Posts by Stahlelefant

    Bei TextGrid ist die Rede vom „Datenbestand der Digitalen Bibliothek“, und Thadewalds CD erschien in der Digitalen Bibliothek. Die Digitale Bibliothek wurde von Directmedia Publishing herausgegeben, und diese Firma hat die Schwestergesellschaft Zenodot Verlagsgesellschaft, siehe hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Directmed…ishing#Produkte

    und die Texte bei TextGrid sind die gleichen wie bei Zeno.

    So, jetzt mal die CD zur Hand genommen (und ins Laufwerk eingelegt). Text bei Zeno/TextGrid und auf der CD ist tatsächlich gleich, es sind die gleichen OCR-Fehler vorhanden. Beispiele:

    So lange sie in hohen Luftschichten dahin schwebten, traf sie kein Lichtstrahl, drang kein Geräusch von der bewohnten Erde, kein Rauschen des empörten Meeres bis zu ihnen hinaus.

    [Romane: Die geheimnißvolle Insel. Jules Verne: Werke, S. 7898 (vgl. JV-19, S. 7)]

    (Hier müsste es „hinauf“ heißen, der typische s/f-Fehler.)


    Die Atmosphäre zeigte jene nach stärkeren meteorischen. Erscheinungen gewöhnliche sicht- und fühlbare feuchte Durchsichtigkeit.

    [Romane: Die geheimnißvolle Insel. Jules Verne: Werke, S. 7899 (vgl. JV-19, S. 8)]

    (Punkt mitten im Satz nach „meteorischen“.)


    Fußnoten

    1 Etwa 1:00 Cubikmeter.

    [Romane: Die geheimnißvolle Insel. Jules Verne: Werke, S. 7908 (vgl. JV-19, S. 0)]

    (Korrekt wäre 1700 statt „1:00“.)

    Ein Satz fehlt bei Hartleben: Aussi, don Orteva avait-il là deux hommes dévoués, sur lesquels il pouvait compter absolument. https://fr.wikisource.org/wiki/Un_drame_…ique/Chapitre_I

    Der nachfolgende Satz ist „Was vermochten aber diese drei Männer gegen die Leidenschaften einer widerspänstigen Besatzung?“, 1. Kapitel.

    Bei der „Lianenbrücke“ ist zumindest der erste Teil des Satzes vorhanden: „So hatte Orteva auch zwei ihm ergebene Männer an Bord.“

    Der zweite Teil des Satzes auf Deutsch: „…, auf die er sich völlig verlassen konnte.“

    Nachtrag: In der Erstfassung: „Aussi, don Orteva avait-il là deux hommes dévoués à la vie, à la mort.“ –> „…, die ihm auf Leben und Tod ergeben waren.“

    Musée des familles
    books.google.li

    im zweiten Satz des ersten Kapitels eine Anpassung von "An der Spitze ihres Hintermasts" in "An der Spitze seines Hintermasts", obwohl im Satz zuvor "eine prachtvolle Jacht" als Bezug steht.

    Ich dachte, dass der „Durchseher“ vielleicht einen Blick ins frz. Original gewagt hatte und es dann deswegen verschlimmbessert hätte, aber das ist wohl unwahrscheinlich – wenn auch nicht ganz ausgeschlossen. Frz.: «sa corne» – ist auch Femininum. Interessanterweise ist es aber «un magnifique yacht», also Maskulinum. Es gibt aber Erklärungsansätze, die mMn wahrscheinlicher sind. Erstens: die reine Dummheit. Falsches ›seines‹ statt ›ihres‹ u. Ä. sieht man leider immer häufiger. Zweitens: Die Jacht heißt bei Hartleben „der Duncan“, da würde ›seines‹ ja sogar passen.

    Wie komme ich auf diesen alten Thread? Hab mir gerade die Leseprobe zu der G. Insel angeschaut. Vorlage ist wie üblich Zeno/Textgrid/Digi Bib CD-ROM, erkennbar an „nach stärkeren meteorischen. Erscheinungen“ http://www.zeno.org/Literatur/M/Ve…heil/1.+Capitel
    Der Punkt nach ›meteorischen‹ ist wohl ein OCR-Artefakt. Bei LIWI ist er noch vorhanden. Um so was zu finden, braucht man sich normalerweise noch nicht mal das ganze Buch durchzulesen. Eine brauchbare Rechtschreibprüfung in einem Textverarbeitungsprogramm wird so was anzeigen. Aber der Durchseher ist anscheinend recht oberflächlich vorgegangen … wie das bei solchen Produkten ja üblich ist.

