Posts by Poldi

    Ich bin gerade durch mit dem Roman. Im wahrsten Sinne. Ich habe mich durch diesen von einer Wette eingerahmten Roadtrip echt durchgequält. Keine Empfehlung meinerseits und der Roman hat auch nicht wirklich einen Bezug zu Jules Verne oder seinem Werk.

    Sehr interessant, vielen Dank für den Tipp. Der Herr der Lüfte befindet sich ebenfalls in meiner Sammlung und wartet noch darauf, gelesen zu werden. Genau wie viele andere Bücher, unter anderem 5 weitere Romane von Robert Kraft. Ich werde den Herrn der Lüfte direkt nach Robur und Herr der Welt in mein Verne-Lese-Projekt einschieben.


    Bernhard Krauth hat das interaktive Rätsel-Buch Attentat auf Jules Verne - Escape History von Gilles Saint-Martin besprochen: Ich will den Inhalt der Rezension hier nicht komplett wiedergeben, eine Diskussion ergibt sich nur, wenn man den Artikel in der Nautilus Nr. 41 gelesen hat.


    Deswegen steige ich gleich mal ein: Viele Dinge, die Bernhard beschrieben hat, kann ich sehr gut nachvollziehen. Am meisten kann ich mich mit der Aussage identifizieren, dass das erste Rätsel doch eigentlich ein leichtes sein sollte - und das ist die erste zu lösende Aufgabe wahrlich nicht. Vermutlich aus diesem Grund habe ich das Buch bis heute noch nicht komplett gelesen, denn das hat mich schon ein wenig gehemmt. Leicht anfangen und dann den Schwierigkeitsgrad steigern wäre auch aus meiner Sicht besser gewesen.


    Was mir allerdings in der Rezension gefehlt hat: Das Buch ist magisch! Die wunderschön gestalteten Seiten mit ihren Illustrationen und Abbildungen, in denen man sich verlieren kann, haben bei mir ab der ersten Seite eine Art "Harry-Potter-Feeling" ausgelöst. Und auch jetzt beim Schreiben und erneuten Blättern im Buch juckt es in den Fingern, endlich weiterzulesen und alle Rätsel zu lösen.


    Auf jeden Fall ist dieses Rätselbuch eine Empfehlung, es als Geschenk unter den Weihnachtsbaum zu legen. Und mit 15 € ist es auch nicht teuer und jeden € wert.



    Gibt es weitere Meinungen?

    Es gibt an dieser Stelle ein neues (Unter-)Forum: Nautilus! Hier ist der Raum für Lob und Kritik an den Artikeln, die in der Clubzeitschrift Nautilus des Jules-Verne-Clubs erscheinen. Da ich selbst einige Zeit in der Redaktion mitgearbeitet habe und auch außerhalb der Redaktion Artikel beigesteuert habe, weiß ich wie es ist, dass irgendwie gar kein oder wenig Feedback zurückkommt.


    Hier ist nun der Platz dafür! Es müssen nicht nur Beiträge der jeweils aktuellen Ausgabe besprochen werden, sondern auch ältere Artikel. Ich bin gespannt, ob dieser Raum auch genutzt wird. Was meint ihr? Ich freue mich auf viele Diskussionen!


    Der nächste Roman ist Der Findling - darauf freue ich mich schon. Den hatte ich als Jugendlicher aus der Bücherei geliehen. Jetzt werde ich die Hartleben-Version lesen, die liegt mir in einer neutralen Privatbindung vor. Auch darüber werde ich berichten.

    Der Roman besteht aus zwei Teilen - mit dem ersten Teil bin ich gerade fertig. Ein wirklich schöner Roman! Es ist Vernes Hommage an Charles Dickens. Es macht besonders jetzt in der Vorweihnachtszeit Spaß, diesen Roman zu lesen. Viele "Warm-Ums-Herz-Momente" und dauerhaftes Mit-Erleiden der Erlebnisse des Findlings.


    Ein Wort noch zu den Hartleben-Ausgaben, die ja in Sütterlin geschrieben sind: Anfangs habe ich mich echt schwergetan mit Sütterlin. Bei mir unbekannten Eigen- oder Ortsnamen usw. habe ich immer noch Schwierigkeiten, das richtige Wort zu entschlüsseln. Zur Not sehe ich dann in der Pawlak-Ausgabe nach, wenn ich überhaupt nicht weiterkomme. Aber inzwischen klappt es ganz gut mit Sütterlin. Und die schönen Holzstiche, die ja in der Pawlak-Ausgabe fehlen, belohnen für die Mühe der "Übersetzung".

