, Personen aus Verne-Romanen in neue Handlungen einzubinden, und gerne auch Herrn Verne persönlich in die neuen Erzählungen einzubinden und ihm darin eine handelnde Rolle zukommen zu lassen, insofern, wenn sich der Roman wie beschrieben in Personen und Handlungsablauf weitestgehend am Original orientiert, quasi nur in aktuelle Zeit transferiert wird, ohne dabei in Phantasie, Steam Punk oder derartiges abzugleiten, dann klingt das erst mal interessant


    Bernhard

    Danke - der Robur-Band ist ja nichts "Neues", wer dem JV-Forum des Forumsbetreibers bei Facebook folgen kann wird die Ankündigung diser Ausgabe mitverfolgt haben.


    Der 2-Jahre-Ferien-Band ist allerdings bislang meiner Aufmerksamkeit entgangen und habe ich umgehend bestellt - Vorsicht bei Bestellung über amazon!


    Über amazon.de wird der Band für 28.-€ plus 3.-€ Versand (=31.-€!!!) angeboten - über amazon.fr bekommt man ihn für 19,95 € inklusive Versand aus Frankreich!


    B.

    Es handelt sich im Grunde um einen Doppelband: Einmal Texte von Jules Verne, einmal von Michel Verne.


    Alles aufzulisten ist mir jetzt hier zu umfangreich. Vielleicht kann dies ja jemand anderes machen ...


    Die Prosa-Texte von Jules sind verstreut alle schon mal erschienen und hier quasi zusammen gebracht. Bei den Gedichten ebenfalls, bis auf eines, welches hier seine deutsche Erstveröffentlichung erfährt und sehr bemerkenswert ist ...


    Bei den Texten von Michel Verne ist nahezu alles erstmalig in deutscher Sprache.

    Toll! :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: Ich habe mir mal alle drei Diareihen auf Festplatte gesichert ...


    Das absolute Highlight dabei ist für mich der Zwei Jahre Ferien, der mir in seinen Bildern am Besten gefällt. Ausführlich sind alle drei Filme, aber der Archipel glänzt mir etwas zu sehr durch eine Überlast an Kriegschauplatzdarstellungen und die grafische Bildausführung des Roburs ist nicht so mein Geschmack.


    Das wäre ja eigentlich schon geeignet um als Abdruck in der Nautilus eine Fortsetzung nach den Abdrucken der DDR-Diafilme zu geben ... Müssten wir aber deutsche Untertitel haben ... :gruebel:

    Hallo,


    also bis etwa 2005 die Standardquelle zu dem Thema: http://jv.gilead.org.il/stamps/


    Oder bspw. hier https://www.stampworld.com/de/stamps/advanced_search/? "Verne" unter "Titel/ Beschreibung" eingeben - zum alle anzeigen lassen musst Du Dich aber auf der Seite registrieren, ich glaube so ist nach 10 Seitenabrufen Schicht ....


    Und ansonsten schreib mich mal direkt an, ggf. kann ich Dir bei dem ein - oder anderen helfen, entweder weil ich es doppelt habe oder mit Tipps ...


    ... so beschränke ich mich selber dabei, sogenannte "Sammler-Geld-aus-der-Tasche-zieh-Ausgaben" oder gar Motivvignetten gar nicht, oder nur dann zu erwerben wenn ich sie sehr günstig erhalte.


    Gruß


    B.

    Eine junge Rumdestille in Paraguay, von einem Deutschen gegründet, bietet inzwischen zwei Rums mit dem Namen Jules Verne an:


    http://www.hogerzeil.com/


    Vorweg: Dies ist keine Werbung!!!


    [Blocked Image: http://www.hogerzeil.com/wp-content/uploads/2016/06/Jules-Verne-Rum-Gold-packshot-653x450.jpg]


    [Blocked Image: http://www.hogerzeil.com/wp-content/uploads/2016/06/Jules-Verne-Rhum-Agricole-Gold-03-653x450.jpg]


    In Deutschland wird dieser Rum vertrieben über https://www.rumundco.de/navi.php?qs=jules+verne


    Ich habe diesen Rum gekauft und natürlich verkostet:


    Dafür, daß es sich um sehr junge Rums handelt (laut Produzent nur zwischen 1 und 3 Jahren Lagerzeit, da das
    Unternehmen ist ja wohl auch noch nicht sehr alt ist kaum verwunderlich), ist die Qualität sehr gut. Für Liebhaber alter, schwerer Rums fehlt leider noch die Tiefe einer
    intensiven und ausgewogenen Lagerung. Aber: Es ist KEIN Solera-Verfahren und soll laut Produzent auch keine Anwendung finden, und jeder, der Rum mag, dürfte dies zu schätzen wissen.


    Warum nun "Jules Verne" als Name für den Rum ... ich werde mal fragen.


    LG


    B.

    insbesondere Seiten des US-Marktes werden exorbitale Preise gezahlt, und auch in Frankreich ist man da immer noch nicht zimperlich ... das Ergebnis spricht für sich (vermutlich Käufer aus Frankreich). Natürlich hat jeder seine persönlichen Schmerzgrenzen, aber derartige Mitteilungen hat JV am Ende seines Lebens hundert oder gar tausendfach verschickt, und auch wenn sie selten angeboten werden oder erhalten sind - ich persönlich würde da kaum mehr als 1-200 Euronen für auszugeben bereit sein ... abgesehen davon habe ich vor einigen Jahren ein Buch mit Original-Signatur für ein paar Euro erstanden(zweistellig im unteren Bereich), man muß also nicht hunderte Euro ausgeben um so etwas zu erhalten ...

    Die ersten Bände der Cynthia sind bereits am gestrigen Freitag (17.11.) auf den Postweg gegangen und an sämtliche Förderer und Mitwirkende am heutigen Samstag (18.11.) Am Montag werden dann voraussichtlich alle anderen Bestellungen zur Post gehen falls nicht zeitliche Faktoren Hindernisse bereiten. In jedem Fall sollte jeder Besteller im Laufe der kommenden Woche sein(e) Exemplar(e) erhalten.


    JVC

    Bislang nicht übersetzt, langjähriger Wunschtitel:


    Der Findling von der Cynthia

    in Kürze erhältlich!

    Ende November 2017 wird das seit bald eineinhalb Jahren laufende Großprojekt des Jules-Verne-Clubs seinen krönenden Abschluß finden: Die Deutsche Erstausgabe des bislang nicht übersetzten Romans Der Findling von der Cynthia erscheint.

    Informationen und Bildmaterial dazu beim Jules-Verne-Club