Posts by Bernhard

    Auf Google Books scheint es laut Aussage von Google Gemini nix zu geben. Hier noch mehr von Gemini:

    Also, neben den schon bekannten Namen wie Lanz, Lion und Reyher könnt ihr noch Bärwinkel und Augustin notieren.

    Also wenn Du das jetzt nicht ironisch gemeint haben solltest:

    Du solltest KI-generierten Antworten schon eine gesunde Portion Mißtrauen entgegen bringen! Die Übersetzer, soweit in den Hartleben-Bänden benannt, sind bekannt. Abgesehen davon hat Norbert Scholz in der Nautilus Nr. 29 und 34 ausführlich über diese geschrieben ... Martha hieß Matha Lion, geborene Clausius, und publizierte später als Martha Lion Clausius. Und von einer Martha Antonie Bärwinkel oder einem Augustin hat man (meines Wissens) in unseren Kreisen noch nie etwas vernommen - keine Ahnung woher sich deine KI diesen Unsinn zusammengereimt hat.

    naja ok - Kurier des Zaren bekomme ich nicht heruntergeladen oder digital gesichert, deshalb ist der bei mir nicht vorhanden. Wenn Du weißt wie man den sich als pdf oder sonstwie runterladen kann bitte Bescheid geben.

    Nachtrag 2: Nee, halt mal, bei Russell gibt es ja zwei getrennte Abteilungen, Otto Drewitz und Otto Drewitz Nachf. Die Damengeschenkausgabe ist bei Nachfolger einsortiert. Sehr starkes Indiz, dass es mindestens ein neues Titelblatt gab, selbst wenn die Blöcke alt waren.

    oder eben doch nur Nachlässigkeit bei der Anzeigenerstellung. Also ich persönlich glaube NICHT an eine zweite Auflage oder Vermarktung der Restbestände mit neuem Titelblatt, angesichts der Seltenheit des Bands.

    Wie gesagt, in Norberts Dokument, also Russell, wird Damengeschenkausgabe 1889 gelistet. Könnte vielleicht Rest von 1885 gewesen sein, aber bei vier Jahren Abstand würde ich eher auf Nachdruck tippen. Guckst du hier, auf S. 660:

    ok, verstehe. Um das zweifelfrei zu belegen müsste man aber vermutlich erst mal eine solche Damenausgabe finden, an Hand derer eine zweite Auflage belegbar wäre. Da aber zumindest die mir vorliegende Ausgabe wie eben schon an Hand der Druckbogenvermerke der originalen 1885 er - Ausgabe zuzuordnen sein muss, dürfte es schwierig werden eine zweite Auflage zu belegen, da diese Ausgabe ohnehin eine Rarität ist, also offensichtlich nicht in größerer Anzahl in den Verkauf gelangte. Insofern ist auch der Restevertrieb 1889 dieser Ausgabe nicht unwahrscheinlich. Da müsste man mal den Anbieter auf Booklooker fragen, wie der Druckbogenvermerk auf S. 17 aussieht, ob er ggf. eine "zweite Auflage" vorliegen hat ... und natürlich in Wetzlar anfragen, was die in Wolfgangs Band haben ...

    @ Stahlelefant:

    ich weiß nicht wie du jetzt darauf kommst, dass es von der Damen-Augabe eine weitere Auflage gegeben haben könnte???

    @ Norbert:

    also von den "Stegen" habe ich nichts geschrieben. Aber ja, auch diese sind kleiner, d.h. die Seiten wurden rundum im Rand beschnitten. Das Seitenformat (Referenz 17. Auflage) liegt bei 145 x 209 mm, bei der Damenausgabe bei ca. 123 x 185 mm. Der Blocktext umfasst in beiden Fällen pro Seite (ohne Seitenzählung oben) 103 x 147 mm.

    Einen Unterschied gibt es aber: Während bei der Damenausgabe auf S. 17 unten "IV. Die Kinder des Kapitän Grant. links und recht "2" steht, steht in der 17. Auflage die "IV." nicht. Dies setzt sich entsprechend fort, also S. 33 mit einer "3", S. 49 einer "4", usw. Diese zusätzliche Ziffer römische Ziffer "IV" findet sich erst wieder in der Auflagenanzahl-unbenannten Ausgabe von B. Angertseins Jugendschriftenverlag wieder und in den mir vorliegenden echt Drewitzschen "dritten" (Engels) und "sechsten" Auflage, nicht aber in der "5. Auflage" von Drewitz Nachf. D.h. mit der neuen Auflagenangabe in Ziffern statt ausgeschrieben ab Drewitz Nachfolger wurde zumindest im Buchblock auch bei der Bogenbezeichnung etwas verändert, nämlich der Wegfall der römischen "IV." Insofern schlüssig, da die Damenausgabe noch Original von Drewitz war und ebenfalls diese Zählnummer beinhaltet.

