Posts by Andreas

    > Jules-Verne-Städte <

    Mit diesem, sich in der Öffentlichkeit GEBEN, wolte ich vor allem die Sebstvermarktung der Städte Nantes und Amiens ironisch ansprechen. Ich denke da auch an die Grabenkämpfe zum 100. Todestag Vernes, als jede der beiden Städte von sich in Anspruch nehmen wollte, die eigentliche Heimstatt des DIchters zu sein. Beinahe hätten die Feierlichkeiten darunter gelitten. Wenn man sich das JV-Museum in Nantes ansieht, dann sieht man auch das Dilemma der Stadt: Da Verne nach seinem Studium nur noch besuchsweise da war, gibt es auch nichts weiter auszustellen. Das Haus lebt von Kopien und Verne-Büchern. Der Nachlass des Wirkens konzentriert sich eben in Amiens. Nantes lebt von den historischen Orten in denen Verne verkehrte, aber mehr auch nicht. Gerade mal an seinem Geburtshaus und an den ehemaligen Wohnungen der Eltern sind kleine Gedenktafeln. In Chantenay, heute zu Nantes gehörend, schon gar nicht mehr. Das kann Provins auch bieten: Eine Gedenktafel am Haus der Tanten ... aber eben nicht die Werbemaschinerie die in Nantes und Amiens sich mit Verne schmückt.

    Trotzdem werde ich mit Freunden im Herbst wieder eine Reise nach Nantes auf den Spuren von Verne machen. Diesmal sind wir in Busstärke. Und wir werden die historischen Stätten auf uns wirken lassen ...


    > Jules Vernes Urgroßvater <

    Für das einmal gefundene fehlende "UR" am Großvater gibt es ein besonderes BIENCHEN. Als junge Schüler haben wir früher manchmal solch ein Stempel in unser Heft bekommen, wenn wir durch besonderen FLeiß und Aufmerksamkeit beeindrucken konnten. Trotz mehrfachen Kontrolllesens ist mir das nicht aufgefallen. Alle Achtung, ich bin beeindruckt. Werde ich gleich ändern.

    Mein Jules-Verne-Lieblingsbuch ist die GEHEIMNISVOLLE INSEL. So sehe ich oft in markanten Landschaften imaginäre Motive meiner Lieblingslektüre. Bei einem Frankreichbesuch in der Nähe der französischen Steilküste bei DIeppe machte ich die nachfolgende Entdeckung, die mich sogleich an die aus dem Felsen gehauene Behausung der Kolonisten erinnerte:


    Hier noch mal zum Vergleich die Vorlagen aus dem Original:


    Mit einiger Fantasie kann man doch das gelten lassen - oder?

    Ich habe jedenfalls an dieser Strandstelle sofort an mein Lieblingsbuch gedacht.

    :)

    Ich hatte erst vermutet, dass es einmal Softcover und einmal Hardcover ist. Der einzige Unterschied scheint zu sein, dass die teurere Ausgabe in einem Schuber geliefert wurde. Sie ist immer noch auf AMAZON verfügbar, dort gibt es auch Detailbilder. Dort ist auch zu sehen, dass die 42,- Euro Ausgabe großformatige Originalillustrationen enthält. In der Beschreibung der preiswerteren Ausgabe ist auch von 90 Illustrationen die Rede.


    Ich schließe mich Poldis Meinung an: Gut gebunden zu diesem Preis ist völlig in Ordnung.

    Eine der Wurzeln der Familie Verne liegen in Provins, einem Ort in der Nähe von Paris. Auch später noch hielt sich Jules oft bei seinen Tanten in Provins auf.


    Zur Zeit recherchiere ich zu diesem Thema und sammle Material. EIne gute Quelle ist ein Aufsatz von Auguste Diot: "Jules Verne et Provins", den er 1928 verfasste und der im Bulletin de la Société Jules Verne n° 37-38 vor einigen Jahren veröffentlicht wurde. Darauf machte mich Volker aufmerksam. Weitere Materialien sind sehr spärlich, in den Biografien ist Provins meist nur kurz erwähnt.


    Daher meine Frage: Wer kann durch Materialien oder Quellverweise zum Thema weiterhelfen?



    Hier das ehemalige Haus seiner Tanten, heute mit einer Gedenktafel versehen. Ansonsten gibt es neben einer Straßenbenennung JULES VERNE (die aber etwas weiter weg von der oben gezeigten Straße liegt) keine weiteren Bezüge die man aktuell erkunden kann.

