Posts by Poldi

    Der Humbug

    von Sven-Roger Schulz (Herausgeber), Jules Verne (Autor), Hagen Flemming (Illustrator), Anne Erhardt (Übersetzer)


    48 Seiten


    ISBN-13: 9783943275438

    Verlag: Edition Dornbrunnen-Verlag

    Erscheinungsdatum: 25.11.2019

    Sprache: Deutsch

    erhältlich als:

    BUCH 8,00 € / E-BOOK 4,99 €


    Wollen Sie schnell und ohne großen Aufwand reich werden?
    Dann machen Sie es wie Augustus Hopkins, ein veritabler Yankee, der es versteht, jede Situation zu seinen Gunsten zu nutzen. Mit der vorliegenden Geschichte schuf Jules Verne eine Satire auf den amerikanischen Kapitalismus, die heute gültiger denn je ist und die weltweite Gier nach schnellem und leicht verdientem Geld persifliert.



    Quelle: https://www.bod.de/buchshop/de…jules-verne-9783943275438

    Von Ulrich Steppberger -21. November 20190372



    Spiel: 80 Days

    Publisher: inkle Studios

    Developer: Inkle Studios

    Genre: Adventure

    Getestet für: Switch

    Erhältlich für: Switch

    USK:

    Erschienen in: 11 / 2019



    Eigentlich ist es doch ­erstaunlich, wie selten Werke von Jules Verne, dem französischen Mitbegründer der Science-Fiction-Literatur, als Vorlage für Videospiele dienen. Aber seine ”Reise um die Welt in 80 Tagen” wurde wenigstens zweimal gewürdigt: Über das C64-Spiel von Rainbow Arts wollen wir den Mantel des Schweigens legen und Eure Aufmerksamkeit lieber auf das nun auch für Switch erhältliche 80 Days lenken. Dort startet Phineas Fogg von London aus in sein großes Abenteuer, begleitet von seinem treuen Diener Passepartout, in dessen Rolle wir schlüpfen, um die Geschicke zu leiten.


    80 Days ist im Kern eine virtuelle Variante der ”Mache dein eigenes Abenteuer”-Bücher, bei der Ihr laufend durch Eure Entscheidungen den Fortschritt der Geschichte beeinflusst. Zuvorderst kümmert Ihr Euch um die Routenplanung, beachtet aber noch mehr Aspekte: So verwaltet Ihr die Finanzen, müsst auf Euer Inventar achten, Gegenstände kaufen und verkaufen sowie die Gesundheit Eures Dienstherren im Blick behalten. Spielerisch wird das über klug strukturierte Menüs gelöst, in denen Ihr aber nicht nach Belieben grübeln könnt: Die Zeit steht in den meisten Situa­tionen nicht still, Ihr müsst Eure Entscheidungen also flott fällen oder teils unangenehme Konsequenzen in Kauf nehmen. Auch in Textform gehaltene Gespräche und Erkundungsbummel nehmen einen großen Teil des Spiel ein: Dort getroffene Entscheidungen können ebenso drastischen Einfluss auf die Reise haben wie vereinzelte Zufallsereignisse. Selbst wenn Ihr wider Erwarten schon bei den ersten Versuchen innerhalb des Zeitlimits nach London zurückkehren solltet, lohnen sich weitere Reisen: Von den fast 170 Städten und Hunderten Personen sowie einigen überraschend ausführlichen Nebenhandlungen bekommt Ihr jedes Mal nur einen Bruchteil zu Gesicht.


    Meinung & Wertung

    Ulrich Steppberger meint: Jetzt verstehe ich, wieso 80 Days in seinen Mobile- und PC-Inkarnationen in den höchsten Tönen gelobt wird: Die Weltreise mag unspektakulär aussehen, beherbergt aber ein feines Abenteuer, das Eure grauen Zellen ganz schön beanspruchen kann. Das Jonglieren aus Routenplanung, Geldverwaltung und Interaktion mit zahllosen Personen ist fordernd und motivierend zugleich, auch wenn es hier und da mal frustrierend werden kann. Die gut geschriebenen, unterhaltsamen und gelegentlich lehrreichen Texte runden das Gesamtbild gelungen ab – wenn es nicht immer nur krachen und scheppern soll, ist 80 Days eine feine Alternative.


