Beiträge von Poldi

    Das neuste Machwerk der North American Jules Verne Society ist auf dem Markt: Worlds known and unknown ist bereits die zwölfte Veröffentlichung der Palik Serie.


    Zitat


    Jules Verne’s series of science fiction and adventure tales, the “Extraordinary Journeys,” were subtitled “Worlds Known and Unknown,” so that is an appropriate title for this volume of the Palik Series, edited by the Nortth American Jules Verne Society and devoted to the author’s stories not previously translated for the English-speaking world. Worlds Known and Unknown is an anthology featuring a variety of astonishing shorter works, with background and illustrations chosen from the original engravings that accompanied the first French publications. Beginning with his own adventures, Verne recounts several harrowing balloon ascensions, followed by a ghostly tale, and two satires of evolution—a man leading an army of apes, and a P.T. Barnum-type huckster unearthing a prehistoric human giant in New York! Here also is Verne’s stage recreation of the love between Mona Lisa and Leonardo da Vinci, and a series of fantastic stories by Jules Verne’s son and collaborator, Michel Verne.

    Quelle: http://www.najvs.org/palikseries.shtml#Vol-12


    Diese Serie ist für Deutschsprachige immer eine Gelegenheit, noch nicht ins Deutsche übersetzte Texte von / über Jules Verne zumindest auf Englisch zu lesen, wenn man besser Englisch als Französisch versteht. In dieser Ausgabe fällt mir zumindest Mona Lisa auf, die bislang noch nicht übersetzt wurde. Weitere Texte z. B. Frritt-Flacc, Gil Braltar, The Humbug.


    Produktinformation

    • Taschenbuch: 322 Seiten
    • Verlag: BearManor Media (5. Dezember 2018)
    • Sprache: Englisch
    • ISBN-10: 1629333905
    • ISBN-13: 978-1629333908



    Zurück zum Thema Wiki loves Jules Verne: Es gibt ja die Möglichkeit, sich direkt bei Wikimedia die Inhalte des Vortragswochenendes in Braunschweig drucken zu lassen, wer mehr wissen möchte, klickt hier: https://pediapress.com/books/s…9dfc24616affa1755c6e36b5/


    Man kann wählen zwischen den Varianten Paperback - Hardcover - schwarz-weiß - Farbe. Dabei kostet die günstigste Variante 26,90 €, die teuerste 61,60 €. Ein stolzer Preis für 460 Seiten, aber ich bin das Wagnis trotzdem eingegangen und habe mir für 34 € die Variante Hardcover-schwarz-weiß bestellt. Die Bindung des Buches macht einen sehr guten Eindruck, was man von der merkwürdigen Gliederung des Inhalts leider nicht sagen kann. Ich weiß, ich bin ja gewarnt worden, aber ich konnte der Bestellung nicht widerstehen...

    Die eindeutig bessere Wahl ist die Sonderausgabe des Jules Verne Clubs, die zusammen mit der Nautilus den Mitgliedern des Clubs im Oktober zugestellt wurde. Herzlichen Dank an die Macher!


    Hinweis: Ich habe den Beitrag in das Film Forum verschoben.


    Wenn ich Brian richtig verstehe, dann möchte er deutsches Material haben rund um die deutsche Version dieses Films. Aber gibt es diese überhaupt? Ich habe davon noch nichts mitbekommen / gefunden. Oder habe ich Brian Taves falsch verstanden?

    In diesem Zusammenhang hat mich eine Email von Brian Taves aus den USA erreicht mit einer Bitte:


    Ich habe für mich neu entdeckt einen Comic der Geschichte Reise zum Mittelpunkt der Erde im Manga-Stil. Aus dem Jahr 2017 von Norihiko Kurazono im Taschenbuchformat, jeweils ca. 230 Seiten in 4 (!) Bänden wird die Geschichte um Axel und seinen Onkel Professor Lidenbrock sehr ausführlich erzählt. Hier zunächst mal das Cover von Teil 1:

    Für einen Manga ungewöhnlich ist, dass die ersten vier Seiten in Farbe sind, die restlichen Seiten sind im typischen s/w gehalten.


