Posts by Poldi

    Das Panoptikum des G. Méliès

    Text und Tonregie: Zeha Schröder - Story und Filmregie: Georges Méliès - Mit (in wechselnden Besetzungen): Gabriele Brüning, Tashina Mende, Stefan Nászay, Helge Salnikau, Zeha Schröder, Johan Schüling und Anke Winterhoff - Ort: LWL-Planetarium (Sentruper Str. 285, Münster) - Dauer: ca. 65 Minuten - Uraufführung: 15.07.2020Tickets Szenenbilder & Stücktext Medienresonanz Unsere langjährigen Partner und Freunde vom Naturkundemuseum machen uns ein Angebot, das nicht mal Marlon Brando abschlagen würde. Und zwar können wir im frisch wiedereröffneten Planetarium befristetes Asyl bekommen und unter „coronagerechten“ Bedingungen spielen. Es gibt reichlich Abstand zwischen den einzelnen Zuschauern bzw. Gruppen, eine riesige Kuppel voller klimatisierter und gereinigter Frischluft, und bei alledem nicht einen einzigen schlechten Sitzplatz, sondern optimale Sicht auf allen (Dreh-)Stühlen.


    Das ist so großartig wie großzügig, und wir verbeugen uns dankbar vor diesem buchstäblich rettenden Angebot. Mindestens genauso wunderbar ist die Tatsache, dass wir für den Neustart nicht bloß ein funkelnagelneues Stück, sondern das komplette aktuelle Ensemble aus dem Hut zaubern können: Helge Salnikau, Gabriele Brüning, Zeha Schröder, Johan Schüling, Tashina Mende, Stefan Naszay und – mit ihrem Comeback aus der Elternpause – Anke Winterhoff sind (alternierend) allesamt mit dabei, wenn wir Ihnen ab Mitte Juli „Das Panoptikum des Georges Méliès“ präsentieren.


    Das Was des Wer? Wir behaupten, jeder von Ihnen kennt den Kinomagier Mèliès – oder zumindest sein berühmtestes Vermächtnis, das ikonische Bild des Mondgesichts mit der Rakete im Auge. Aber seine Filme sind so gut wie vergessen. Zu Unrecht, denn die überbordende Bildfantasie und der skurrile Humor dieser Meisterwerke haben auch nach 120(!) Jahren nichts von ihrer Faszination verloren. Seine Filme sind geistreich, aberwitzig und technisch verblüffend – in den Worten des großen Martin Scorsese: „Méliès invented everything, basically!“


    Wir zeigen Ihnen vier seiner schönsten Filme (Gesamtlänge: eine Stunde), drei davon in kürzlich aufgetauchten handkolorierten Farbfassungen – unter anderem die legendäre „Reise zum Mond“. Und wir ergänzen die grandiosen Bildwelten um eine turbulente Tonspur: um Soundeffekte, maßgeschneiderte Filmmusik und schlagfertige Livedialoge, die mit ihrem temporeichen Witz genauso gut ins Blaue Haus passen würden. Es ist ein bisschen so wie ein richtig richtig gutes Stummfilmkonzert. Nur eigentlich noch ein bisschen schöner…



    Quelle: https://www.f-und-g.de/buehne/aktuell/panoptikum

    +++ GENIAL, UMWERFEND, KÖSTLICH UND NOCH VIEL MEHR: „DAS PANOPTIKUM DES GEORGES MÉLIÈS“ (NUR NOCH BIS 12.8.) +++


    Liebe Freuynde, verehrte Gaesdte!

    Was für ein beglückendes Defilee der Attribute: „amüsant… umwerfend… genial… irrwitzig… wunderbar komisch… köstlich… liebevoll…“ Auch dass die gutgelaunte Rezensentin der Westfälischen Nachrichten ihre Kritik mit dem Hinweis beschließt, man „sollte sich diesen kurzweiligen Spaß nicht entgehen lassen“, richten wir hiermit gerne aus.

    Allerdings ist genau das der Haken: Unser neues Stück Das Panoptikum des Georges Méliès ist ein zeitlich befristetes Projekt. Unser Corona-Asyl im LWL-Planetarium währt nur noch bis Mitte August. Und nachdem die neueste Schutzverordnung den Mindestabstand zwischen Darstellern und Zuschauern von drei auf vier Metern angehoben hat, mussten wir die aufkeimenden Hoffnungen auf eine Wiederaufnahme unseres regulären Spielbetriebs im September gleich wieder begraben. Denn diese vier Meter Abstand sind weder im Blauen Haus noch im Zwinger machbar, weder in der Kaschemme noch auf der Solaaris. Wir wissen also nicht, wann es wieder Aufführungen an unseren kleinen, gemütlichen Spielorten geben kann. Noch vor Ablauf des Jahres? Unwahrscheinlich.

    Das „Panoptikum“ ist somit auf mittlere bis längere Sicht die letzte und einzige Möglichkeit, das F+G-Ensemble live zu erleben. Und zwar das ganze Ensemble: Gabriele Brüning, Tashina Mende, Stefan Nászay, Helge Salnikau, Zeha Schröder, Johan Schüling und Anke Winterhoff – sie alle sind mit dabei, wenn wir vom Raketenbahnhof Cape Aasee aus in unbekannte Welten aufbrechen. Wir fliegen mit Ihnen zum Mond und landen sogar auf der Sonne. (Fragen Sie uns bitte nicht, wie wir das anstellen!) Wir feiern die grandiosen Bildwelten des Kinomagiers Méliès, unterlegen seine 120 Jahre alten, farbigen(!) Science-Fiction-Stummfilme mit funkensprühenden Livedialogen – und vergessen für eine turbulente Stunde alle Sorgen, die mit irgendwelchen dahergelaufenen Pandemien oder pechschwarzen Zukunftsaussichten für unsere Art von Theater einhergehen… (29./30. Juli sowie 1./5./8./12. August, 19 Uhr, Sentruper Str. 285, MS)

    Wir freuyen uns auf Ihren Besuch!!


    Quelle: Newsletter der Freuynde + Gaesdte

    Wie aus Adolf ein Anton wurde

    Die Retrospektive „Wohlbrück – Walbrook“ würdigt die Schauspielkunst eines galanten Alleskönners.

    Claus Löser


    Paula Wessely, Adolf Wohlbrück in Maskerade, Deutschland 1934.

    Foto:imago/United Archives


    Berlin

    Das Wichtigste ist, sich die künstlerische Freiheit zu erhalten - so Adolf Wohlbrück in einem Interview des Wochenblattes Filmwelt im Juni 1935. Ein Jahr später setzte er sich aus Nazi-Deutschland ab. Er hatte viele Gründe, die Freiheit beim Wort zu nehmen. Über Frankreich und die USA gelangte er 1937 nach England, wo er zahlreiche Hauptrollen übernahm und später auch eingebürgert wurde. Das erste, was er im Exil unternahm, war jedoch eine Namensänderung: aus Adolf wurde Anton, Wohlbrück wandelte sich zu Walbrook.