    Die Reise ist das Ziel – reizvolle Weltumrundung mit jeder Menge Lesefutter und vielen strategischen Elementen.


    Quelle: https://www.maniac.de/tests/80-days-im-test-switch/


    Offizieller Trailer von Nintendo:

    Von Michael Pilz

    Redakteur Feuilleton


    Telekommunikation ist in der schönsten Landschaft

    Quelle: picture alliance / Hinrich Bäse


    In Albanien und Kasachstan ist die mobile Telekommunikation besser als in Deutschland. Schon 1876 erzählte Jules Verne vom Fluch der Funklöcher in Russland – und vom besseren Empfang in Kirgisien.


    Wer von LTE, von Long Term Evolution, redet, darf von deutschen Funklöchern nicht schweigen. In der Brandenburger Steppe sterben Menschen, weil der Notarzt nicht mobil erreichbar ist. Albanier und Kasachen haben es da besser als die Deutschen, wie die aktuelle Länderrangliste von Opensignal, einem freien Analysten, zeigt. Deutschland ist 70. von 88. Eine digitale Wüste, ein 4G-Entwicklungsland. Es gibt ein Eckpunktepapier der Bundesregierung zur Mobilfunkstrategie und eine Kommunikationsoffensive des Verkehrsministeriums mit dem Ziel, mehr Masten zu errichten.


    Und es gibt die Klassiker der telekommunikativen Ohnmacht. Niemand hat die Dramen des Informationszeitalters tiefgründiger und ausführlicher beschrieben als Jules Verne. In „Der Kurier des Zaren“ legen widerständige Tataren die russischen Telegrafennetze lahm, weshalb der Offizier Michael Strogoff für den Zaren mit einer Depesche durch Sibirien reist, um die entstandenen Funklöcher zu überbrücken und die Ahnungslosen in den toten Winkeln des riesigen Reiches zu benachrichtigen.


    In Kirgisien, in der Steppe, hat Strogoff wieder ein Netz: „Glücklicherweise erlitt der Postbetrieb hier noch keine Störung, so wenig wie das Telegrafenwesen. Auf jedem Relais lieferten die Postmeister zu den vorschriftsmäßigen Bedingungen. Auf jeder Station befanden sich die Beamten an ihren Schaltern zur Beförderung der aufgegebenen Telegramme, welche höchstens durch die vielen Staatsdepeschen einige Verzögerung erfuhren.“


    „Der Kurier des Zaren“ erschien 1876. Zwei Jahre nach seiner Dystopie der schönen neuen Datenströme schob Jules Verne zum Trost die Utopie nach. Seine „Reise durch die Sonnenwelt“ berichtete von Gegenden, wo „die Telegrafenmasten wie Bäume wachsen“, in Marokko: „Die Engländer von Ceuta lebten dabei gar nicht so sehr vereinsamt, da sie nur zweieinhalb Meilen von Gibraltar trennten, so dass sie durch ihren Telegraphen stets in Verbindung mit ihren Genossen blieben.“ Als kritischer Futurist und visionärer Skeptiker hat sich Jules Verne um zahlreiche Technologien verdient gemacht. Die Menschheit baute seine Tauchboote und Raumschiffe, installierte Solaranlagen und Stromnetze und schaltete die Welt über Rundfunkkanäle und Bildtelefone zusammen.


    Wenn es funktionierte, war es gut. Aber Jules Verne wäre ein schlechter Fiktionär gewesen, wenn in seinen Büchern immer alles funktioniert hätte. Im Fortschritt war bei ihm auch immer die Tragödie angelegt. Je weiter der Mensch reisen konnte, umso schlimmer konnte er verloren gehen. Seine Helden strandeten auf Inseln, wo sie unerreichbar waren und sie niemanden erreichen konnten. In „Zwei Jahre Ferien“ genossen sie ihre Robinsonade ohne Netz, bis alles aus dem Ruder lief.


    In „Der Kurier des Zaren“ kämpft ein Mann dagegen, dass sein Land, sein mächtiges Land untergeht, weil ein paar Masten nicht mehr stehen, Kabel neu verlegt und Anschlüsse gewartet werden müssten, damit es den Russen so gut geht wie den Kirgisen.


