Beiträge von Andreas

    Ich habe mehrere dt. Ausgaben von Schulbüchern, in denen Vernetexte als Lehrmaterial drin sind. Wenn Interesse besteht, könnte ich diese hier auch mal vorstellen.

    Hallo Verne-Freunde, ...Leser und ...Sammler!


    gemeinsam mit einigen anderen Verne-Enthusiasten haben wir in mühsamer Detektivarbeit die unterschiedlichsten Editionen vom A. Weichert-Verlag Berlin zusammengetragen. Dabei geht es nicht um die 74bändige Standardausgabe mit dem festen EInband, sondern um alle anderen.


    Also folgende Ausgaben des Verlages Weichert:

    - 74 bändige Broschur,

    - Kollektion Jules Verne,

    - Klassische Bücher der Weltliteratur,

    - Reiseerzählungen,

    - Meisterromane der Weltliteratur und

    - Kleine Romanreihe

    Das Ergebnis haben wir auf meiner Seite:

    http://www.j-verne.de/verne_edit0_21.html

    zusammengetragen. Jetzt die Frage an alle Forumbesucher: Wer kann weiterhelfen? Wir haben noch diverse Lücken in den Aufstellungen. Vor allem suchen wir Titelbilder der broschierten Ausgaben (nicht zu verwechseln mit der schwarz/weiss-Variante Softcover der 74bändigen Edition). Aber auch alle anderen Fehlstellen in unserer Liste. Wenn jemand ein Exemplar einer Ausgabe hat, die wir mit einem Platzhalter versehen haben (also die Kachel, die signalisieren soll: IN DIESER EDITION NICHT ERSCHIENEN), dann sind wir gern bereit, unseren Fehler zu korrigieren.


    Also seht mal drüber was ihr so in euren Beständen habt, vielleicht findet ihr auch ein Angebot eines Buches bei online-Anbietern - dann sendet mir einen Link. Irgendwann müssen wir diese Puzzle mal komplettieren. :holmes:

    Schon jetzt an dieser Stelle vielen Dank für eure Bemühungen! :danke:

    Kennt jemand von euch den Film ABENTEUER IN ATLANTIS? Im Original THE AMAZING CAPTAIN NEMO. Schröder-Media hatte den Film unter der Headline JULES VERNE in 2017 herausgebracht. Wie schon öfters bei diesem Vertreiber ist es ein übler Reklamegag. Ich hatte mir den Film besorgt, angesehen und dann "in die Ecke geschmissen". Nicht mal eine Amazon-Rezension hatte ich geschrieben, weil ich nicht wieder rummotzen wollte.

    Jetzt wurde ich angemailt von einem Vernefilm-Fan, warum ich den Film nicht in meine Filmothek aufgenommen habe. Ich wollte dem Produkt aber keine Plattform geben. Falls jemand auch den FIlm kennt, meine Frage: Sollte ich ihn mit auflisten und was dazu schreiben?

    *grübel*


    :gruebel:

    Ich glaube, dass die Beziehung zu Jules Verne nicht den Inhalten des Filmes entspricht, sondern der Assoziation Steampunk = Jules Verne. Ich hatte schon mehrere dementprechende freundliche Diskussionen mit Steampunkanhängern. Obwohl in dieser Stilrichtung vor allem viktorianische Elemente verarbeitet werden - die nichts mit Verne zu tun haben, werden solche DInge wie Dampfmaschinen / Ballone und Illustrationselemente der Voyages Extraordinaires wohlwollend genutzt oder übernommen. Ich verfolge das immer nebenbei. Habe mir auch dementsprechende Literatur zugelegt. Die Fans der Szene sind auf jeden Fall Sympatisanten der Vernianer. Jetzt im Herbst wurde ich bei einem Verne-Vortrag von einem Fotografen angesprochen, der im Folgejahr in unserer Region ein kleines Steampunkfestival organisieren wil. Das wird bestimmt interessant. Ich halte euch auf dem Laufenden ...

    ... der reine Wahnsinn, was es an ständigen Neuangeboten zum Thema gibt. Wenn du die neue Serie auch komplettierst, dann ist ja Weihnachten für dich abgedeckt - oder?

