Posts by Andreas

    ... trotzdem steht für mich immer die Frage: Wenn jemand nur eine Figur aus der Welt Jules Vernes weiternutzt, wieso macht er dann Reklame mit dem Aufdruck JULES VERNE? Es gibt mir jedesmal einen Stich. Auch wenn die Cover sehr ansprechend gemacht wurden.

    Das erinnert mich auch an einen Medienvertrieb (fängt mit "Sch" an), der immer wieder DVDs bewirbt mit der Aufschrift JULES VERNE - nur haben die FIlme NICHTS mit diesem zu tun. grrrhh....

    :keineahnung:

    Ja, meine Bildbeispiele zeigen eben Ausgaben, die anfangs ohne VOYAGES EXTRAORDINAIRES - Eindruck entstanden, dann gab es gleich welche diesen EIndruck erhielten (eben mein rechtes Beispiel). Nachträgliche Ausgaben hatten dann, auch die ersten Bücher der Reihe, diesen EIndruck nachträglich erhalten. Habe ich auch als Beispiel in echt - aber nicht auf meinem Laptop (bin schon fast vier Wochen außer Haus unterwegs). Daher hab ich auch nicht alle Quellen zur Verfügung.

    Ich denke der Knackpunkt bei der Listung zum Thema Hatteras ist, dass der Zyklusname der Voyages Extraordinaires erst beim (ich glaube) vierten oder fünften Roman kreiert wurde. Daher ist der Zyklusname in den ertsten großformatigen Hetzel-Ausgaben auch nicht eingedruckt. UND DIE FRÜHE REIHENFOLGE der Nummerierung der ersten Ausgaben erfolgte daher Verlagsseitig und diese wurde dann in der BIBLIOGRAPHY übernommen.

    :]


    Hier Beispiele, die ersten Ausgaben hatten noch nicht den Eindruck mit dem Zyklusnamen der VOYAGES EXTRAORDINAIRES.

    ... in meiner Listung

    https://www.j-verne.de/abenteuer2.html

    habe ich auch die Reihenfolge schon jahrelang geändert.

    In der BIBLIOGRAPHY ist, wie du schon vermutest, etwas durcheinander.Denn eigentlich sagt das Werk von sich: "Die Buchform der Hetzel-In-18-Ausgabe ist immer die erste Originalausgabe".

    Da ich aber den Inhalt der BIBLIOGRAPHY 1:1 übernommen habe, will ich den Inhalt nicht ändern. Ansonsten könnte ich auch gleich die in letzter Zeit neuen Funde und Werke einbauen. Aber da sind schon andere am werkeln. Ich lasse den alten Inhalt bestehen. Ich selbst nutze vor allem die Nummern der Systematik. Die alten Bücher habe ich selber im Bestand.

    Hallo Miteinander,


    interessant wie sich manchmal die Dinge überschneiden. Ich hatte von meiner WEB-Seite an vielen Stellen zu Zvis Web-Seite verlinkt, weil ich immer auf die COMPLETE JULES VERNE BIBLIOGRAPHY referierte, die Systematik der gedruckten Werke und anderes. Die dort von Volker Dehs, Jean-Michel Margot und Zvi erarbeite Übersicht ist zwar nicht ganz aktuell (von verschiedenen Seiten, u.a. auch Volker, wird an einer neueren, präziseren und umfangreichen Listung aller verfügbaren Materialien gearbeitet), aber sie ist für viele Zwecke noch nutzbar.


    Von Volker und Jean-Michel habe ich jetzt die Freigabe erhalten, dass ich die alte VERNE BIBLIOGRAPHY auf meiner Seite weiterleben lassen kann. Hier ist das Ergebnis:

    https://www.j-verne.de/verne_biblio.html


    Den Teil der Gedichte, Interviews und anderer Sachen habe ich nicht übernommen - dort ist auch am meisten Bewegung in den Recherchen. Aber als Werksübersicht mit Systematisierung ist die Unterlage allemal weiter verwendbar. Nicht für wissenschaftliche Zwecke, aber für Sammler und Verne-Leser durchaus geeignet.

    :):

    Hallo,

    handelt es sich dabei um eine deutschsprachige Variante dieses Buches?

    https://www.j-verne.de/Bilder5/q5540_Jean_Yves_Paumier.jpg


    BTW: WEnn es das Buch ist, würde mich interessieren ob der Autor seine fragwürdigen Verne-Bilder inzwischen mit den richtigen Zuordnungen versehen hat ... Aber auf jeden Fall interessant, wenn es was Neues auf dem deutschsprachigem Markt gäbe.

    Unabhängig wieviel JV Ideen drin sind: Das war ein tolles Projekt. Wenn sich der sachliche Verstand der Wissenschaftler mit ein bisschen Visionärem paart, dann ist das eine tolle Mischung. Solche Leute, Institutionen und Projekte brauchen wir mehr!


    Und wenn JV dafür ein bisschen Anregung gibt - um so besser!

    Hallo Poldi,


    aufgrund der ziemlich geringen Aktivitäten im Forum, sollten wir etwas Reklame für unsere Plattform machen. Wie wäre es mit einem kleinen Artikel in der NAUTILUS und vielleicht auch die Bitte an den JVC-Chef, in einem der nächsten JV-Rundbriefe das Forum anzusprechen? Viele JV-Fans haben es vielleicht gar nicht mehr auf dem Schirm ....