    Quelle: https://www.welt.de/kultur/art…-das-Funkloch-erfand.html

    Mitten durch das derzeitig entstehende Hotel „Charles Lindbergh“ im Phantasialand werden zukünftig die aufregendsten Rollercoaster jagen. Der Freizeitpark gibt nun erste Einblicke in die dazugehörige Themenwelt „Rookburgh“.


    Montag, 02.12.2019, 12:21 Uhr, Autor: Thomas Hack


    Die Achterbahnen des Phantasialandes versprechen gehörigen Nervenkitzel. Doch mit der neuen Themenwelt geht ein ganz besonderer Rollercoaster an den Start. (© phantasialand)


    Röhrende Dampfmaschinen, rote Backsteinfabriken, nostalgische Fesselballone – und mittendrin das Erlebnishotel „Charles Lindbergh“, durch dessen Räumlichkeiten ein Rollercoaster namens „Fly“ rasen wird. Dies ist keine Szenerie aus einem fantastischen Steampunk-Film, sondern die neue Themenwelt „Rookburgh“, die derzeitig im Phantasialand entsteht. Erstmals hat der renommierte Freizeitpark Einblicke gegeben, was die Besucher in diesem spannenden Großprojekt erwarten wird. „Rookburgh“ wird eine Art Industriestadt werden, die von den Geschichten des Schriftstellers Jules Verne beeinflusst ist. Ein wenig Retro, ein wenig Zukunftsmusik und jede Menge neuer Attraktionen für den richtigen „Thrill.“



    Mitten auf dem Gelände wird schließlich das Charles Lindbergh-Hotel thronen, die laut „Rookburgh Gazette“ die Gäste in 106 Luftfahrer-Kabinen mit jeweils zwei Einzelbetten und eigenen Badezimmer untergebracht werden. Für die leiblichen Genüsse werden das mehrstöckige Restaurant „Uhrwerk“, die Bar 1919 und das Sandwich-Lokal „Zum Kohleschipper“ sorgen. Ein Highlight soll auf alle Fälle die Achterbahn „Fly“ sein, mittels derer die Besucher bäuchlings durch die Fabrikhallen und auch mehrmals durch den Hotelkomplex rasen werden.


    Quelle: https://www.hogapage.ch/nachri…-achterbahn-hotel-in-bau/

    Diese Serie wird es nun endlich ab 21.02.2020 als DVD-Version zu kaufen geben. Hier die Details:


    Produktinformation

    Darsteller: Alan Scarfe, John Bach, C, David Johnson, Stephen Lovatt

    Regisseur(e): Ken Girotti, William Fruet, Chris Bailey, Christine Parker, John Laing

    Format: Dolby

    Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0 Stereo), Englisch (Dolby Digital 2.0 Stereo)

    Region: Region 2

    Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1

    Anzahl Disks: 4

    FSK: Freigegeben ab 12 Jahren

    Studio: Studio Hamburg Enterprises (MIG Film)

    Erscheinungstermin: 21. Februar 2020

    Produktionsjahr: 1995

    Spieldauer: 880 Minuten


    Film Vortrag: „Jules Verne Voyages – Drei Reisen durch das Unmögliche“, Glücksburg


    Datum/Zeit

    Am 03.01.2020, 19:30 - 20:30 Uhr


    Veranstaltungsort

    Menke-Planetarium


    Kategorien


    Film/Dokumentation

    Vortrag

    Wissenschaft/Technik

    Der Preis beträgt EUR: 10,00 / erm. 7,00


    Info

    Als Mitbegründer des literarischen Genres ‚Science Fiction‘ hat Jules Verne eine Reihe von fest in der

    Weltliteratur verankerten Werken geschaffen, die in einer breiten Bevölkerung das Interesse an Wissenschaft & Forschung geweckt haben und zugleich als Inspirationsquellen für Generationen von Ingenieuren und Wissenschaftler dienten, deren Leistungen wiederum in vielfältiger Form unseren Alltag prägen.


    Bis heute haben die Verne’schen Werke nur wenig von ihrer einstigen Faszinationskraft eingebüßt und leben in einer Vielzahl von auch zeitgenössischen Umsetzungen und Adaptionen für Film, Theater, Musik und anderen Kunstprojekten weiter.


    Als Grundlage für die Planetariumsshow dient dabei die bekannte Erzählung „Die Reise um den Mond“.