    Ich vermute dasselbe? Öh ... ja, also sinngemäß.

    Die "Damenausgabe" trägt ja keine Auflagenbezeichnung. Von daher ist es wohl kaum zu sagen, ob dies eine eigene Auflage war oder eine bestehende einfach im Format beschnitten, mit angepasstem Titelblatt und anderem Einband sowie Vorsatzbild versehen wurde, oder ob dafür tatsächlich eine eigenständige Auflage gedruckt wurde. Ich mutmaße eher ersteres ... Denn Drucksatz-buchblockmässig ist die Damenausgabe ja identisch zu den regulären Drucken, nur das die eingeklebten Illustrationen weggelassen wurden und eben das Seitenformat beschnitten wurde...

    Würde eher sagen, "Mädels brauchen so was grausames nicht zu sehen bekommen. Da zeigen wir lieber ein hübsches Bild mit einer gnädigen Dame und zwei braven Kindern."

    @ Bernhard: An der Signatur bin ich auch schon fast verzweifelt, bis ich auf die Idee kam, das Bild auf den Kopf zu stellen. Dann ist der Punkt ("Pixit") hinten. Mach mal!

    In der Tat, auf dem Kopf ist zumindest "Koch" zu entziffern! ...:thumbup:
    Damit man hier auch weiß was für ein Bild gemeint ist:

    Da merkt man, dass Du Wolfgang nie selber kennen gelernt hast...

    Ich will es mal etwas überspitzt formulieren:

    Wolfgang genoß es Anerkennung für sein "Spinnertum" (also seine Recherche-Ergebnisse und sein gesammeltes Wissen) mittels dezenter und versteckter "Aufdeckung" in Form von Begeisterung zu ernten - d.h. er posaunte nicht (jedes mal) heraus wenn er da etwas Besonderes hatte, sondern ließ es ggf. fast beiläufig in eine Mitteilung einfliesen.

    Anderseits hatte er ja beständig so viele Dinge, Aspekte, Entdeckungen usw. in Bearbeitung, dass meine vermutlich wenig aussagekräftige Antwort auf seine Frage zu diesen kopierten Seiten in den vielen anderen Dingen unterging, über die wir uns autauschten... und ich war ja nun bei weitem nicht der Einzige, mit dem er sich autauschte, d.h. seine Tage waren ja gefüllt damit, seine Kenntnisse mit anderen auszutauschen und von diesen neue Erkenntnisse zu erlangen ... und neues Material für seine Sammlung, dass er dann natürlich auch begutachten, erfassen und einsortieren musste.

    Bei der Damenausgabe wurden die bisherigen Illustrationen nicht verwendet und lediglich ein farbiges Vorsatzbild anderer Art verwendet, dessen Signatur zwar vorhanden, aber unleserlich ist. Außerdem wurde das Seitenformat (Seitenränder) stärker beschnitten, so dass zwar der Druck des Buchblocks identisch, aber das Buchformat kleiner ist.

    Norbert hast Du glaube ich da falsch verstanden, das hat er anders gemeint. Wobei ich mir im Moment nicht sicher bin, ob er Kenntnis von dem Vorsatzbild hat, da er sich nur auf die Einbandfloristik bezieht ...

    Es gibt Neues ....

    Nun hatten sich Matthias (Stahlelefant) und ich ja vor zwei Jahren (also 2024) hier und in der Nautilus Nr. 47 stolz auf die Fahnen geschrieben, mit der Illustrirten Welt von 1856 die früheste Verne-Übersetzung ins Deutsche gefunden zu haben ... Stümper, die wir sind! Es gab schon jemanden lange vor uns, der Kenntnis davon hatte, was ich aber Offensichtlich zu dem Zeitpunkt nicht richtig erkannt hatte, ich Ignorant!

    Ich fand gerade ein Schreiben von Wolfgang Tahdewald an mich vom 6. September 2011 - also bereits gute 13 Jahre vor "unserer" Entdeckung, in dem er mir Auszugs-Kopien eben dieses Artikels aus der Illustrirten Welt von Auf dem Eise zugesendet hatte mit der Frage, ob mir das nicht bekannt vorkäme ....

    Keine Ahnung, was ich ihm damals geantwortet hatte, aber die Brisanz scheine ich nicht erkannt zu haben, weshalb wir erst 13 Jahre später die Entdeckung neu machen mussten...

    Mal wieder kann Wolfgang posthum das Resultat der Fabel vom Hasen und dem Igel für sich verwenden und uns zurufen "Ich war schon da!" (bzw. "Ich wusste es schon!). Unser Altmeister ist eben nicht zu schlagen! Auch im Jenseits nicht ...