Posts by Andreas

    Von 1871 bis zu seinem Tode im Jahre 1905 lebte Jules Verne in Amiens. Er brachte sich in das öffentliche Leben der Stadt ein und daraus resultierte auch seine Kurzgeschichte "Eine ideale Stadt". Nähere Informationen siehe hier:

    https://www.j-verne.de/verne84.html


    Ich sammle u.a. auch alte Postkarten zum Thema Verne und weitestgehend auch von seinem Umfeld. Da ich diese nicht nur in meinem Album horten möchte, will ich euch hier an dieser Stelle ein paar Impressionen aus dem alten Amiens präsentieren. Nicht immer ist ein Bezug zu Verne herzustellen, aber man bekommt beim Betrachten ein Gefühl für das Wohn- und Lebensumfeld im damaligen Amiens.



    Dies ist die Rue de Tanneurs, bei uns würde sie vielleicht unter dem Namen Gerber-Gasse benannt werden. Im Hintergrund die markante Silhouette der Kathedrale Notre Dame d’Amiens. Gehen wir doch mal ein bisschen näher ran:


    ... und so erhalten wir die ersten Eindrücke aus vergangener Zeit.

    Ja, man kann überall fündig werden. Ich hatte mal auf Arbeit beiläufig erzählt, dass ich mir aus dem Ausland mal Vernebücher mitgebracht hatte. Was sich meist auf internationale Ausgaben der Geheimnisvollen Insel bezog. Da wir in der Firma eine weltweit rege Reisetätigkeit haben, brachten mir die Kollegen aus aller Herren Länder jeweils neue oder gebrauchte Verne-Bücher mit. Ich musste der Sache Einhalt gebieten. Trotz weiterverschenken hab ich jetzt immer noch über ein Meter im Regal Vernebücher aller möglicher Sprachen und Ausgabeländer, die ich nicht lesen kann. Selbst unsere große lokale Bibliothek wollte blos engl. und franz. Versionen haben. Hast du / habt ihr Ideen was man mit den Büchern noch machen kann? Bei mir stehen sie nur rum und blockieren den Regalplatz.


    PS:

    Anbei noch eine Erinnerung von einer meiner Slovenienreisen. Wir wollten zwar neutral als Einheimische durch die Gegend fahren, aber unser Mietwagen war durch ein Aufkleber gut zu erkennen.

    Ich kannte den Artikel schon durch einen anderen Hinweisgeber. Der Hintergrund ist gut recherchiert und allemal einen Beitrag wert.

    Aber das technische Grundsätze "verbogen" werden müssen, nur um eine nette Titelzeile zu erhalten, da sträuben sich mir bei mir als Techniker die Haare. Drahtgebundene Telegrafie hat nun mal gar nichts mit "Funk"-Löchern zu tun. Denn Wireless ist nun mal ohne Draht.

    Aber zumindest kam Verne mal wieder in eine Zeitschrift ...


    ;)

    ... ich habe in meinem Berufsleben schon mehrere Bachelor - und Masterarbeiten betreut bzw. war betrieblicher Mentor oder Beurteiler. Selbst ohne die jetzt aktuell möglichen Prüfalgorithmen haben wir stets falsche Zitate (um nicht zu sagen: abgeschrieben!) und fremde HIlfen erkannt (Aussage / Stil und außerdem kennt man die gängigen Veröffentlichungen). Wir haben als betriebliche Partner der Studenten immer diskret auf die Nichtmachbarkeit solcher Arbeiten hingewiesen und haben ein Umschreiben erreicht. Wären wir von der Studieneinrichtung gewesen, dann wäre das für den Studenten ein technisches K.O. gewesen. Nicht nur das derjenige NICHT BESTANDEN hat - er hat auch bei vielen EInrichtungen mit einer Jahressperre der Neuzulassung der Prüfungs- und Abschlussarbeiten zu rechnen.

    Das duale Studium, oder wie auch genannt wird: das berufsbegleitende Studium ist attraktiv. Denn der Absolvent hat nicht nur die theoretischen Grundlagen, sondern auch noch Berufspraxis. Die Ausrede (und das meine ich wirklich so) KEINE ZEIT ist nicht zu aktzeptieren. Diese Art des Studiums hat die Doppelbelastung als System. Das hast du beim starten gewusst. Wenn du ein echtes Terminproblem hast, dann kannst du auch einmalig eine Verschiebung des Abgabetermins beantragen. Entscheide ich dich gründlich. Wenn der Ghostwriter rauskommt, dann war das ganze Studium umsonst.


