In der Vorschau wird vor "billige Zusammenfassung" und "Parodie" offenbar das Wörtchen "keine" nicht angezeigt. (Auf der verlinkten Seite steht es da.) Ein Zeichen?
Posts by Maschu1
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"20000 Meilen unter dem Meer" in Jugendsprache nacherzählt - das verspricht ein Buch, das als Teil einer Reihe weiterer Nacherzählungen erschienen ist. Die Neufassung beschränkt sich auf den ersten Teil (was man aber erst am Ende merkt, einen Hinweis darauf gibt es im Titel nicht), der auf rund 120 Seiten nacherzählt wird. Die Nacherzählung ist gestrafft, folgt aber im Prinzip (auf die Handlung bezogen) ungekürzt der Vorlage. Der Klappentext weist darauf hin, dass es keine Parodie sein soll, allerdings sind einige Absätze (gerade zu Beginn) mit recht viel "Jugendsprache" versehen worden. Für nicht der Zielgruppe zugehörige Leser klingt es damit streckenweise doch eher wie eine Parodie. Was die jugendprachsprechende Zielgruppe von dem Buch halten würde, kann ich nicht einschätzen. Ein Kuriosum.
20000 Meilen unter dem Meer - JugendsprachfassungDies ist billige Zusammenfassung und Parodie. Das hier ist der echte Stoff. Der absolute Klassiker der Weltliteratur – aber so übersetzt, als hätte Jules…www.amazon.de -
Der Blitz-Verlag hat die Hörspielreihe "Die Abenteuer des Kapitäns Nemo" gestartet. Die ersten beiden Episoden (eine schon erschienen. eine erscheint demnächst) basieren der Inhaltsangabe zufolge auf "Die geheimnisvolle Insel". Laut dem Hörspiel-Paradies-Forum ist es ein Ableger Maritim-Reihe um "Phileas Fogg". (https://www.hoerspiel-paradies.de/thread.php?thr…1f22280e20cc5a8) Die Sprecher von Nemo und Fogg passen auch entsprechend.
Die Hörspiele erscheinen als CD und als Download.
Die Abenteuer des Kapitän Nemo 01: Die gestrandeten des LuftmeeresBei einem gemeinsamen Dinner im Reform Club erzählt Kapitän Nemo Phileas Fogg eine Geschichte aus der Zeit, bevor sich die beiden das erste Mal begegnet sind.…www.amazon.de -
Nera Bringezu hat unter dem Titel "Elmars Kaleidoskop" einen 900-seitigen Band mit Reimen von Elmar Bringezu veröffentlicht. Laut DNB ist das Buch 2025 erschienen und enthält auch die beiden gereimten Verne-Nacherzählungen.
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Die Dorfgeschichten sind (fast) alle recht früh entstanden. Das merkt man dem einen oder anderen Text (auch in der bearbeiteten Fassung des KMV) durchaus an.
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Das ZDF wird die Serie im März ins Programm nehmen. Ab 27.März soll sie in der Mediathek zur Verfügung stehen, am 3. und 4. April wird sie auf auf ZDFneo gezeigt.
ZDFneo holt Serie ins Free-TV, die Disney nicht mehr wollte - DWDL.deDie Entstehungsgeschichte der zehnteiligen Abenteuerserie "Nautilus" ist durchaus bewegt. Zunächst von Disney+ in Auftrag gegeben, wurde sie Opfer von…www.dwdl.de -
Am besten versuchst du es über die Kontaktdaten seiner Webseite https://ddr-comics.de/imp.htm
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Der Band ist heute eingetroffen. "Die geheimnisvolle Insel" ist enthalten, das Titelbild zusätzlich noch in einer Fassung ohne "Atze"-Schriftzug und Teil 2 noch als s/w-Fassung.
Für Verne-Leser dürfte auch Heinz-Helge Schulzes ebenfalls enthaltene Comicadation von Obrutschews "Plutonien" interessant sein.
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Der Hirnkost Verlag will wohl für Jahresende die Insolvenz beantragen. https://www.metal1.info/metal-news/hir…t-insolvenz-an/
Wer das "Meeresforschungs"-Buch noch nicht hat, sollte besser schnell noch zugreifen.
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David Holy hat auf seinem YouTube-Kanal das HolySoft-Hörspiel "Die Kinder des Kapitäns Grant" zum (legalen) kostenfreien Anhören bereitgestellt:
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Von Mitte Dezember bis Ende Januar stehen in der Begegnungsstätte in der Leipziger Mühlstraße 14 mehrere Aufführungen einer Adaption von "Reise zum Mittelpunkt der Erde" auf dem Programm. https://www.muehlstrasse.de/index.php?id=theater
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Guido Weißhahn hat als zehnten (und leider letzten) Band des Clubs der DDR-Comicfreunde eine Sammlung aller Comics von Heinz-Helge Schulze aus DDR-Kinderzeitschriften angekündigt. Das Buch soll noch vor Weihnachten erscheinen. Sehr wahrscheinlich (aber ich habe keine Bestätigung, das sehe ich erst dann, wenn das Buch da ist) ist auch seine Adaption von "Die geheimnisvolle Insel" aus der "Atze" enthalten, die in zwei Teilen mit zusammen 16 Seiten (+ 1 Cover) erschienen war. Der Band ist per Rundmail angekündigt worden, auf der Webseite ist er noch nicht drauf. (https://ddr-comics.de/club.htm)
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Das Büchlein ist jetzt eingetroffen. Und es ist tatsächlich eine kleine Katastrophe.