    Um den Adolf war es nicht schade, um den Familiennamen schon. Denn die Wohlbrücks bildeten eine traditionsreiche und weitverzweigte Theaterdynastie, deren Wurzeln bis ins 18. Jahrhundert zurückreichten. Als Wohlbrück/Walbrook im August 1967 nach einem Herzinfarkt auf einer Münchner Bühne starb, brach dieser Stammbaum ab. Das Zeughauskino widmet dem großen Darsteller nun eine umfangreiche Retrospektive.


    Gezeigt werden über zwanzig Werke aus allen Schaffensphasen: angefangen von der Stummfilmzeit, über die Weimarer Jahre und den Nationalsozialismus, bis hin zu den Filmen im Exil und aus der Nachkriegszeit. Dabei sind alle von ihm mit Bravour ausgefüllten Genres: Verwechslungskomödien („Allotria“), Musicals („Der Walzerkrieg“), Krimis („Ich war Jack Mortimer“), Gesellschaftsparabeln („Der Reigen“) oder Psychothriller („Gaslight“).


    Ein besonders turbulentes Beispiel für das frühe Actionkino war die Jules-Verne-Adaption „Der Kurier des Zaren“, die gleich dreimal mit Wohlbrück in der Titelrolle realisiert wurde. Zunächst entstanden 1935 in Berlin-Johannisthal unter der Regie von Richard Eichberg je eine parallel gedrehte deutsche und französische Version. 1937 folgte unter dem Titel „The Soldier and the Lady“ in den USA dann ein billiges Remake, das auch den endgültigen Abschied des Mimen von Deutschland markierte.


    Hollywood hat Wohlbrück nicht gemocht, eine Rückkehr ins Nazi-Reich schloss er aber aus. Seinen zahllosen Fans in der alten Heimat hatte er mit „Der Kurier des Zaren“ eine ikonografische Erinnerung hinterlassen, mit der er noch einmal zu Hochform aufgelaufen war. Diesen Film heute wiederzusehen, löst zwiespältige Gefühle aus. Zum einen bezaubern die inszenatorische Eleganz, die Spiellaune und die dynamische Montage der Massenszenen. Dramatische Momente werden geschickt durch komödiantische Zwischentöne (Theo Lingen!) unterlaufen. Zum anderen handelt es sich hier natürlich um ideologisch schwer kontaminiertes Unterhaltungskino, ganz im Ungeist seiner Zeit.


    Mit dem Wissen um die Historie wirkt die in Russland spielende Handlung zudem extrem befremdlich. Zahlreiche Szenen widmen sich dem Kriegsterror der barbarisch dargestellten Tartaren, denen gegenüber die Russen als Vertreter einer „Herrenrasse“ erscheinen. Niedergebrannte Dörfer, tyrannisierte Zivilbevölkerung, Plünderung, Flucht, Folter und Mord wirken wie eine Vorwegnahme des 1941 nach Russland getragenen Krieges. Nur dass in der Realität dann die Deutschen als Barbaren auftraten.


    Filmreihe „Wohlbrück – Walbrook“ Zeughauskino, noch bis zum 28. August. Die meisten Filme werden als analoge Kopien gezeigt, zahlreiche Referenten begleiten die Vorführungen.


    Quelle: https://www.berliner-zeitung.d…-walbrook-wurde--li.90998

    So plant das Gostner Hoftheater die nächste Spielzeit

    Das kleine Nürnberger Theater startet mit Jules Verne in die Herbstsaison - 06.07.2020 06:00 Uhr


    NÜRNBERG - Für wie viele Zuschauer genau das Gostner Hoftheater in Nürnberg ab Herbst spielen wird, ist noch offen. Doch der Plan für die nächste Spielzeit steht bereits.


    Der Schweizer Laurent Gröflin ist neuer künstlerischer Leiter am Gostner Hoftheater, das er gemeinsam mit Geschäftsführerin Isabelle Pyka managt.

    © Foto: Wolf Ebersberger


    Und sicher ist: eine hat Corona überlebt – Sibylle Berg, wer sonst. Die Autorin war in dieser Spielzeit das erste Opfer der Krise. "Wonderland Ave.", ihr bitterböser Blick in eine automatisierte Zukunft, war an dem rührigen freien Theater im Stadtteil Gostenhof schon zu Ende geprobt und musste dann doch kurz vor der Premiere Mitte März im Rahmen des allgemeinen Corona-Shutdowns abgesagt werden. Pech! Zwei weitere Produktionen fielen sogar ganz ins Wasser.


    Den Spielplan für die nächste Saison hat zum ersten Mal Laurent Gröflin gestaltet. Die Aufführung von Sibylle Bergs satirischem Ensemblestück ist nun für April 2021 als eine von sieben Eigenproduktionen angesetzt. Wie viele Zuschauer dann im Publikum sitzen dürfen, wird sich zeigen. 15 oder 20 statt der üblichen 80? Lohnt es sich da überhaupt, Theater mit Anspruch zu machen? Einem Anspruch, dem sich auch Gröflin als neuer künstlerischer Leiter des Hauses verpflichtet fühlt.


    Innenhof wird bespielt

    Der 41-jährige Theatermann aus Basel hat bereits als freier Regisseur am Gostner gearbeitet. Er inszenierte etwa "Quo Vadis Gostenhof?!" und "being Don Quijote?". Seit dieser Spielzeit ist er ganz in der Austraße aktiv – das aktuelle Angebot hat jedoch noch Gisela Hoffmann, die langjährige einstige Chefin, zusammengestellt.


    Momentan, in Zeiten der Pandemie, wird immerhin der Innenhof bespielt, improvisierend mit Musik und Lesungen – und einer Buddel Rum von der Bar. Schließlich lautet das Motto "Piratennest am Goldfischteich", und den jeweils sorgsam verteilten 30 Zuschauern wird einiges Seemannsgarn versprochen.


    Nicht ganz zufällig, denn die nächste Spielzeit soll am 18. September ganz maritim und maskulin eröffnet werden: Mit Jules Verne und dessen Roman "20 000 Meilen unter dem Meer". Laurent Gröflin selbst wird die Abenteuer auf dem U-Boot Nautilus in Szene setzen.


    Premiere bereits ausverkauft

    Die Premiere ist schon ausverkauft. Die Proben haben gerade begonnen, erzählt der Theatermacher, der in dem Stück auch das Spielzeitthema "Aufbruch" anklingen lassen will. "Wir müssen – nach und trotz Corona – wieder neugierig werden auf die Welt. Auch auf Kunst, Theater, andere Menschen. Da hilft ja manchmal schon ein gemeinsamer Kaffee. . ."


    So wie bei unserem Gespräch im Hof des kleinen Privattheaters, wo Laurent Gröflin sehr lässig seine Pläne vorstellt, während die Handwerker ein und ausgehen und es in den alten Räumlichkeiten baumäßig staubt. Das Gostner macht sich für die neue Saison schick, und bietet dann zum Beispiel einen größeren und richtig eleganten Kassenbereich in Grau und Rot.