    Etwas anderes, was mir aufgefallen ist: Die erste Fußnote (Umrechnung von Kukikfuß in Kubikmeter) ist entfallen. Die zweite Fußnote ist vorhanden, aber sie steht in Dunkelgrau im fortlaufenden Text und ist somit keine Fußnote mehr (S. 16 unten).

    Also wirklich nur das Übliche. Wer eine Hartleben-Neuverwurstung braucht, kann sich letztlich einen beliebigen anderen Nachdruck holen. Man müsste nur vorher nachsehen, wie das Format ist und wie viele Seiten es hat, um zu sehen, ob es in normaler oder in unangenehm kleiner Schrift gedruckt ist.

    https://www.amazon.de/Jules-Verne-geheimnisvolle-Vollst%C3%A4ndige-Neuausgabe/dp/375380021X

    Ich habe es im Google Groups Forum gepostet, aber da schaut vielleicht nicht jeder rein:

    The Gordon Bennett Race 2026: Spectacular victory for the Switzerland-2 balloon / La Coupe Aéronautique Gordon Bennett 2026 : une victoire spectaculaire du ballon Suisse-2 / Das Gordon-Bennett-Race 2026: spektakulärer Sieg des Ballons Schweiz-2

    „Er hat fast alles vorher gewusst“ – Der Spiegel

    Die Grundidee in Jules Vernes Roman-Erstling Fünf Wochen im Ballon konnte über hundert Jahre später verwirklicht werden. Dr. Samuel Fergusson steuert seinen Ballon, indem er immer die passende Höhe mit der gewünschten Luftströmung ansteuert, die Strömung mit der gewünschten Richtung. 1863 war eine exakte Wetterbeobachtung in verschiedenen Höhenschichten jedoch noch nicht möglich. Erst ab etwa 1980 wurde es dank Computermodellen und Satellitendaten machbar, passende Luftströmungen präzise zu berechnen und durch Höhenänderungen gezielt anzusteuern.

    Das Gordon-Bennett-Race 2026: spektakulärer Sieg des Ballons Schweiz-2.

    Ziel des Rennens ist es, die größtmögliche Distanz zum Startort zurückzulegen. Die erzielbare Distanz wird durch die maximale Gasmenge begrenzt, denn man kann so auch nur eine relativ begrenzte Menge Ballastsäcke mitnehmen. Man muss steigen und sinken und verbraucht so immer mehr Ballast und muss Gas ablassen. Die Ressourcen schmelzen also mit jedem Manöver dahin.

    Start war in Gladbeck. Es herrschte Westwind. Das Team Schweiz-2 entschied sich als einziges für den Flug über die Ostsee. Das war riskant, da über dem kalten Wasser die Aufwinde fehlen und der Ballon durch die Abkühlung ständig Ballast fordert. Man muss ja hoch genug bleiben. Alle anderen flogen über Land. Die Geopolitik spielte eine Rolle, da man nicht über Russland oder Belarus fliegen durfte. Man musste bei der Land-Route also ziemlich genau steuern, um durch die ziemlich schmale Suwalki-Lücke zu kommen (die Grenze von Polen und Litauen). Und im Baltikum war dann Schluss. Aber Schweiz-2 schaffte es bis nach Finnland.

    Die ziemlich genaue Steuerung, die nötig war, konnte nur durch die genauen Daten, die durch die moderne Technik zur Verfügung stehen, geschafft werden. In den Vorjahren war es teilweise nötig (wenn der Wind aus Osten kam), so weit wie möglich in den Südwesten von Portugal zu fliegen, um zu gewinnen. Auch da muss die Steuerung sehr genau sein, um eine Siegchance zu haben. Wie gesagt, die moderne Technik ermöglicht es.


    Hier der Überblick: https://live.gordonbennett.aero/

    Möglich, es gibt allerdings auch andere Quellen, siehe z. B. hier: Sammlung bei TextGrid Repository

    Vielleicht geht beim Kopieren von der CD sowieso alles mit rechten Dingen zu? Bei TextGrid ist die Rede vom „Datenbestand der Digitalen Bibliothek“, und Thadewalds CD erschien in der Digitalen Bibliothek. Die Digitale Bibliothek wurde von Directmedia Publishing herausgegeben, und diese Firma hat die Schwestergesellschaft Zenodot Verlagsgesellschaft, siehe hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Directmed…ishing#Produkte

    und die Texte bei TextGrid sind die gleichen wie bei Zeno. Und die darf man kopieren, solange man die XML-Struktur weglässt.

