Posts by Bernhard

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    Presseinformation
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    Die Reise zum Mittelpunkt der Erde

    Mixed-Reality-Premiere am Staatstheater Augsburg

    Augsburg, 07.01.2026. Mit der ersten Digitaltheater-Premiere des Jahres eröffnet das Staatstheater Augsburg ein neues Kapitel seiner künstlerischen Arbeit: Ab dem 30. Januar 2026 steht Jules Vernes Abenteuerklassiker „Die Reise zum Mittelpunkt der Erde“ erstmals als Mixed-Reality-Produktion auf dem Spielplan. In der besonderen Atmosphäre der Spielstätte Kühlergebäude im Gaswerk verschmelzen Schauspiel und Musik, digitale Bildwelten und räumliche Illusionen zu einem immersiven, spartenübergreifenden Theatererlebnis.

    Jules Vernes 1864 erschienene Erzählung von einer waghalsigen Expedition ins Erdinnere ist mehr als frühe Science-Fiction: Sie ist eine poetische Reflexion über Neugier, Erkenntnisdrang und den Mut, das Unbekannte zu betreten. In der Augsburger Inszenierung wird diese Reise zu einer sinnlichen Erfahrung, bei der das Publikum selbst Teil des Abenteuers wird. Ausgestattet mit Mixed-Reality-Brillen mit integrierter Live-Kamera eröffnen sich den Zuschauenden unerwartete digitale Räume: Landschaften entstehen scheinbar aus dem Nichts, Realität und virtuelle Welt greifen ineinander und erweitern die Wahrnehmung des Bühnenraums.

    Werk & Handlung

    Gemeinsam mit dem Geologen Lidenbrock (Gerald Fiedler) und seinem Neffen Axel (Florian Mania) begibt sich das Publikum auf eine Expedition nach Island. Dort soll laut eines alten Manuskripts ein geheimer Zugang zum Mittelpunkt der Erde existieren. Angeführt vom schweigsamen Isländer Hans (Wiard Witholt) führt der Weg durch einen Vulkan immer tiefer hinab: durch enge Gänge und gigantische Höhlen, über ein unterirdisches Meer mit urzeitlichen Wesen bis nach Italien, wo die Reisenden schließlich durch einen Vulkanausbruch wieder an die Erdoberfläche geschleudert werden.

    Inszenierung & Idee

    In der Inszenierung von Regisseur Lukas Joshua Baueregger und 3D-Artist Benjamin Seuffert, die gemeinsam die Digitalsparte am Staatstheater Augsburg leiten, verbinden sich klassische Erzählkunst und zeitgenössische Technologie zu einer unmittelbaren, intensiven Theatererfahrung. Die Mixed-Reality-Elemente sind dabei kein Selbstzweck, sondern bieten eine Erweiterung des Bühnenraums.

    Sowohl das 3D-Artwork als auch Bühne und Kostüme (Rosa Wallbrecher) orientieren sich ästhetisch an der Zeit der Romanentstehung und betonen so den reizvollen Kontrast zwischen historischem Stoff und neuester Technik.

    Ergänzt wird dies durch die musikalische Gestaltung (Sophie Walz) der Figur des Hans durch Gesangssolist Wiard Witholt, am Flügel begleitet von Volker Hiemeyer. Die Lieder u.a. von Benjamin Britten, Jón Leifs und Sigvaldi Kaldalóns erzeugen eine nordische, mystische Ebene.

    Mit dieser Produktion setzt das Staatstheater Augsburg ein deutliches Zeichen für die Weiterentwicklung des Theaters im digitalen Zeitalter. „Die 'Reise zum Mittelpunkt der Erde' ist eine Einladung, eine bekannte Erzählung neu zu erleben und sich auf eine fantastische Expedition mittels Mixed-Reality einzulassen“, so 3D-Artist Benjamin Seuffert. Regisseur Lukas Joshua Baueregger ergänzt: „Im Digitaltheater geht es uns nicht um Technik um ihrer selbst willen, sondern darum, Geschichten mit allen Sinnen erfahrbar zu machen und Theater als lebendigen, sich wandelnden Raum weiterzudenken.“

    Die vollständige Besetzung, alle Termine und Tickets unter: https://staatstheater-augsburg.de/die_reise_zum_mittelpunkt_der_erde

    „Die Reise zum Mittelpunkt der Erde“ | Mixed-Reality-Schauspiel | nach dem Roman von Jules Verne | Premiere Fr 30.01.2026 | Kühlergebäude im Gaswerk

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    Pressebilder - hochauflösende Motive: Download

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    (© Staatstheater Augsburg | Corinna Woerle)