    Für das erste Programm unter seiner Leitung hat sich der Schweizer nicht nur eigene Gedanken gemacht, sondern sich auch gleich neu vernetzt. So plant er etwa das Stück "Habe Häuschen. Da würden wir leben" von Roger Willemsen (was konnte das Multitalent Willemsen eigentlich nicht?) als Koproduktion mit dem Theater Ansbach. "Einen Abend der Sehnsucht", verspricht er, "auch der unerfüllten" – schließlich geht es auf der Bühne um Kontaktanzeigen.


    Bei der Produktion "Guguss" ( französisch für einen naiven Clown) kommt es sogar zur Zusammenarbeit mit Brüssel, wo Gröflin studiert hat. Das dortige freie "Inti Théâtre" entwickelt für und mit Nürnberg ein Stück über den Art-Brut-Künstler und Erfinder Gustav Mesmer, der – verrückt oder nicht – gern von Flugmaschinen träumte.


    Jugendstück am Start

    Neu im Regie-Team des Gostners sind ab Herbst auch Sarah Speiser und Benjamin Schad. Speiser, spezialisiert auf physisches Theater, wird "Das Interview" inszenieren, das vor allem durch die Verfilmung des 2004 ermordeten holländischen Filmemachers Theo van Gogh bekannt wurde. Schad, sonst im Opernfach zuhause, widmet sich dem Klassiker "Antigone" von Sophokles, der ja auch am Staatstheater Nürnberg zu sehen sein wird.


    In der vom Gostner Hoftheater stets gut gepflegten Sparte Jugendtheater geht das Stück "Hässlich" an den Start. Schauspieler Helwig Arenz behandelt darin die Frage, wie bereits Teenies den Schönheitsidealen von Mode und Werbung ausgesetzt sind und entsprechend darunter leiden. Man darf gespannt sein.


    Quelle: https://www.nordbayern.de/kult…hste-spielzeit-1.10230078

    Leider zu spät, bereits beim Lesen des Artikels waren die Karten für beide Vorstellungen ausverkauft. Schade - ich wäre hingefahren. Trotzdem ist es wert, auf die Veranstaltung hinzuweisen:


    JULES VERNES SCHÖNE NEUE WELTEN - ZU DEN STERNEN

    feiert am Freitag Premiere! Festspiel-Intendant Joern Hinkel bringt gemeinsam mit Stefan Behr (Theater ANU) ein Programm nach Werken des legendären Science-Fiction-Autors auf die Bühne.



    Bild: CarolinaEyck (c) Christian_Hueller


    Aus Ausschnitten der Romane PARIS IM 20. JAHRHUNDERT, REISE ZUM MOND, REISE UM DEN MOND und der Erzählung EIN DRAMA IN DEN LÜFTEN (erschienen zwischen 1837 und 1869) entstehen Szenen, die die Zuschauer mit in die Vorstellungen des Autors von der Zukunft nehmen.


    Eine Stadt auf dem Meeresgrund oder auf einer künstlichen Insel, unter der Erde oder auf dem Mond, Automobile, die mit Wasserstoff betrieben werden, Unterwasserboote, Raketen, die bis zum Mond geschossen werden, verschwinden und wieder auftauchen, Häuser mit mehr als 50 Etagen oder mehr als 10 Untergeschossen, Maschinen, die rechnen können aber auch eine Liebesgeschichte - Jules Vernes außergewöhnliche Ideen und Texte sind die Basis für diese Reise zu den Sternen, ins All, in eine andere Welt und durch die Zeit, ein Mix aus wilder Phantasie und den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen, Größenwahn und Weltflucht. Eben eine verrückte Jules-Verne-Nacht mit Großprojektionen in der Stiftsruine und Live-Musik.


    Die Besucher der beiden Vorstellungen erleben in zahlreichen Rollen beliebte und bekannte Schauspieler der Bad Hersfelder Festspiele: André Hennicke, Ute Reiber, Günter Alt, Peter Englert, Carsten Hentrich, Dirk Hoener und Nico Otto.


    Mit den Schauspielern steht der großartige Astronaut Thomas Reiter auf der Bühne sowie die berühmteste Theremin-Spielerin der Welt, Carolina Eyck!


    Thomas Reiter wird dem Publikum von seinen spannenden Erlebnissen im Weltall erzählen. Und Carolina Eyck sorgt für wahrhaft sphärische Klänge. Sie spielt ein elektronisches Musikinstrument wie aus Science-Fiction, es wurde aber schon ca. 1920 entwickelt. Durch elektromagnetische Felder, die durch zwei Metall-Antennen ausgesendet werden, entstehen unsichtbare Saiten, die keiner so zupfen kann wie die gebürtige Berlinerin. Es ertönen magische Melodien, die mit Carolina Eycks Stimme eine Atmosphäre schaffen, die Weite und Weltall assoziieren lassen. Die Zeitschrift Cicero bezeichnet sie als „Königin des Theremins.“ Sie trat mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, dem BBC Philharmonic Orchestra, den Brüsseler Philharmonikern und dem Orquesta Sinfónica Nacional de Argentina auf, sie erhielt den ECHO Klassik, und sie schrieb ein Lehrbuch über Theremin.


    ZU DEN STERNEN!

    Jules Vernes schöne neue Welten

    nach den Romanen PARIS IM 20. JAHRHUNDERT, REISE ZUM MOND, REISE UM DEN MOND und der Erzählung EIN DRAMA IN DEN LÜFTEN von Jules Verne, zusammengestellt und ergänzt von Stefan Behr und Joern Hinkel.

    Vorstellungen am Freitag, den 24. Juli und Samstag, den 25. Juli um 22 Uhr in der Stiftsruine


    Besetzung:

    Günter Alt - Erzähler

    André Hennicke - Stanislas Boutardin

    Carsten Hentrich - Leclerc / Wissenschaftler / Kollege / Bibliothekar u.a.

    Dirk Hoener - Piccard / Schausteller / Abteilungsleiter u.a.

    Peter Englert - Ardan / Bibliothekar / Verwalter / Astronom u.a.

    Ute Reiber - Lucy u.a.

    Nico Otto - Michel Dufrénoy

    und der Astronaut Thomas Reiter

    und die Theremin-Spielerin Carolina Eyck


    Regie - Joern Hinkel

    Animation / Konzeption - Stefan Behr / Theater ANU

    Illustrationen - Albert Völkl

    Projektionstechnik - Johannes Gärtner

    Animation - Rebecca Dirler/ Martin Thomas/ Jacek Klinke/ Michael Beier

    Sound-Design - Jörg Grünsfelder

    Sound-Design Theremin - Roman Eyck

    Licht-Design - Peter Bothmann

    Regieassistenz - Christopher Krug


    (Die Vorstellungen werden von der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg unterstützt).


    Hinweise für die Besucher

    Wir bitten unsere Gäste, die geltenden Hygienemaßnahmen und Abstandsregeln zu beachten und einzuhalten. Dem Einlasspersonal ist zur eigenen Sicherheit Folge zu leisten. Bitte bringen Sie Ihren Mundschutz mit. Sie helfen uns, wenn Sie den Kontaktzettel herunterladen und ausgefüllt mitbringen.