    Zum einen legt das Thema eine Umsetzung für Planetarien nahe. Zum anderen ist das 150-jährige Jubiläum des 1865 veröffentlichten ersten Teiles der Geschichte „Reise zum Mond“ ein idealer Anlass, die Werke des Autors in zeitgemäßer Weise zu würdigen.


    Im Verlauf der Geschichte begibt sich eine für Verne typische Konstellation aus drei sehr unterschiedlichen Charakteren auf eine Weltraumreise mit ungewissem Ausgang in Richtung des Erdtrabanten. Die Parallele aus den drei Reisenden und den drei an der Herstellung des Projekts beteiligten Produzenten gibt die Struktur des im Stile eines Episodenfilms angelegten Projektes vor. Episodenstücke und Rahmenhandlung werden insgesamt eine etwa 55 Min. lange Show zur Wiedergabe an der Fulldomekuppel ergeben.


    Quelle: https://flensburg-macht-spass.…-unmoegliche-gluecksburg/


    David Tennant wird in der Serienadaption von In 80 Tagen um die Welt die Hauptrolle übernehmen. Er wird die Rolle der Figur Phileas Fogg aus dem Roman Around The World in 80 Days von Schriftsteller Jules Verne übernehmen.


    Der Roman Around The World in 80 Days aka. In 80 Tagen um die Welt des Autors Jules Verne bekommt eine achtteilige Adaption in Form einer Miniserie. Dabei wird der britische Schauspieler David Tennant die Hauptrolle der Romanfigur Phileas Fogg übernehmen. Zuletzt konnte man ihn in Serien wie Doctor Who, Jessica Jones und Good Omens zu sehen.


    Der Roman von Jules Verne stammt aus dem Jahr 1872 und handelt von dem besagten Phileas Fogg, der gemeinsam mit seinem französischen Diener Jean Passepartout sich auf eine Reise macht und die Welt versucht in 80 Tagen zu umrunden um eine Wette zu gewinnen.. Begleitet werden die beiden von Abigail Fix, die die gesamte Reise als angehende Journalistin dokumentiert. Neben Tennant sind auch Ibrahim Koma und Leonie Benesch bereits gecastet worden.


    Regie werden Steve Barron und Charles Beeson übernehmen. Ashley Pharoah und Caleb Ranson haben gemeinsam das Drehbuch dazu geschrieben. Im Februar 2020 soll der Drehbeginn in Südafrika und Rumänien stattfinden. ZDF wird in Deutschland die achtteilige Miniserie dann schließlich ausstrahlen.


    Die neuste Verfilmung des Stoffes gab es im Jahr 2004 von Disney mit Jacky Chan in der Hauptrolle. Zuvor übernahmen bereits Pierce Brosnan mit der Unterstützung von Eric Idle die berühmte Rolle.


    Quelle: https://beste-serien.de/news/i…auptrolle-serienadaption/

    Zur Aufführung kommen in diesem Jahr „In 80 Tagen rund um die Welt“ und „Der gestiefelte Kater“.


    Von Jochen Werner


    Die beiden kompletten Vorhang auf!-Ensembles beim Probewochenende. (Foto: Jochen Werner)


    BINGEN - „Vorhang auf!“ heißt es wieder am ersten Adventswochenende im Binger Kulturzentrum. Die Binger Theatergruppe reist dann mit ihren Fans mit Jules Verne „In 80 Tagen um die Welt“. Für Kinder und Familien steht eine Woche später „Der gestiefelte Kater“ auf dem Programm. Auf die beiden reinen Weihnachtsstücke des Vorjahres folgen diesmal in der 23. Auflage also Abenteuer-Klassiker.

    „Wir haben lange gesucht, bis wir ein Stück gefunden hatten, in dem wir jedem Schauspieler eine Rolle geben konnten“, erklärte Vereinschef Ralf Reitze beim alljährlichen Probenwochenende Anfang November in der Mensa des TH-Technikums in der Rochusallee. Gleichzeitig verspricht er eine vom Bühnenbild her sehr aufwendige Aufführung, in der die verschiedenen Stationen der 80-tägigen Reise des Phileas Fogg abgebildet werden. „Wir werden mit einem Zug auf die Bühne fahren“, kündigt Regisseur Nico Tonollo an.