    Ich habe die Bände über Amazon bezogen, allerdings war dort Teil 3 vergriffen und zu einem unverschämten Preis über Drittanbieter zu bekommen. Ich habe dann alternativ über FNAC bestellt, konnte dort mit PayPal bezahlen, wurde schnell beliefert und bin mit dieser Alternative sehr zufrieden.


    Normalerweise kosten die Bände 8,70 € pro Stück, ich sehe gerade, dass bei Amazon nur noch Teil 2 zu diesem Preis angeboten wird. Also sollte man vielleicht direkt zu Fnac gehen...

    Hier die ISBN:

    Teil 1: ISBN-13: 978-2811634391

    Teil 2: ISBN-13: 978-2811638207

    Teil 3: ISBN-13: 978-2811639303

    Teil 4: ISBN-13: 978-2811643034


    Bestellalternative Fnac (kostet sogar nur 8,05 €): https://www.fnac.com/ia4685960/Norihiko-Kurazono


    Kevelaer Das Landestheater Detmold gastierte im Kevelaerer Konzert- und Bühnenhaus mit dem Literaturklassiker. Das Ensemble präsentierte eine moderne, turbulente Bühnenfassung mit viel Musik und Tanzeinlagen.


    Von Antje Thimm


    Als Jules Verne seinen Roman „In 80 Tagen um die Welt“ schrieb, war eine Weltreise noch ein großes Abenteuer. Das war 1873, seither ist die turbulente und witzige Geschichte der beiden ungleichen Reisegefährten Phileas Fogg und Jean Passepartout, vielfach gelesen, übersetzt, verfilmt und auf Bühnen gespielt, zu einem zeitlosen Klassiker avanciert. Eine moderne Bühnenfassung mit viel Musik war jetzt im Konzert- und Bühnenhaus in Kevelaer zu sehen. Die Inszenierung durch Ingo Putz vom Landestheater Detmold hielt sich fast vollständig an die Romanvorlage und setzte die Reise um die Welt mit nur einem einzigen Bühnenbild um. Ein überdimensionales Regal diente mal als Zug, als großes Passagierschiff oder als Dschunke im Sturm auf dem Indischen Ozean.

    Wechselnde Beleuchtung, Nebelschwaden und Schneestürme aus der Windmaschine zauberten schöne Illusionen, die Zuschauer im fast voll besetzten Bühnenhaus „reisten“ mit. Henning Bormann verkörperte Phileas Fogg, den britischen Gentleman, der Pünktlichkeit und das Whist-Spiel im „Club“ über alles schätzt. Die Wette, in 80 Tagen einmal um die Welt zu reisen, geht er sportlich an.

    Sein Diener Passepartout, gespielt von Hartmut Jonas, ist das genaue Gegenteil seines Herrn: temperamentvoll, naiv, emotional und stets aufgelegt zu amourösen Abenteuern. Mehrmals gerät er in Gefahr, immer wieder sind seine Szenen voll unterhaltsamer Turbulenzen.

    Auch übernahm er die Rolle des Erzählers, kommentierte die Szenen und sprach das Publikum direkt an. Laufend wird Passepartout traktiert von Detektiv Fix (Heiner Junghans), der glaubt, Fogg habe eine Bank überfallen, ihn deshalb während der ganzen Reise verfolgt und doch nicht zu fassen bekommt. In Indien erleben die Reisenden die Vorbereitungen zu dem Brauch, die Witwe eines Verstorbenen mit zu verbrennen. Mrs. Aouda, dargestellt durch Jorida Sorra, wird in einer dramatischen Rettungsaktion, in der Passepartout sich als plötzlich wieder auferstandener Ehemann ausgibt, vor dem Feuertod bewahrt. Phileas Fogg, der angeblich nur „Regung“ zeigt „wenn Zeit dazu ist“, erweist sich allzeit als Gentleman und tut alles, um Mrs. Aouda zu helfen. Schließlich nimmt er sie mit auf die Reise.

