Posts by Bernhard

    Na ja, es gibt auch den Titel In 80 Tagen um die Welt … und die erste deutsche Übersetzung hatte den Titel Reise um die Welt in achtzig Tagen … und wenn man sieht, dass es im Original Le tour du monde ist und nicht Le tour de la Terre, dann passt es doch auch, oder?

    In der Tat, da hast Du recht. Keine Ahnung, was mich da geritten hat - wahrscheinlich die in Übersetzungen oftmals verschiedenen Titeleien ... Ich hätte mal beim französischen Original bleiben sollen...

    ... und mal als Hinweis für alle Niedersachsen, Hamburger, Bremer und nördlichem Nordrhein-Wandalen (Münster nordwärts): Mit dem Niedersachsenticket der Bahn (das auch auf der Linie Ibbenbüren - Osnabrück - BHV gilt ) lässt sich Bremerhaven und damit der Sitz des Clubs sehr preisgünstig (27.- € eine Person, 34.- € 2 Personen - hin UND zurück) auch als Tagesausflug erreichen - ist nur die Zeit eine Frage der Realisierung, denn von Münster nach BHV mit der Bahn, da sind locker 2,5 Stunden Fahrt einfache Richtung einzuplanen ... Aber das ist ja nicht die Welt ...

    ... Wenn sich hinreichend Teilnehmer für ein Clubtreffen finden, selbstverständlich. Dann nichts nur "inoffiziell". Wenn es nur um einen Besuch der Ausstellung als auch des Club-Sitzes handelt, dann ist dies natürlich genauso planbar, aber ohne den Status eines Clubtreffens ... Besucher sind am Sitz des Clubs immer willkommen, wenn es zeitlich passt bzw. in vorheriger Absprache geregelt ist...

    "Die vorgebliche Weltreise war gar keine echte Erdumrundung. Fogg verließ nicht einmal die Nordhalbkugel."


    Einerseits ist das ein Gedankengang, den ich auch schon immer bei "Weltreise-Beschreibungen" hatte. Wie kann etwas eine "Weltreise" sein, wenn nicht wenigstens alle Kontinente einmal dabei besucht worden sind? Wären also bei dem Verne-Roman Südamerika, Australien und, falls es zu Vernes Zeiten schon als Kontinent gewertet worden sein sollte, die Antarktis nicht enthalten bei Foggs Reise ...


    Anderseits - nirgends ist die Rede von "Weltreise", sondern der Titel lautet "Reise um die Erde". Und einmal rund um die Erde ist Fogg in dem Roman gereist! Man kann auch rund um die Erde gehen, wenn man sich am Nord- oder Südpol aufhält, und dies innerhalb weniger als einer Minute! Der kritische Kommentar hätte also unterbleiben können, denn nirgends ist die Rede von einer "Weltreise", sondern nur davon, dass es einmal rund um die Erde geht ...


    Nun ist alles eine Definitionsfrage ... Verne, oder auch ich im Vorgenannten, beziehen uns genau genommen auf eine Reise rund um die Erdachse, also der Linie zwischen Nord- und Südpol, um den die Erde selbst ihre Rotation vollzieht. Man kann aber selbstverständlich auch "rund um die Erde" reisen, indem man eine andere Richtung einschlägt, bspw. eine Nord-Süd oder Süd-Nord-Reise über beide Pole hinweg, auf einem beliebigen Längengrad. (Derartiges macht man als Besucher des "Klimahaus" in Bremerhaven - hier vollzieht man eine Reise entlang des Längengrads von Bremerhaven von der Stadt ausgehend erst südwärts über die Schweiz, Italien, Afrika, Antarktis, Samoa, Aleuten, Ostsibirien, dem Nordpol und der Insel Langeneß bzw. Föhr ...) Oder in einer beliebigen Querrichtung, die mehr oder weniger einmal gerade um den Erdball führt.

    Interessant dabei vielleicht, auf welcher annähernd geraden Linie man so viele Landmassen bzw. Kontinente wie möglich passiert ... ich weiß, da gibt es im Netz verschiedenste Ausarbeitungen, auch grafisch - es sei aber jedem selbst überlassen danach zu recherchieren ...