    Ob analog zum Buch und zum 1989er Kinofilm mit Pierce Brosnan, Eric Idle und Sir Peter Ustinov auch ein Fesselballon eingesetzt wird? Die Zuschauer dürfen sich jedenfalls nicht nur auf vier neue Ensemble-Mitglieder freuen, sondern auch auf die eine oder andere Überraschung. Klar. Zu England und dem Start und Ziel in London muss natürlich auch der Brexit ins Spiel kommen. Vielleicht gibt es auch einen Seitenhieb auf den amtierenden US-Präsidenten. Foggs Reise verläuft schließlich auch von San Francisco bis New York quer durch die Vereinigten Staaten.


    TERMINE

    In 80 Tagen um die Welt: Freitag und Samstag, 29. und 30. November, jeweils 19.30 Uhr. Sonntag, 1. Dezember, 17 Uhr.


    Der gestiefelte Kater: Samstag, 7. Dezember, 15 Uhr. Sonntag, 8. Dezember, 14 und 17 Uhr.


    Vorverkaufsstellen: Touristinfo Bingen; Schmitt Schreiben und Schenken in Büdesheim sowie online unter http://www.vorhangauf-bingen.de.

    Eine „tolle Abenteuer-Komödie“ verspricht Tonollo, der sich nach einem Jahr schauspielerischer Pause entschlossen hat, den Hauptdarsteller selbst zu spielen. „Das reizt mich einfach“, sagt er und ergänzt grinsend: „Das Stück und die Figur passen perfekt zu mir.“ Dann folgt das selbstbewusste, selbstironische Schmunzeln: „Außerdem habe ich keinen Besseren gefunden.“ Oder wollte sich sonst niemand als Phileas Fogg profilieren? Jedenfalls steht Nico Tonollo vor harten zehn Tagen mit einer Dreifach-Belastung. In beiden Stücken führt er Regie, dazu kommt noch die Rolle auf der Bühne.


    Vereinschef Ralf Reitze sehr zufrieden mit den Proben


    Reitze war beim Proben hochzufrieden, auch wenn es diesmal beim Kinderstück im Vorfeld einige Probleme zu lösen gab. Mehrere Rollen mussten umbesetzt werden, weil die Schauspielerinnen wegen des Studiums oder der Arbeit nicht mehr zur Verfügung stehen konnten. Selbst die Hauptrolle war betroffen, hier gab es aber schnell eine Lösung: Luisa Geibel, die in Mainz studiert, sprang kurzfristig ein. „Es ist einfach schwierig, die Truppe zusammenzuhalten“, gab Reitze zu. Zumal es im vergangenen Jahr Probleme mit der Freistellung der Higa-Schülerinnen für die diversen, an Vormittagen statfindenden Vorstellungen für Grundschulklassen und Kindergärten gegeben habe. Das jedenfalls gibt es diesmal nicht: Zum ersten Mal seit vielen Jahren ist keine Higa-Schülerin in der Truppe.


    Quelle: https://www.allgemeine-zeitung…-abenteuerstucke_20724033

    Illustration der Mondrakete des französischen Zeichners Henri de Montaut für Jules Vernes Roman „Von der Erde zum Mond“. (Foto: Planetarium)


    Karten für die Veranstaltungen am Vorlesetag sowie generell für Planetariumsshows können unter Telefon 07392/91059 oder im Internet unter http://www.planetarium-laupheim.de vorbestellt werden.


    Der bundesweite Vorlesetag am Freitag, 15. November, ist das größte Vorlesefest Deutschlands: Unterm Sternenzelt des Planetariums lesen drei Sprecher Erzählungen von Jules Verne und Duncan Beedie.


    Die Initiatoren „Die Zeit“, Stiftung Lesen und Deutsche-Bahn-Stiftung möchten mit dem Vorlesetag Begeisterung für das Lesen und Vorlesen wecken und laden bereits zum 16. Mal zum Aktionstag ein. Auch die Volkssternwarte Laupheim unterstützt diese Initiative. „Denn Vorlesen regt die Fantasie an, fördert die Sprach- und Leseentwicklung von Kindern und eröffnet damit Bildungschancen für eine erfolgreiche Zukunft“, begründet das Planetarium sein Engagement. Mit drei Vorleseveranstaltungen unterm Sternenzelt wird Kindern und Erwachsenen ein besonderer Ort geboten, um den gelesenen Geschichten zu lauschen.


