Geheimcode Makaze (Black Wind)

  • Pockenviren


    Die Poxviridae (Pockenviren) sind eine Virusfamilie. Zu dieser Familie gehören die Unterfamilien Chordopoxvirinae und Entemopoxvirinae.


    Bezug zum Buch Geheimcode Makaze


    Der Bösewicht Kang, versucht mittels einer Mischung aus Pockenviren und Aidsviren eine tödliche neue Art von biologischem Kampfstoff zu erschaffen.



    Merkmale


    Vertreter dieser Virenfamilie gehören zu den größten bekannten Viren. Sie können bei ihrer rechteckigen bis ovalen Form eine Größe von 200 - 400 nm erreichen und sind daher auch in einem sehr guten Lichtmikroskop zu erkennen. Bei allen Mitglieder dieser Familie handelt es sich um behüllte, doppelsträngige DNA-Viren (dsDNA), denn sie besitzen neben dem Kapsid noch eine weitere Hülle mit einem äußeren und inneren Teil. Dieses Kapsid beinhaltet zusammen mit assoziierten Proteinen den DNA-Doppelstrang in einer S-förmigen Faltung. Die Struktur dieser Viren ist relativ komplex, da sie zusätzlich zu einem bikonkaven Kern zwei Lateralkörper enthalten. Alle zur Familie der Poxviridae gehörenden Viren verfügen über viruskodierte Enzyme, die zur mRNA-Synthese in der Wirtszelle benötigt werden. Weiterhin besitzen sie ein lineares doppelsträngiges DNA-Molekül (DNA-Viren) einer Grösse von etwa 130000 bis 375000 Basenpaaren. Im Zytoplasma ihres jeweiligen Wirtes können sie sich außerdem leicht vermehren, da sie viele Steuerproteine mitbringen beziehungsweise selbst produzieren.


    Ausgelöste Krankheiten


    Die Viren der Unterfamilie Chordopoxvirinae infizieren meist Säugetiere und Vögel, die Entemopoxvirinae aber auch Insekten und verursachen die verschiedensten Erkrankungen.


    Bedeutung in der Wissenschaft


    In der Geschichte der Wissenschaft besitzen sie durch die Pockenepidemien und die Versuche zur Herstellung von Impfstoffen eine lange Vergangenheit.


    [Blocked Image: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/d/d5/Poxvirus_of_molluscum_contagiosum_TEM_B81-166_lores.jpg]

  • Chimäre


    Chimäre nennt man in Medizin und Biologie einen Organismus, der aus genetisch unterschiedlichen Zellen bzw. Geweben aufgebaut ist und dennoch ein einheitliches Individuum darstellt. Diese unterschiedlichen Zellen stammen aus verschiedenen befruchteten Eizellen.] Ob die unterschiedlichen Zellen von Individuen der gleichen Art oder von verschiedenen Arten stammen, ist für die Definition unerheblich. Die Chimäre muss abgegrenzt werden vom Mosaik, in dem zwar ebenfalls genetisch verschiedene Zellen vorkommen, diese allerdings alle aus derselben befruchteten Eizelle stammen, und vom Arthybriden, der normalerweise aus einer einzigen befruchteten Eizelle stammt, aber Elternteile aus verschiedenen Arten hat, wie z. B. das Maultier.


    Beim Menschen und anderen Säugetieren sind Blutchimären bekannt, die bei Rindern als Freemartins bezeichnet werden. Sie können bei Schwangerschaften mit mehreieiigen Mehrlingen entstehen. Ihr Blut geht auf unterschiedliche Blutstammzellen zurück, neben eigenen auch auf Blutstammzellen der Mehrlingsgeschwister. Grundsätzlich sind in diesen Fällen auch unterschiedliche Blutgruppen möglich. Auch Allo- oder Xenotransplantationen machen den Organempfänger zur Chimäre.