    Wort. Bild. Buch. Was Illustration kann - Ausstellung im Wilhelm-Wagenfeld-Haus in Bremen


    vom 24.05. bis 20.10.2024


    Ausstellung mit Beteiligung des Jules-Verne-Clubs bzw. Material aus der Sammlung des Vorsitzenden B. Krauth (Thematisch: 20 000 Meilen unter den Meeren)


    In Bremen im Wilhelm-Wagenfeld-Haus (das ist schräg gegenüber der Kunsthalle Bremen): https://wilhelm-wagenfeld-stiftung.de/ausstellungen/preview/


    Details folgen ...

    Hallo,


    bin gerade über offensichtlich schon einige Jahre alte Verne-Veröffentlichungen gestolpert, die, so scheint es, noch nicht vorgestellt wurden: "[Titel] in einfacher Sprache".

    Da gibt es offenbar 20 000 Meilen unter dem Meer, In 80 Tagen um die Welt und Reise um den Mond.


    Bei amazon einfach mal "Jules Verne in einfacher Sprache" eingeben und bei den Ergebnissen durchscrollen.


    Kennt die jemand oder kann etwas zu sagen?

    "Die Ausgaben von Thompson und Barsac hat Thadewald gar nicht gelistet, weil diese Romane von Michel Verne geschrieben wurden. (Sie stehen aber am Anfang in der Listung der Romane, mit Nummerierung in Klammern, (1.68) und (1.69).)"


    Ja, da bist Du über etwas gestolpert wo ich glaube ich auch schon mal hängen geblieben bin, dass WT das nicht hat ...


    Barsac Bücherbund einbändig 422 Seiten (oder 421 nummerierte, 422 ist Impressum ohne Seitenzahl), nach Diogenes von 1978, Übersetzung Eva Rechel-Mertens.

    Geteilt laut Netz Band 1 221 Seiten, Band 2 204 Seiten - was aber zu prüfen ist.


    Diogenes gab es als Hardcover, laut Netz mit 509, gelegentlich beschrieben mit 512 oder 516 Seiten. Gab es auch als Softcover mit 509 Seiten laut Netzfund, Online findet sich eine Variante von 1995 mit 512 Seiten vom Verlag selbst noch im Angebot.

    Bei uns auch. Unsere Postfrau ist immer begeistert, was bei uns so ankommt. Aus Frankreich erhalte ich meist Briefe, die mit einer Vielzahl von alten Fr-Briefmarken beklebt sind ( die in Frankreich immer noch genutzt werden können) und die Nautilus Briefe von Bernhard sind auch immer so liebevoll beklebt und gestempelt.


    Das mir der Inhalt dann noch besonders Spaß macht, versteht sich von selbst.

    Danke Andreas! So etwas zu lesen ist natürlich absolute Motivation darin auch in Zukunft da nicht nachzulassen -zusätzlicher Arbeitsaufwand hin- oder her!

    Was mir jetzt noch einfällt: Ich hatte mich schon vor einigen Jahren mal mit Bernhard zu einem Nachdruck der "Lianenbrücke" ausgetauscht. Der Abdruck fehlt in Wolfgang Thadewalds Liste vermutlich auch, ich finde aber auf die Schnelle die Daten nicht. Vielleicht hat Bernhard noch griffbereit, in welcher Zeitung das war.

    In einem "geordneten" Haushalt :rolleyes2::/:rolleyes: findet sich das umgehend... in diesem Fall stimmt es, Du teiltest mir mit:

    Franconia: Unterhaltungsblatt zum "Schweinfurter Anzeiger". 1872,

    https://books.google.de/books?…nenbr%C3%BCcke%22&f=false

    Ich arbeite mich langsam durch Wolfgang Thadewalds Liste.


    Unter 1.56.2 verzeichnet er Die Schiffbrüchigen der Jonathan. Unter 7) wird dabei die Pawlak-Ausgabe aufgeführt.

    Davon gibt es es ja aber zwei Versionen: Die unvollständige, bei der ein Teil der Kapitel fehlt und die komplette Neuausgabe. Ist letztere bei Thadewald an einer anderen Stelle noch als Nachtrag schon verzeichnet, oder müsste die auch noch ergänzt werden?