    Auch dem chaotischen Passepartout steht er bei und rettet ihn aus allen Verwicklungen. Erst als er bei seiner Ankunft in London glaubt zu spät zu sein, verliert er erstmalig die Nerven. Der treue Passepartout aber findet heraus, dass die Zeitverschiebung ihnen zu Gute kam. Fogg ist auf die Sekunde pünktlich in seinem Club. Im Unterschied zur Romanvorlage verliebt sich nicht Phileas, sondern Passepartout in die schöne Inderin Aouda, die Englisch spricht und „europäisch“ erzogen wurde. Zwischen beiden kommt es zum Happy End, während Phileas seinen Wettsieg doch noch feiern kann. Zahlreiche Tanz- und Musikeinlagen begeisterten das Publikum, das oftmals zwischendurch applaudierte. Mit viel Situationskomik wurde die Verfolgungsjagd durch den Detektiv vom Scotland Yard umgesetzt.

    Wenn auch die Kostüme das 19. Jahrhundert spiegelten, so war doch die Sprache mit modernen Akzenten durchsetzt. Die Ankunft in Amerika zum Beispiel blieb nicht ohne einen Seitenhieb auf Donald Trump, was die Zuschauer mit spontanem Applaus quittierten. Und die tanzenden Geishas in Japan trugen einen Mundschutz, wie die Bewohner der japanischen Metropolen in heutiger Zeit.

    Es gab langen Beifall am Schluss und laute Bravo-Rufe für eine gelungene Weltreise auf der Kevelaerer Bühne.

    Die dauerte hier allerdings keine 80 Tage, sondern nur einen unterhaltsamen Abend.


    Quelle: https://rp-online.de/nrw/staed…heaterstueck_aid-34726607

    Ja, von den Weihnachtsserien habe ich auch ein paar gesehen, vor allem Timm Thaler. Besonders gefallen haben mir die Schauspieler Horst Frank und Richard Lauffen, deren Stimmen ich nach wie vor liebe und gerne in älteren Hörspielen höre.


    Inzwischen haben wir den ersten Teil Zwei Jahre Ferien mit dem Titel Die Flaschenpost gesehen. Er erzählt die Geschichte "drumherum", die nicht immer sehr viel mit dem Roman zu tun hat, wenn ich mich recht erinnere. Jedenfalls ist man zwar auf dem Schiff / Sloughi, aber gestrandet sind die Jungs noch nicht. Bin gespannt auf Teil 2!

    Neuerscheinung bzw. Neuauflage: Les Mondes de Jules Verne. Une odyssée entre rêve et réalité.



    Erschienen im November 2018, Prisma Media / Éditions Glénat, 19,99 €, 224 Seiten im Großformat. Leicht gekürzt gegenüber der Erstveröffentlichung Jules Verne. Voyageur extraordinaire. (Glénat, 2005)


    Die Texte stammen von Jean-Yves Paumier. Das Buch enthält sehr viele Illustrationen, Bilder und Fotos aus Jules Vernes Werk und Leben. Es ist in vier große Kapitel gegliedert:

    • Premiere partie: L'univers de Jules Verne
    • Deuxieme partie: Jules Verne, geographe
    • Troisieme partie: Mondes connus et inconnus
    • Quatrieme partie: Lieux imaginaires

    Bestellmöglichkeit: https://www.journaux.fr/dans-l…rt-et-culture_238967.html

    Bei uns ist es in diesem Jahr bereits das zehnte Mal, dass wir an den Adventssonntagen einen der ZDF-Weihnachtsvierteiler schauen. Man kann also schon von einer Tradition sprechen. :) Dieses Jahr ist die Wahl auf Zwei Jahre Ferien aus dem Jahr 1974 gefallen. Ich kann mich noch genau an die Erstausstrahlung im ZDF erinnern, die Titelmelodie habe ich über all die Jahre im Kopf behalten. Dieser Vierteiler trägt sicherlich dazu bei, dass ich mich seit meiner Kindheit für Jules Verne begeistere. Wir fangen gleich an mit Teil 1, ich freu mich schon...


    Habt ihr auch so ein Ritual in der Weihnachtszeit? Kennt ihr die Adventsvierteiler, welcher ist euer Liebling?


    Wer sich über den Film schlau machen möchte, der kann das bei Andreas tun: http://www.j-verne.de/verne39_f2.html


    Hier das Cover der DVD sowie die erste Filmszene:


    Danke für diese interessante Info, Andreas! Schwarz-Indien gehört immer noch zu meinen Lieblingsromanen von Jules Verne. Die Info passt zum Ende des Deutschen Steinkohlenbergbaus Ende dieses Jahres. Ich komme ja aus Ibbenbüren und lebe dort, die letzte Schicht wurde hier bereits verfahren. Offizielles Ende ist der 31.12.2018.