    Um 14.30 Uhr liest Lis Hauel, langjährige Sprecherin im Laupheimer Planetarium, Duncan Beedies „Mollys Flug zum Mond“ für Kinder von drei bis fünf Jahren: Eine warmherzige Geschichte über Mut und Selbstvertrauen – und einen großen Sprung für ein kleines Wesen.


    Um 16 Uhr wird Robert Clausen, Gründer und langjähriger Sprecher des Laupheimer Planetariums, einige Kapitel aus der „Reise um die Erde in 80 Tagen“ von Jules Verne in einer Bearbeitung von Markus Zöllner für Kinder von sechs bis zehn Jahren lesen: Die Weltkarte im Vorsatz macht schon deutlich, worum es hier geht: Um eine sehr, sehr lange Reise. Denn die Wette, auf die sich der reiche und leicht exzentrische Gentleman Phileas Fogg eingelassen hat, verlangt von ihm und seinem treuen Diener Jean Passepartout, einmal rund um die Welt zu reisen: in 80 Tagen. Unmöglich?


    Beide Vorleseveranstaltungen am Nachmittag sind kostenlos. Um 15 Uhr besteht außerdem die Möglichkeit, das Kinderprogramm im Planetarium „Captain Schnuppes Weltraumreise“ zu besuchen.


    An Jugendliche und Erwachsene richtet sich der Themenabend um 19 Uhr. Philipp Roosz liest dabei Ausschnitte aus dem ersten Teil von Jules Vernes Roman „Von der Erde zum Mond“, der mit dem Abschuss zum Mond endet und sich mit den widrigen Vorbereitungen dieses Großereignisses im stolzen Amerika des Jahres 1886 auseinandersetzt. Roosz ist Musiktheaterpädagoge am Staatstheater Nürnberg und moderiert und gestaltet in dieser Funktion unter anderem die Kinder- und Jugendkonzerte der Staatsphilharmonie. Während seines Lehramts- und Gesangsstudiums an der Musikhochschule Stuttgart arbeitete er bereits als Sprecher, Regisseur und Sänger mit zahlreichen Institutionen im süddeutschen Raum zusammen.


    Im Anschluss an die Lesung gibt es einen Umtrunk im Foyer des Planetariums und gegen 20.15 Uhr eine Vorführung der Show „Sieben Tage im Juli – Die Geschichte der Apollo 11“, die die Besucher die erste bemannte Mondlandung miterleben lässt.


    Programmplan und Vorführtermine im Internet und für Gruppen gibt es nach telefonischer Vereinbarung.


    Quelle: https://www.schwaebische.de/la…immel-_arid,11142870.html

    Jules Verne und aktuelle Entdeckungen


    Dienstag 21.01.2020

    19:30 Uhr

    Museumsinsel Schloss Gottorf


    Mit dem berühmten Roman von Jules Verne, „Eine Reise zum Mittelpunkt der Erde“, erläutert Prof. Dr. Wolfgang Rabbel von der CAU Kiel die wichtigsten geowissenschaftlichen Entdeckungen seit Anfang des 20. Jahrhunderts, die unser heutiges Bild vom Inneren der Erde begründet haben. Die Thematik umfasst unter anderem die Drift der Kontinente, die Konvektion im Erdmantel, die Entstehung des Magnetfeldes der Erde im flüssigen Erdkern und die Nutzung von Erdbebenwellen in der Seismologie von den Anfängen bis zur modernen Tomographie.


