Posts by Poldi

    Tobias Weskamp / Dortmund-Ost

    24. Juni 2019


    Jules Verne bekommt einen eigenen Stammtisch


    Marples in der alten Mühle, Roßbachstraße 34, 44369, Dortmund


    Stefan Marniok lädt zum Jules-Verne-Stammtisch ein. Auch die "Nautilus", die Clubzeitschrift des Jules-Verne-Clubs, wird er vorstellen.Foto: Marniok


    Der „Vater“ der Science-Fiction und des Steampunk ist nach über 100 Jahren immer noch aktuell – und beliebt: Am 28. Juni (Freitag) wird um 19 Uhr der erste Stammtisch des Jules-Verne-Clubs im Marples in der alten Mühle, Roßbachstraße 34, eröffnet.


    „Wir wollen in lockerer Runde plaudern und uns austauschen. Die Mitglieder des Jules-Verne-Clubs sollen sich untereinander kennenlernen, aber auch Fans und Interessierte, die nicht im JVC sind, sind willkommen“, kündigt Stefan Marniok an, der den Stammtisch für den Club ins Leben gerufen hat. Der Stammtisch in Dortmund wird der erste sein, weitere in Göttingen, Berlin und Erlangen werden folgen.


    „Zum Auftakt werde ich in einem kurzen Vortrag erläutern, warum Jules Verne als Vater der Science-Fiction und des Steampunk, eine Art Retrofuturismus aus der Sicht des 19. Jahrhunderts, gilt“, beschreibt Marniok. Andere Themen sollen folgen. „Mal sehen, was die Besucher so wünschen“, so der 52-Jährige. Das Marples lernte er durch eine Jules-Verne-Veranstaltung kennen. „Im April habe ich dort eine Lesung von Vernes Roman ‚20.000 Meilen unter den Meeren‘ mit Drei-Gänge-Menü besucht“, beschreibt er.


    Jules-Verne-Fan ist Marniok schon lange. „Meine erste Begegnung mit Verne hatte ich mit etwa sechs Jahren mit dem Hörspiel Die Kinder des Kapitän Grant. Es folgten weitere Hörspiele und Verfilmungen. Mit zwölf Jahren habe ich die ersten Romane und die erste Biografie gelesen. Besonders imponiert hat mir, dass Verne scheinbar in die Zukunft sehen konnte. Heute weiß ich, dass seine Schilderungen schon damals auf Tatsachen basierten“, erzählt er.


    „Das Besondere an den Geschichten von Jules Verne ist, dass wir aus heutiger Sicht erforschen können, wie man sich damals die Zukunft vorgestellt hat“, findet Marniok. „Vieles ist eingetroffen, aber mit Unterschieden.“ Das passe auch gut zu Steampunk. „Das Gefühl, die Atmosphäre passen gut zu Verne.“


    Verne ist nicht nur der Erfinder der Science-Fiction, wie Marniok erklärt. „Er hat sehr viele Romane verfasst, die eher der Abenteuerliteratur zuzuordnen sind.“ Über 60 Bücher hat er verfasst, „aber Zeit seines Lebens mehr Geld mit seinen Theaterstücken verdient“, so der Ibbenbürener. Beliebt geblieben ist Verne über die Jahrzehnte immer: „Es gibt über 200 Verfilmungen, dazu eine Unmenge an Hörspielen und Comics.“


    Marniok ist dem JVC 2004 beigetreten. Der 2000 gegründete Club hat derzeit über 110 Mitglieder im In- und Ausland. Zweimal im Jahr erscheint die Clubzeitschrift Nautilus.


    Beim Stammtisch bezahlt jeder seinen Verzehr selbst. Um Reservierung unter stefan.marniok@gmx.de wird gebeten. Infos zum Club gibt es auch unter http://www.jules-verne-club.de.


    Quelle: https://www.lokalkompass.de/ev…isch_e274851#gallery=null

    Hallo zusammen, am Freitag, den 28. Juni 2019 um 19.00 Uhr, findet im Marples in der alten Mühle / Dortmund der erste Jules Verne Stammtisch statt! :hurray:


    Hier könnt ihr euch die Räumlichkeiten des Marples anschauen: https://marples-dortmund.de/

    Hier ist der Veranstaltungskalender des Marples bei Facebook: https://www.facebook.com/marplesdortmund/

    Und hier ist direkt unsere Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/692796737838064/

    Bitte weitersagen und unbedingt teilen!


    Ich würde mich freuen, wenn ihr Zeit und Lust habt, den Stammtisch in Dortmund zu besuchen! Damit man die Personenanzahl für die Tischreservierung besser planen kann, schickt eure Anmeldungen bitte bis zum 26.06.2019 an stefan.marniok @ gmx.de


    Die generelle Idee ist, dass sich Jules Verne Interessierte treffen und sich austauschen können - und das auf lokaler Ebene. Deutschland ist sehr groß, da ist es schwierig, für alle Mitglieder des Jules Verne Clubs ein zentrales Treffen zu organisieren. Die Lösung: Lokale Stammtische, auch für Nicht-Mitglieder des Clubs. Wir beginnen im Raum Dortmund noch in diesem Monat am 28.06.2019, im August folgen der Stammtisch in Göttingen und in Berlin, im kommenden Jahr ist parallel zum Comicsalon in Erlangen ein Treffen angedacht.


    Hier die feststehenden Termine auf der Veranstaltungsseite des Jules Verne Clubs: https://www.jules-verne-club.d…ktuelles/veranstaltungen/


    Wenn ihr Fragen habt, einfach hier posten. Ich freue mich auf eure rege Teilnahme, wir sehen uns im Marples! :rumtanz:

    Die Reise zum Mond nach Jules Verne - Herzogenaurach

    Beginn: 28.09.2019, 20:00 Uhr

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    Die Reise zum Mond nach Jules Verne in Herzogenaurach


    Ein Spruch sagt: Was in der Phantasie vorstellbar ist, das ist auch machbar. In »Von der Erde zum Mond« veröffentlichte der französische Autor Jules Verne 1865 eine fiktive Geschichte um eine erste Mondmission.

    Spannend dabei: Viele Details der ersten tatsächlichen Mond­mission knapp 100 Jahre später hat Vernein seinem Buch vor­ hergesehen. Rufus Beck haucht der Geschichte in seiner unter­ haltsamen Lesung in Herzogen­aurach neues Leben ein.