    Quelle: https://www.bad-hersfelder-festspiele.de/


    Veranstaltungsbeschreibung

    Die Veranstaltung wurde VERSCHOBEN! Nachholtermin vom 24.04.2020

    Drei Schüler verabreden sich am letzten Schultag zu einem Wiedersehen in 30 Jahren für eine Reise um die Welt.

    Mit dabei ein magisches Buch von Jules Verne, dass sie zu Entdeckern werden lässt. Allerdings in Dimensionen die sie sich nie hätten träumen lassen. Zwischen stürmischer See, unergründlichen Tiefen, galaktischen Höhenflügen, unvollendeter Liebe und abenteuerlichen Wendungen stoßen sie auf einen echten Schatz.

    Klangfeder bringt „Jules Vernes Abenteuer“ als multimediales Musikspektakel. Bereits mit „Hellwache Träume“ wurde eine gelungene Verschmelzung aus Musik und filmischen Sequenzen gezeigt. „Großes Kino für Augen und Ohren“ urteilte die Presse. Jetzt geht die Band um Udo Langer noch einen Schritt weiter. 2 Songs wurden beim Deutschen Rock Pop Preis 2018 ausgezeichnet.


    Weitere Infos auf der Homepage:

    http://www.kintopp-online.de


    Quelle: https://www.okticket.de/ticket…id=30209&cookiecheck=true

    Jules Vernes Reise quer durch Schleswig-Holstein

    von Janina Harder


    Er war der erste Science-Fiction-Autor und hat die Figur des Ingenieurs und Naturwissenschaftlers fest in der Literatur etabliert: der französische Autor Jules Verne. Außerdem hat er einige technische Neuerungen vorausgesehen wie das Fax, das Fernsehen oder auch die bemannte Raumfahrt - lange, bevor es diese tatsächlich gab. Fast unbekannt aber ist, dass eben dieser berühmte Schriftsteller, der von fantastischen Welten und atemberaubenden Erfindungen schrieb, 1881 mit seinem Bruder eine reale Abenteuerreise nach Skandinavien unternahm. Und die Eider spielte darin eine tragende Rolle.


    https://www.ardmediathek.de/nd…tOTQxZS04NmI4N2U2ODI5ZTg/


    Zeitreise: Jules Verne auf dem Eiderkanal

    Schleswig-Holstein Magazin - 01.06.2020 19:30 Uhr

    1881 unternimmt der französische Autor Jules Verne eine Abenteuerreise nach Skandinavien - die Eider spielt darin eine tragende Rolle: Von Tönning nach Kiel-Holtenau.


    Elegant gleitet die "Saint Michel III" durch das tosende Meer der Nordsee. Die 33 Meter lange Dampfjacht ist der ganze Stolz ihres Eigentümers Jules Verne. Aus anderen Dingen macht er sich nicht viel, lebt ein bescheidenes und zurückgezogenes Leben, aber dieses Schiff und seine Reisen, die gönnt er sich. Zur damaligen Zeit ist das Reisen den vermögenden Menschen vorbehalten. Jules Verne holt sich Inspiration für seine Bücher von den vielen Fahrten, seinen Begegnungen mit anderen Menschen und Landschaften.


    Der Eiderkanal - eine willkommene Abkürzung


    Buchautor Frank Trende steht vor dem historischen Hafen in Tönning. © NDR


    Buchautor Frank Trende beschäftigt sich in seinen Büchern seit Jahren mit Jules Vernes besonderer Reise.

    Mit auf dem Schiff sind ein Freund von Jules Verne, sein jüngerer Bruder Paul sowie dessen Sohn. Außerdem haben sie einen Kapitän, verschiedene Lotsen und sogar einen Koch an Bord. Eigentlich will die Reisegesellschaft ins dänische Kopenhagen reisen oder noch weiter gen Norden. Doch der Zeitplan gibt das eigentlich nicht mehr her. "Aber es waren Offiziere der preußischen Marine in Wilhelmshaven, die ihm gesagt haben: Warum nehmen Sie nicht einfach den Eiderkanal, um nach Kopenhagen zu kommen?", erzählt Buchautor Frank Trende. "Jules Verne war vollkommen unbekannt, dass man Schleswig-Holstein, die jütländische Halbinsel, auch auf dem Seewege mit einem seegehenden Schiff durchqueren konnte." Und zwar von der Eidermündung in Tönning quer über den Eiderkanal bis nach Kiel.


    Schleusen als Hindernis für die Jacht


    Lufbild der Eider bei Pahlen. © imago/blickwinkel Foto: C. Kaiser

    Auf der Eider quer durch Schleswig-Holstein

    Ein kleines Flüsschen für Freizeitkapitäne: So stellen sich viele die Eider vor. Dabei ist sie 200 Kilometer lang und verbindet die Nordsee - fast - mit der Ostsee. mehr


    Allerdings gibt es von Beginn an einen kritischen Punkt an der Reise: Der Eiderkanal hat damals sechs Schleusen und die Frage war, ob die 33 Meter lange Dampfjacht überhaupt in die Schleusenkammern passen würde. "Am 15. Juni gegen Abend kamen wir in dem Hafen von Tönning an, der eine malerische Lage am rechten Eiderufer hat", schreibt Jules Vernes Bruder Paul in sein Reisetagebuch, das er fünf Monate nach der Reise veröffentlichen sollte.


    "Hier wartete unser aber eine schmerzliche Enttäuschung. Ein Brief des Kanaldirektors, die Antwort auf unser Telegramm, meldete, dass wir die Schleusen nicht passieren könnten, da unsere Jacht um drei Meter zu lang sei. Was nun?" Man diskutiert und es ist der berühmte Schriftsteller selbst, der davon überzeugt ist, dass sie es schaffen könnten. "Es soll niemand sagen, dass Bretagner sich einem Hindernisse gegenüber nicht dickköpfig gezeigt hätten", soll Jules Verne gesagt haben. "Die 'Saint Michel' ist zu lang? Gut, so schneiden wir [ihr] die Nase - das Bugspriet - ab. Und wenn es nötig wäre, auch die Galion!"


    Paul Verne schreibt ein Reisetagebuch


    Der Eiderkanal aus der Vogelperspektive. © NDR


    Auf der Eider durchquert der berühmte Autor Jules Verne Schleswig-Holstein.

    Auf dem Weg nach Rendsburg schreibt Paul Verne seine Eindrücke über die schleswig-holsteinische Eiderlandschaft in sein Reisetagebuch:


    "Zunächst fährt man von hier aus also den reizenden Eiderfluss hinauf, der sich in unzähligen Krümmungen dahinwindet. Oft kommt man ganz nahe an den Punkt wieder zurück, wo man vorher war. Und ich schätze die Länge der Wasserstraße von Tönning nach Rendsburg zu mindestens 150 Kilometern, während die Luftlinie gewiss nicht mehr als etwa 80 beträgt."