    Besonders geeignet für: Erwachsene


    Moderator / Kurator

    Prof. Dr. Wolfgang Rabbel, Institut für Geowissenschaften


    Veranstalter

    Schleswig-Holsteinische Universitäts-Gesellschaft, Sektion Schleswig


    Treffpunkt

    Vortragssaal von Schloss Gottorf


    Kosten

    3 Euro / erm. Mitglieder zahlen keinen Eintritt


    Quelle: https://schloss-gottorf.de/de/programm?tid=1433#einzeltermin

    Reise um die Erde in 80 Tagen SCHAUSPIEL

    Livehörspiel nach Jules Verne


    Letztmalig ist in diesem Publikumserfolg Samuel Koch in seiner Lieblingsrolle als Phileas Fogg zu erleben; erstmalig macht sich unser neues Ensemble-Mitglied Edda Wiersch auf Jules Vernes᾿ weltberühmten 80-Tage-Abenteuer-Trip. Auch bei geschlossenen Augen sieht man die Bühne wimmelnd von Leben. Denn die Schauspieler*innen machen nicht nur Theater, sie stellen auch die Geräusche auf dieser Reise über Bombay, San Francisco und Bordeaux selbst her. Der renommierte Regisseur Eike Hannemann, der bald auch Billy Backe als Familien-Live-Hörspiel uraufführt, schickt den britischen Gentleman zusammen mit seinem treuen Diener Passepartout rund um den Globus, mit nur einem Ziel: Foggs Status in seinem Londoner Club zu retten. Phantasie ist hier die alles bewegende Kraft.


    Altersempfehlung: ab 10 Jahren


    Drei letzte Vorstellungen am 11., 17. und 23. Dezember / Kammerspiele


    MIT Edda Wiersch, Samuel Koch, Robert Lang, Hubert Schlemmer

    REGIE Eike Hannemann


    Quelle: https://www.lifepr.de/pressemi…er-Darmstadt/boxid/773060

    Das Leben der Amerikanerin Nellie Bly ist eine der grössten Legenden der Mediengeschichte. Nein, keine Legende! Denn alles, was sie erlebte, schrieb sie nieder. Und fesselte damit die Welt.


    von Simone Meier


    Starempfang für eine Journalistin: In nur 72 Tagen und 6 Stunden stellt Nellie Bly 1889/90 einen Weltreise-Rekord auf. Wieder zuhause tourt sie in einem Sonderzug durch die Staaten.


    Nur vier Journalisten dürfen im Oktober 1914 in die Kriegsgebiete an der Ostfront reisen und darüber berichten. Vier aus unzähligen. Drei Männer. Und eine Frau. Die Amerikanerin Nellie Bly. Sie ist 50 Jahre alt. Der Krieg ist ihr Comeback. Erneut ist sie die prominenteste Journalistin der Welt. Die tollkühnste. Die engagierteste. Immer schon war sie auf der Seite der Armen, der Arbeiter, der Frauen. Und jetzt, im gerade erst ausgebrochenen Ersten Weltkrieg, ist sie die Advokatin der ganz gewöhnlichen Soldaten, die in den Schützengräben geopfert werden. An der Cholera verrecken. In den Lazaretten krepieren. Oder andere töten.


    «Wen sie töten, was sie töten, das wissen sie nicht. Es kommt der Befehl in eine bestimmte Richtung und auf einen bestimmten Abstand zu schiessen. Dreihundertvierzig Meter, habe ich sie rufen gehört. Wieder zweihundertfünfzig. So töten die Männer ohne Emotionen. Sie erleben das Ergebnis nicht, da fällt das Töten weniger schwer.» (Nellie Bly von der Front)



    Der Artikel ist sehr lang und reich bebildert! Hier die Quelle zum Weiterlesen: https://www.watson.ch/leben/fr…einzige-frau-an-der-front

    BURGKUNSTADT

    Spektakel


    Zweimal ausverkauftes Haus, spontaner Szenenapplaus und standing ovations. So lautet das Fazit für den Burgkunstadter Udo Langer und seine "Klangfeder"-Crew.


    Ein multimediales Spektakel ist das Stück "Jules Vernes Abenteuer" von Udo Langer, der es zur Premiere im Saal München bei Regens Wagner in Burgkunstadt mit seiner Band "Klangfeder" aufführte. Von links: Marco Hofmann, Udo Langer, Andi Herold und Gerald Klimke Foto: Josef Pollinger


    Udo Langer und seine "Klangfeder"-Crew haben ihr neues Bühnenspektakel am Wochenende erstmals öffentlich aufgeführt. Mit Erfolg. Und das Publikum? Es wurde nicht enttäuscht. Im Gegenteil. Im Saal München von Regens Wagner erlebten die Besucher von "Jules Vernes Abenteuer" eine musikalische und optische Reise durch die Welt. Atemberaubend und schön. Ein zweistündiges Eintauchen in eine märchenhafte Welt, in eine sinnliche Herausforderung - zumindest was das Hören, Sehen und Riechen anbelangt.