    Bei Pflanzen entstehen Chimären künstlich durch Pfropfung. Besitzen die Zellen einer Chimäre unterschiedliche Ploidie-Grade, etwa nach einer Colchicin-Behandlung, nennt man sie Cytochimären. Aus dem Studium von Pflanzenchimären konnte abgeleitet werden, dass sich bei diesen auch stark genetisch unterschiedliche Zellen und Gewebe zu einem komplexen Organismus vereinen können. Ein Austausch von genetischer Information zwischen den genetisch verschiedenen Zellen der Chimäre findet nach gegenwärtiger Lehrmeinung nicht statt. Für gentechnisch veränderte Tabakpflanzen wurde jedoch 2009 gezeigt, dass nach dem Pfropfen eine Übertragung der Transgene auf Gewebe des anderen Partners in der Nähe der Pfropfstelle möglich ist. Ob eine Übertragung auch in weiteren Fällen möglich ist, bleibt zunächst unklar.


    Gen-Chimären
    Ein chimärisches Gen besteht aus Teilen, die von zwei oder mehr Vorläufergenen stammen. Sie entstehen durch Exon-Shuffling oder durch Retrotransposition. Das erste entdeckte derartige Gen war das jingwei-Gen in Drosophila teissieri und Drosophila yakuba, das aus den drei Exons des Yellow-emperor-Gens sowie einem vierten Exon, das zu 90 % dem intron-losen Adh-Gen (das die Alkohol-Dehydrogenase codiert) entspricht.

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    Lobo





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  • G 8


    Die Gruppe der Acht (G8) bezeichnet sich selbst als ein „Abstimmungsforum“, das konstruktiv Fragen bezüglich der Weltpolitik in gemeinsamer Verantwortung und im Konsens bearbeitet. Ihr gehören neben Deutschland, den Vereinigten Staaten von Amerika, Japan, Großbritannien, Kanada, Frankreich und Italien (G7) auch Russland an. Sie ist aus der Gruppe der Sieben hervorgegangen, der Russland noch nicht angehörte. Daneben ist in dem Gremium auch die Europäische Kommission mit einem Beobachterstatus vertreten.


    Den Vorsitz übernimmt jeweils ein Land für die Dauer eines Jahres. Die G8 gilt nicht als internationale Organisation, sondern vielmehr als internationales Netzwerk, welches zwar auch auf Normen und Regeln beruht, allerdings keine inhaltlichen oder substanziellen Vorschriften besitzt. Ihre Treffen sind informell, um in „entspannter Runde“ globale Themen und Probleme zu beraten. Die G8-Länder vereinigen in Kaufkraftparitäten gemessen etwa 50 Prozent und in tatsächlichen Preisen gemessen zwei Drittel des Welthandels und des Weltbruttonationaleinkommens (BNE) in sich. Von der Weltbevölkerung leben zwischen 13 Prozent und 14 Prozent in den G8-Ländern. Auf dem jährlichen Weltwirtschaftsgipfel treffen sich die Staats- und Regierungschefs der G8-Staaten und anderer Staaten. Kurz zuvor kommen die Außenminister der Staaten zusammen und erörtern speziell außenpolitische Themen. Daneben gibt es im Rahmen des G8-Prozesses ständige Konsultationen unter den Vollmitgliedern.


    Entstehung und Aufgabenbereich
    Gegründet wurde die Gruppe 1975 als G6 (Gruppe der Sechs) im Rahmen eines Kamingespräches auf Schloss Rambouillet, an dem die Staats- und Regierungschefs der Bundesrepublik Deutschland (vertreten durch Bundeskanzler Helmut Schmidt), Frankreichs (mit Präsident Valéry Giscard d’Estaing als Gastgeber), Italiens, Japans, Großbritanniens und der Vereinigten Staaten teilnahmen. Die Themen damals waren die Währungspolitik nach dem Zusammenbruch des Wechselkurssystems von Bretton Woods und die Reaktion auf die erste große Ölkrise. Damals war der Gipfel als Forum geplant, um in kleinem Kreis über Finanz- und Währungsfragen zu diskutieren. Ihr Themenbereich hat sich aber erheblich ausgeweitet, wodurch Gesundheits- und Bildungspolitik, Wirtschaft, Bevölkerungsentwicklung, Umwelt, Klimawandel, Außenpolitik, Fragen des internationalen Rechtes, Strafverfolgung, Terrorismus, internationaler Handel und Binnenangelegenheiten (Anbindung an Land-, See- und Luftwege) in den Debatten besprochen werden. Außenpolitische Themen haben sich mittlerweile in den Vordergrund geschoben, da die internationalen Verknüpfungen diese Angelegenheiten vorrangig werden lassen.