    Dabei schlüpft der erfolgreiche Schauspieler und Sprecher

    als Erzähler in die verschiede­nen Rollen rund um die haar­ sträubenden und zugleich überraschend realitätsnahen Ereignisse mit Kanonenclubprä­ sident Barbicane, Kapitän Nicoll und Michel Ardan. So erfahren wir, wie ein absurd scheinender Plan, der aus Langeweile ent­steht, in einer tatsächlichen Mondreise gipfelt. Ein Redner­ pult und musikalische Unter­malung: Mehr braucht Rufus Beck nicht, um uns mit auf »Die Reise zum Mond« zu nehmen.


    Tickets für diese Veranstaltung bei http://www.reservix.de kaufen

    Preis pro Ticket: ab 21,00 € *

    * Preise inkl. MwSt. zzgl. Service- und Versandkosten:

    Servicegebühren (pro Bestellung): 2,00 €

    Versandkosten (pro Bestellung): 2,00 €


    Adresse:

    Evangelische Kirche

    von-Seckendorff-Straße 1

    91074 Herzogenaurach

    Deutschland


    Quelle: https://www.frankenradar.de/ev…ules-verne-herzogenaurach

    BillyBird Park Drakenrijk Artwork Ballonbahn Einschienenbahn Bildquelle: BillyBird Park Drakenrijk


    Mit einer Einschienenbahn möchte das Strandbad BillyBird Park Drakenrijk nachhaltig mehr Besucher anziehen. Die nach dem Roman „In 80 Tagen um die Welt“ thematisierte Attraktion soll so montiert werden, dass sie schon von Weitem zu sehen ist.


    7. Juni 2019 von Florian Psoch


    Das Limburger Strandbad BillyBird Park Drakenrijk möchte mit einer Ballon-Einschienenbahn in Zukunft mehr Besucher anziehen. Die Attraktion, die nach dem beliebten Abenteuerroman „In 80 Tagen um die Welt“ des französischen Schriftstellers Jules Verne thematisiert werden soll, soll nach eigenen Angaben so aufgebaut werden, dass Autofahrer diese bereits von der Autobahn sehen können. Zudem soll zusätzlich ein neuer Spielplatz entstehen.


    Das erst 2013 eröffnete Strandbad bei Reuvel, welches in einer ehemaligen Kiesgrube liegt, wurde 2017 durch den Eigentümer des heutigen Schwesterparks BillyBird Park Hemelrijk, Ton Derks, gekauft. Derks möchte BillyBird Park Drakenrijk in Zukunft stetig erweitern und Attraktionen in einem Innen- und Außenbereich schaffen.


    BillyBird Park Drakenrijk Banner Ballonbahn Einschienenbahn

    Die Banner der Bahn sind schon zu sehen. (Foto: BillyBird Park Drakenrijk)


    Mittlerweile wurden auf der Parkanlage schon die ersten Banner für die kommende Ballon-Einschienenbahn aufgestellt. Ein Eröffnungstermin für die neue Attraktion wurde aber bisher noch nicht bekanntgegeben.


    Quelle: https://www.parkerlebnis.de/bi…hienenbahn-neu_85793.html

    Sasbacher Lender-Theater düst »in 80 Tagen um die Welt«

    Autor: Roland Spether

    12. Juni 2019


    Zu Wasser, zu Lande und auf einem Elefanten ging es in 80 Tagen um die Welt und alle Akteure und das Lender-Label »Eigenregie« machten ihrem Namen alle Ehre. ©Roland Spether


    »In 80 Tagen um die Welt« ging das Lendertheater. Das Stück nach Jule Vernes hatte Bezüge zu den »Fridays for Future«-Demonstrationen, die ihm eine besondere Note verliehen.


    »Hopp, hopp, hopp – Plastik stopp!« Hätte Jules Verne diesen Slogan für Umweltschutz bereits in seinen 1873 erschienen Abenteuerroman »In 80 Tagen um die Welt« geschrieben, dann wäre es wahrlich allerhöchste Eisenbahn für »Fridays for Future«-Demonstrationen von Schülern und Theaterspielern wie die der Heimschule Lender. Die führten ihre fantastische Reise just an einem Freitag auf und erhielten stehende Ovationen.


    Die Zuschauer staunten nicht schlecht, als sich den Weltreisenden als ökologischer »Running Gag« mit aktuellen Bezügen lauthals rufende Demonstranten in den Weg stellten und Forderungen stellten wie »Gebt den Fischen eine Stimme«. Diese wichtige Botschaft Jugendlicher an die Politik traf ins Schwarze und das Ensemble um die Hauptdarsteller Phileas Fogg (Beatrice Friedmann), Jean Passepartout (Madeleine Charenton) und Francis Fix (Ann-Sophie Behrle) hatten so eine Idee zum selbstkritischen Nachdenken.


    »Die Eigenregie der Heimschule Lender präsentiert« stand auf dem Programmheft und neben dem Titel »In 80 Tagen um die Welt« folgte der Zusatz »eine Reise in die Lender«. Damit führten die Schüler um Regisseurin Beatrice Friedmann ihre Gäste mitten hinein in eine der ganz großen Qualitäten der Schule, deren Gremien den Jugendlichen sehr viel kreativen Freiraum lässt und sie bestens unterstützt.


    Klasse inszeniert


    Modisch maßgeschneidert wie im 19. Jahrhundert sorgte die Kostümbild-AG (Leitung Tanja Esser) für das passende Outfit und die Bühnenbild-AG (Leiter Eberhard Schreiber) leistete beste Arbeit. Faszinierend war, auf welch hohem spielerischem Niveau die Akteure ihre Rollen lebten, die enorme Textfülle sprachlich gestalteten und sich wie der Spezialagent Fix bei der Verhaftung eines mutmaßlichen Bankräuber selbst von seinem auf- und ab klappernden Revolver nicht aus der Ruhe bringen ließ. Mit der englischen Nobless, die Beatrice Friedmann ihren Fogg von Kopf bis Fuß ausstrahlen ließ, sowie dem herrlichen französisch-deutschen Akzent von Madeleine Charenton als perfekter »Mann für alle Fälle« gehörte dies zu den Glanzlichtern. Dies bewies er als mutiger Retter der zum Tod geweihten Prinzessin Aouda (Sofia Friedmann) und emsiger Diener seines Herrn, als Clown mit Riesenschlange und als Charmeur, der Elsie Fusselforth (Lisa Häuser) die Augen verdrehte und deren Ehemann (Elias Falk) das Nachsehen gab.