    :):

    Jetzt haben wir zwar den kompletten Angebotsumfang und die Hintergrundinformationen, aber so richtig weiter scheint es ja nicht zu gehen. EInes muss man den Anbietern aber lassen: Die Werbung hatten sie gut vorbereitung (sieht alles passfähig aus). Aber offensichtlich sind sie nicht sehr in die Breite gegangen ...

    Ich hatte ja erst gedacht, dass die geplante Edition im Aussehen der franz. STEAMER-Auflage erfolgt (siehe Reise zum Mittelpunkt). Nachdem ich das zweite Exemplar sah, scheint es doch stilistisch wieder eine bunte Mischung zu sein, die da geplant war ... An dieser Stelle hätte ich mir ein bisschen mehr Traditionspflege gewünscht ....

    Mal sehen was noch so passiert.

    Hier die zwei Ausgaben um die es geht:

    oben die REISE ZUM MITTELPUNKT (Bild von Matthias) und unten die REISE UM DIE ERDE (Bild von Ricardo), mit der beigefügten Werbung des "Testverkaufs". Leider hat er nicht gleich das Buch erworben und etwas später waren alle Exemplare verkauft. Das Angebot stammte aus dem Markt FAMILIA in 14641 Nauen.


    Sind wir gespannt, wie die Sache weitergeht. Vielen Dank an alle Beteiligten für die Zuarbeiten und Meinungen.

    ... mein anfragender JV-Leser hatte ein Exemplar von REISE UM DIE ERDE ... gekauft. Er war davon so angetan, dass er wissen wollte, wann und wieviele andere Ausgaben es gibt/geben wird. Also hatte er nach euren Informationen an einem Testverkauf teilgehabt ...

    Ich kenne von der Erscheinung her die franz. Ausgaben. Sie sind sehr gefällig. Mein pers. Eindruck ist ist: Ja es wird Interessenten geben, aber wenn wieder nur die üblichen Standardromane erscheinen, dann wird es an Käuferschaft fehlen und es ist zu vermuten, dass es im höchsten Fall nur ein paar Romane werden...

    Aber ich lasse mich gern positiv überraschen.

    Hallo miteinander,


    ich habe eine Information erhalten, dass es auf dem deutschen Markt eine deutschsprachige Reihe von HACHETTE geben soll. Ein Leser meiner Seiten schrieb mir:

    "Ich habe heute in der Zeitschriftenabteilung eines Supermarkts Ausgabe 2 der Jules Verne Kollektion mit dem Band "In 80 Tagen..." aus dem Hachette Verlag in der Hand gehabt. ..... Auf dem Cover war eine colorierte Originalillustration abgebildet."


    Kennt jemand HIntergründe oder hat jemand einen Link zu den Büchern? Ich habe noch nichts darüber gehört ...

    Gerade zurück vom Kinobesuch mit Enkelkind möchte ich kurz was zum Film schreiben:


    Ich weiss nicht so richtig, warum man unbedingt JULES VERNE und DIE REISE UM DIE ERDE... bemühen musste. Das bunte Animationsspektakel hätte auch bei gleicher Handlung eine völlig andere Namensgebung erhalten können. Außer die bekannten Namen Fogg (der ein Frog ist), Passepartout (ein verweichlichtes Affenkind), Auda (eine Art bunter Molch) und Fix (eine weibliche Ratte die im Polizeidienst steht) und eine Wette für eine Weltumrundung in 80 Tagen, hat nichts mit der Vorlage zu tun. Selbst die Welt im Film ist nur eine Fantasie-Insel und der 80 Tage +1 - Effekt kam auch nicht zur Sprache. Eigentlich war es nur eine Verfolgungsjagd die von Schrimps (!) losgetreten wurde, verfolgt wurden Amphibien und ein Affe ... na ja.

    Sehen wir es als das was es ist: Kinderunterhaltung ohne Tiefgang und Realitätsbezug. Wirklich nichts für Freunde des Werkes von Verne.

    Aber wenigstens das Kind hat an einigen Stellen lachen können ....

    :gruebel:

    Oke Poldi, dann ist es nicht so von Interesse.


    Bernhard: In deinen Links wird eigentlich bestätigt, dass die Identifizierung der Landmarke richtig ist.

    Ich suche noch ein paar Informationen, ob es noch etwas am Rande gibt:

    - wodurch könnte JV inspiriert worden sein?

    - haben die Amerikaner noch Rechercheergebnisse, die die Sache vertiefen?

    Das war auch der Grund, warum ich die Verwaltung des Nationalparks anschrieb. Gleichzeitig bat ich auch um die Nachnutzung eines aktuellen Fotos. Aber obwohl ich über das dortige Kontaktformular anfragte, erhielt ich keine Reaktion.