    Paul Verne

    Als die Franzosen in Rendsburg ankommen, ist der Moment der Wahrheit gekommen: Würden sie mit ihrem langen Schiff in die Schleusenkammer passen - oder den gesamten Weg rückwärts zurückfahren müssen? Sie schaffen es gerade so. Als sie dann aber an der Schleuse in Kluvensiek ankommen, da passt die "Saint Michel III" ganz und gar nicht mehr hinein. Sie müssen das Bugspriet einholen. Gerade einmal 25 Zentimeter mehr und sie hätten umkehren müssen. Aber so schaffen es die Brüder Verne und ihre Freunde nach Kiel und von dort aus zu ihrem Reiseziel Kopenhagen. Auf dem letzten Stück des Kanals haben sie nun auch die Ruhe, sich voll und ganz auf die Eiderlandschaft einzulassen.


    Unbekannte Welten: Verne genießt die Landschaft

    "Die Jacht gleitet ruhig durch den geheimnisvollen Laubengang, zwischen hölzernen Baken und geflochtenen Uferwänden hin. Die Fahrt scheint nach unbekannten Welten zu gehen. Rings um das Schiff säuselt und zittert ein Blättermeer. Und das Ufer verschwindet gänzlich unter dem dunkel glänzenden Grün. […] (39:48) Wasserpflanzen mit grünen, still daliegenden Blättern scheinen zu erschrecken und tauchen in die schützende Tiefe."

    Paul Verne

    Und sein berühmter Bruder Jules ergänzt resümierend: "Es ist ein herrliches Land."


    Quelle: https://www.ndr.de/fernsehen/s…rch-SH,zeitreise2694.html

    Theater Scriptum spielt Jules Vernes "Reise um den Mond"

    05.06.2020 - 10:48 | Kunst & Kultur auf openPR.de

    Pressemitteilung von: Literatur-Theater


    Theater Scriptum spielt Jules Vernes


    Am 12. April 1961 flog Juri Gagarin als erster Mensch in den Weltraum. Anlässlich des 60jährigen Jubiläums im Jahr 2021 liest und spielt das Theater Scriptum die Jules Verne-Erzählung „Reise um den Mond“.

    Das Theater Scriptum macht Literatur auf ganz besondere Weise lebendig. Sprecher lesen die Erzählung, gespielt wird sie parallel pantomimisch von Schauspielerinnen und Schauspielern. Für die richtige Atmosphäre sorgen das auf wenige Elemente reduzierte, aber zeitgenössische Bühnenbild, in dem sich die Akteure in passenden Kostümen bewegen und die musikalische Untermalung. Eine in dieser Fassung einmalige Form der szenischen Lesung, die die Zuschauer begeistert. Das Ensemble um die Erzählkünstlerin Shanna Lucia Frings ist mit viel Herzblut dabei und hätte die Premiere von „Reise um den Mond“ gerne am Jubiläumsdatum auf die Bühne gebracht. „Leider hat die aktuelle Situation um Covid19 dies verhindert“ sagt Shanna Lucia Frings. „Bisher konnten wir nicht mit den Proben beginnen, denn auch wir mussten natürlich an die Gesundheit und an die geltenden Vorgaben denken. Wann wir wieder proben können ist derzeit noch ungewiss. Theater und Veranstalter sind ebenfalls verhalten und möchten erst einmal abwarten, wie es weitergeht.“


    Ungeachtet dessen soll die Premiere in 2021 stattfinden. „Wir freuen uns darauf, wieder spielen zu können und hoffen, dass wir die Lücken in unserem Terminkalender noch füllen können“ so Shanna Lucia Frings.

    Auch für kleinere Veranstalter ist das Theater Scriptum interessant. Alle Programme sind auch als klassische Lesung buchbar, gelesen von Shanna Lucia Frings, auf Wunsch in Begleitung von einem Musiker. Klassiker in der Adventszeit sind „Der kleine Lord“ und „Charles Dickens Weihnachtserzählung“, die bereits in den vergangenen Jahren die Zuschauer begeistert haben. Das Theater Scriptum bietet auch Konzerte an. In Kooperation mit Musikern verschiedener Genres sind abwechslungsreiche Konzerte möglich. Neu im Repertoire ist das Konzert „100 Jahre Schlager – die Schlagerrevue“ in der bekannte Schlager von 1900 bis heute, garniert mit historischen Anekdoten, dargeboten werden.


    Diese Pressemeldung wurde auf dem Presseverteiler openPR veröffentlicht.


    Shanna Lucia Frings

    Theater Scriptum

    Michael-Schiffer-Weg 2a

    50374 Erftstadt

    0175-6165618

    http://www.theater-scriptum.jimdosite.com


    Für die kleine und große Bühne, klassische Lesungen mit Musik, szenisches Lesetheater, Elfen-Erzählttheater für Kinder oder ganze Konzerte mit verschiedenen Künstlern.

    Mobiles Theater. Buchbar in Deutschland, Österreich und der Schweiz.


    Quelle: https://www.openpr.de/news/108…es-Reise-um-den-Mond.html

    Weitere Termine dieser Veranstaltung


    Quelle: https://www.frankenradar.de/ev…n-jules-verne-nuernberg-0

    "Nautilus" nach Jules Verne

    Veranstaltungsort

    Gostner Hoftheater

    Adresse: Gostner Hoftheater e.V.

    Austr. 70

    90429 Nürnberg


    Datum: 01.10.2020

    Uhrzeit 20:00 Uhr

    Karten verfügbar

    nautilusspielzeithefthp

    Genre: Schauspiel

    "Nautilus" nach Jules Verne


    frei nach "20.000 Meilen unter dem Meer" von Jules Verne


    Ein Unfall verschlägt den Naturforscher Pierre Arronax, seinen Diener Conseil und den Harpunier Ned Land an Bord der geheimnisvollen „Nautilus“. Hatten sie zuvor noch geglaubt, es handele sich um einen riesigen Wal, finden sie sich nun in einem U-Boot wieder – technisch bestens ausgerüstet, höchst komfortabel und völlig unabhängig vom Rest der Menschheit. Befehligt wird die „Nautilus“ von der rätselhaften Nemo, die der Welt abgeschworen hat und ein Leben jenseits der Gesellschaft führt. Und so beginnt eine abenteuerliche Reise, die sich niemand von ihnen hätte vorstellen können …

    Jules Vernes wohl bekanntester Roman „20.000 Meilen unter dem Meer“ ist nicht nur eine ereignisreiche Fahrt durch alle Weltmeere, sondern auch eine Reise in das Innere der Menschheit.



    INFORMATIONEN ZUM STÜCK

    Preise

    Vorverkauf

    Normal€ 15,00

    Ermäßigt€ 11,00

    Schülergruppe (ab 10)€ 5,50

    Abendkasse

    Normal€ 17,00

    Ermäßigt€ 13,00


    Quelle: https://www.gostner.de/stueck/nautilus

    Produktinformation:

    Darsteller: Wsewolod Larionow, Alexander Chwylja, Michail Astangow

    Regisseur(e): Wassili Shurawljow

    Format: Dolby, PAL

    Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0)

    Region: Region 2

    Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1

    Anzahl Disks: 1

    FSK: Freigegeben ab 12 Jahren

    Studio: 99999 (Alive)

    Erscheinungstermin: 27. März 2020

    Produktionsjahr: 1945

    Spieldauer: 83 Minuten


    Rezensionen

    Bei einer Überfahrt nach San Francisco hat ein neuer Koch namens Negoro angeheuert, der ein dunkles Geheimnis hat. Als die Mannschaft bei einer Waljagd nicht an Bord zurückkehren kann, will Negoro das Kommando ergreifen, scheitert aber am Einspruch der noch anwesenden Passagiere. Der Schiffsjunge Dick Sand bekommt das Kommando. Doch Negoro sorgt dafür, dass Dick statt in Amerika in Afrika landet. Hier fallen sie in die Hände von Sklavenhändlern - unter Negoros Führung ...