    Erdacht hat sich diese Welt der Burgkunstadter Udo Langer, Komponist, Texter und Filmemacher in Personalunion. Musikalisch unterstützt von seiner Band "Klangfeder" mit Andi Herold, Gerald Klimke und Marco Hofmann stürzt er sein Publikum in eine Klangwelt, die vom schmeichelnden Liebeslied über knallharte Instrumentalrhythmen bis hin zum auffordernden, eindringlich mahnenden und an die Liedermacher erinnernden Protestsong reicht. Eine Musik die nicht nur zu Herzen geht, eine in Noten gegossene Aufforderung zur Besinnung - auch zur umweltpolitischen.


    Große musikalische Bandbreite


    Es ist ein gelungener Schachzug des Autors, sich der Welt des Visionärs und virtuellen Weltreisenden Jules Verne zu widmen. Nicht nur wegen der immer noch aktuellen Themen. Letztlich auch, weil die Reise durch die Welt dem Komponisten Langer ermöglicht, seine musikalische Bandbreite im wahrsten Sinne des Wortes auszuspielen: Mal schmeichelnd, mal fordernd, mal soft und mal rockig bindet der Musiker sein Publikum ein. Und wenn in "Die 500 Millionen von Begum" die menschenverachtende "Stahlstadt" musikalisch thematisiert wird, dann fliegt einem schon mal das Blech weg.


    Und hat man auf Vernes 80-Tage-Trip um die Welt schließlich Bombay erreicht und den Zug nach Kalkutta bestiegen, dann lassen einen die Bässe und der Beat erahnen, wie sich die Dampflokomotive erst schwerfällig, dann immer schneller in Bewegung setzt, die Schienenstränge zum Beben bringt.


    "Nemeste", ein Instrumentalstück, begleitet einen auf den Weg in den Dschungel Indiens. Und irgendwie schaut man sich verwundert um, glaubt man doch den Zauber des Orients riechen zu können. Tatsächlich schwenken Mitglieder der "Klangfeder"-Crew - vor Blicken durch die Dunkelheit im Saal geschützt - Räucherstäbchen. Eine "Rundum-Illusion".


    Die wird freilich durch das optische Feuerwerk getoppt, das die drei Männer auf dem Trip ihres Lebens begleitet. Die haben sich nach 30 Jahren wieder in ihrer Heimatstadt getroffen, um gemeinsam um die Welt zu reisen. Ein magisches Buch lässt sie dabei Unglaubliches erleben.


    Reisestationen visualisiert

    Die drei Abenteurer Conni (Udo Langer), der "Professor" (Andi Herold) und Manni (Gerald Klimke) werden auf ihrer Reise von "Monsieur Fiction", dargestellt von Markus Häggberg, als Erzähler und Traumfänger begleitet. Und die Reisestationen auf hoher See, im Dschungel, im Weltall oder auf der Reise zum Mittelpunkt der Erde werden von mehr als 110 Minuten Filmmaterials visualisiert. Allein dieser Part der Show ist einen Besuch wert. Udo Langer und sein Team haben dafür nicht nur Filmdatenbanken genutzt, sondern auch an verschiedenen Orten selbst gedreht, um ihre Zuschauer mit eintauchen zu lassen in die Welt von Jules Verne. So zum Beispiel auch in der Saalfelder Feengrotte, wo man sich auf die Reise zum Mittelpunkt der Erde begeben hat.


    Spektakulär ist auch die Umsetzung der Geschichte auf der Bühne. Hier werden die Protagonisten visueller Teil der Show, werden - neben ihrem Part als Musiker und Schauspieler - zur lebendigen Leinwand. Kurzum: "Jules Vernes Abenteuer" ist hörenswert (die entsprechende CD ist im Handel) und sehenswert.


    Noch eine Aufführung

    Die nächste Aufführung findet am Freitag, 8. November, im Kaisersaal von Kloster Banz statt. Beginn ist um 19.30 Uhr. Tickets gibt es noch beim Kur- und Tourismus-Service Bad Staffelstein sowie bei der Kultur-Initiative Staffelstein (KIS).


    Quelle: https://www.infranken.de/regio…e-welt-ein;art220,4522147