    Auch Maya Brunner, Milad Eslami Zahed, Thorven Sonntag, Sophie Kasparet und Claudius Sonntag begeisterten als wettfreudige Clubmitglieder und feine Gesellschaft, als Elefantenführerin, Kapitän, Zirkusdirektor, Gorilla oder Schuhputzer. Alle legten sich mächtig ins Zeug, so dass Mr. Fogg in 80 Tagen um die Welt düste, sich dabei auch noch Hals über Kopf verliebte, seine Wette gewann und zur Krönung in bester »Fridays for Future«-Manier zurief: »Rettet die Pole statt die Kohle«.


    Quelle: https://www.bo.de/lokales/ache…t-in-80-tagen-um-die-welt

    Die Reise zur geheimnisvollen Insel - Sa. 22.06. - VOX: 20.15 Uhr „Die Reise zur geheiminsvollen Insel“


    Jasmin Herzog 07.06.2019


    Dwayne „The Rock“ Johnson kämpft sich inmitten eines illustren Trüppchens durch eine skurrile Dschungellandschaft.


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    Da macht die Reisegruppe wider Willen große Augen: Gabato (Luis Guzmán, vorne), Sean (Josh Hutcherson, hinten links), Kailani (Vanessa Hudgens) und Hank (Dwayne Johnson) können nicht glauben, was sie sehen. (MG RTL D / Warner Bros.)


    Ob Jules Verne sich jemals hätte träumen lassen, dass seine fantasievollen Romane dereinst zu Vorlagen für klamaukige Verfilmungen werden? Regisseur Brad Peyton („Cats & Dogs: Die Rache der Kitty Kahlohr“) jedenfalls schaffte es, mit „Die Reise zur geheimnisvollen Insel“ (2012) einen spannenden Verne-Stoff in eine Geschichte ohne viel Substanz zu verwandeln. Unter dem Strich unterhalten Ex-Wrestler Dwayne „The Rock“ Johnson und seine Mitstreiter ihr Publikum aber gut.


    Dwayne Johnson begibt sich als Muskelberg Hank eher unfreiwillig in den Dschungel: Der verantwortungsbewusste Glatzkopf will Stiefsohn Sean (Josh Hutcherson), der einen kryptischen Funkspruch abgefangen hat, nicht alleine in den Südpazifik reisen lassen. Die Vater-Sohn-Geschichte ist auch der eigentliche Dreh- und Angelpunkt des Films. Doch die Moral - die Eltern meinen es doch immer nur gut, wenn sie etwas verbieten - wird etwas zu platt vermittelt.


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    Dwayne Johnson kämpft sich als smarter Stiefdaddy durch einen skurrilen Dschungel. (MG RTL D / Warner Bros.)


    „The Rock“-Fans, die den hünenhaften Star lieber in handfester als familientauglicher Action sehen, kommen spätestens am 1. August wieder auf ihre Kosten. Dann startet der Action-Kracher „Fast & Furious: Hobbs & Shaw“, ein weiterer Ableger der Autofilm-Reihe, in den Kinos.


    Quelle: https://www.weser-kurier.de/de…nbiene-_arid,1835926.html

    Große Visionen


    Jules Verne (Foto: DPA)


    Ein Vortrag über den Meister der literarischen Fantasie - Jules Verne


    Es sind nicht die technischen oder naturwissenschaftlichen Qualifikationen, die den französischen Schriftsteller Jules Verne im 19. Jahrhundert zu einem Visionär der Raumfahrt machten, sondern seine über die damaligen realen Möglichkeiten hinaus weisende literarische Fantasie. Den Titel "Jules Vernes Erben - Die Wegbereiter der modernen Raumfahrt" trägt ein Vortrag, den Klaus Rohe an diesem Freitag, 7. Juni, in der Reihe "Countdown to the moon" in der Bayerischen Volkssternwarte an der Rosenheimer Straße 145 h hält. Die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr.


    Quelle: https://www.sueddeutsche.de/mu…grosse-visionen-1.4478177


    Leider zu spät! War jemand dabei und kann berichten?

    Erneute Ausstrahlung:


    Die Reise zum Mittelpunkt der Erde

    Mi 12.06., 20:15, kabel eins

    Mi 12.06., 23:55 - 01:40, kabel eins

    Familienabenteuer, USA 2008, 85/105 Min.


    Familienabenteuer. Sehr frei nach Jules Verne: Brendan Fraser entdeckt eine vergessene Welt.


    Eine Ausgabe des titelgebenden Verne-Romans, versehen mit verschlüsselten Notizen, weckt die Neugierde des Geologen Trevor (Fraser): Ist die hier beschriebene Welt im Erdinnern doch kein Fantasieprodukt? Auf Island gerät Trevor mit seinem kleinen Neffen (Josh Hutcherson) und einer sexy Bergführerin (Anita Briem) in eine Höhle und von dort in eine prähistorische Welt voller surrealer Lebewesen und Landschaften…

    Trickprofi Eric Brevig („Die Insel“) drehte sein Regiedebüt in 3 D. Besonders in der „flachen“ Version wirken die Schauwerte zwar streckenweise recht ansehnlich, aber nicht allzu innovativ. Vor allem in Sachen Charme kein Vergleich mit dem fast fünfzig Jahre älteren James-Mason-Klassiker.



    Cast und Crew

    Originaltitel: Journey to the Center of the Earth

    Land: US

    Jahr: 2008

    Länge: 92 Min.