    Bonusmaterial:

    Booklet mit Texten von Ralf Schenk (DEFA); Trailer; Weitere Highlights; Schuber / Wendecover



    Quelle: https://www.amazon.de/gp/produ…tle_o02_s01?ie=UTF8&psc=1

    Deutsch-Französischer Kulturkreis Heidelberg


    Ein Sprechtakel nach dem Roman von Jules Verne, mit Stefan Dinter (Live-illustration) und Götz Schneyder (Sprecher, Sounds)


    Haus der Astronomie, MPIA Campus, Königstuhl 17, 69117 Heidelberg, Eintritt 8 €, ermäßigt und dfk-Mitglieder 5 €, VVK: Zigarren Grimm, Sofienstraße 11 / Abendkasse, Anfahrt: Bus 30 ab Universitätsplatz, Richtung Königstuhl, Haltestelle MPIA, oder Bus 39 ab Bismarckplatz, Richtung Königstuhl, Haltestelle Sternwarte, 5-10 Minuten Fußweg. Rückfahrt mit dem Ruftaxi (Bustarif) oder privat.


    Bereits 1867 schickte Jules Verne sein Lesepublikum auf einen imaginären Flug zum Mond. Diese fiktive Reise ins Weltall aus dem vorletzten Jahrhundert können Sie bei einem „Sprechtakel“ akustisch und bildlich miterleben: Götz Schneyder spricht Passagen aus dem deutschen Text, sorgt für die Geräuschkulisse und musikalische Untermalung, Stefan Dinter zeichnet synchron dazu Charakterstudien, Kommentare oder Planskizzen etwa von der Mondkabine, die live auf die Kuppel des Planetariums projiziert werden. Humorvoll und augenzwinkernd werden die technischen Visionen, gesellschaftlichen Utopien und menschlichen Eitelkeiten aus Jules Vernes Klassiker in einer animiert-illustrierten Erzählung anschaulich vorgeführt.


    Esther Kolar vom Haus der Astronomie wird vorab Wissenswertes über den Mond erzählen und das Publikum zu einer virtuellen Mondreise an der Planetariumskuppel mitnehmen.


    Eine Veranstaltung des Deutsch-Französischen Kulturkreises e.V. (dfk) in Kooperation mit dem Haus der Astronomie


    Quelle: http://www.deutsch-franzoesisc…kreis.de/2020/juli23.html

    Atelier AndersARTig: Mit Jules Verne in die Unterwasserwelt


    Von Martina Hörle - 18/04/20200


    Janine Werner (li.) und Patricia Stute freuen sich sehr über den großen Erfolg des ersten virtuellen Kulturrucksack-Workshops. (Foto: @ Martina Hörle)


    SOLINGEN (mh) – Fantasievolle, leuchtend bunte Korallenriffe sind das Ergebnis eines virtuellen Workshops im Atelier AndersARTig. Gemeinsam mit Janine Werner gingen zehn Jugendliche im Alter von 10 – 14 Jahren auf eine abenteuerliche Reise in die Tiefen der Meere. Inspiriert durch die Geschichte um Captain Nemo entwarfen die Jugendlichen neue Unterseewelten aus großen und kleinen Gewächsen sowie einzigartigen Lebewesen.


    Unterseewelten im virtuellen Workshop

    Das Thema lautete „Jules Verne – 20.000 Meilen unter dem Meer“. Am ersten Tag gab es einen spannenden Einblick in den Verlauf der Geschichte. „Ich fand die virtuelle Variante zu Beginn etwas eigenartig“, gibt Janine Werner zu. „Es lief alles über eine Webcam. Ich wollte keine Video-Tutorials vorführen. Es war mir wichtig, dass alles eins zu eins ablief. Zusätzlich zu den Erläuterungen habe ich alle Arbeitsschritt genau gezeigt.“


    Zu diesem Zweck hatte die Künstlerin schon im Vorfeld jeden Einzelschritt ihres Korallenriffs vorgebaut und konnte jetzt mit Hilfe dieses Anschauungsmaterials anschaulich vorführen. Sie war begeistert über den Eifer der Jugendlichen. „Sie haben die ganze Zeit intensiv mitgearbeitet und einen unglaublichen Ideenreichtum gezeigt, auch in der handwerklichen Umsetzung.“


    Sobald die Ateliers wieder geöffnet sind, wird es mit den entstandenen Fantasiewelten eine Ausstellung geben.


    Die zehnjährige Ragna hat eine bunte Welt mit Seeigel, Oktopus und Unterseeboot entworfen. (Foto: @ Melanie Looschelders)


    Bei dem Workshop handelte es sich um ein Projekt im Rahmen des Landesprogrammes Kulturrucksack NRW. Dieses Programm ermöglicht zehn- bis vierzehnjährigen einen leichten Zugang zu Angeboten der kulturellen Bildung und umfasst alle Bereiche von der Medienbildung bis zur Bewegungs- und Alltagskultur. Städte und Gemeinden schaffen diese Angebote in Zusammenarbeit mit Kultur- und Jugendeinrichtungen. Die Veranstaltungen sind in der Regel kostenlos oder kostengünstig.


    Janine Werner hatte in den letzten Jahren bereits mehrfach im Rahmen dieses Programmes Workshops in ihrem Atelier AndersARTig geleitet. Aufgrund der Corona Pandemie musste schnell eine andere Regelung her.


    Analoges Angebot mit dem Kultur-Care-Paket

    Dazu Patricia Stute von der städtischen Jugendförderung: „Wir hatten ein so schönes Programm für die Kinder und Jugendlichen zusammengestellt. Das wollten wir nicht streichen. Fast alle haben doch Internet und einen PC daheim. Wir haben das Digitale mit dem Kulturellen verbunden und daher schnellstmöglich alles in den digitalen Raum verlegt. Ich hatte vorab Kontakt mit Janine Werner aufgenommen und gemeinsam mit ihr den Workshop entsprechend umgestaltet. Wir sind sehr froh darüber, wie wunderbar alles gelaufen ist. Auf Instagram stellen wir kurzfristig die nächsten Angebote ein.“


    Julian (10 Jahre) präsentiert stolz seinen Seeigel und die in leuchtendem Blau gestaltete Unterwasserwelt. (Foto: @ Manja Pergande)

    Julian (10 Jahre) präsentiert stolz seinen Seeigel und die in leuchtendem Blau gestaltete Unterwasserwelt. (Foto: @ Manja Pergande)


    Und dann präsentiert Patricia Stute noch ein analoges Angebot: Das Kultur-Care-Paket – eine große Tüte mit einer außen angebrachten Bastelanleitung für ein Stoff-Memory-Spiel. Es ist in Zusammenarbeit mit der Künstlerin Heike Buschkotte-Leichsenring vom Atelier Bukolei entstanden und ist gedacht für die Kinder, die nicht digital basteln möchten. Das Spiel kann leicht zu Hause nachgebaut werden. Alles, was man dazu braucht, ist in der Tüte zu finden. Auch dieses Angebot ist ab Montag auf Instagram zu finden. Die Tüten sind nur in einer begrenzten Anzahl erhältlich. Deshalb schnell eine Mail an kulturrucksack@solingen.de schicken. Dann können die Tüten nach Terminabsprache im Haus der Jugend an der Dorper Straße abgeholt werden.