    Die Globale-G8-Partnerschaft wurde als eine Initiative gegen Massenvernichtungswaffen von der G8 selbst ins Leben gerufen. Transnationale Probleme können „in der globalisierten Welt […] nur im Verbund mit anderen gelöst werden“, lautet die G8-Vorstellung der Bundesregierung.


    Aus den jährlichen Treffen in kleiner Runde ist inzwischen eine permanente Kooperation auf der Ebene von Ministern und hohen Regierungsbeamten geworden. Sie bereiten die jährlichen Gipfel vor, stimmen nationale Positionen ab und sorgen bereits im Vorfeld der Gipfel teilweise für eine Klärung unterschiedlicher Positionen. Zu diesem Zweck entsendet jedes Land sogenannte Sherpas und Sous-Sherpas. Der von dem damaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder beauftragte deutsche Sherpa ist Bernd Pfaffenbach, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit. Deutsche Sherpas von prominenter Reputation waren unter anderem der heutige Bundespräsident Horst Köhler sowie der frühere Präsident der Deutschen Bundesbank, Hans Tietmeyer.


    Zur Vorbereitung der jährlichen Gipfel werden G8-Ministertreffen abgehalten, an denen auch ausgewählte internationale Experten teilnehmen

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    Lobo





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  • Prallluftschiff


    Ein Prallluftschiff als Touristenattraktion über LuzernPrallluftschiffe, auch Blimps genannt, sind Luftschiffe ohne inneres Gerüst (wie ein Ballon). Ihre aerodynamische Form erhalten sie durch die Form der Hülle und den Innendruck. Damit unterscheiden sie sich von Starrluftschiffen, deren Form durch ein Innenskelett aufrechterhalten wird.


    Laien ist der Unterschied zwischen Prall- und Starrluftschiffen oft nicht bekannt. Dies äußert sich unter anderem darin, dass Prallluftschiffe umgangssprachlich auch als „Zeppelin“ bezeichnet werden, obwohl die klassischen Zeppeline Starrluftschiffe waren. Die neuen Zeppeline sind „halbstarre“ Luftschiffe.


    Technik

    Über die Lufthutzen hinter den Propellern werden die Ballonets aufgeblasenBei Prallluftschiffen werden Volumenänderungen durch Luftdruckschwankungen bzw. Temperaturänderungen des Traggases durch Ballonetts ausgeglichen. Sie sorgen dafür, dass in der Hülle immer ein kleiner Überdruck zum Luftdruck herrscht und der Auftriebskörper so prall bleibt. Dies ist notwendig, da bei Erschlaffen der Hüllen die Steuerbarkeit verloren geht oder zumindest stark eingeschränkt wird. Auch die hinteren Leitwerksflossen sind nur auf der Hülle befestigt und haben keine starre Verbindung zur Gondel. Zum Aufblasen des Ballonets wird meist ein Teil des vom Antriebspropeller erzeugten Luftstroms genutzt.


    Als Traggas wird heutzutage Helium verwendet. Bis in die 1960er Jahre war jedoch auch Wasserstoff im Einsatz.


    Die Motoren sind meist direkt an oder in der Gondel untergebracht. Einige, jedoch bei weitem nicht alle Modelle können die Propeller zum leichteren Manövrieren schwenken.


    Prallluftschiffe sind die am häufigsten gebauten Luftschiffe, da sie relativ einfach herzustellen sind und nach Ablassen des Traggases leicht transportiert werden können. Ihnen sind jedoch durch die unstabile Hülle Grenzen in der Größe gesetzt. Zu lange Auftriebskörper drohen bei nicht ausreichendem Innendruck in der Mitte einzuknicken. Man entwickelte daher Kielluftschiffe bzw. Starrluftschiffe. Trotzdem fanden sich für die kleineren und günstigeren Prallluftschiffe vielfältige Aufgaben in der Luftfahrt und beim Militär.


