Posts by Bernhard

    Ich bin ja kein Auskenner bei Briefmarken, ich hab da eine Marke im Netz gefunden, von St. Vincent… (ist das wirklich eine lauffähige Briefmarke?)

    Der Herausgeber hat da mächtig daneben gehauen. Verne als Seher des Blitzkrieges! (Siehe kleine gelbe Schrift). Und dann noch Robur mit der Ausleuchtung von Paris als Referenz! Das lässt mich nur den Kopf schütteln…

    "Lauffähig" ja, aber dürfte nur extrem selten vorkommen. St. Vincent & the Grenadines sind AMrken der kleinen zugehörigen Inseln, i.d.R. kaum bewohnt und keine Post vor Ort. Aber m.W. können die Marken auch auf der Mutterinsel verwendet werden. Die Markenflut-Produktion ist allerdings an Agenturen abgegeben und die wenigstens werden jemals die Inseln gesehen haben oder dort zur Verwendung gekommen sein...

    ... die Übersetzungsqualität hat übrigens in den letzten zwei Jahren signifikant zugelegt. Die Google-App-Transkript - Einsichten, die ich für die Inhaltsangaben in der Nautilus Nr. 45 vorgenommen hatte, waren noch weitaus bescheidener und fragmentarischer als wenn ich das jetzt mache ...

    Ja, erscheint nur einmal jährlich, meist gegen Ende eines Jahres.

    Seitenumfang ist überwiegend so zwischen 170 und 210, die Nr. 10 und Nr. 20 deutlich mehr, vermutlich wegen der Jubiläen der Gesellschaft. Und immer nur in S/W. Die Schriftzeichen liegen aber generell weiter auseinander als bei uns, was mit ein Grund sein dürfte, dass die Ausgaben einen größeren Seitenumfang haben.

    Volkers Biografie, die im Deutschen rund 550 Seiten mit eingebetteten Illustrationen hat, hat im japanischen rund 700 Textseiten, Bilder in sind zwei Seitenblöcken eingebettet, die aber nicht in der Seitenzählung inbegriffen sind. Zwar ist die japanische Ausgabe von Volker inhaltlich überarbeitet, ich weiß nun also nicht, ob diese Überarbeitung in Form von Ergänzungen 150 Seiten und mehr ausmacht, denke aber mal nicht. Vor allem wären es weitaus mehr Seiten, da man die bei Volker eingebetteten Abbildungen herausrechnen müsste ... Ich denke also man kann schon davon ausgehen, dass ein deutscher Text in japanischer Übersetzung bzw. Schriftzeichensetzung deutlich umfangreicher in der Seitenzahl ausfällt, in dem Fall wären dass ja sogar um die 30%. Wenn Du die beim Excelsior! nun abziehst, dann entsprächen die 200 Seiten noch ca. 140 Seiten. Gut, auch daran kommt die Nautilus i.d.R. nicht heran und sie ist stärker illustriert, doppelter Umfang textlich ist es damit aber nicht - aber wir sind ja nicht in einem Wettbewerb :):S

    ... und ich muss sagen, was da inhaltlich so enthalten ist, ist eine ähnlich bunte Mischung wie bei uns - von einfachen Leserkommentaren und Laien-Diskussionen bis hin zu sehr literarisch-analytischen Ausarbeitungen, von denen man sich durchaus eine Scheibe abschneiden könnte…

    Jetzt kommt sicher die Frage auf, ob ich denn Japanisch lesen kann … :D Nein, leider nicht. Aber nachdem ich irgendwann mal erfahren habe, dass man mit der Google-App auf dem Smartphone direkt über den Text gehalten sich nahezu jede beliebige Sprache live übersetzen lassen kann, nutze ich diese Funktion, um in die japanischen Texte etwas hineinzulesen und so den inhaltlichen Kontext zu extrahieren. Das ist zwar mühselig, funktioniert aber ganz gut. Und dies eben so gut, dass ich es mir erlauben kann, darüber sogar ein Urteil abgeben ...

    Welches Format hat das Magazin? Und über 200 Seiten - über was schreiben die so?

    A5 etwa. Und was da so drin steht liest Du in der Nautilus bei JV International, zuletzt in der Nr. 45, über diese beiden Ausgaben in der Nr. 50 - und etwas ausführlicher als im BSJV ;) - naja, "ausführlicher" nicht im Sinne der minutiösen Listung von Autoren und Texttiteln, aber was inhaltlich so von Interesse sein könnte ist etwas ausführlicher.

    Falls noch jemand Interesse hat für den Bezug der Verne-bezogenen Ausgaben - der Verlag bietet über den Club den Bezug auf Vorbestellerbasis etwas günstiger an ...