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    (© Staatstheater Augsburg)
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    Das Staatstheater Augsburg verbindet seit vielen Jahrzehnten künstlerische Vielfalt mit innovativen Ideen. Als modernes Fünfspartenhaus vereint es Musiktheater, Ballett, Schauspiel, Konzert und Digitaltheater unter einem Dach. Insbesondere im Bereich des Digitaltheaters nimmt das Staatstheater Augsburg eine Vorreiterrolle ein: Mit der konsequenten Entwicklung neuer digitaler Erzählweisen und hybrider Inszenierungen erweitert es die Möglichkeiten des Theaters über den klassischen Bühnenraum hinaus. Als offener Kulturort versteht sich das Staatstheater Augsburg als Impulsgeber und lädt sein Publikum ein, Theater in all seinen Facetten neu zu entdecken – analog wie digital.

    Pressekontakt für Akkreditierungen & Anfragen:
    Staatstheater Augsburg
    Am Alten Gaswerk 8
    D-86156 Augsburg

    (Eva-) Maria Fürstenberger / Pressereferentin Staatstheater Augsburg
    T: +49 162 41 30 415
    E: eva-maria.fuerstenberger@staatstheater-augsburg.de
    https://staatstheater-augsburg.de/  


    -- /Ende/ --

    OK, alles klar, aber ich meinte nicht unbedingt speziell diese Adaption, sondern allgemein deine digitalen und analogen Bestände. Wenn du noch was hast, das bei Thadewald nicht verzeichnet ist (ein anderes Beispiel war ja der Angerstein-Grant), dann mach bitte Meldung :)

    Ich wäre schon froh, wenn ich meine (digitalen) Verzeichnisse dessen, was ich habe, irgendwann mal vervollständigt bekäme ... Neueingänge notiere ich gewöhnlich sofort entsprechend, aber die Erfassung noch nicht verzeichneter Dinge, sei es analog oder digital, haben noch große Lücken ... Da dann noch ein Abgleich mit den Thadewaldschen Verzeichnissen, dass ist nochmal ein ganz anderes Blatt ...

    "Die gelben Michel-Bände sind jetzt aber soweit komplett. (Ich müsste nur irgendwann später mal schauen, welche Bände es auch als Broschur gab, und die Angaben dann noch mit einbauen.)"

    - ich verstehe nicht so ganz ... Wolfgang Thadewald hatte doch die Michel-Bände bereits ausgearbeitet (siehe Anhang der von mir euch zur Verfügung gestellten Wt-Biblio bzw. https://www.jules-verne-club.de/wordpress/wp-c…chel_Baende.pdf )- lediglich die Broschuren sind nicht erfasst.

    ... ???

    yes, you say so! :thumbup:

    "Die gelben Michel-Bände sind jetzt aber soweit komplett. (Ich müsste nur irgendwann später mal schauen, welche Bände es auch als Broschur gab, und die Angaben dann noch mit einbauen.)"

    - ich verstehe nicht so ganz ... Wolfgang Thadewald hatte doch die Michel-Bände bereits ausgearbeitet (siehe Anhang der von mir euch zur Verfügung gestellten Wt-Biblio bzw. https://www.jules-verne-club.de/wordpress/wp-c…chel_Baende.pdf )- lediglich die Broschuren sind nicht erfasst.

    ... ???

    Andreas, abgesehen von Deiner Frage: Was sind das denn für Texte / Übersetzungen? Hartleben? Weichert?

    Zu Deiner Frage: Es gibt halt immer ein paar, die entweder nicht so weit gelangt sind wie Du oder die weiterhin Print-Ausgaben wünschen, und hoffen, so fehlendes Material zu erhalten. Und ansonsten spekulieren die Anbieter eben darauf, dass solche weniger "plietschen" (norddeutsch für intelligent oder gewieft) Interessenten dann doch das Geld dafür ausgeben... vermutlich rechnet sich das bereits ab wenigen Verkäufen dieser Art, denn wirklich etwas investieren für diese Angebote muss ja heutzutage keiner mehr ... Ein paar genauere Definition bei einem KI-Programm ein hacken, kurz das Ergebnis begucken und dann über irgendeinen BOD-Anbieter entweder als ebook oder gedruckt anbieten. Für fach-und sachkundige vermutlich keine Arbeitsstunde Aufwand. 10x Das Produkt verkauft mit 50% Gewinnspanne = Arbeitszeitaufwand raus und bezahlt. Reich wird damit sicher keiner, aber kostendeckend und Einkommenserhaltend, joa ...