    Nein, Wolfgang dürfte davon nichts gewusst haben, denn der Umstand zweier Jonathan-Versionen bei Pawlak wurde erst hier im Forum im März 2021 aufgedeckt. Müsste man also tatsächlich einfügen.

    jetzt fehlt da aber noch die 1. Auflage? Oder nennst Du die nicht, weil die bei WT bereits steht?


    Außerdem: Ich denke auch WT hätte die genaue Verlagsbezeichnung angeben, also bei 1-2 "Verlag Herm J. Meidinger"; bei 1-3 "Meidinger's Jugendschriften Verlag" und bei 1-4 "Meidinger's Jugendschriften Verlag G.m.b.H."

    1-3 Cäsar Cascabel, Meidinger’s Jugendschriften, Berlin, ca. 1910, 384 S., Übers. NN, Illustr. George Roux (quasi-identisch zu Nr. 1-2, weiterhin 2. Aufl., aber Verlagsausgliederung; die 3. Aufl. von ca. 1925 ist innen inhaltlich gleich, weist aber auch Unterschiede auf und ist v. a. durch ein abweichendes Deckelbild leicht zu erkennen)

    Allerdings steht in der Nautilus, wie ich jetzt sehe, dass die Verlagsangabe irgendwie anders ist bei der 3. Aufl. Nur anders gedruckt? Oder weicht tatsächlich der Name des Verlags ab? Dann müsste ich die 3. Aufl. wahrscheinlich getrennt listen, unter 1-4. Wer hat das Buch und schaut nach?

    Sodele …

    a) Laut Norberts Recherchen wurde die "Meidinger's Jugendschriften Verlag GmbH" am 1. Mai 1907 als eigene Gesellschaft ausgegliedert, d.h. ab diesem Zeitpunkt könnte 1-3 bereits mit geändertem Titelbild vertrieben worden sein - und nicht erst ab 1910.

    b) Die 3. Auflage unterscheidet sich neben dem anderen Einband und Einbandbild auch durch sein Format: Während die 2. Auflage rund 13,5 x 20 cm Seitenformat hat, hat die 3. Auflage ein Format von rund 14,5 x 22 cm, wobei der Text- und Bilddruck identisch zur 2. Auflage ist, d.h. die Druckstöcke der 2. Auflage wurden so wieder verwendet, die Seitenzahlen sind identisch. Geändert wurden nur die Ornamentik-Balken, die vor dem 1. und 2. Teil des Romans zu sehen sind, bei der 3. Auflage wurde dieser beim zweiten Teil sogar ganz weggelassen. Außerdem sind die Seitennummern in der 2. Auflage auf den Seiten oben mittig mit Vor- und Nachstrich, in der 3. Auflage an den Außenseiten über einem durchgehenden Doppelstrich (der obere dicker, der untere dünner). Entscheidender Unterschied ist natürlich die Titelseite:

    Während in der 2. Auflage auch "Zweite Auflage" steht, steht bei der 3. Auflage "11. bis 13. Tausend". Was bedeutet, dass 1. und 2. Auflage zusammen bis 10 999 gedruckte Exemplare hatten.

    Die Verlagsbezeichnung bei 1-3 in der 2. Auflage lautet "Berlin . Meidinger's Jugendschriften Verlag" in einer Zeile, in der 3. Auflage "Meidinger's Jugendschriften Verlag G.m.b.H. in einer Zeile und in einer weiteren Zeile folgend "Berlin W66".

    Außerdem wurde der Druck von anderer Stelle durchgeführt. (1-2, 1-3, 1-4 jeweils eine andere Druckerei)

    Insofern, auch wenn der Text- und Bilddrucksatz identisch ist, hat die 3. Auflage so viele andere Merkmale, dass sie eigentlich als eigenständige Nr. 1-4 geführt werden sollte.
    Alles klar soweit?

    Ansonsten gibt es auch noch Unterschiede bei den Einbandfarben und Einband-Hersteller-Markierungen in der 2. Auflage