    Für die ersten 3 Verne-Reihen - Hefte und die Geheimnisvolle Insel endet allerdings eigentlich heute schon die Subskriptionsfrist - ggf. lasse ich mir noch bis Dienstag Zeit die Bestellung auszulösen ...

    B.

    Hm, wennschon die zweite Übersetzung von T1J („Tag eines Journalisten“), ich hatte nicht an die Version in den Wiener Caricaturen gedacht.

    Die Info zu Bleymehl ist wohl irgendwie untergegangen, da ich die Bleymehl-Übersetzung nicht ergänzt habe in der Liste. Weiß jemand den genauen Titel der Geschichte bei Bleymehl? Bernhard vielleicht?

    Über Bleymehl weiß ich nix - 1966 bezieht sich auf die Diogenes-Veröffentlichung glaube ich.

    Also 2026 wird wohl, nach derzeitigem Planungsstand, kein Treffen mehr stattfinden. Angedacht ist jetzt in Richtung Ende 2027 bis Frühjahr 2028, dem 200. Geburtstag Vernes vorgreifend oder im Nachgang ... Denn das wäre dann auch mit einem entsprechenden Anlass gekoppelt.

    Gerne können sich Mitglieder des Clubs auch mit Vorschlägen und Angeboten zu Organisatorischem einbringen - derzeit haben konkretere Planungen Leipzig im Visier gehabt, aber auch andere Lokalitäten könnten - erst Recht, wenn sie einen Bezug zu JV haben - von Interesse sein. Bezüge könnten mit Orten wie Wetzlar, Hamburg, Kiel, Belzig, Baden-Baden und Gotha verknüpft werden - was mir da so einfällt ... Wer kann weitere nennen?

    B.

    Hallo,

    der Göttinger LIWi-Verlag (Literatur- und Wissenschaftsverlag) hat 2025 (bislang) 9 Verne-Romane in 10 Bänden (die Mondromane gibt es einmal einzeln, einmal in einem Band) ( https://liwi-verlag.de/?s=Verne ) neu herausgegeben, darunter viele eher seltener veröffentlichte Titel. Diese sind sowohl als Softcover ("Taschenbuch") als auch in fester Bindung erhältlich. Laut Verlagsangabe basierend auf den Hartleben-Übersetzungen in "durchgesehenen Neusatz" unter Beibehaltung der alten Rechtschreibung, nur offenkundige Druckfehler seien korrigiert.

    Als bekannter Kinder-des-Kapitän-Grant-Sammler habe ich mir den entsprechenden Buchband besorgt. Lediglich am Buchende ist eine der Originalillustrationen angehängt, ansonsten sind die Bände unbebildert. Die Einbandgestaltung, laut Angabe durch den Verlag selbst erstellt, könnte oder dürfte KI-generiert sein. Die "Durchsicht" und "Korrekturen" sind nach einem ersten kurzen stichprobenartigem Vergleich als marginal anzusehen, und wo es sie gibt, wirken sie etwas willkürlich und nicht unbedingt schlüssig.

    Während sich der moderne Leser an der beibehaltenen historischen Rechtschreibung schwertut - und die man daher besser hätte anpassen können - erfolgt (möglicherweise um gleich zu Beginn zu zeigen, dass man etwas gemacht hat) im zweiten Satz des ersten Kapitels eine Anpassung von "An der Spitze ihres Hintermasts" in "An der Spitze seines Hintermasts", obwohl im Satz zuvor "eine prachtvolle Jacht" als Bezug steht. "Jacht" ist weiblich laut Duden, die Originalformulierung bei Hartleben war also korrekt. Warum dies nun falsch "korrigiert" wird, das erschließt sich wohl niemanden ... Im weiteren Verlauf wird mehrfach in wörtlicher Rede "es" zu 's geändert ... Dies mag ja umgangssprachlicher und damit lockerer wirken, ist aber keine notwendige oder sinnvolle Änderung, eine Korrektur schon gar nicht ...

    Bei dem stichprobenartigen Vergleich zwischen Hartleben und LIWI sind aber nur sehr wenige Änderungen aufgefallen, sodass man sagen kann, der Hartleben-Text wurde weitestgehend 1:1 neu abgedruckt. Da durchaus 5 der 9 Titel zu den eher nicht so häufig neu aufgelegten Romanen gehören, und diese (zumindest in der Softcover-Version) einigermaßen erschwinglich verkauft werden, könnte diese Edition für den ein oder anderen jüngeren oder neueren Verne-Interessierten eine Option darstellen, sich diese selteneren Titel zuzulegen.