    :)

    ... der Kurzeinschätzung der Gesamtedition schließe ichmich an. Gerade die unbekannten Texte (im Deutschen werden es immer weniger) machen den Reiz der Ausgaben aus. Die neueste Version habe ich noch nicht. Mona Lisa wäre es wert. Dieses unveröffentlichte Theaterstück kenne ich nur als Kurzzusammenfassung vom Inhalt her.

    Meine Filmversion ist bei mir angekommen und ich hab mir gleich einen Eindruck verschafft. Meine Einschätzung habe ich bei AMAZON niedergeschrieben:

    https://www.amazon.de/gp/produ…age_o03_s00?ie=UTF8&psc=1


    Vor mir war schon ein Rezensent aktiv. Ein typischer Punkte- (Rezensions-) sammler. Kein verifizierter Kauf, aber eine Schnelleinschätzung ohne warscheinlich den FIlm gesehen zu haben. Nur so lässt es sich erklären, dass er die Bildqualität als passend beschreibt, obwohl sie in mieser Videoqualität grobgepixelt rüberkommt. Trotzdem ist der Film sehenswert.

    Viel Spaß!

    ... wobei der JVC-Band noch den Charme hat, dass die ausformulierten Texte (die auf den Stichpunkten und Folien der Vorträge basieren) wesentlich detaillierter sind. Außerdem sind die Inhalte von den Vortragenden authorisiert, d.h. nicht vom Verständnis der WIKI-aner und deren Wiedergabe "eingefärbt". Schön wenn die Leser den Spaß der Vortragenden mit dem gesamten Spektrum der Beiträge nachvollziehen können.

    Danke für den Text, der ja mehr so "Worte auf dem Weg" sind. Aber immerhin ein guter Appetitmacher - und werbewirksam allemal. Ich selbst traue der Sache nicht, Bernhard meldete sich auf anderem Wege und er schien auch nicht überzeugt. Mein Gedankengang ist der folgende: Warum sollte Verne eine Buch-/Manuskriptzusendung aus Belfast erhalten, diese auf Englisch durchlesen, um dann ein Vorwort zu schreiben, welches die Gesamtlektüre voraussetzt?

    Ich bin - falls nicht noch jemand die Quelle bestätigen kann - fast davon überzeugt, das sich dieses "Vorwort" in den mehrfach gedruckten fiktiven Interviews mit JV einreiht. Unter dem Motto: Hätte ja so geschrieben werden können ....

    ;)

    SCIFI-Fans sind gefragt:

    Das einzige Vorwort was JV für andere Schriftsteller / Romane geschrieben haben soll, soll sich im Roman A PLUNGE INTO SPACE von Robert Cromie befinden. SIehe dazu den Anhang, ein Scan aus dem Artikel ZUKUNFTS-VISIONEN von Frank-Oliver Grün.

    AMAZON schreibt zum Reprint des Romans ebenfalls: This is a facsimile reprint from Hyperion's Classics of Science Fiction series (a book published long before the term Science Fiction had been coined, of course) of the Frederick Warne and Co. 1891 edition -- notable because it features an introduction by Jules Verne. Verne was a great backer of Cromie's now-obscure novel and his introduction is, apparently, the only introduction he ever wrote for a book.


    Jetzt meine Frage: Hat jemand diesen Roman? Kann das Vorwort bestätigt werden oder kann mir jemand den Scan oder ein PDF dieses Vorworts zukommen lassen?


    Danke

    Verne hatte ja immer ausreichend recherchiert. Das er sich in einer typischen Steinkohlebergbauregion gerade den falschen Ort herausgepickt hat, war einfach nur ein Flüchtigkeitsfehler. Die Aberfoyler freuen sich auch noch heute, dass ihr Ort in einem bekannten Roman "mitspielt". Dies las ich auf der Tourismusseite des Ortes. Das mit den Schieferabbau habe ich auch nur erfahren, da ich zielgerichtet immer nach realen Orten in den Romanen Vernes recherchiere. Dies ist besonders interessant, wenn man sich dann als Tourist dort auch mal aufhält.