    Weitere Angebote immer aktuell auf Instagram

    Vor dem nächsten Workshop mit Janine Werner können sich Teilnehmer bei ihr ebenfalls ein Tütchen mit Materialien abholen. Eine Heißklebepistole sowie Schere sollten allerdings vorhanden sein. Gebaut werden Kulissen von Filmklassikern und Lieblingsfilmen.


    Kleiner Tipp: Wer mitmachen möchte, braucht auf jeden Fall einen Karton (Schuhkarton o. ä.) und Pappe. Also schon mal anfangen zu sammeln.


    Quelle: https://solingenmagazin.de/ate…e-in-die-unterwasserwelt/

    Rezension: LEO UND DIE ABENTEUERMASCHINE – EINE SCHNITZELJAGD DURCH RAUM UND ZEIT (7)


    Leo und die Abenteuermaschine - Eine Schnitzeljagd durch Raum und Zeit - Teil 1

    Es wurde mal wieder Zeit für eine Folge Leo und die Abenteuermaschine. Wir haben den kleinen, jungen Löwen regelrecht vermisst. Daher haben wir uns Folge 7 einmal zu Gemüte geführt. Eine Schnitzeljagd durch Raum und Zeit – heißt es so schön im Titel. Leo findet Zettel mit diversen Rätseln, denen er selbstverständlich in Absprache mit seiner Abenteueruhr nachgehen muss, aber worum geht es konkret?


    [Achtung Spoiler!]


    DIE INTERNATIONALE ELEKTRIZITÄTSAUSSTELLUNG 1881 IN PARIS

    Sein erstes Abenteuer in dieser Folge führt den jungen Löwen nach Paris, wo vom 15. August bis 15. November 1881 die Internationale Elektrizitätsausstellung, auch die erste Internationale Elektrizitätsausstellung genannt, stattfindet. Dort trifft er auf Thomas Edison, der zunächst als Erfinder der elektrischen Glühbirne vorgestellt wird. Im Gespräch mit Edison korrigiert ebendieser diese Information und gibt bekannt, dass Heinrich Göbel bereits 1854 die Glühlampe erfunden hat. Allerdings hat sich zu dieser Zeit die Erfindung nicht durchsetzen können, weil etwas Essentielles dazu fehlte: der Strom. Thomas Edison hat die Glühbirne also nicht 100 % selbst erfunden, die bereits vorhandene Erfindung aber in einen neuen Context gesetzt. Doch natürlich läuft hier nicht alles nach Plan. Edison soll heute sein Projekt präsentieren und Leo hilft ihm im entscheidenden Moment dabei, dass die Präsentation nicht in die Hose geht.


    EINMAL HEISSLUFTBALLON MIT JULES VERNE FAHREN, BITTE

    Das zweite Abenteuer führt Leo über viele Romananspielungen von Jule Verne wieder einmal nach Paris – dieses Mal aber bereits ins Jahr 1846 – konkret zum 20. Juni 1846 14 Uhr. An diesem Tag wurde auch der Gare du Nord feierlich eröffnet. Der junge Löwe in Paris angekommen, wird er gleich mit einem Dieb konfrontiert, der die Kasse des Heißluftballon-Betreibers gestohlen hat. Die Verfolgungsjagd nimmt so viel Zeit in Anspruch, dass Leo sein Treffen mit Jule Verne zu verpassen droht.


    Doch wie es das Schicksal so will, trifft Leo beim Heißluftballon-Stand auf Jule Verne. Sie treten eine Fahrt mit dem Ballon an und sprechen darüber, wie man schnellstmöglich die Welt bereisen könnte. Leos Vorschlag: Wie wäre es mit einer Weltreise in 80 Tagen? Da ließe sich doch sicher ein Roman zu schreiben …


    Zum Dank für die Fahrt im Heißluftballon überreicht Jules Verne dem jungen Löwen einen Briefumschlag, in dem sich eine Goldmünze mit einem weiteren Hinweis befindet.


    EIN NEUES ABENTEUER WARTET

    Leo und seine Abenteueruhr lösen schon schnell das Rätsel, wohin es als nächstes gehen soll. Doch das verraten wir an dieser Stelle nicht … :-)


    FAZIT

    INHALT:

    Uns geht immer ein bisschen das Herz auf, wenn wir Leo und die Abenteuermaschine hören. Das Hörspiel ist mit so viel Liebe gemacht, das merkt man bei jedem kleinen Detail – und wenn es nur ein kleiner Star-Wars-Hinweis der Abenteueruhr ist.


    Selbst als Erwachsener sind die Folgen spannend, man lernt ja schließlich im Leben nie aus. So überzeugt uns auch die 7. Folge der Reihe um den schlauen Löwen.


    SPRECHERLEISTUNG:

    Bei Leo und die Abenteuermaschine wird immer sehr klar und deutlich gesprochen. Die vor allem jungen Hörerinnen und Hörer oder sicherlich auch die älteren unter uns (:-)) sollen natürlich auch die Zusammenhänge verstehen können. Die Reise in die Vergangenheit sorgt zusätzlich dafür, dass die Sprache an sich noch etwas “gehobener” bzw. ausgewählter ist – so sagt Jule Verne z. B. als er sich verabschiedet: “Ich empfehle mich”. Eine Floskel, die man heute nirgends mehr hört :-). Es ist so gesehen auch für die Sprache eine Reise durch Raum und Zeit.


    Beim Durchstöbern des Booklets ist uns aufgefallen, dass Tobias Arnold als Sprecher gelistet ist und wir meinen uns sogar an ein Gespräch mit dem Sohnemann Arnold auf der HÖRMICH 2019 erinnern zu können. Wir stellen uns das schon ziemlich cool vor, einen Hörspielproduzenten als Papa zu haben … ;-).


    GERÄUSCHE UND MUSIK:

    Die Musik sorgt für eine entspannte Stimmung im Hörspiel. Wenn es doch etwas aufregender zugeht, nimmt sie entsprechend Tempo auf. In unseren Ohren sind Geräusche und Musik gut abgemischt und erfüllen ihren Zweck.


    COVER UND TITEL:

    Auf dem Cover sehen wir Jules Verne mit Roman in der Hand und Stift hinter den Ohren (wie ein klassischer Autor eben), Leo und Thomas Edison mit einer leuchtenden Glühbirne in der Hand (v. l. n. r.). Im Hintergrund befinden sich der Eiffelturm und ein in bleu-blanc-rouge gefärbter Heißluftballon. Es sind also alle Aspekte zu sehen, mit denen die Hörerinnen und Hörer es zu tun bekommen. Wenn man sich zuvor nicht mit dem Cover befasst, lässt der Titel “Eine Schnitzeljagd durch Raum und Zeit” noch Spielraum für Spekulationen.