    Altersfreigabe: 12 Jahre

    Regie: Eric Brevig

    Produzent: Beau Flynn , Charlotte Huggins

    Drehbuch: Michael Weiss , Jennifer Flackett , Mark Levin

    Kamera: Chuck Shuman

    Musik: Andrew Lockington

    Darsteller:


    Prof. Trevor Anderson-Brendan Fraser

    Sean Anderson-Josh Hutcherson

    Hannah Ásgeirsson-Anita Briem

    Prof. Alan Kitzens-Seth Meyers

    Max Anderson-Jean Michel Paré

    alter Mann-Frank Fontaine

    Elizabeth Anderson-Jane Wheeler

    Leonard-Giancarlo Caltabiano

    Sigurbjörn Ásgeirsson-Garth Gilker


    Quelle: https://www.tvspielfilm.de/tv-…a336818965181726b1e7.html

    Lesung: Jules Verne - Reise zum Mond / Reise um den Mond

    Manne Spitzer

    Typ: Lesung

    Datum: Mittwoch, 10.7.2019, 19:30 Uhr

    Stadt: Münster


    Beschreibung:

    Die Klassiker des berühmten Autors Jules Verne gelesen von Manne Spitzer.


    Foto: LWL/Oblonczyk


    Veranstalter: LWL-Museum für Naturkunde

    LWL-Fachbereich: Kultur

    Veranstaltungsort:

    Planetarium im LWL-Museum für Naturkunde

    Sentruper Straße 285

    48161 Münster


    Kosten: 12 Euro


    VORVERKAUF

    Der Vorverkauf läuft.

    Es gibt verschiedenen Möglichkeiten Tickets zu erwerben:


    1) Online-Buchung unter

    https://shop.ticketpay.de/organizer/IY1MYUDA

    Die Online-Buchungen werden über TicketPAY abgewickelt.

    2) Museumskasse (bar oder EC, Di-So 9-18 Uhr, Sentruper Str. 285, 48161 Münster)

    3) Telefonnummer 0251.591-6050

    (Servicebürozeiten: MO-FR 8.30-12.30 Uhr, MO-DO 14.00-15.30 Uhr, Versand per Rechnung) *

    4) Mail naturkundemuseum@lwl.org (Versand per Rechnung) *

    5) Münster Information (Telefon 0251.492-2714, Syndikatplatz 3, 48143 Münster)


    * Kartenreservierung im VVK nur für 3 Tage zur Abholung. Karten können auch per Vorkasse erworben werden.

    -Änderungen vorbehalten-


    PARKEN

    Kostenpflichtige Parklätze (4 Euro) vorhanden. Kostenlose Parkplätze stehen in der Nähe, z.B. am Mühlenhof-Freilichtmuseum, zur Verfügung.

    -Änderungen vorbehalten-

    Internet-Link: https://www.lwl-planetarium-muenster.de


    Ansprechpartner:

    LWL-Museum für Naturkunde

    0251 591-05

    planetarium@lwl.org


    Pressekontakt:

    Frank Tafertshofer, Telefon: 0251 591-235, presse@lwl.org

    Literatur zum Thema Verne:


    Jules Verne : La science et l'homme contemporain (Essais) (Französisch) Taschenbuch von Michel Serres (Autor), Jean-Paul Dekiss (Autor)

    Verlag: Editions le Pommier (28. Oktober 2003)

    Sprache: Französisch

    ISBN-10: 2746501538

    ISBN-13: 978-2746501539


    Revue Jules Verne N° 13-14 : Jules Verne, la science et l'homme contemporain, conversations avec Michel Serres

    Verlag: Cdjv (6. September 2002)

    Sprache: Französisch

    ISBN-10: 2901811256

    ISBN-13: 978-2901811251

    Der Professor für Wissenschaftsgeschichte setzte sich für die Überschreitung der Grenzen von Forschungsdisziplinen ein


    Michel Serres wurde 88 Jahre alt.

    Foto: APA/AFP/GERARD JULIEN


    Beim Namen Hermes denkt man heute meist an eine Paketspedition oder, mit Akzent, an eine Modemarke. Manche erinnern sich vielleicht auch noch an ein altes Wort: Götterbote.Die Figur aus der griechischen Mythologie hatte allerlei Zuständigkeiten (Schutz für Galeristen und Hirten), eine der wichtigsten ist vielleicht diese: Der französische Philosoph Michel Serres stellte sein Denken in das Zeichen des Hermes. 1968 erschien sein Band "Hermès I – La communication".


    In essayistischer Form widmete sich Serres einem Thema, mit dem er zugleich seinen eigenen Forschungsgegenstand schuf: eine Geschichte von allem.Die Philosophie stellt Grundsatzfragen und beantwortet sie in Begriffen. Serres ging weiter. Er beantwortet die Fragen mit Geschichten. So enthielt "Hermès I" auch einen Text über Don Juan, in dem er Überlegungen zur menschlichen Kommunikation mit Ideen über Austausch im Rahmen von Festen und schließlich über das Lachen verband. Wer geht mit Don Juan in die Hölle? Natürlich niemand anderer als Hermes.


    Disziplinen überschreitend

    Im strengen Sinn war Serres eher Wissenschaftshistoriker als Philosoph. Das war jedenfalls seine Fachbezeichnung, als er 1968 an die Sorbonne berufen wurde. Es ist eine der Pointen seines Werks, dass er diese Unterscheidung unterlief. Die Wissenschaften gehörten für ihn zu einem großen Kommunikationsgeschehen, in das er so unterschiedliche Bezugsgrößen wie Leibniz oder Jules Verne, Lukrez oder Zola einbezog.


    Michel Serres stammte aus dem Südwesten Frankreichs. Als Muttersprache gab er gern das Okzitanische an, er fühlte sich also einer Minderheit zugehörig. Dass er sich nach einem Studium der Philosophie an der berühmten École normale supérieure und dem Militärdienst, den er bei der Marine leistete, schließlich der Epistemologie zuwandte (also dem Wissen vom Wissen), führte er später in einem Gespräch mit Bruno Latour auch auf den politischen Radikalismus von 1968 zurück.


    Er versuchte sich davon abzugrenzen und fand einen "Ort der Ruhe", indem er die Disziplinen überschritt. 1990 war er so weit anerkannt, dass er in die Académie française aufgenommen wurde. Zu seinen Vermächtnissen zählt der große Band "Elemente einer Geschichte der Wissenschaften", den er als Herausgeber verantwortete und zu dem er selbst zwei Beiträge schrieb.