    B.

    Hatte ich ganz vergessen auch hier kund zu tun...:

    Am 21. März werde ich bei der Science-Fiction-Gesellschaft Hannover (http://www.sfgh.de) einen Vortrag halten über JV, Leben, Werk und was mit W. Thadewalds Sammlung geschehen ist - also allesamt Dinge, die den meisten nicht neu sein dürften. Wer trotzdem Interesse hat, ab ca. 1600h - 1630h Beginn findet das Treffen der SFGH und der Vortrag statt, und zwar in

    Anne-Stache-Allee 7, 30459 Hannover - Ricklingen (Tagungssaal wird vor Ort beschildert)

    Nicht-Mitglieder der SFGH können teilnehmen.

    B.

    Also mir ist bekannt, dass die hispanische Gesellschaft SHJV 2028 in Vigo (Nord-Spanien) wieder einen großen internationalen Kongress und eben die Würdigung des 200. abhalten und feiern wird. Im direkten Anschluss werden die meisten Teilnehmer dann nach Nantes weiter reisen, wo der Anlass ebenfalls mit viel Tamtam begangen werden soll, v.a. in Form der Einweihung des "Cité des imaginaires", einem derzeit in Umbau befindlichen Gebäudes, welches eine Art "Verne-Erlebniswelt" werden soll, "Grand Musée", aber wohl auch für Recherche (wenn ich richtig informiert bin soll der Verne-Sammlungsbestand der Stadt Nantes / Bibliothek dorthin überführt und vor-Ort-konsultierbar werden). Infos:

    Cité des imaginaires

    Es kann davon ausgegangen werden, dass auch in Amiens etwas stattfindet, bislang ist mir darüber noch nichts weiter bekannt geworden. Und um Nantes "zu toppen" dürfte es inzwischen doch schon recht spät sein, vermutlich wird da zwar ebenfalls allerhand stattfinden, v.a. seitens Maison JV und der Bibliothèque Municipale, aber was und wie "groß" oder "bedeutend" - keine Ahnung.

    Seitens des Clubs haben wir bislang nichts Konkretes. Ich mutmaße mal, dass bspw. Volker wie auch ich nach Vigo und Nantes eingeladen werden (wie weit ich / wir dann da teilnehmen können ist die andere Frage), wie 2005 ist mit umfangreichen Anfragen aus den Medien an den Club (also mich), an Volker und sicher auch Andreas zu rechnen, so dass für uns in Bezug auf Organisation von uns aus vermutlich der Rahmen auch eng sein wird. Sinnvoll wäre es aber sicherlich, sich mal Gedanken zu machen, ob und wie weit wir im deutschsprachigen Raum auch selber etwas machen wollen. Mein Gedanke wäre es eigentlich, den großen Trubel (Vigo und Nantes) erst einmal hinter uns gelassen zu haben und sozusagen "verspätet", dafür aber mit mehr Freiraum, bspw. erst im April oder Mai, zu planen. Das ist dann zwar nicht medienwirksam, aber wenn man einen Termin nennen kann vielleicht doch ... Wir sollten meiner Idee nach ein Clubtreffen andenken, an dem auch öffentlich teilgenommen werden kann. Ich denke, da muss der Vorstand des Clubs mal so langsam sich Gedanken machen ....

    Danke für die Rückmeldung! Auch wenn das keine neuen Erkenntnisse verspricht. Vielleicht hat ja noch jemand anders was. Und sag Bescheid, wenn du noch was ergattern kannst, wie gesagt, vor allem der Robur wäre interessant.

    Bernhard Neue PDF gesehen? Und geladen? Sonst maile ich die Tage mal. Und hast du was von Fischer-Heumann?

    Hab ich gesehen und runtergeladen. Danke Dir! Stelle ich auf der Clubseite ein. Nein, ich habe nix von Fischer-Heumann.

    Die Marken Guinea-Bissau's gehören zu den Ländern, welche die Markenproduktion an sogenannte "Agenturen" autorisiert haben. Inwiefern diese dann auch tatsächlich postalische Gültigkeit im Land haben (sofern die Marken dort überhaupt zu erhalten sind), ist eine andere Sache. Die letzte offizielle Ausgabe des Landes nach Weltpostverein erschien 2013, ein gängiger Online-Katalog beendet seine Aufzeichnungen 2018, ... Die Annahme, dass es sich um reine Sammlerproduktionen handelt, ist korrekt, selbst wenn eine theoretische Verwendung als Frankatur im Land möglich sein kann - abhängig von den Absprachen zwischen Agentur und Postverwaltung des Landes ...