Posts by Andreas

    ... weil es um das Thema REISEN ging. Und Bombarnac ist ein typischer Reiseroman. Man hangelt sich von Kapitel zu Kapitel entlang einer Route. Man kann sozusagen vom Sofa an der Reise teilnehmen, auch wenn man selbst nicht aktiv werden kann. Ich hatte mir übrigens genau diesen Roman vor vielen Jahren als deutschsprachige Variante in Sarmakand in Usbekistan in einem Buchladen gekauft. Genau dieser Ort war auch ein Reiseziehl von Bombarnac. Manchmal gibt es schon tolle Zufälle ...

    8)

    Hier wieder eine Straße mit dem typischen Alltagsleben: Die Rue des Majots


    DIe Aufnahme entstand um 1910, aber ich bin überzeugt, dass es 20 oder 30 Jahre früher auch nicht anders dort ausgesehen hat. Ein Stimmungsbild halt ...

    Die Inaktivität der Besucher stört mich auch ein bisschen. Ich versuche schon immer das Forum zu beleben. Was mir fehlt sind die Echos der Leser der Vernebücher oder der Seher der Filme. Schreibt doch mal Stimmungen und Meinungen - wir brauchen keine tiefgreifenden Fachartikel. Es sollte ein Panoptikum Aller werden.

    Ich werde mal in der NAUTILUS, der Clubzeitschrift des deutschsprachigen JV-Clubs, die Sache ansprechen.

    :gruebel:

    Die Aussage: "Nantes ist echt elefantastisch" kann ich nur unterstreichen. Und ich kenne noch jemanden aus dem Forum, der bestimmt der gleichen Meinung ist ...


    ... denn wir sind schon auf dem Elefanten unterwegs gewesen. :)

    Klingt interessant das Projekt.


    BTW: Als ich mich zur Autorin belas, habe ich auch wieder was Neues gelernt. U.a. macht sie CONTENT CURATING. Klingt sehr technisch und sehr zukunftsorientiert. Nach der Übersetzung stellte sich aber heraus, dass es eigentlich nichts bahnbrechendes ist: "Aus dem Englischen übersetzt ist Content Curation der Prozess des Sammelns von Informationen, die für ein bestimmtes Thema oder einen bestimmten Interessenbereich relevant sind, in der Regel mit der Absicht, einen Mehrwert zu schaffen." Das machen im Prinzip alle, die sich intensiver mit einem Thema befassen...


    Aber wieder zurück zum Anlass/Forumbeitrag: Es freut mich immer, wenn Leute die Sachkenntnis haben, sich vertiefend in eine Problematik einarbeiten und darüber auch noch allgemeinverständlich referieren. SO sollte es sein! Leider habe ich schon von anderen Autoren viel flaches und oberflächliches gelesen oder gehört. Jetzt bin ich wieder optimistischer!


    Mal sehen ob über den Vortrag von Frau Wurche mal was publiziert wird. Informiert hier bitte an dieser Stelle, wenn mehr Infos vorliegen.

    Viele kennen bestimmt die Bilder und Postkarten von Vernes markanten Grab auf dem Friedhof Madeleine in Amiens. Mittelpunkt ist die Figur von Roziere, welche die Grabplatte anhebt ... usw.. Siehe dazu vertiefend meine Bildergalerie alter Aufnahmen zu diesem Thema:

    https://www.j-verne.de/verne_bio_galerie_4.html


    Hier möchte Ich möchte aber mal den Friedhof von Außen ziegen. Hier unten jetzt eine Aufnahme von 1904: Der Eingang zum Friedhof mit der Straßenbahnlinie 5, die es ab 1900 gab. Die Beerdigung Vernes war 1905, fünf Jahre später kam die bekannte Grabgestaltung.

    Und hier nochmals aus einer anderen Perspektive:


    Die Flottillie der Bauern und der Marktflecken vor der Kathedrale. Mehr nostalgische Stimmung geht fast nicht ...