    Also Thomas Ostwald hat sich in den letzten Jahren bereits öfters als jemand präsentiert, dem es eher um Vermarktung als Qualität geht ...

    Ich habe inzwischen auch mein Exemplar erhalten, bin aber im Moment noch dabei, unseren eigenen bisherigen Ansatz einer Übertragung und Bearbeitung des Textes in deutscher Sprache zu bereinigen, bevor ich den Vergleich angehe ...

    Jau, liest man dann weiter:

    Beschreibung
    In "Der grüne Strahl" entführt uns Jules Verne in eine faszinierende Reise durch die Wissenschaft und die romantischen Ideale des 19. Jahrhunderts. Die Handlung dreht sich um einen geheimnisvollen Lichtstrahl, der während des Sonnenuntergangs erscheint und als Symbol der Wahrheit und des Glücks interpretiert wird. Vernes üblicher präziser, detailreicher Stil bringt die Protagonisten, insbesondere den rationalen Abenteurer Philéas Fogg, sowie die reizvollen Schauplätze der Geschichte lebendig zum Leben. Dabei werden komplexe Themen wie der menschliche Wunsch nach Wissen und die Suche nach innerem Frieden behandelt, die den Leser in ihren Bann ziehen und zum Nachdenken anregen.

    Der Protagonist Phileas Fogg in "Le Rayon Vert" - ja klar :P

    Ich erhalte das Buch erst frühestens Samstag, habe mir aber eben die dürftigen zwei Seiten Text bei epubli angesehen. Man kann anhand von diesen m.E. noch nicht sagen, ob hier eine KI bzw. eine reine KI-Übersetzung gegeben ist bzw. wie stark ggf. eine KI-Übersetzung überarbeitet verwendet wurde. Allerdings befremden schon in der Formulierung / Satzstellung einige Stellen, und die "Qualität" der Übersetzung erscheint auf Grund einiger weniger festzumachender Punkte auch nicht wirklich dem Original entsprechend bzw. zu allgemein Wort-für-Wort übersetzt zu sein.

    Das die Ausgabe aber weder einem literarischen Anspruch noch den Besonderheiten, die ihn im Original kennzeichnen, gerecht wird, dass hat TO mir gegenüber schon geantwortet...

    Mal sehen wie es aussieht, wenn ich das Buch an sich in der Hand habe und verglichen habe ...

    Als jemand, dessen Schulfranzösisch nicht ausreichend ist, um Verne im Original zu lesen, bin ich natürlich dankbar über jede Übersetzung von noch nicht übersetzten Texten.

    Andererseits wäre es natürlich sehr schade, wenn eine "Light"-Übersetzung (ohne die von Thomas Ostwald angekündigte Ausgabe damit herabsetzen zu wollen, sondern das "Light" bezieht sich nur darauf, dass die eigentliche Herausforderung der "Hochzeit" bei dieser Übersetzung umschifft wurde) am Ende dafür sorgen würde, dass eine sich den ganzen Schwierigkeiten des Textes stellende Übersetzung dann nicht mehr kommt. (Es könnte natürlich aber auch sein, dass sie im Gegenteil ein Anreiz dafür wird, sich dem "Problem" nochmal zu stellen?)

    Beim Thema Übersetzungen kann ich mich (aus dem eingangs genannten Grund) leider nur in der Rolle als "Zaungast" beteiligen. Aber eine Sammelband-Clubausgabe von "Hochzeit" und "Priester" (vielleicht ergänzt von weiteren Erstübersetzungen, die in den "Nautilus"-Ausgaben enthalten waren) in der Aufmachung von "Cynthia" und "Der Weg nach Frankreich" hätte schon was.

    Ich glaube nicht, dass Ostwalds Ausgabe Einfluss auf die Realisierung einer "literarisch guten" Übersetzung hat - es sei denn seine Ausgabe ist doch so gut ins Deutsche übertragen, dass ein Perfektionsanspruch fallen gelassen werden kann...

    Vieles der Erstübersetzungen in der Nautilus ist ja inzwischen auch bei Dornbrunnen erschienen, ob da eine Club-Buchausgabe für Sinn macht, halte ich für fraglich. Natürlich könnte man das, was anderweitig noch nicht wieder verwertet wurde, in einer entsprechenden Buchausgabe an bspw. den Anselme des Tilleuls anhängen. Der Priester ist an sich so umfangreich, dass er als eigenständiger Buchband erscheinen könnte.