    Jules Verne hat seinen Roman über die Kohlegruben Schottlands in ABERFOYLE angesiedelt. Aber die Geschichte hat einen Haken:


    Wenn man die Karte von Schottland betrachtet, dann liegt nördlich von Glasgow und Edinburgh das Gebiet Stirling council area, die früher, wie von Verne benannt, die Grafschaft Stirling war. Dieser Bereich war besonders im 19. Jahrhundert eine typische Bergbauregion, wobei der Abbau von Steinkohle in Stirling dominierte. In mitten der Region liegt die von Jules Verne ausgewählte Ort Aberfoyle, der schon seit Jahrhunderten eine Bergbaugeschichte hat. Aber Vernes Quellen scheinen nicht sehr detailliert gewesen zu sein, denn genau an diesem Ort wurde entgegen seiner Annahme, keine Kohle abgebaut. Dies formulierte er aber in seinen Roman Schwarzindien, indem er die ausgekohlte Grube von Aberfoyle beschrieb. Im realen Leben war dort aber der drittwichtigste Schiefer-Steinbruch von Schottland und dieser hatte von der Qualität her den hochwertigsten schottischen Schiefer. Man konnte ihn seit dem 18. Jahrhundert in fast jeder schottischen Stadt oder in reicheren Dörfern auf den vielen Schieferfliesen-Dächern sehen.


    Anfangs vereinzelt abgebaut, wurde der Aberfoyle Schieferbruch ab Anfang des 19. Jahrhunderts industriell ausgebeutet und bewirtschaftet. Der Steinbruch befand sich in einem abgelegenen, schwer zugänglichen Ort der Grafschaft. Dadurch mussten die Männer die im Steinbruch arbeiteten, auch dort wohnen. Dies geschah in der Anfangszeit in hölzernen Häusern oder einfachen Cottages aus Stein. Siehe dazu das Bild im Anhang: Ein altes Haus im kleinen Highlanddorf Aberfoyle auf einer Postkarte um 1910. Wie zu sehen, konnten sich die Bergarbeiter nicht mal den eigenen Schiefer als Dachbedeckung leisten. Ab 1890 hatte die Firma Aberfoyle Slate mehrere Häuserreihen gebaut, in denen die Bergleute mit ihren Familien leben konnten. Heute ist dieser Ort eine Kleinstadt und die Häuser sind als Aberfoyle cottaries unter Touristen bekannt. Der Abbau von Schiefer wurde im frühen 20. Jahrhundert eingestellt. Heutzutage kauft man in Schottland für Schieferdeckungen oder Reparaturen den Schiefer aus China.


    DIese Hintergrundinfo hab ich bei der Suche nach weiteren Details "ausgebuddelt".

    In der Werksübersicht:


    http://jv.gilead.org.il/biblio/voyages.html


    von Volker Dehs, Jean-Michel Margot & Zvi Har’El steht für der Reihe der Außergewöhnlichen Reisen (VE) ganz klar zu den Erstausgaben: "In a book form, the Hetzel’s in-18 edition, which is always the first original edition. "


    Die kleineren Versionen sind zwar Original-Hetzel - aber nicht die erste Ausgabe in Buchform. Die großformatigen Auflagen wurden nach dem Magasins (die nicht durchgehend die Erstdrucke der Romane waren - nicht zu verwechseln mit Erstausgaben), siehe dazu:


    http://www.j-verne.de/verne_hetzel_1.html


    in gebundener Form auf dem Markt gebracht, damit wollte Hetzel zuerst Geschäfte machen. Dann gab es broschierte (Softcover) Bücher mit Zeitversatz. Welche Romane in den Magasin waren ist übrigens auf meiner Seite:


    http://www.j-verne.de/verne_hetzel_2.html


    zu finden. Viel Spaß beim weiteren Erkunden der Editionen!


    :):

    Ich nutze schon über mehrere unterschiedliche Drucker No-Name Produkte (alles auch EPSON Geräte, incl. Foto-Druck). Außer den Warnungen des Druckers, die ich stehts bestätige, passiert nichts.


    Bei Druckern die heutzutage um die 100,- € kosten, habe ich diesen Wert als Einsparung schon nach rund dem dritten Kauf eines Patronensets wieder drin - wenn also wirklich mal der Drucker "verdrecken" würde oder ausfällt, dann könnte ich mir schon von der Einsparung einen neuen kaufen.


    Ergo: Bis jetzt bin ich immer gut gefahren dabei (kaufe übrigens auch beim gleichen Händler online).


    :dance: