Nera Bringezu hat unter dem Titel "Elmars Kaleidoskop" einen 900-seitigen Band mit Reimen von Elmar Bringezu veröffentlicht. Laut DNB ist das Buch 2025 erschienen und enthält auch die beiden gereimten Verne-Nacherzählungen.
Posts by Maschu1
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Die Dorfgeschichten sind (fast) alle recht früh entstanden. Das merkt man dem einen oder anderen Text (auch in der bearbeiteten Fassung des KMV) durchaus an.
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Das ZDF wird die Serie im März ins Programm nehmen. Ab 27.März soll sie in der Mediathek zur Verfügung stehen, am 3. und 4. April wird sie auf auf ZDFneo gezeigt.
ZDFneo holt Serie ins Free-TV, die Disney nicht mehr wollte - DWDL.deDie Entstehungsgeschichte der zehnteiligen Abenteuerserie "Nautilus" ist durchaus bewegt. Zunächst von Disney+ in Auftrag gegeben, wurde sie Opfer von…www.dwdl.de -
Am besten versuchst du es über die Kontaktdaten seiner Webseite https://ddr-comics.de/imp.htm
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Der Band ist heute eingetroffen. "Die geheimnisvolle Insel" ist enthalten, das Titelbild zusätzlich noch in einer Fassung ohne "Atze"-Schriftzug und Teil 2 noch als s/w-Fassung.
Für Verne-Leser dürfte auch Heinz-Helge Schulzes ebenfalls enthaltene Comicadation von Obrutschews "Plutonien" interessant sein.
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Der Hirnkost Verlag will wohl für Jahresende die Insolvenz beantragen. https://www.metal1.info/metal-news/hir…t-insolvenz-an/
Wer das "Meeresforschungs"-Buch noch nicht hat, sollte besser schnell noch zugreifen.
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David Holy hat auf seinem YouTube-Kanal das HolySoft-Hörspiel "Die Kinder des Kapitäns Grant" zum (legalen) kostenfreien Anhören bereitgestellt:
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Von Mitte Dezember bis Ende Januar stehen in der Begegnungsstätte in der Leipziger Mühlstraße 14 mehrere Aufführungen einer Adaption von "Reise zum Mittelpunkt der Erde" auf dem Programm. https://www.muehlstrasse.de/index.php?id=theater
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Guido Weißhahn hat als zehnten (und leider letzten) Band des Clubs der DDR-Comicfreunde eine Sammlung aller Comics von Heinz-Helge Schulze aus DDR-Kinderzeitschriften angekündigt. Das Buch soll noch vor Weihnachten erscheinen. Sehr wahrscheinlich (aber ich habe keine Bestätigung, das sehe ich erst dann, wenn das Buch da ist) ist auch seine Adaption von "Die geheimnisvolle Insel" aus der "Atze" enthalten, die in zwei Teilen mit zusammen 16 Seiten (+ 1 Cover) erschienen war. Der Band ist per Rundmail angekündigt worden, auf der Webseite ist er noch nicht drauf. (https://ddr-comics.de/club.htm)
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Das Büchlein ist jetzt eingetroffen. Und es ist tatsächlich eine kleine Katastrophe.
Mit sehr großer Schrift wird der Text auf knapp 100 Seiten ausgewalzt, wo 30 bis 40 Seiten bei normaler Schriftgröße ausreichend gewesen wären. Optisch sehen die Seiten in dieser Form auch wenig ansprechend aus. Die Übersetzung liest sich zudem recht "holprig".
Es wird zwar ein Übersetzer für die lateinischen Zitate genannt, aber kein Übersetzer für den eigentlichen Text. Das bestärkt die Vermutung, dass hier wirklich nur der französische Originaltext durch irgendein Übersetzungsprogramm (Google Translate? Deepl? Igendeine KI?) geschoben und das Ergebnis dann einfach gedruckt wurde, ohne wenigstens ein ordentliches Lektorat durchzuführen. Den Titel der ersten deutschen Übersetzung würde ich dem Buch daher nicht zugestehen. Es ist allenfalls ein Übersetzungsversuch.