    Gegen die Meckergreise

    Als Einstieg in das umfangreiche Werk von Serres könnte man "Der Parasit" empfehlen, in dem er in einer Verbindung von Informationstheorie und Biologie über die Herausbildung von Ordnung durch Störungen nachdachte. Zuletzt erschien ein Buch über das Verhältnis von Vergangenheit und Gegenwart mit dem Titel "Was genau war früher besser? Ein optimistischer Wutanfall". Er nahm es darin mit den "Meckergreisen" auf und skizzierte durchaus mit autobiografischen Anklängen eine Zeitdiagnose, die viele Fortschritte im Vergleich zu einem alles andere als idealen "Früher" erkennen ließ. Am Samstag ist Michel Serres gestorben. Er wurde 88 Jahre alt. (Bert Rebhandl, 2.6.2019)


    Quelle: https://www.derstandard.de/sto…h-michel-serres-gestorben

    Mittwoch, 05.06.2019, 17:26 Uhr

    Münster - Das Ministerium für Europa-Angelegenheiten in NRW fördert exemplarisch das neue Kindermusiktheater-Projekt „In 28 Tagen durch Europa“ des Pindakaas Saxophon Quartetts aus Münster. Interessierte Grund- und Förderschulen und Kulturveranstalter aus Westfalen können sich ab sofort anmelden.


    Das Pindakaas-Quartett mit Marcell Kaiser (mit Melone) und Frank Dukowski (mit Zylinder) Foto: Matthias Schröder


    Das Ministerium für Europa-Angelegenheiten in NRW fördert exemplarisch das neue Kindermusiktheater-Projekt „In 28 Tagen durch Europa“ des Pindakaas Saxophon Quartetts aus Münster. Mit von der Partie sind die Schauspieler Frank Dukowski und Marcell Kaiser. Frei nach Jules Verne wird die Geschichte „In 80 Tagen um die Welt“ fortgeführt: Phileas Fogg und sein Diener Passepartout müssen alle Länder Europas bereisen, um ihre Wette zu gewinnen: in 28 Tagen.


    Die Produktion für Kinder von fünf bis elf Jahren wird inszeniert von Irmhild Willenbrink; die Premiere ist geplant für Ende November. Das Stück präsentiert europäische Klassik und Melodien, die man mit manchem Land oder einer Region in Verbindung bringt wie Bizets „Torero-Marsch“ (Spanien), Griegs „Peer Gynt Suite“ (Skandinavien) oder Wiener Walzer von Johann Strauss (Österreich). Zu hören sind aber auch unbekannte Musikschätze und „typische“ Folklore (französisches Chanson, Balkanmusik, Sirtaki und so weiter).


    Dank weiterer Fördermittel wird das Stück für Kinder ab fünf Jahren in ganz Westfalen im Rahmen des Europäischen Klassikfestivals gezeigt. Interessierte Grund- und Förderschulen und Kulturveranstalter aus Westfalen können sich ab sofort anmelden für eine der rund 40 Vorstellungen, die ab November aufgeführt werden. Lokale und regionale Sponsoren unterstützen die Schulvorstellungen; die mobile Produktion wird direkt vor Ort gezeigt, Technik und Requisiten werden mitgebracht. Eine pädagogische Begleitmappe wird den Schulen kostenfrei zur Verfügung gestellt.


    „Nach dem Erfolg unserer letzten Produktionen für Kinder sind wir sehr glücklich, dieses Jules-Verne-Projekt nun mit Landesmitteln im ganzen Münsterland realisieren zu können“, freut sich Projektleiter Prof. Matthias Schröder vom Pindakaas-Quartett in einer Pressemitteilung.


    Quelle: https://www.muensterschezeitun…-Jules-Verne-durch-Europa

    Erneute Ausstrahlung:


    RTL2 SA 8.6. 20:15 In 80 Tagen um die Welt

    USA / Großbritannien / Deutschland / Irland, 2004


    RTL2 SO 9.6. 06:00 In 80 Tagen um die Welt

    USA / Großbritannien / Deutschland / Irland, 2004

    Ann Cotten wurde 1982 in Iowa in den USA geboren, heute lebt die Schriftstellerin in Wien und Berlin. "Lyophilia" heißt ihr neues Buch – ein Band mit zwölf Erzählstücken. Darin entwirft Sie außergewöhnliche, skurrile Zukunftsutopien, die die Gegenwart fest im Blick haben. Ein experimentelles, höchst originelles Buch, meint MDR KULTUR-Literaturkritiker Jörg Schieke.


    Die US-amerikanische Schriftstellerin Ann Cotten legt den Erzählband "Lyophilia" vor.

    Bildrechte: imago/Stephan Görlich


    Mit ihrem neuen Buch bestätigt Ann Cotten ihren Ruf, einer literarische Avantgarde und Experimentierlust zu folgen, die sich in unkonventionellen, versponnenen und zugleich höchst originellen Erzählungen straff Richtung Zukunft bewegt: Viele ihrer Geschichten spielen tatsächlich in der Zukunft und hier dann auch im Weltall, in Shuttle-Bars oder in den Köpfen von Wesen, die sich vor Bildschirmen "Feedback-Portionen" reinziehen.


    Von Jules Vernes bis Uhura

    Ann Cotten entwirft eine hochgestimmte, phantastische Literatur, in der die Sätze zugleich durch die Sprach-und Denk-Labore des 20. und frühen 21. Jahrhunderts gezogen sind. Robert Musil und Heimito von Doderer, Ludwig Wittgenstein und Oswald Wiener mögen zu Cottens Vertrauten gehören, angereichert mit Jules Verne, Stanislaw Lem und Lieutenant Uhura.


    So etwas hat man in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur lange nicht gelesen – und es hat fast gar nichts zu tun mit den üblichen literarischen Mustern: Nie geht es darum, eine richtige Geschichte mit Konflikten, Figurenpsychologien und am Ende einer Auflösung zu erzählen. Statt dessen: Wesen, die in Straftrupps im Weltall Staubsaugen müssen, wobei jeder Satz eben nicht eigentlich auf das Weiterspinnen der Story zielt, sondern darauf, möglichst viele, freiwerdende Bedeutungen an- und abkoppeln zu können. Pathos und Ironie, Nonsens und Lebensweisheit knallen beständig ineinander.