    Quote

    Lizenz

    Der annotierte Datenbestand der Digitalen Bibliothek inklusive Metadaten sowie davon einzeln zugängliche Teile sind eine Abwandlung des Datenbestandes von http://www.editura.de durch TextGrid und werden unter der Lizenz Creative Commons Namensnennung 3.0 Deutschland Lizenz (by-Nennung TextGrid) veröffentlicht. Die Lizenz bezieht sich nicht auf die der Annotation zu Grunde liegenden allgemeinfreien Texte (Siehe auch Punkt 2 der Lizenzbestimmungen).
    https://www.textgridrep.de/browse/wr75.0

    Ist an dieser Stelle auch nicht wichtig, da die Texte allgemein inzwischen gemeinfrei sind.

    Ja, das würde als Argument wahrscheinlich eh schon reichen. Und gemeinfrei waren sie bestimmt auch schon bei Erscheinen der CD.

    Jules-Verne-Forum wirkt! e-artnow hat das Pilot von der Donau-Cover geändert. Sieht zwar nicht toll aus, ist aber allemal besser als das Motiv mit den Flugzeuginstrumenten. (Es müsste die gleiche Ausgabe sein, da bei dem aktuellen Angebot nicht 2026, sondern 2023 als Erscheinungsjahr angegeben wird.)

    https://www.ebay.de/itm/227465843226

    Auf Ebay gesehen. Bei den Massen an Print-on-demand-Veröffentlichungen ist eigentlich sowieso klar, dass viele Anbieter die Bücher, die sie herausbringen, gar nicht lesen. (Was der Qualität abträglich sein könnte.) Aber wenn es noch eine Bestätigung brauchte, dann wird sie von untenstehendem Cover geliefert … :/:P;)

    Quelle: https://i.ebayimg.com/images/g/SOAAAOSwQ9llsTTz/s-l500.jpg

    Anbieter: e-artnow

    Also wenn Du das jetzt nicht ironisch gemeint haben solltest:

    Du solltest KI-generierten Antworten schon eine gesunde Portion Mißtrauen entgegen bringen! Die Übersetzer, soweit in den Hartleben-Bänden benannt, sind bekannt. Abgesehen davon hat Norbert Scholz in der Nautilus Nr. 29 und 34 ausführlich über diese geschrieben ... Martha hieß Matha Lion, geborene Clausius, und publizierte später als Martha Lion Clausius. Und von einer Martha Antonie Bärwinkel oder einem Augustin hat man (meines Wissens) in unseren Kreisen noch nie etwas vernommen - keine Ahnung woher sich deine KI diesen Unsinn zusammengereimt hat.

    War ironisch gemeint. Das sind die Halluzinationen der KI. Ich hätte einen Zwinkersmiley hinzufügen sollen, sorry.

    Auf Google Books scheint es laut Aussage von Google Gemini nix zu geben. Hier noch mehr von Gemini:

    Quote

    Besonderheiten der Weichert-Digitalisate auf Google Books:

    1. Übersetzung & Textgestalt: Die Weichert-Texte basieren meist auf den Heichen-Bearbeitungen. Sie weichen stellenweise spürbar von den klassischen Hartleben-Übersetzungen (wie denen von Martha Antonie Bärwinkel oder Augustin) ab, da Weichert die Texte für ein breiteres Publikum oft leicht straffte oder sprachlich anpasste.

    Also, neben den schon bekannten Namen wie Lanz, Lion und Reyher könnt ihr noch Bärwinkel und Augustin notieren.

    Scheint leider nicht runterladbar zu sein, aber hier der aktualisierte Link, um es online zu lesen, falls jemand mal was nachschauen will in dem Buch: viewer.rsl.ru/ru/rsl01004485002?page=1

    Wenn die Seite nicht aufgerufen wird, braucht ihr VPN.

    Danke Dir!
    Ich komme allerdings nur auf 12, und wenn ich die beiden Jangada als einen zähle nur auf 11.