    Na ja, da habe ich dann bei den Amis eine ältere Postkarte erworben und den Fakt als solchen (Identifikation des Berges) nur genannt.

    :):

    Zu diesem Magazin habe ich eine Frage: "The Master Of The World" scheint ja Hauptthema des Magazins zu sein. Gehen die Freunde auch auf den Mt. Airy (aus dem Jules Verne den Great Eyry machte) ein? Ich hatte dazu auf meiner Seite:

    https://www.j-verne.de/verne59.html

    einiges Ausfindig gemacht und niedergeschrieben. Allerdings blieben meine Fragen die ich im Vorfeld an die Nationalparkbetreiber Mt. Airy stellte, unbeantwortet. Vielleicht gibt es in einem Beitrag noch Hintergrundinformationen? Dann wäre ich an einem Scan der betreffenden Seiten interessiert.

    :):

    ... war mir bis zu einer genaueren Inaugenscheinnahme im letzten Jahr auch noch nicht aufgefallen. Ohne richtiges Licht und selbst auf einem Foto ist es nur schwer erkennbar. Daher musste ich ein bisschen die Regler im Grafikprogramm "schieben"....


    Der Vollständigkeit halber hier noch der untere Teil der Rückseite. U.a. mit der Tafel der Stifter.


    PS: ... noch ein TV-ZItat zum Schluss: "...und immer schön neugierig bleiben!"

    Das Motiv des 1909 eingeweihten Denkmals von Jules Verne ist ja allseits bekannt. Wer noch nicht da war, der kennt es zumindest von Abbildungen. Der Bildhauer Albert Dominique Roze hatte eine Figurengruppe geschaffen, in dem Jules Verne auf dem Podest von lesenden Kindern umgeben ist. Stolz blickt er von seinem Sockel (vielleicht in die Ferne oder kühnen Abenteuern entgegeben. ;)).



    Aber habt ihr euch auch schon mal gefragt, wie die Rückseite der Gruppe aussieht? Der Schöpfer Roze hat sich offenbar gedacht, wenn hier nur eine blanke Steinplatte zu sehen ist, dann versuche ich es mal mit literarischer Weiterbildung. Also hat er unter der Überschrift der VOYAGES EXTRAORDINAIRES (der außergewöhnlichen Reisen) als Zyklusname, einfach ein paar Hauptwerke des Autoren aufgelistet. Hättet ihr das gedacht?



    Hinweis: Um die Lesbarkeit zu verbessern habe ich Heligkeit und Kontrast extrem verfremdet um so mehr Konturen in die Schrift zu bekommen.

    Ich hoffe, ich konnte euch ein bisschen überraschen.....

    Ich hatte es ja schon angedeutet: In diesem Jahr gibt es in der Lausitz wieder das Steampunk-Zeitreisefestival STEAMROSE.

    Für mehr Details empfehle ich die nachfolgende schöne (und Cookie-freie) Seite:

    http://www.steamrose.de/


    Für diese Veranstaltung haben wir an diesem Wochenende mehrere Vitrinen und Schaufenster in einem Einkaufscenter in Cottbus ausgestaltet, um auf uns aufmerksam zu machen. Dazu gehörten diverse Steampunk-Assessoires, Kostümpuppen, ein Teil einer Bilderausstellung (Auftragswerke) und einen größeren Teil zum Thema Jules Verne, den ich ausgestaltete. Davon nachfolgend ein paar Impressionen vom Aufbau, wobei die hier zu sehenden Deko-Stücke danach noch hinter einer Glaswand versteckt wurden.


    Aufgrund der Örtlichkeit habe ich diesmal auf die Dekoration mit HARTLEBEN-Prachtausgaben verzichtet, stattdessen wählte ich einige WEICHERT-Bücher zur Deko. Die sind erstens durch ihre Titelbilder interessant und sie stellen (wasfür mich wichtig war) einen nicht so großen materiellen Wert da. Egänzt wurde das Ganze mit der üblichen Dekoration aus meinem Lesezimmer und einigen Sachbüchern etc.




    ... und hier an der Schnittstelle von reinem Stempunk von rechts kommend, der Übergang zu Jules Verne nach links.


    ... mir sind ja schon viele schöne Motive bei den Titelbildern aufgefallen. Aber Cäsar Cascabel finde ich besonders gelungen. Vor allem nicht "Varianten zu einem Thema". Hat damals bestimmt viele Käufer angesprochen.