    Die NAUTILUS Nr. 37 ist ein besonderer Leckerbissen: Vom Inhalt (viele werden Staunen, was Verne so geschrieben hat), von der künstlerischen Gestaltung (was wir für kreative Mitglieder haben!) und von der Aufmachung in gebundener Form. Ein wirklich gelunger Geburtstagsstrauß!

    Mein Lieblingsbeitrag war übrigens das gut kommentierte (!) Verne-Interview von Sherand.


    Prima!

    Von vielen Lesern aber auch Schreiberlingen wird oft ignoriert, dass Jules Verne eine ganz andere NAUTILUS konzipiert hatte:



    Die bildliche Umsetzung des Bausatzes der im obigen Beitrag gebastelten NAUTILUS ist die Designlösung von Harper Goff, der im Walt Disney Studios den Film von 1954 geschaffen hatte. Dieses Bild hat die Vorstellung von der Nautilus stark geprägt. Aber es ist nicht Vernes NAUTILUS.


    Vernes NAUTILUS hat eine durchaus moderne, fast futuristische Form (siehe obige Buchillustration). Dieser Idealform näherten sich die Rumpfformen der U-Boote erst wieder im 20. Jahrhundert. Diese schlichte aber effektive Form, die Verne mit seinen Illustratoren umsetzt, ist leider in Vergessenheit geraten.

    Passend zum vorherigen Bild habe ich heute ein Foto von der Beisetzung Jules Vernes am 28. März 1905. Zu sehen ist ein Teil des Trauerzuges. Insgesamt waren fast 5.000 Menschen auf den Straßen Amiens unterwegs, um ihre Anteilnahme zu bezeugen... Das Bild ist eine starke Bearbeitung von mir auf Basis eines Originals, welches dem Fotografen Lucien HACQUART zugeschrieben wird.

    Diesmal habe ich aus meiner Postkartensammlung ein Motiv von AMIENS, welches nicht so häufig zu finden ist (meist wird ja das Denkmal ohne Menschen abgebildet): Die Einweihung des JV-Denkmals 1909:


    JULES VERNE AUF EIDER UND KANAL


    Kaum hatte ich das Büchlein (denn es ist zwar aufwändig gebunden aber im Kleinformat) in den Händen, da musste ich es verinnerlichen. Hier meine Einschätzung:


    Was dem Titel nicht unbedingt zu entnehmen ist: In dem Büchlein verbirgt sich die komplette (!) Kurzgeschichte „Von Rotterdam nach Kopenhagen – An Bord der Dampfjacht >Saint Michel<“ von Paul Verne, die im Jahre 1881 als Anhang zum Roman „Die Jangada“ durch seinen berühmten Bruder Jules Verne erschien.


    Da Paul die gemeinsame Schiffreise der Brüder auf Jules Dampfjacht recht unterhaltsam und voller Lokalkolorit beschreibt, machen wir mit der Erzählung nicht nur einen Zeit-Rück-Sprung um rund 140 Jahre, sondern wir erhalten auch Einblicke in das Privatleben der Vernes und dem Leben an Bord.


    Das Ganze wird abgerundet durch eine zeitgeschichtliche Einordnung und den lokalen und technischen Hintergründen vom Entstehen und dem Leben am Eiderkanal. Diese fast 60seitige Einführung ist der eigentliche Namensgeber des Buches. Dem Autor merkt man seine intensive Beschäftigung mit dem Werk der Vernes an und seine norddeutsche Heimatverbundenheit ist aus den Zeilen herauszulesen. Ich fand diese Schilderungen, die passfähig mit alten Stichen ergänzt wurden, so motivierend, dass wir bestimmt demnächst daraus ein Familienreiseziel machen werden.


    Was ist noch zu erwähnen? Es gibt einleitende Worte vom Literaturwissenschaftler Volker Dehs, der Bezug auf die Reisetätigkeit der Vernes und die Hintergründe der ursprünglichen Veröffentlichung nimmt, wir erhalten umfangreiches Bildmaterial und – was nicht immer selbstverständlich ist – es gibt diverse Fußnoten und Literaturhinweise. Eine rund herum gelungene Publikation.


    Übrigens: Ein Vergleich mit dem vom Autor vor fünfzehn Jahren publiziertem Werk „Jules Verne in Schleswig-Holstein“ mit dieser Ausgabe ist nicht passend. Der Fokus des älteren Buches war ein anderer, es war eine moderne Bilderreise und die Geschichte von Paul Verne war nicht komplett enthalten. Also kein Update, mindestens ein Upgrade, um es salopp zu sagen. Auf jeden Fall ein sehr empfehlenswertes.

    :)

    So, der Fan hat zugegriffen: Ein schöner Schuber, ein schönes Booklet und eine nett anzusehende DVD, wenn man sie aus der Verpackung nimmt. Wenn man sie abspielt offenbart sich aber eine qualitiv enttäuschende Altversion, die keinerlei digitale Auffrischung erkennen lässt. Meine russsichen DVD sind in der Bildqaulität bedeutend besser. Beim Ton ist es nicht anders: Er klingt wie aus dem Nebenraum. Die alte TOBIS-Synchronisation wurde auch nicht aufgefrischt - schade ...

    Ein echtes FIlmjuwel aber mit Abstrichen. Trotzdem ist es inhaltlich ein toller Film und ich empfehl ihn trotz der Einschränkungen.


    PS: Bei FIlmen aus dieser Zeit erwarte ich keine HIgh-Tech-Fassungen. Aber mehr Mühe kann man sich schon geben ...