    OK, noch mal alle listen:

    5WB
    Ox
    LCh
    1LL
    Clovis
    KdZ
    Alles i. O.
    Schloss
    Jgd

    Hm, hab mich beim ersten Mal wohl wirklich verzählt. Zweibändige werden als zwei Bände gezählt, da die Angabe 74 ges. bei Weichert sich ja auch auf alle Einzelbände bezieht und nicht auf die Romane. Kurier und Jangada also jeweils 2 Bände, der Rest jeweils 1 Band, und dann sind’s 11!? Hab ich jetzt einen übersehen? Du bist auf 12 gekommen.

    Hat sich erledigt, Hatteras kommt noch dazu, siehe nächsten Post.

    1.18:
    5-2 Reise um die Erde in achtzig Tagen (ab der 2. Folge: Die Reise um die Welt in achtzig Tagen), in: Saale-Zeitung, Halle a. d. Saale, (meistens in einer Beilage abgedruckt), 26.3. bis 18.4.1875, 9. Jg. Nr. 72 bis 90 (gekürzte Fassung, basierend auf der Hartleben-Übersetzung, in neun Teilen abgedruckt) (online verfügbar)

    1. Folge: https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/newspaper/item…ogg&issuepage=1
    2. Folge (II.): https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/newspaper/item…%22&issuepage=1
    Letzte Folge (IX.): https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/newspaper/item…%22&issuepage=1

    Danke Maschu1 für den Hinweis auf diesen Abdruck!

    Das ist der erste Neufund zu G. Insel, gehört zwar zu den bekannteren Romanen, aber so üppig viele Ausgaben hat’s davon nicht gegeben. Interessant wäre jetzt vor allem noch Abenteuer von 3 Russen

    Dazu hat sich ja was gefunden, und damit gibt es, wenn ich mich nicht täusche, zu allen „klassischen“ Romanen, die bei Thadewald verzeichnet sind, jetzt mindestens einen neuen Eintrag, und wenn’s nur die Michel-Ausgabe ist. Mit (sozusagen) „nicht klassisch“ sind die posthumen Romane gemeint, die erst weit nach Vernes Tod erschienen sind, also Reise nach England und P20, da gibt es naheliegenderweise keine Neufunde.

    In anderen Threads schon gepostet:
    1.11:
    48-2 20000 Meilen unter den Meeren, in: Harry – Die bunte Jugendzeitung, Hannover, 19.10.1958 bis 25.1.1959, Nr. 1 bis 15, Übers. NN, Bearb. NN, Illustr. NN (Verlag Walter Lehning; gekürzt)

    90-2 20000 Meilen unter den Meeren, in: Harry – Die bunte Jugendzeitung, Schönau, 1994 bis 1996, Nr. 1 bis 15, Übers. NN, Bearb. NN, Illustr. NN (Nachdruck von Nr. 48-2; Norbert Hethke Verlag; gekürzt)

    Anmerkungen und Corrigenda:
    48-2 Harry Jugendzeitung: Es sind mehrere Illustrationen enthalten, und Heft Nr. 13 zeigt als Titelmotiv „Der Kampf mit dem Kraken“.

    1.10:
    [5 Drewitz 1. Aufl.]
    5-2 Die Kinder des Kapitän Grant, Adolph Engel, Berlin, ca. 1881, 217 S., Übers. NN, Bearb. Br. Hoffmann, Illustr. C. Koch (6); (Nachdruck von Nr. 5; mind. „Zweite“, „Dritte“ und „Fünfte Auflage“, es gibt aber jeweils auch Exemplare mit dieser Angabe von Drewitz selbst)
    [6 Drewitz Geschenk-/Volks-Augabe]
    [7 kein Drewitz, sondern Hartleben Coll. V. 1887]
    7-2 Die Kinder des Kapitän Grant, B. Angerstein’s Jugendschriftenverlag (Otto Drewitz Nachf.), Berlin, ca. 1887, 217 S., Übers. NN, Bearb. Br. Hoffmann, Illustr. Marie Koch (6); (Nachdruck von Nr. 5)
    7-3 Die Kinder des Kapitän Grant, Otto Drewitz Nachfolger, Leipzig, ca. 1888, 217 S., Übers. NN, Bearb. Br. Hoffmann, Illustr. Marie Koch (5); (Nachdruck von Nr. 5, ab der 7. Aufl.; bei der fünften und sechsten Auflage gibt es Exemplare sowohl von Otto Drewitz, Berlin, als auch von Otto Drewitz Nachfolger, Leipzig)
    7-4 Die Kinder des Kapitän Grant, Otto Drewitz Nachfolger, Leipzig, 1889, 217 S., Übers. NN, Bearb. Br. Hoffmann, Illustr. Marie Koch? (1); („Damengeschenkausgabe“, wahrscheinlich Nachdruck von Nr. 6) (Angaben unsicher)
    [8 Liebau ca. 1890 (Angabe bei Thadewald, eigentlich richtig: 1881]
    [9 Weichert 1902]
    [10 Schumann ca. 1903]
    10-2 Die Kinder des Kapitän Grant, Buchhandlung Gustav Fock G.m.b.H., Leipzig, 1921, 208 S., Übers. NN, Bearb. Br. Hoffmann, Illustr. Marie Koch (3); (Nachdruck von Nr. 5, 19. Auflage, Text neu gesetzt)
    [11 Hartleben Wiss. Romane 1922]