    Moderne Prallluftschiffe starten im Gegensatz zu den historischen Exemplaren in der Regel mit etwas „Übergewicht“. Die fehlende Auftriebskraft wird dabei durch etwas Anlauf und heben der Bugspitze beim Start mit Motorenkraft erzeugt. Einige Typen können auch die Triebwerke schwenken, um Schub in Vertikalrichtung zu erzeugen (z. B. Skyship 600). Das leichte Übergewicht macht zum einen den Abwurf von Ballast beim Start überflüssig, zum anderen muss für die Landung kein teures Traggas aus der Hülle entlassen werden. Die Schiffe können jedoch bei längeren Fahrten, wenn sie sehr viel Treibstoff verbraucht haben, auch Leichter als Luft werden.


    Eine Sonderform der Prallluftschiffe sind Heißluft-Luftschiffe. Sie erhalten ihren Auftrieb ebenso wie Heißluftballone durch den Dichteunterschied von heißer und kalter Luft. In ihrer Bauform und ihren Einsatzmöglichkeiten sind sie kleiner und beschränkter als Gas-Luftschiffe, jedoch sehr viel wirtschaftlicher zu betreiben.


    Eine weitere, in der Luftschiffindustrie recht neue Sparte sind kleine, unbemannte Prallluftschiffe, die neben Werbe- und Luftbildeinsätzen auch als Relaisstationen für Funkübertragungen und Schadstoffmessungen eingesetzt werden. Hier wurden sowohl ferngelenkte als auch autonom fliegende Systeme entwickelt und es sind erste Systeme erfolgreich unter Alltagsbedingungen geflogen und erprobt worden

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    Lobo





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  • AK-74
    [Blocked Image: http://cussler.plusboard.de/userpix/cussler/8_300pxAK74_NTW_12_92_1.jpg]

    Allgemeine Information
    Zivile Bezeichnung: Kalaschnikow Automatik 74, AK-74

    Mögliche Magazinfüllungen: 30 Schuss Patronen
    Effektive Reichweite: 400 m
    Maximale Schussweite: 3150 m
    Kadenz: 600 Schuss/min



    Das AK-74 ist eine 1974 eingeführte Weiterentwicklung des Sturmgewehres AK-47. Es war das Standardgewehr in der sowjetischen Armee und ist das auch heute in der russischen.


    Geschichte
    Nachdem das Sturmgewehr M16 samt zugehöriger 5,56-mm-Munition in den US-Streitkräften eingeführt wurde, begannen in den 60er Jahren auch in der UdSSR Forschungsarbeiten, deren Ziel die Entwicklung eines eigenen kleinkalibrigen Sturmgewehres war. Diese Bestrebungen wurden durch positive Erfahrungen der Amerikaner mit der neuen Munition im Vietnamkrieg verstärkt. Ein weiterer Aspekt war die Tatsache, dass das AK-47 nicht alle gewünschten Anforderungen erfüllte. Bemängelt wurden vor allem die effektive Reichweite sowie schlechte Kontrollierbarkeit bei Feuerstößen.


    Das für die Entwicklung der neuen Kleinkalibermunition zuständige Team unter Führung von Lidia Bulawskaja entwarf eine Patrone mit den metrischen Maßen 5,6 × 41 mm und der Bezeichnung 13MZh. Die mit Bulawskajas Team eng zusammenarbeitende Rüstungsfabrik Izhmasch baute die entsprechende Waffe. Das Gewehr war nichts anderes als ein auf das Kaliber 5,6 mm umgebautes AKM und kann als der Prototyp des AK-74 betrachtet werden. Interessant ist, dass Konstrukteur Michail Kalaschnikow sich gegen eine neue Patrone äußerte, da er die Meinung vertrat, das Potential der alten Munition sei nicht völlig ausgereizt.