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Diese Einblicke lassen das Schlimmste befürchten.
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Ich warte noch auf mein Exemplar. Bestellt habe ich am 19. Oktober, es ist auch schon versendet aber nun kommt es ewig nicht an.
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Im Nachhinein ist die Serie leider eine etwas vertane Chance gewesen (zumindest für mich).
Und das hat nicht einmal direkt was mit den Abweichungen von Vernes Buch an sich zu tun. Vielmehr funktionieren in meinen Augen zwei Dinge nicht richtig: Der Zeitdruck, ein wesentliches Merkmal der Buchvorlage, kommt kaum mehr zur Geltung. Und die Berufsänderung von Fix (statt Detektiv jetzt Journalistin) passt nicht. Als Detektiv war Fix eine wichtige treibende Kraft der Geschichte: Erst das versuchte Aufhalten der Reisenden, um den Haftbefehl in die Hände zu bekommen; später die Unterstützung bei der Beschleunigung der Reise, damit Fogg wieder in den britischen Einflussbereich zurückkehrt und der Haftbefehl genutzt werden kann. Als Journalistin reist Fix gefühlt einfach nur mit, die wichtige Handlungsfunktion geht verloren.
Die Serie ist trotzdem recht unterhaltsam, nicht zuletzt dank David Tennant.
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Ja, die Kosten sind bei der Buchproduktion wirklich ärgerlich stark angestiegen. Aber auch eine Ausgabe wie der "Branican"-Band wäre schön, wenn das Thema einer Club-Übersetzung von "Hochzeit" und/oder "Priester" realisiert werden könnte.
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Als jemand, dessen Schulfranzösisch nicht ausreichend ist, um Verne im Original zu lesen, bin ich natürlich dankbar über jede Übersetzung von noch nicht übersetzten Texten.
Andererseits wäre es natürlich sehr schade, wenn eine "Light"-Übersetzung (ohne die von Thomas Ostwald angekündigte Ausgabe damit herabsetzen zu wollen, sondern das "Light" bezieht sich nur darauf, dass die eigentliche Herausforderung der "Hochzeit" bei dieser Übersetzung umschifft wurde) am Ende dafür sorgen würde, dass eine sich den ganzen Schwierigkeiten des Textes stellende Übersetzung dann nicht mehr kommt. (Es könnte natürlich aber auch sein, dass sie im Gegenteil ein Anreiz dafür wird, sich dem "Problem" nochmal zu stellen?)
Beim Thema Übersetzungen kann ich mich (aus dem eingangs genannten Grund) leider nur in der Rolle als "Zaungast" beteiligen. Aber eine Sammelband-Clubausgabe von "Hochzeit" und "Priester" (vielleicht ergänzt von weiteren Erstübersetzungen, die in den "Nautilus"-Ausgaben enthalten waren) in der Aufmachung von "Cynthia" und "Der Weg nach Frankreich" hätte schon was.
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Karl May bietet eine recht große Bandbreite, ich würde nicht unbedingt mit dem Spätwerk anfangen. Das vergrault selbst viele gestandene May-Leser. Im Unterschied zu Verne erzählt May ausschweifender und setzt mehr Dialoge ein. (Zumindest ist das mein Eindruck, und ich habe beide recht ausgiebig und oft gelesen.) Und gerade bei den großen mehrbändigen Werken (Wüste bis Schut, Winnetou, Surehand, Waldröschen (51-55) ...) muss man sich darauf einlassen, dass man die nicht wie einen "normalen" Verne-Band in zwei, drei Tagen weglesen kann.
Vielleicht schaust du zu Beginn mal in einen der "untypischeren" kleinen Texte rein? "Der Waldschwarze" (eine Art Erzgebirgskrimi aus dem gleichnamigen Sammelband), "Wanda" (in "Schacht und Hütte", falls der dabei ist) oder in eine der kleineren Humoresken aus "Professor Vitzliputzli". -
Die Ausgabe hat Volker Dehs ja fast im Alleingang gefüllt.