    Anmerkungen und Corrigenda:
    Nr. 6 Drewitz „Volksausgabe“ ist mutmaßlich die günstigere Ausgabe von 1885, die als „Damengeschenkausgabe“ beworben wurde.
    Nr. 7-4 ist möglicherweise keine neue Auflage, sondern nur ein Restbestand der Damengeschenkausgabe von 1885, s. Anm. zu Nr. 6.
    Nr. 8 Liebau ist von 1881 (WTB: um 1890); es handelt sich um einen Nachdruck von Nr. 5 Drewitz.

    Kannste dir nicht ausdenken. 80T von Hartleben fehlt bei Wikisource. Bei MDZ gibt’s z. B. Clovis Dardentor von Weichert, siehe den entsprechenden Thread Weichert , es gibt auch viele Hartleben-Bände, aber 80T – Fehlanzeige. Guck ich also bei Google Books, und was sehen meine feuchten Augen in den Suchergebnissen: 80T von Kürschner (Vorlage Unflad) https://www.google.de/books/edition/…tsec=frontcover

    Gerade zufällig in der Liste bei Wikisource gesehen: Hatteras https://archive.org/details/dieabe…age/n5/mode/2up

    Nachtrag: Kurier und 5WB sind auch dabei https://de.wikisource.org/wiki/Jules_Verne

    Nachtrag 2: Bei Wikisource ist echt viel gelistet, aber Überraschung: Vernes bekanntester Roman fehlt. Bei Zeno kommt die Meldung „Wartungsarbeiten“, da wollte ich dann bei Wikisource schauen, ob 80T von Hartleben dabei ist, um nur mal schnell was nachzuprüfen, aber Fehlanzeige. (Stand heute, vielleicht wird’s später irgendwann nachgereicht.)

    Ich bin auch nicht so begeistert. Ich habe mir eine Leseprobe angesehen, vom Archipel:

    https://www.amazon.de/-/de/Jules-Verne/dp/3819037896

    Am Anfang der ersten Seite ist von „Vitolo“ die Rede, am Ende der Seite heißt der Ort dann auf einmal „Vitylo“.

    Im Impressum steht „durchgesehen und korrigiert“. Wenn man sowieso nur anstrebt, die Rechtschreibung zu modernisieren … dann kann man dazu sagen: OK, kann man so machen, kann man dann auch einfach von Software erledigen lassen, was selbstverständlich legitim ist. Trotzdem wäre es aber auch nicht schlecht, das Ganze noch mal aufmerksam durchzulesen und vielleicht bei dem Text gewisse Änderungen vorzunehmen.

    Drama in Mexiko: Im ersten Satz stehen noch die „Mariannen“ statt „Marianen“. Gleich im zweiten Satz ein noch schlimmerer Schnitzer. Wie heißt es richtig? ›gähren‹ (Hartleben), ›gehren‹ (Ostwald) oder vielleicht doch ›gären‹? Das Büchlein ist übrigens für schlappe 10 € käuflich zu erwerben. (Bin gerade bei einer Suche auf Google Books darauf gestoßen.)

    Ein Drama in Mexiko von Jules Verne - Buch - epubli
    Kaufe Ein Drama in Mexiko als Buch direkt im epubli-Shop und Jules Verne verdient ca. 70 % mehr. Jetzt unterstützen!
    www.epubli.com