    Das Ergebnis weiterer Forschungen war schließlich die Patrone im Kaliber 5,45 × 39 mm (M74 bzw. 13MZhV) sowie ein neues Sturmgewehr. Obwohl die Entwicklungsarbeiten bereits 1970 abgeschlossen waren, wurde die Waffe erst vier Jahre später als AK-74 (Indexbezeichnung 6P20) eingeführt. Der Grund für die verspätete Einführung war das als Konkurrenzwaffe gedachte Sturmgewehr AL-7, dessen Entwicklung bei Izhmasch parallel zum AK-74 betrieben wurde. Ausscheidungstests zeigten eine Überlegenheit des AL-7 sowie eines Sturmgewehrs des Konstrukteurs Konstantinow gegenüber dem AK-74. Der Konservatismus des Militärs und die Einfachheit der Konstruktion entschieden den Ausgang der Tests jedoch zugunsten des AK-74.


    Technik
    Die Funktion sowohl der Abzugseinrichtung als auch des Verschlusses entspricht gänzlich dem AKM (siehe AK-47), von dem 53 % der Einzelteile übernommen wurden. Wie der Vorgänger ist das AK-74 ein Gasdrucklader mit Drehkopfverschluss mit zwei Verriegelungswarzen. Die Abzugseinrichtung ermöglicht Einzel- und Dauerfeuer mit einer Kadenz von 600 Schuss pro Minute. Die schon beim AK-47 kritisierte Sicherung ist ein Hebel auf der rechten Seite des Gehäuses und kann nicht, wie bei modernen Sturmgewehren üblich, mit dem Daumen bedient werden.


    Neu ist die Zwei-Kammer-Mündungsvorrichtung, die sowohl Mündungsbremse als auch Kompensator und Mündungsfeuerdämpfer in einem ist. Nebeneffekt ist ein stärkerer Mündungsknall, da die auftretende Druckwelle zu beiden Seiten nach hinten, in Richtung des Schützen abgeleitet wird. Weitere Modifikationen wurden am Abzug, der Visiereinrichtung und Gaskammer vorgenommen. Schulterstütze und Handschutz wurden aus Holz, später aus schwarzem Plastik gefertigt. Das Magazin bestand aus orangefarbenen, später auch aus schwarzem Plastik. Die Schulterstütze besitzt links und rechts je eine längliche Einbuchtung, deren Zweck die optische Unterscheidung vom AKM sowie eine minimale Gewichtsersparnis sind. Das Magazin fasst 30 Schuss und kann mit 15 Patronen fassenden Ladestreifen gefüllt werden. Eine Vorrichtung, mit der man zwei Magazine miteinander verbinden könnte, wurde, obwohl entwickelt, nicht eingeführt. In Afghanistan benutzten Soldaten für diesen Zweck Klebeband.


    Für den Nahkampf kann das AK-74 mit dem alten sowie einem neu entworfenem Bajonett bzw. Seitengewehr ausgestattet werden. Um die Kampfkraft des Soldaten zu erhöhen, lassen sich 40-mm-Granatwerfer vom Typ GP-25 und GP-30 unter dem Lauf anbringen.


    Für Fallschirmtruppen wurde das Modell AKS-74 mit einer nach links abklappbaren Skelettschulterstütze und der Indexbezeichnung 6P21 einwickelt. Das S steht für „skladnoj“, was „zusammenklappbar“ heißt. Die Modelle AK-74N (N2) und AKS-74N (N2)(N = notschnoj = Nacht) ermöglichen die Anbringung der Nachtsichtgeräte NSPU und NSPUM.


    Das AK-74 verschießt Hartkern- und Leuchtspurmunition im Kaliber 5,45 mm (Indexbezeichnung 7N6 bzw. 7T3). Deren im Vergleich zur 7,62-mm-Munition schwächerer Rückstoßimpuls und die stark rückstoßdämpfende Mündungsbremse sorgen bei „Dauerfeuer“ für eine bessere Kontrollierbarkeit der Waffe. Das leichte Geschoss entwickelt im Zusammenspiel mit dem längeren Lauf eine höhere Mündungsgeschwindigkeit; gleichzeitig sorgt die gestreckte Flugbahn für eine etwa 100 m größere effektive Reichweite. Unter dem geringen Gewicht des Projektils leidet jedoch seine Stabilität und die Stoppwirkung, was sich besonders bei Kampfhandlungen in bewaldeten und urbanen Gebieten bemerkbar macht. Das ist der Grund, weshalb viele in Tschetschenien kämpfende Soldaten und vor allem Speznas das alte AKM bevorzugen.

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    Lobo





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