    Aus "Lyophilia"

    Die auf den ersten Blick brillante Idee, eckenlose Räume zu benutzen, um diese staubigen Ecken abzuschaffen, war ein kurzfristiges Phantasma der alternden Generation der Vollbeschäftigten. Es zeigte sich, dass der Staub, wenn Ecken fehlen, in denen er sich aufhalten kann, überall im Raum im Kreis wirbelt.


    Das Weltall als Labor

    Indem Ann Cotten in die Zukunft verlegte Weltraumgesellschaften entwirft, schreibt sie dann aber doch auch wieder über Machtverhältnisse, über Erlösungsfantasien oder über einen bestimmten Modus der Freiheit. In einem Interview hat sie einmal angemerkt, dass sie zum Beispiel die Erfahrungen der Menschen des früheren Ostblocks interessieren – diese, wie sie es nennt: "Laborsituation", die man natürlich in einer Diktatur genauso errichten kann wie in einer zukünftigen Gesellschaft im Weltall.

    Wo kaum was ist, ist keine Selbstbeschränkung notwendig. Puritanistische Regeln entwickeln sich nur, wo man mit Überfluss umgehen muss.


    Ann Cotten

    Systeme interessieren Ann Cotten sehr – inklusive der Frage, wie man solchen Systemen, seien es nun politische oder sprachliche, entfliehen kann. Und so leuchtet hinter der Sprachwucht und Belesenheit dieser Autorin dann auch immer mal ein letztes Bekenntnis zu einer geradezu selbstzerstörerischen Lebenspraxis auf: Dann nämlich, wenn sie sich selbst anspornt, wieder weniger zu essen, aber dafür mehr Drogen zu nehmen, zu arbeiten, wach und aufmerksam zu bleiben.

    Man muss das nicht streng von vorn nach hinten lesen, kann zwischendurch hin und her springen, denn es gibt in diesen Geschichten genau genommen keinen Anfang und kein Ende. "Lyophilia" ist ein Buch, das aus dem 21. Jahrhundert ins 20. schaut – und dann auch wieder in die Zukunft.



    Ann Cotten: "Lyophilia"

    Bildrechte: Suhrkamp Verlag

    Angaben zum Buch

    Ann Cotten: "Lyophilia"

    Suhrkamp Verlag, 2019

    Gebunden, 463 Seiten

    Preis: 24 Euro

    ISBN: 978-3-518-42869-6


    Quelle: https://www.mdr.de/kultur/buch-lyophilia-ann-cotten-100.html


    Frankreich-Liebhaber wissen das Land der vielen Facetten zu schätzen. Für viele ist die „Grande nation“ so etwas wie eine zweite Heimat, die auch vielen Luxemburgern ganz besonders ans Herz gewachsen ist, nicht nur wegen der unzählbaren Gourmandisen.

    So unterschiedlich die fast schon unüberschaubaren Reiseziele des Hexagons auch sein mögen, gerät allzu oft und völlig zu Unrecht Nantes in Vergessenheit. Dabei hat die ehemalige Hauptstadt der Bretagne weitaus mehr zu bieten als man auf Anhieb annehmen könnte. Besonders in den letzten Jahren hat sich die Geburtsstadt von Jules Verne zu einem wahren Schmuckstück französischer Stadt-Romantik und außergewöhnlichem „savoir vivre“ gemausert.


    Im architektonisch prachtvollen Stadtkern frohlockt das Lebensgefühl, das den Alltagsstress vergessen lässt und viele Menschen nach Nantes zieht, wo neben Kunst und Kultur auch ungewöhnliche Projekte wie zum Beispiel die „Machines de l’île“ allgegenwärtig sind.


    Eine Fantasiewelt ohnegleichen

    Das eigentliche Leben spielt sich aber in den Gassen der Altstadt ab, wo ab und zu sogar das Trompeten des mächtigen Elefanten von den ehemaligen Werfthallen aus bis ins historische Zentrum zu hören ist. Was ein Elefant in Nantes soll, mögen nun einige fragen? Nun, das niedliche, zwölf Meter hohe Tierchen ist Bestandteil und zugleich Hauptattraktion einer Fantasiewelt ohnegleichen. Der 48,4 Tonnen schwere Gigant kann sich nicht nur mechanisch fortbewegen, sondern auch den Rüssel schwenken, mit den Augen zwinkern, mit den Riesenohren schlackern, mit dem Schwanz wedeln und sogar den Kopf mit den mächtigen Stoßzähnen unter bedrohlichem Kollern bewegen. Wer ihm in die Quere kommt, wird sporadisch mit Wasser besprüht. Zur imaginären mechanischen und überdimensionierten Tierwelt gehören außerdem u.a. eine gigantische Ameise und eine furchterregende Spinne.


    Auf dem ehemaligen Werftgelände auf der Île de Nantes gibt es eine weitere Vielzahl tierischer Maschinen zu bewundern, von denen ein Teil aus Jules Vernes Universum stammen und die auf dem über drei Ebenen 25 Meter hohen „Carrousel des mondes marins“ (Meereswelten-Karussell) ihre Runden drehen. Daneben wecken Einblicke in weitere Projekte wie auch abgeschlossene Arbeiten die Neugier der Besucher. „Jedes Mal, wenn ich nach Nantes komme, besuche ich den Elefanten, es ist ein Muss, ‘je m’en lasse pas, il est fantastique’“, schwärmt eine begeisterte Rückkehrerin.


    „Venedig des Westens“

    Nach diesem spannenden Ausritt geht es an der Promenade entlang der Loire, wo die maritime Vergangenheit omnipräsent ist, entspannt weiter. Obwohl Nantes rund 60 Kilometer von der Atlantikküste entfernt liegt, sind die Gezeiten von Ebbe und Flut hier am Wasserspiegel des Flusses ablesbar.

    Nantes war ursprünglich von der Loire und ihren Zuflüssen durchflossen, was der Stadt dann auch den Beinamen „Venedig des Westens“ einbrachte. Im 20. Jahrhundert begann man damit, die Wasserläufe zuzuschütten. So floss zum Beispiel durch den heutigen „Cours des 50 otages“ die Erdre, die nun durch den Tunnel Saint-Félix umgeleitet wird und einige Meter von der Tour LU in die Loire fließt. Flussaufwärts entlang der Loire führt außerdem eine Radroute von Nantes bis zum Ozean.