    Hallo Poldi, den habe ich bisher nur in der Bearbeitung von Manfred Hoffmann (Verlag Neues Leben) gelesen ... ist aber 35 Jahre her oder so ... hatte mir damals ganz gut gefallen, was aber auch an der gekürzten Fassung liegen könnte :-)

    Das will ich gerne glauben! Mir ging es als Kind ja genauso: Ich habe mit der Fischer-Taschenbuchausgabe (Bärmeier & Nikel) meine Leidenschaft für Jules Verne geweckt. Ich glaube kaum, dass ich heute ein Verne-Fan wäre, wenn ich als 12-Jähriger eine ungekürzte Hartleben-Ausgabe gelesen hätte. ;-)

    Die Clive Cussler-Fans haben sich scheinbar zurückgezogen. Ich bin zwar auch ein Fan, habe aber die Neuerscheinungen den anderen überlassen. Ich lese aktuell das Buch Schockwelle und sammle fleißig weiter - meine Sammlung dürfte vollständig sein.


    Wie ist dein Verhältnis zu Cussler, Paimon?

    Ich bin gerade fertig geworden mit dem Roman bzw. der Reiseerzählung Claudius Bombarnac. Notizbuch eines Reporters. Mäßig spannende Erzählung, ein Reporter begibt sich auf die Reise mit dem Zug von Tiflis nach Peking. Claudius Bombarnac gibt seinen Reisegefährten Nummern und zählt 11 für ihn wichtigste Personen, die mehr oder weniger interessant sind oder eher belanglos. Der Erzählstil in Form eines Zeitungsartikels erinnerte mich an Mistress Branican, dort wurden zwei Kapitel in Tagebuchform vorgetragen und da fand ich es auch schon nicht besonders toll. Auch der Bombarnac ist wieder an vielen Stellen vorhersehbar und typisch Verne. Kann man lesen - muss man nicht.


    Der nächste Roman ist Der Findling - darauf freue ich mich schon. Den hatte ich als Jugendlicher aus der Bücherei geliehen. Jetzt werde ich die Hartleben-Version lesen, die liegt mir in einer neutralen Privatbindung vor. Auch darüber werde ich berichten.


    Aktuell lese ich den Roman Claudius Bombarnac. Notizbuch eines Reporters. Hier habe ich eine sehr schöne Privatbindung mit Hartleben-Inhalt aus dem Jahr 1894. Ich werde berichten.


    Letzter Beitrag in diesem Posting vor 13 Jahren! 8|


    Inzwischen bin ich mit dem Gesamtwerk weiter, aber noch nicht ganz durch. Der letzte Roman, den ich gelesen habe, war Mistress Branican, in der vervollständigten Ausgabe aus dem Jahr 2022, einem privaten Druck realisiert durch Bernhard Krauth. Voll illustriert, sogar mit allen Chromotypografien. Eine sehr schön gestaltete Ausgabe mit einer Auflage von nur 55 Exemplaren. Ein paar Fehler haben meinen Lesefluss gestört, ansonsten aber eine tolle Umsetzung.



    Meine Meinung zum Buch: Mäßig spannende Geschichte, die allerdings aus meiner Sicht viel mehr Potenzial gehabt hätte. Typisch Verne: Langatmige Beschreibungen der Landschaften. Das hätte man raffen und in den Schluss investieren können, denn am Ende des Romans, wo es wirklich spannend wird, geht es auf einmal ganz schnell: Gefühlt auf einer Seite wird plötzlich die Auflösung bekannt gegeben - viel zu schnell!


    Ohne Details zu verraten: Ebenfalls typisch für Verne ist die frühe Vermutung des Lesers, dass die vermisste Person am Leben sein und der aufgetauchte Junge etwas mit den Branicans zu tun haben könnte - hier dann in der Auflösung doch mit einer Überraschung. Und noch mal typisch: Ende gut, (fast) alles gut.

    180 Euro! Das ist ein Preis, den ich noch nicht einmal für einen Hartleben-Band im guten Zustand bezahlen würde. Wie kommt der auf diese Preise? Und wieso denkt er, dass jemand bereit ist, diesen Wucher-Preis zu bezahlen? Zumal das alles illegal ist?! Aber selbst die legal erschienenen VNL-Bände der "Marmor"-Reihe sind im Preis derart gestiegen, dass es schwierig ist, die Reihe zu vervollständigen, vor allem die hohen Nummern. Glücklicherweise besitze ich die 33 Bände komplett.