    Eine Aufmachung identisch zum Weg nach F. und Cynthia dürfte inzwischen nicht mehr finanzierbar sein. Bereits Cynthia war um ein erhebliches teurer als der W.n.F. - teils natürlich auch wegen der größeren Seitenzahl und erhöhten Anzahl farbiger Seiten, aber auch bereits in dem manufakturischen Einbandteil, und dürfte inzwischen in den Bereich des "das zahlt (fast) keiner mehr" angelangt sein. Ich würde da dann eher zu der Aufmachung des Mrs. Branican - Bandes gehen, denn ich ja in Eigenregie gemacht hatte ...

    Hallo,

    der Jules-Verne-Club ist ja seit Jahren daran (bzw. vor Jahren daran gewesen) den bislang in deutscher Sprache nicht verfügbaren Text der Hochzeit des Herrn Anselme des Tilleuls in Übersetzung zu realisieren ...

    Dieser Text Vernes gehört allen Fachkundigen nach zu den anspruchsvollsten und schwersten von Jules Verne, und dem Club ist es trotz mehrerer Anläufe und langen Zeiträumen wie auch starkem Eigenengagement nicht gelungen, für eine literarisch akzeptable Übersetzung einen Übersetzer zu gewinnen.

    Die Schwierigkeit des Textes liegt nicht allein in der hohen Anzahl französisch-schul-lateinischer Inhalte aus der Epoche der Niederschrift, die spezielle Kenntnisse erfordern, sondern vor allem in der umfassenden Anzahl an zeitgenössischen Schüler-Sprichwort - Verballhornungen und Uminterpretationen, basierend auf dem religiösen - geschichtlichen - und zu guter Letzt auch noch zeitgenössischer bretonisch- nantaiser Schüler-Sprachwitze bzw. vor allem Anspielungen, Wortspielen und Querverweisen zu Dingen des schulischen Lehrstoffes jener Zeit, die auch dem heutigen Franzosen meist nicht nachvollziehbar sind.

    D.h. wir haben zwar etwa das erste Drittel des Textes in einer literarisch akzeptablen Fassung selbst als Entwurf vorliegen, wir haben aber davon abgesehen, eine Vervollständigung des Übersetzungsentwurfs "durchzuprügeln", denn wie V. Dehs uns sagte: Dieser Text muss von Beginn an und vollständig von einer gewillten, sach- und sprachkundigen Person eigenständig übersetzt werden (welche erst einmal gefunden werden muss), um dann hoffentlich einem literarischen Anspruch gerecht zu werden ... Der Club ist in der Frage einer entsprechend ausgearbeiteten Übersetzung jedoch weiterhin am Ball ...

    Der allerseits bekannte Thomas Ostwald wird nunmehr in Kürze eine Übersetzung dieses Textes herausgeben. Zwar sind die lateinischen Elemente des Textes durch einen kundigen Lateinlehrer überprüft und übersetzt, aber die besonderen Eigenschaften des Textes, wie vorher beschrieben, wurden dabei nicht in Betracht gezogen - nach eigener Aussage von T.O. genügt diese Ausgabe diesen Ansprüchen nicht, eine Behandlung entsprechender zahlreicher Problemstellen ist nicht erfolgt.

    D.h. diese Übersetzung wird höchstwahrscheinlich lediglich den erzählerischen Inhalt der Novelle wiedergeben und somit dem interessierten Leser die Erzählung inhaltlich vermitteln, aber die den Text kennzeichnenden speziellen Elemente (die den Wert dieses Textes ausmachen) nur ansatzweise, nicht oder gar falsch übertragen beinhalten, von nötigen sekundärliterarischen Erläuterungen mal ganz abgesehen. Genaueres kann erst nach Vorlage des Textes gesagt werden.

    Wer trotzdem daran interessiert ist, diese zumindest inhaltlich - erzählerisch einen Eindruck gebende Ausgabe sich zuzulegen, der Band sollte bis Monatsende online erwerbbar sein: ISBN 9783565058358, für 10,-- €. Inzwischen bei amazon gelistet, jedoch aktuell noch nicht bestellbar.

    B.

    Danke, ja, ich setze auf das „Schwarmwissen“. Da hast du den Hinweis auf Nikol geliefert (bzw. später Impian). Hat mal jemand Vergleiche angestellt? Wobei – wenn ich mich richtig erinnere, hat Nikol selbst gesagt, dass nur die Rechtschreibung modernisiert ist, da sollte man dann davon ausgehen können, dass das auch wirklich so ist.

    Weiß noch jemand was zu 5WB? Nächster (potenzieller) Eintrag wäre Hatteras. Aber mir fällt da spontan nix ein. Außer Weltbild und Fines-Mundi-Cover-Reprint-Reprint.

    Nein, außer BOD-Copy-Neuauflagen dürfte Hatteras nix vorliegen