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Heute im Briefkasten vorgefunden.

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Dank einer Verkettung glücklicher Umstände konnte ich mir das Stück am Freitag (29.August) anschauen.
Im Vorfeld war ich durchaus gespannt, wie man den doch etwas "personalarmen" Roman in ein buntes Musical mit 60 Mitwirkenden verwandeln kann. Das Stück wechselt dann auch zwischen sehr buchnahen Szenen und hinzuerfundenen Episoden hin und her. (Im ersten Teil bleibt der Roman klar erkennbar, im zweiten Teil, als es unter die Erde geht, überwiegen dann die Einschübe bis hin zu reinen Phantasie-Szenen.) So beginnt das Stück mit einer Festveranstaltung, auf der Lidenbrock von Alfred Nobel einen Ehrenpreis für seine Abhandlung über Transzendentale Kristallographie überreicht bekommt und nebenbei das Buch von Snorri Sturluson erhält. Stellenweise ist das Stück bis ins Detail nah an der Vorlage (Zum Teufel mit dem Essen und der Köchin obendrein). Graupen heißt Gretchen und hat eine deutlich aktivere Rolle als im Buch, Axel heißt Alex und bleibt recht blass. Lidenbrocks bei Verne kurz erwähnte "Wortfindungsstörungen" werden im ersten Bild recht ausgiebig verwendet (bei seiner Dankesrede für den Preis von Nobel), danach aber sehr angenehm-sparsam-dosiert eingesetzt. Insgesamt gibt der Lidenbrock-Darsteller eine sehr gute Vorstellung. Parallel zur Handlung erzählt eine Pärchen (herrische Frau und ihr devoter Ehemann) in einem Kaffee einem Herrn, der mit französischem Akzent spricht, Lidenbrocks Erlebnisse (allerdings als ihre eigenen dargestellt). Damit werden "Lücken" zwischen einzelnen Handlungsszenen überbrück und gerade diese Stellen sind sehr dicht an der Vorlage. Woher die beiden die Geschichte kennen, klärt sich zum Schluss auf. Mit der Erwartungshaltung des Publikums betreffs des französischen Herrn, der sich eifrig Notizen macht, erlaubt sich das Stück dann auch noch eine doppelte Wendung.
Fazit: Das Stück pendelt gewissermaßen zwischen absoluter Verne-Treue und absoluter Verne-Ferne hin und her, weiß aber trotzdem über zwei Stunden hinweg gut zu unterhalten und auch für Verne-Puristen gibt es genug "Originaldetails" zu entdecken, um sich über die hinzuerfundenen Stellen hinwegzutrösten.
Das Stück wird seit drei Saisonen am Biedermeierstrand am Schladitzer See gespielt und soll auch nächstes Jahr wieder auf dem Programm stehen. Es gibt ein Begleitbuch mit vielen Hintergründen zur Arbeit an dem Stück und eine CD mit der Musik/den Liedern.
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Am Ende hatte ich auch noch meine eigene "außergewöhnliche Reise". Der Biedermeierstrand am Schladitzer See ist von Leipzig aus per S-Bahn und Bus gut zu erreichen, aber nur bis kurz nach 18.00 Uhr, per Rufbus noch bis 21 Uhr. Danach ist Ruhe. Da das Stück bis 22 Uhr ging, stand dann noch ein 5 bis 6 Kilometer langer Fußmarsch (streckenweise durch die absolute Dunkelheit auf einem Radweg am Schladitzer See) bis zum Bahnhof Rackwitz auf meinen Programm, immer mit der Angst im Nacken, nicht rechtzeitig einzutreffen und den Zug zu verpassen. (Jetzt kann ich nachvollziehen, wie sich Phileas Fogg gefühlt haben muss.
) Ich habe meine "Wette" aber gewonnen, sprich, ich war rechtzeitig am Bahnhof, was aber gar nicht nötig gewesen wäre, da mein Zug dann noch über 20 Minuten Verspätung hatte.