    Etappenweise bis ins Herz der Stadt

    Mit seinen rund 310.000 Einwohnern steht Nantes auf Platz sechs der größten Städte Frankreichs, bliebt dabei aber eine Stadt mit angenehmer Größe, in der die meisten Sehenswürdigkeiten mühelos mit den einfachsten aller Fortbewegungsmittel, zu Fuß oder mit dem Fahrrad, besichtigt werden können. Dazu braucht man im Prinzip nur einer auf dem Boden gezeichneten grünen Linie zu folgen. Dieser 13 Kilometer lange Rundkurs führt etappenweise bis ins Herz der Stadt vorbei an allen kulturellen Standorten und den wichtigsten Denkmälern und Sehenswürdigkeiten.

    Vom Quai de la Fosse führt der Rundgang an mehreren historischen Hausfassaden aus dem 18. Jh. vorbei zur Innenstadt mit seinen unzähligen Restaurants, Bars sowie den kleinen typischen Boutiquen und Läden mit lokalen Spezialitäten, deren lockende Düfte für Hunger sorgen. Geselligkeit passen nun mal zu Nantes wie guter Wein zu schmackhaftem Essen. „Eine echte Spezialität wie z.B. die Choucroute in Straßburg oder die Bouillabaisse in Marseille gibt es hier in Nantes nicht“, erläutert eine Reiseführerin „als ehemaliger Handelshafen sind wir an alles gewohnt, unsere Speisekarte reicht vom Herkömmlichen bis hin zum Exotischen“ gibt die gebürtige Nantaise zu verstehen.


    Hauptsache mit Butter

    Die Nanteser Küche sei aber durchaus von einem einzigartigen Charakter geprägt, der eng mit der Geschichte und der geografischen Lage verbunden sei. Zu jedem „Plat“ würde aber vor allem reichhaltig Butter serviert, denn eine Mahlzeit ohne Butter sei in Nantes kaum vorstellbar. Kein Wunder also, dass die weltbekannten sogenannten „Petits beurres“ aus dem Hause LU (Lefèvre-Utile) genau wie die lächelnden BN-Kekse (Biscuiterie Nantaise) ursprünglich aus Nantes stammen. Heute erinnert nur noch der 38 Meter hohe LU-Turm an die Zeiten, als eine zuckersüße Brise über der Loire wehte. Weitere lokale Spezialitäten sind das Meersalz aus Guérande, Butterkaramellen, Berlingots und Rigolettes, der Cocktail Nantillais, das handwerklich produzierte Bier Blonde der Brasserie du Bouffay sowie der Muscadet sur lie und der berüchtigte Gâteau nantais.

    Über die unter Denkmalschutz stehende Passage Pommeraye, eine überdachte Galerie mit Geschäften und Wohnungen auf drei Ebenen, Baujahr 1843, gelangt man zur Place Royale mit dem berühmten Brunnen, der die Stadt Nantes symbolisiert. Von diesem besonders beliebten Platz führt der Bummel über eine sehenswerte Einkaufsstraße durch weitere Stadtviertel mit einer Vielzahl an Boutiquen und Läden bis zum majestätischen Château des ducs de Bretagne. Die Festung beherbergt übrigens auch das Geschichtsmuseum (Musée d’histoire de Nantes).

    Einen Katzensprung weiter ragen die Türme der Cathédrale Saint-Pierre-et-Saint-Paul in den Himmel. Nach dem zerstörerischen Großbrand 1972 haben umfangreiche Restaurierungsarbeiten dem Gebäude wieder zu altem Glanz verholfen. Hinter der zweitürmigen Fassade erheben sich die Säulen 37,5 m hoch. Mit ihren imposanten Silhouetten sind sowohl die Kathedrale als auch das Schloss „nur“ die Blickfänge des Viertels Bouffay mit seinem Gassengewirr, in dem das mittelalterliche Nantes die Jahrhunderte durchschritten hat. Hier kann man schon mal vom Kurs abkommen und sich von den Spuren des Mittelalters, die heute noch an den Fachwerk-Fassaden zu erkennen sind, überraschen lassen.


    Der ungeliebte Turm

    Zwischen Remparts und verwinkelten Gassen wirkt der mit seinen 144 Metern hohe Tour de Bretagne fast wie ein Störenfried. Von den Einheimischen nicht sonderlich geliebt und als einsamer Wolkenkratzer zwischen Paris und New York verspottet, bietet er allerdings eine atemberaubende Panoramasicht weit über die Grenzen der Stadt hinaus. Die Fahrt zur Aussichtsplattform kostet lediglich einen Euro. Zum Preis einer Baguette muss man den Turm nicht unbedingt mögen, aber zumindest die Aussicht genießen. „Die Nanteser verspüren kein Faible für die Tour, ich bin mir aber sicher, dass sie den Turm vermissen würden, falls er eines Tages nicht mehr da wäre“, scherzt ein Besucher, während sein Blick über die Stadt hinweg schweift.

    Ebenfalls zu empfehlen ist der Markt von Talensac, der älteste und wichtigste Markt in Nantes. Hier, wo man zwischen den Fisch- und Meeresfrüchte-Auslagen und lokalen Produkten schlendert, treffen sich am Wochenende die Nanteser, um beispielsweise ein Gläschen Muscadet unter Freunden zu genießen. Hier kann man viele regionale, oft auch selbst erzeugte Spezialitäten kaufen oder direkt vor Ort an kleinen Ständen kosten. Am Markt von Talensac lebt man eben noch „à la Nantaise“ oder einfach nur wie Gott in Frankreich.


    Quelle und viele Fotos mehr: http://www.tageblatt.lu/headli…-ist-echt-elefantastisch/

    Der Science-Fiction-Film A World Beyond erzählt von einer futuristischen Parallelwelt namens Tomorrowland, die die Protagonistin Casey (Britt Robertson) erreichen kann, indem sie einen Ansteck-Button mit dem Buchstaben "T" darauf berührt. Den Button hat ihr das Roboter-Mädchen Athena zugesteckt, die bereits in den 60er-Jahren dem Jungen Frank Walter (George Clooney) ebenfalls einen Anstecker zukommen ließ. Eines Tages erfährt Casey dann, dass das kleine Souvenir und Tomorrowland auf Gustave Eiffel, Jules Verne, Nikola Tesla und Thomas Edison zurückgehen. Die gründeten einst eine Vereinigung, in der besonders begabte Menschen für eine bessere Zukunft in der Parallelwelt Tomorrowland sorgen wollten. A World Beyond ist als Stream zum Kaufen oder Leihen* und auf DVD/Blu-ray verfügbar.