    [Es folgt ein Aufruf für den Kauf von physischem Hörmaterial!]


    Zwar sind wir keine großen CD-Freunde, aber bei Leo und die Abenteuermaschine merkt man, dass hier viel Herzblut drinsteckt. Öffnet man die CD und nimmt das Booklet heraus, so findet man im Inneren noch einmal zusammengefasst die Fakten der Folge und kann gleich testen, ob man auch richtig zugehört hat … :-). Ganz ehrlich: Da schlägt auch unser Hörspielherz ein bisschen schneller.


    GESAMTSPIELLÄNGE:

    ca. 55 Minuten


    ERSCHEINUNGSJAHR:

    2018


    BESETZUNG:

    Leo der schlaue Löwe | Marco Rosenberg

    Erzählerin | Katrin Zierof

    Abenteueruhr | Babette Büchner

    Thomas Edison | Jens Hartwig

    Jules Verne | Brain Sommer

    Mabb bei Edison | Dominik Stein

    Ballonfahrer | Sebastian Lohse

    Straßenhändler | Ulrich Blöcher

    Passantin | Angelina Geisler

    Kind | Tobias Arnold

    Leos Mama | Irina von Bentheim

    Leos Papa | Charles Rettinghaus


    IN EIGENER SACHE:

    Für diesen Blogbeitrag wurde uns die erste Folge der ersten Staffel von e.T. Media / Matthias Arnold zur Verfügung gestellt. Der Text wurde in Eigenregie erstellt und spiegelt unsere persönliche Meinung wider. Sie wurde in keiner Weise von Autoren, Produzenten oder Labels beeinflusst.


    Quelle: https://www.kassettenbox.de/20…gd-durch-raum-und-zeit-7/

    In dem Fragment gebliebenen «Passagen-Werk» bezeichnet der Philosoph Walter Benjamin das Theatrophon als Vorläufer des Grammophons. Letzteres war für ihn als Vehikel zur mechanischen Reproduktion von Musik den aus seiner Sicht veralteten und somit dem Geist der Pariser Passagen verhafteten Musikkapellen überlegen. In seinem erstmals 1936 veröffentlichten Essay «Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit» hebt er die Überlegenheit massenhaft verbreiteter Kopien gegenüber dem einmaligen, in seiner Aura befangenen Kunstwerk hervor.



    Ein gut situiertes Publikum vergnügt sich im Jahr 1903 in einem «Electrophone»-Salon in London.


    Benjamin zitiert aus Paul Valérys visionärem Text «Die Eroberung der Allgegenwart», in dem der Dichter 1928 unter dem Eindruck der ersten Übertragung eines klassischen Konzerts im Radio den Einfluss moderner Technologien auf die Künste reflektiert. «Wie Wasser, Gas und elektrischer Strom von weit her auf einen fast unmerklichen Handgriff hin in unsere Wohnungen kommen, um uns zu bedienen, so werden wir mit Bildern oder mit Tonfolgen versehen werden, die sich, auf einen kleinen Griff, fast ein Zeichen einstellen und uns ebenso wieder verlassen.»


    «Chockwirkung»

    Die wachsende Verbreitung des Radios führte dazu, dass das Theatrophon Anfang der 1930er Jahre in der Versenkung verschwand. In der Schweiz überlebte es indes noch mehrere Jahrzehnte als Telefonrundspruch. Durch dieses 1931 eingeführte Drahtfunkverfahren wurden auch Musikprogramme über Telefonleitungen verbreitet und mit «Biennophonen» empfangen. Die historischen Geräte laufen noch heute in den Zimmern des Hotels Schatzalp in Davos, da UKW-Wellen in das herkömmliche Telefonrundspruch-Signal umgewandelt werden können.


    Mit dem Rundfunk als neuem Massenmedium befasste sich Benjamin bereits seit Mitte der 1920er Jahre. In seinem «Kunstwerk»-Essay spricht er aber mit Blick auf die von ihm nur am Rande erwähnte Musik nicht vom Radio, sondern von der Schallplatte: Das «Chorwerk, das in einem Saal oder unter freiem Himmel exekutiert wurde, lässt sich in einem Zimmer vernehmen.» Das nicht mehr erreichbare Original kommt auf diese Weise dem Rezipienten entgegen. Im Gegensatz zu einer Rundfunkübertragung ist die Schallplattenaufnahme dazu geeignet, Musik materiell zu fixieren und in den eigenen vier Wänden beliebig oft reproduzierbar zu machen.


    Das Medium, das durch seine «Chockwirkung» auf den Betrachter mehr noch als die Fotografie die Zertrümmerung der Aura vollzieht, ist für Benjamin jedoch der Tonfilm. «Im Kino fallen kritische und geniessende Haltung des Publikums zusammen», konstatiert er in seinem bahnbrechenden Text. Dessen Thesen zur Verbreitung und Rezeption von Kunst liefern auch im digitalen Zeitalter noch Denkanstösse.


    Benjamin ahnte nichts von heutigen Opern- und Konzertübertragungen im Internet, die neben der akustischen auch eine visuelle Komponente haben. Anders als früher das Theatrophon sind Live-Streams im Internet nicht nur einer Minderheit, sondern der breiten Öffentlichkeit zugänglich. Bleibt die Frage, ob sie den Zuschauern mehr bieten als bloss die Illusion, in Echtzeit einem räumlich entfernten Ereignis beizuwohnen.


    Wirkung als Opiat?

    Womöglich kann der Live-Stream am Ende erst dann zu einer eigenen Kunstform werden, wenn er die Zuschauer durch verfremdende Schnitte und andere künstliche Effekte wachrüttelt und Distanz zum Dargebotenen schafft. Sobald der Stream «on demand» aus dem Archiv abrufbar ist, kann sich der Nutzer freilich schon durch Vor- und Zurückspulen oder vorzeitiges Abschalten vom passiven Konsumenten zum Akteur wandeln.


    In einem live miterlebten Konzert ist freilich immer eine Spur des kultisch verehrten Originals zu erkennen. Erst die technische Reproduzierbarkeit von Kunst und die Wahrnehmung dieses Prozesses durch den Betrachter lassen, laut Benjamin, die Aura verschwinden.


    «Die Kunst ist sittlich, sofern sie weckt. Aber wie, wenn sie das Gegenteil tut? Wenn sie betäubt, einschläfert, der Aktivität und dem Fortschritt entgegenarbeitet?», so fragt warnend der Aufklärungsliterat Lodovico Settembrini in Thomas Manns Roman «Der Zauberberg», als die Gäste des Davoser Sanatoriums in sich versunken einem Kurkonzert lauschen. Denn er weiss wohl: «Auch das kann die Musik, auch auf die Wirkung der Opiate versteht sie sich aus dem Grunde.»


    Quelle: https://www.nzz.ch/feuilleton/…-zum-streaming-ld.1553814