    BTW: Ich möchte auch keinen Absolventen bei mir haben, der sich den Abschluss gekauft hat. Ich denke anderen Entscheidern wird es auch so gehen. Geh noch mal in dich .....

    Guten Abend Predantus,


    ... ja ich hab sie. Hier ist meine Vorstellung und die Beschreibung aller Teile:

    https://www.j-verne.de/verne19_f6.html


    Meine Einschätzung:

    Angenehm, und damit lobenswert, ist die Besetzung der Rollen. Kein Schauspieler
    wirkte deplatziert und jeder versuchte das Beste aus seiner Rolle zu
    machen. Die gewählten Schauspieler würden in jeder Verfilmung des
    Themas eine ideale Besetzung des Verneabenteuers abgeben. Ergänzt wird
    dieser angenehme Eindruck durch die malerische Landschaft Neuseelands
    mit den üppigen Farnwäldern, Palmenhainen, vulkanischen Bergen und
    einem abwechslungsreichen Strand. Es ist ein wunderbarer Hintergrund
    für die filmische Erzählung. Insgesamt ist eine Abenteuerserie
    entstanden, die die nur noch bedingt etwas mit der Originalvorlage zu tun hat.
    Ansonsten ist der Plott sehr konfus. Details kannst du auf meiner Seite nachlesen.

    Viel Spaß!

    Am 14. November 2019 fand in der Cottbuser Stadt- und Regionalbibliothek eine Veranstaltung für den Buchautor statt, zu der auch ich geladen war. Hier die Ankündigung:


    Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Veranstaltungsbesucher,

    es ist eine feine Geste, dass der Verdi-Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller mit einer Lesung an seinen langjährigen Vorsitzenden, den Bestsellerautor wissenschaftlich-phantastischer Romane Helmut Routschek alias Alexander Kröger erinnert. Die Gesamtauflage seiner über 30 Romane betrug über 1,6 Millionen Exemplare. Nach 1990 kamen autobiografische Texte dazu. Im September dieses Jahres wäre er 85 Jahre alt geworden, wenn nicht ein Unfall seinem Leben ein vorzeitiges Ende gesetzt hätte.Die Schriftsteller Thomas Bruhn, Rita König und Till Sailer lesen Texte Helmut Routscheks alias Alexander Kröger. Der Cottbuser Jules-Verne-Kenner Andreas Fehrmann erinnert sich an seine Begegnungen mit Helmut Routschek. Die Verbandsvorsitzende Carmen Winter moderiert den Nachmittag, der musikalisch von Jaspar Libuda (Komposition, fünfsaitiger Kontrabass, Live-Elektronik) umrahmt wird.


    (Foto: U. Jacob,

    Öffentlichkeitsarbeit / Pressearbeit, Veranstaltungen

    Lektorate Kunst, Artothek)


    Als Aufhänger meiner Episoden hatte ich eine Kopie des ganz oben zitierten Artikels mitgebracht (siehe obiges Bild), um einen lockeren Einstieg zu haben. Kröger/Routschek hatte ihn mir kurz nach dem Erscheinen des Beitrages bei einem Besuch schmunzelnd übergeben, wohlwissend, dass ich auf jeden Beitrag mit dem Stichwort Jules Verne neugierig reagiere ....

    Es war eine schöne Veranstaltung.

    Ich war gestern bei der Generalprobe. Unüblicherweise gab es von den zugelassenen Zuschauern sogar Szenenapplaus. Die künstlerische Umsetzung des Stückes war also gelungen und auch sehr ästhetisch. Aber mit Verne hatte das Ganze (wie auch schon vorher von mir vermutett) nicht so viel zu tun. Nur der Titel, die Reise, eine Kristallhöhle, Riesenpilze und eine Lavasee. Ansonsten war es nur eine unterhaltsame Veranstaltung. Also der echte Verne-Fan hat nichts verpasst. Der Ballettliebhaber kam voll auf seine Kosten ....


    Aber zumindest war Meister Verne mal wieder im Gespräch ... :):