    Quelle: https://www.heise.de/newsticke…s-fuer-Nerds-4417952.html

    Jules Verne: Das Licht am Ende der Welt (The Light at the Edge of the World)


    11,90 EUR

    inkl. 19 % MwSt.zzgl. Versandkosten

    Art.Nr.: 00061

    GTIN/EAN: 4052912000612

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    Packender Abenteuerfilm mit Kirk Douglas und Yul Brynner

    Eine einsame Insel im Jahr 1865. Der ehemalige Goldsucher Will Denton (Kirk Douglas) hat sich hierhin zurückgezogen und arbeitet als Leuchtturmwärter. Eines Tages kommt es zu einem brutalen Überfall durch Piraten, die Jonathan Kongre (Yul Brynner) anführt. Sie töten Dentons Kollegen. Die Seeräuber nehmen die Insel ein und locken von dort vorbeikommende Schiffe an, die dann ausgeraubt werden. Denton nimmt den Kampf gegen die Piraten auf ...


    Hintergrundinformationen:

    Diese hochwertige Produktion mit den beiden Leinwandstars Kirk Douglas und Yul Brynner basiert auf einem berühmten Jules-Verne-Roman. „Packender Abenteuerfilm“, schrieb das Lexikon des Internationalen Films und lobte weiter: „In der Konfrontation der Hauptfiguren erinnert der hervorragend fotografierte Film mehr an die hintergründigen Romane Herman Melvilles als an Jules Vernes fantastische Geschichten.“


    Bonusmaterial:

    Booklet mit vielen Bildern und Infos, Bildergalerie (Aushangfotos) & Presseheft (PDF)


    HANS SCHAFFNER PRÄSENTIERT „Das Licht am Ende der Welt“ MIT Kirk Douglas, Yul Brynner, Samantha Eggar, Jean-Claude Drouot, Fernando Rey, Renato Salvatori, Massimo Ranieri, Aldo Sambrell, Tito García, Victor Israel, Antonio Rebollo, Luis Barboo, Tony Cyris


    Drehbuch: Tom Rowe

    nach dem Roman “Der Leuchtturm am Ende der Welt” von Jules Verne

    Kamera: Henri Decaë

    Schnitt: Bert Bates

    Musik: Piero Piccioni

    Szenenbild: Enrique Alarcón

    Regie: Kevin Billington


    1 DVD in einem Amaray-Case mit Wende-Inlay (inwendig ohne FSK-Logo)

    Laufzeit: ca. 123 Min.

    Bildformat: PAL 16:9 anamorph, 2.35:1

    Sprache: Deutsch, Englisch

    Tonformat: Dolby Digital 2.0

    Ländercode: 2 (Europa)

    FSK: freigegeben ab 12 Jahren


    Produktion: Italien/Spanien/Frankreich/Liechtenstein 1971


    Quelle: https://www.pidax-film.de/Film…e-of-the-World::1599.html

    »Wir sind viele verschiedene Menschen aus allen Teilen der Welt mit dem gleichen Ziel: die Fernwärme voranzubringen.« Mit diesen Worten begrüßte Werner Lutsch, Präsident von Euroheat & Power, die über 350 Teilnehmer des Euroheat & Power Congress im französischen Nantes.


    Werner Lutsch (r.), Präsident von Euroheat & Power, – hier mit Jules Verne – verabschiedet die Teilnehmer des Kongresses, die sich zwei Tage darüber ausgetauscht haben, wie die Fernwärme vorangebracht werden kann (Quelle: Euroheat & Power)


    In der Heimatstadt des Visionärs und Science-Fiction-Schriftstellers Jules Verne kehrte dieser auf die Bühne zurück: »Alles was ein Mensch sich vorstellen kann, werden andere Menschen verwirklichen«, ermutigte er die Kongressteilnehmer, weiterhin ihre Visionen umzusetzen. »Fernwärme und -kälte sind die vielversprechendsten Lösungen, die dabei helfen können, unsere Probleme zu lösen – und wir haben ernsthafte Probleme«, sagte Paul Voss, Geschäftsführer von Euroheat & Power, im Hinblick auf den Klimawandel.


    Bei der EU-Kommisssion scheint die Botschaft angekommen zu sein, dass Fernwärme einen wesentlichen Beitrag dazu leisten kann, die Klimaziele zu erreichen. Dies findet Eingang in Richtlinien, die zwar in Brüssel verabschiedet werden, aber letztendlich von den einzelnen Mitgliedstaaten umgesetzt werden müssen. Die Auswirkungen der Energieeffizienzrichtlinie, der überarbeiteten Erneuerbare-Energien-Richtlinie und der überarbeiteten Gebäuderichtlinie auf die Fernwärme erläuterten drei Experten.


    Mit visionären Ideen ganz im Sinne Jules Vernes buhlten vier »Erfinder« um die Gunst einer Jury. Die Ideen reichten von einer hybriden Hausstation über eine webbasierte Entscheidungshilfe bis hin zur Nutzung künstlicher Intelligenz. Das Potenzial Wärmepumpen-basierter Fernwärmesysteme, Wärmelaststatistiken und die Nutzung der Abwärme der Londoner U-Bahn thematisierte der Branchennachwuchs: Die Gewinner der DHC+ Student Awards wurden in Nantes ausgezeichnet.


    Digitalisierung, Dekarbonisierung und Dezentralisierung waren Themen, die in den Vortragsreihen immer wieder diskutiert wurden. Zahlreiche spannende Projekte, die präsentiert wurden, zeigten, was möglich ist und wie es gemacht werden kann. Passende Produkte dazu ließen sich in der Ausstellung finden. Und in den Pausen und bei der Abendveranstaltung konnten sich die Kongessteilnehmer darüber austauschen, wie sie ihre Visionen Wahrheit werden lassen können.


    Silke Laufkötter


    Quelle: https://www.energie.de/eurohea…eale-umsetzungen-2019417/