    Joel Smolibowski: Das letzte Buch von Jules Verne


    Ich gebe zu: Mit so einem Titel hat man mich sofort. Als ich den Titel entdeckte, habe ich mir das Buch direkt bestellt und hatte auch die Gelegenheit, sofort mit dem Schmökern zu beginnen. Es handelt sich hier um eine turbulente Abenteuergeschichte, eine Jagd rund um den Globus. Im Mittelpunkt steht Anna, die in Paris Urlaub macht und bei einem Spaziergang eine alte Buchhandlung entdeckt. Der seltsame Besitzer schenkt ihr ein Buch. Wie sich herausstellen wird, birgt das Buch ein Geheimnis, an dem plötzlich viele Personen Interesse haben. Es beginnt die Jagd nach dem Buch, bei der unter anderem Jules Verne als Zeitreisender auftaucht und eine wichtige Rolle spielt. Wie das alles zusammenpasst? Energiequelle – Gut gegen Böse – Zeitreisen. Was sich fantastisch, abgedreht und turbulent anhört, klärt sich in den letzten beiden Kapiteln auf.


    Das Buch hat 132 (!) Kapitel auf 363 Seiten. Auffällig ist, dass für jedes (noch so kurze) Kapitel eine neue Seite begonnen wird. So kann man natürlich Seiten „schinden“, aber mich hat das nicht gestört, im Gegenteil, als „Langsamleser“ kommt mir das sogar entgegen. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt, das Buch kann man mal so „weglesen“.


    Jetzt kommt das Aber: Satzzeichen waren scheinbar im Angebot, lieber mal ein Komma zu viel setzen als zu wenig! Und doch an anderen Stellen, wo sie nötig gewesen wären, fehlten sie dann. Diese Fehler kamen so häufig vor, dass mein Lesefluss dauerhaft gestört war. Mich regt so was auf… Liest das denn keiner quer, bevor so ein Buch veröffentlicht wird? Gibt es kein Lektorat beim Shaker Media Buchverlag? Ich kann nur hoffen, dass zukünftige Auflagen korrigiert werden. Mit diesem Manko gibt es von mir nur eine eingeschränkte Leseempfehlung.


    Produktinformation

    • Taschenbuch: 365 Seiten
    • Verlag: Shaker Media
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3956316525
    • ISBN-13: 978-3956316524
    • Größe und/oder Gewicht: 15,1 x 3,3 x 21 cm

    An dieser Stelle ein Hinweis: Kennt ihr den Mediathek-Downloader? https://mediathekview.de/


    Ist Freeware, nach der Installation verbindet sich das Programm mit allen Mediatheken des öffentlich-rechtlichen Fernsehens und man kann nach Stichworten suchen. Beim Stichwort Jules Verne findet ihr unter anderem den oben aufgeführten Bericht. Von hier aus lassen sich die Beiträge nicht nur anschauen, sondern auch downloaden! Probiert es aus, meine Empfehlung!

    Totenstille - da muss ich mir auch an die eigene Nase fassen. Hin und wieder habe ich Netzfundstücke gepostet, aber in der letzten Zeit habe ich das vernachlässigt. Ich versuche, das zu ändern. Immerhin löst dieser Beitrag so was wie eine Diskussion aus - das ist gut so.

    Facebook und Co. sehe ich übrigens nicht als Konkurrenz zum Forum, sondern als Erweiterung insgesamt, denn es geht ja um Jules Verne. Über Facebook habe ich neue Interessenten gefunden, die dieses Forum niemals gefunden hätten. Und die Vorteile dieses Forums liegen auch klar auf der Hand: Hier werden die Beiträge ausführlicher beschrieben und sie lassen sich durch die Suchfunktion und den strukturierten Aufbau des Forums leichter wiederfinden. Es wird also auch zukünftig mehrere Plattformen geben.

    Die Nautilus ist ja auch eine Plattform. Wie schwierig es ist, Leser auch zum Schreiben zu motivieren, ob als Leserbrief oder als eigenen Beitrag, kennen die Macher der Clubzeitung.

    Vielleicht müssen wir uns untereinander stärker verlinken und gegenseitig Werbung machen?