    Ein Wahrzeichen von Amiens, sind die am Rande des Ortes liegenden Hortillonnages, auch die schwimmenden Gärten genannt. Das sind Obst- und Gemüsegärten die von Wasserwegen umgeben sind. Heutzutage ein Tourismusmagnet. In Deutschland vielleicht vergleichbar mit den Spreewaldbauern, die ihren Obst und Gemüseanbau ebenfalls vom Wasser aus organiseren. Zurück nach Amiens: Schon seit alten Zeiten wurden die lokalen Erzeugnisse regelmäßig auf dem Markt angeboten. Das zeigt die nächste Impression:


    Man sieht die mit dem Boot ankommenden Bauern und links den Markt, wo die Produkte feilgeboten werden. Die Aufnahme sit ungefähr von 1910, aber zehn oder zwanzig Jahre früher hat die Situation auch nicht anders ausgesehen ...

    ... schnell mal zwischendurch ein Sprung nach Nantes/Chantenay, also nicht Amiens:



    Links im Bilde ist ist ein Teil des "Wochenendhauses" der Vernes in Chantenay zu sehen. Nach dem Tode von Jules Verne wurde diese Straße in Rue Jules-Verne umbenannt. Als Chantenay, direkt neben Nantes liegend, ein paar Jahre später in Nantes eingemeindet wurde, ist der Name aufgehoben worden. Heute heisst die Straße Rue Eugène Le Rouge.

    Hier noch eine Ecke von Amiens (siehe Beschriftung), diesmal etwas belebter. Gerade Ansichten mit Personen sind nicht so häufig zu finden, da die Fotografen um die Jahrhundertwende noch Probleme mit den langen Auslösezeiten der Plattenkameras hatten. Oft sind Personen daher etwas wackelig oder verwischt. So wieder Mann im Vordergrund rechts.

    Von 1871 bis zu seinem Tode im Jahre 1905 lebte Jules Verne in Amiens. Er brachte sich in das öffentliche Leben der Stadt ein und daraus resultierte auch seine Kurzgeschichte "Eine ideale Stadt". Nähere Informationen siehe hier:

    https://www.j-verne.de/verne84.html


    Ich sammle u.a. auch alte Postkarten zum Thema Verne und weitestgehend auch von seinem Umfeld. Da ich diese nicht nur in meinem Album horten möchte, will ich euch hier an dieser Stelle ein paar Impressionen aus dem alten Amiens präsentieren. Nicht immer ist ein Bezug zu Verne herzustellen, aber man bekommt beim Betrachten ein Gefühl für das Wohn- und Lebensumfeld im damaligen Amiens.



    Dies ist die Rue de Tanneurs, bei uns würde sie vielleicht unter dem Namen Gerber-Gasse benannt werden. Im Hintergrund die markante Silhouette der Kathedrale Notre Dame d’Amiens. Gehen wir doch mal ein bisschen näher ran:


    ... und so erhalten wir die ersten Eindrücke aus vergangener Zeit.

    Ja, man kann überall fündig werden. Ich hatte mal auf Arbeit beiläufig erzählt, dass ich mir aus dem Ausland mal Vernebücher mitgebracht hatte. Was sich meist auf internationale Ausgaben der Geheimnisvollen Insel bezog. Da wir in der Firma eine weltweit rege Reisetätigkeit haben, brachten mir die Kollegen aus aller Herren Länder jeweils neue oder gebrauchte Verne-Bücher mit. Ich musste der Sache Einhalt gebieten. Trotz weiterverschenken hab ich jetzt immer noch über ein Meter im Regal Vernebücher aller möglicher Sprachen und Ausgabeländer, die ich nicht lesen kann. Selbst unsere große lokale Bibliothek wollte blos engl. und franz. Versionen haben. Hast du / habt ihr Ideen was man mit den Büchern noch machen kann? Bei mir stehen sie nur rum und blockieren den Regalplatz.


    PS:

    Anbei noch eine Erinnerung von einer meiner Slovenienreisen. Wir wollten zwar neutral als Einheimische durch die Gegend fahren, aber unser Mietwagen war durch ein Aufkleber gut zu erkennen.