Mit sehr großer Schrift wird der Text auf knapp 100 Seiten ausgewalzt, wo 30 bis 40 Seiten bei normaler Schriftgröße ausreichend gewesen wären. Optisch sehen die Seiten in dieser Form auch wenig ansprechend aus. Die Übersetzung liest sich zudem recht "holprig".
Es wird zwar ein Übersetzer für die lateinischen Zitate genannt, aber kein Übersetzer für den eigentlichen Text. Das bestärkt die Vermutung, dass hier wirklich nur der französische Originaltext durch irgendein Übersetzungsprogramm (Google Translate? Deepl? Igendeine KI?) geschoben und das Ergebnis dann einfach gedruckt wurde, ohne wenigstens ein ordentliches Lektorat durchzuführen. Den Titel der ersten deutschen Übersetzung würde ich dem Buch daher nicht zugestehen. Es ist allenfalls ein Übersetzungsversuch.
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Diese Einblicke lassen das Schlimmste befürchten.
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Ich warte noch auf mein Exemplar. Bestellt habe ich am 19. Oktober, es ist auch schon versendet aber nun kommt es ewig nicht an.
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Im Nachhinein ist die Serie leider eine etwas vertane Chance gewesen (zumindest für mich).
Und das hat nicht einmal direkt was mit den Abweichungen von Vernes Buch an sich zu tun. Vielmehr funktionieren in meinen Augen zwei Dinge nicht richtig: Der Zeitdruck, ein wesentliches Merkmal der Buchvorlage, kommt kaum mehr zur Geltung. Und die Berufsänderung von Fix (statt Detektiv jetzt Journalistin) passt nicht. Als Detektiv war Fix eine wichtige treibende Kraft der Geschichte: Erst das versuchte Aufhalten der Reisenden, um den Haftbefehl in die Hände zu bekommen; später die Unterstützung bei der Beschleunigung der Reise, damit Fogg wieder in den britischen Einflussbereich zurückkehrt und der Haftbefehl genutzt werden kann. Als Journalistin reist Fix gefühlt einfach nur mit, die wichtige Handlungsfunktion geht verloren.
Die Serie ist trotzdem recht unterhaltsam, nicht zuletzt dank David Tennant.
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Ja, die Kosten sind bei der Buchproduktion wirklich ärgerlich stark angestiegen. Aber auch eine Ausgabe wie der "Branican"-Band wäre schön, wenn das Thema einer Club-Übersetzung von "Hochzeit" und/oder "Priester" realisiert werden könnte.
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Als jemand, dessen Schulfranzösisch nicht ausreichend ist, um Verne im Original zu lesen, bin ich natürlich dankbar über jede Übersetzung von noch nicht übersetzten Texten.
Andererseits wäre es natürlich sehr schade, wenn eine "Light"-Übersetzung (ohne die von Thomas Ostwald angekündigte Ausgabe damit herabsetzen zu wollen, sondern das "Light" bezieht sich nur darauf, dass die eigentliche Herausforderung der "Hochzeit" bei dieser Übersetzung umschifft wurde) am Ende dafür sorgen würde, dass eine sich den ganzen Schwierigkeiten des Textes stellende Übersetzung dann nicht mehr kommt. (Es könnte natürlich aber auch sein, dass sie im Gegenteil ein Anreiz dafür wird, sich dem "Problem" nochmal zu stellen?)
Beim Thema Übersetzungen kann ich mich (aus dem eingangs genannten Grund) leider nur in der Rolle als "Zaungast" beteiligen. Aber eine Sammelband-Clubausgabe von "Hochzeit" und "Priester" (vielleicht ergänzt von weiteren Erstübersetzungen, die in den "Nautilus"-Ausgaben enthalten waren) in der Aufmachung von "Cynthia" und "Der Weg nach Frankreich" hätte schon was.
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Karl May bietet eine recht große Bandbreite, ich würde nicht unbedingt mit dem Spätwerk anfangen. Das vergrault selbst viele gestandene May-Leser. Im Unterschied zu Verne erzählt May ausschweifender und setzt mehr Dialoge ein. (Zumindest ist das mein Eindruck, und ich habe beide recht ausgiebig und oft gelesen.) Und gerade bei den großen mehrbändigen Werken (Wüste bis Schut, Winnetou, Surehand, Waldröschen (51-55) ...) muss man sich darauf einlassen, dass man die nicht wie einen "normalen" Verne-Band in zwei, drei Tagen weglesen kann.
Vielleicht schaust du zu Beginn mal in einen der "untypischeren" kleinen Texte rein? "Der Waldschwarze" (eine Art Erzgebirgskrimi aus dem gleichnamigen Sammelband), "Wanda" (in "Schacht und Hütte", falls der dabei ist) oder in eine der kleineren Humoresken aus "Professor Vitzliputzli".