Schweizer Cup 2009/10

  • FCZ und GC müssen ins Tessin, Basel ins Waadtland


    Die Auslosung der Cup-Sechzehntelfinals haben ergeben, dass der FCZ sowie die Grasshoppers ins Tessin zu Challenge-League-Klubs reisen müssen.


    Die Basler Fans müssen für die zweite Cuprunde ins Waadtland reisen Schweizer Meister Zürich trifft auf Locarno, GC erhielt mit ChL-Spitzenreiter Lugano eine knifflige Aufgabe. Meisterschaftsleader Young Boys gastiert bei Yverdon, der FC Basel muss ins Waadtland zu ChL-Aufsteiger Le Mont.


    Ingesamt kommt es am 17./18. Oktober zu acht Duellen zwischen Challenge League und Axpo Super League. So auch in Thun, das Cupsieger Sion empfängt, oder in Wil, das im Kantons-Derby auf St. Gallen trifft. Die Wiler warfen in diesem Jahrtausend St. Gallen schon zweimal aus dem K.o.-Wettbewerb: 2004 im Halbfinal (2:1-Sieg in St. Gallen) und 2001 im Sechzehntelfinal (3:2 in Wil).


    Nur Neuchâtel Xamax (gegen Serrières/2. Liga inter) und Luzern (gegen Linth/2. Liga inter) wurden noch tieferklassigen Mannschaften zugelost.


    Kein Losglück hatte Muotathal. Der letzte im Cup verbliebene Drittligaklub erhält mit Töss (2. Liga inter) nicht den gewünscht attraktiven Gegner.


    Schweizer Cup. Auslosung Sechzehntelfinals (am 17./18. Oktober):

    Biel (ChL) - Aarau (SL)
    Yverdon (ChL) - Young Boys (SL)
    Thun (ChL) - Sion (SL)
    Le Mont (ChL) - Basel (SL)
    Serrières (2. int.) - Neuchâtel Xamax (SL)
    Nyon (ChL) - Lausanne (ChL)
    Härkingen (2. int.) - Solothurn (1.)
    Etoile Carouge (1.) - Servette (ChL)
    Wil (ChL) - St. Gallen (SL)
    Kriens (ChL) - Bellinzona (SL)
    Lugano (ChL) - Grasshoppers (SL)
    Linth (2. int.) - Luzern (SL)
    Locarno (ChL) - Zürich (SL)
    Rapperswil-Jona (1.) - Wohlen (ChL)
    Muotathal (3.) - Töss (2. int.)
    Tuggen (1.) - Winterthur (ChL)



    Pikant: Kantonsderby Wil - St. Gallen und knifflige Aufgabe für GC in Lugano

  • Im Cup gehts im Achtelfinal schon zur Sache


    Bereits in den Achtelfinals des Schweizer Cups am 21./22. November kommt es zur Hammer-Partie zwischen dem FC Basel und dem FC Zürich.


    Nationaltrainer Ottmar Hitzfeld war als "Glücksfee" bei der Auslosung aktiv und bescherte den Schweizer Fussball-Fans zwei Super-League-Duelle. Basel empfängt zum Klassiker den Meister FCZ, während es zwischen Xamax und Super-League-Leader Young Boys zu einem Kunstrasen-Duell zwischen den derzeit besten beiden Schweizer Klubs kommt. Den längsten Reiseweg hat der FC St. Gallen vor sich: die Ostschweizer sind beim Challenge-League-Klub Servette zu Gast.


    Der nächste Gegner des FC Luzern steht dagegen noch nicht fest. Die Luzerner treffen entweder auf den Drittligisten Muotathal oder Winterthur Töss aus der 2. Liga interregional. Die Partie zwischen den beiden konnte am letzten Wochenende wegen Schnees nicht ausgetragen werden und wird voraussichtlich am nächsten Samstag nachgeholt.


    Aufgrund von Hitzfelds Auslosung werden in den Cup-Viertelfinals (12./13. Dezember) nur noch maximal vier Super-League-Klubs mit von der Partie sein.


    Schweizer Cup. Achtelfinal-Auslosung:
    Basel - FC Zürich
    Xamax - YB
    Servette (ChL) - St. Gallen
    Lugano (ChL) - Lausanne (ChL)
    Winterthur (ChL) - Thun (ChL)
    Rapperswil (1.) - Biel (ChL)
    Solothurn (1.) - Kriens (ChL)
    Muotathal (3.)/Töss (2.inter) - Luzern.


    Die Achtelfinals finden am 21./22. November statt.

  • Cup-Sensation im CH-Cup!


    Es wird nichts aus dem ersten Cuptitel seit 1987 für die Young Boys. Im Viertelfinal werden die Berner von Lausanne mit 1:4 deklassiert!


    Au weia, YB! Gegen das unterklassige Lausanne setzt es für die Berner im eigenen Stadion eine diskussionslose 1:4-Pleite ab – trotz erkauftem Heimvorteil.


    Vor wenigen Zuschauern (beide Fans boykottierten das Spiel) und leichtem Schneetreiben geht Lausanne im Cup-Viertelfinal bereits in der 17. Minute in Führung, Tosi erwischt Wölfli mit einem Kopfball.


    Nur fünf Minuten später profitiert Doumbia von einem haarsträubenden Rückpass eines Verteidigers, spitzelt den Ball zum Ausgleich in die Maschen. Kann sich YB jetzt fangen? Nein.


    Lausanne ist danach keineswegs geschockt. Im Gegenteil. Sonnerat kann nach einem Schnitzer von Marco Wölfli zur erneuten Führung einschieben.


    Nach der Pause versetzt Tosi zuerst Verteidiger François Affolter mit einem Tänzchen und haut das Leder ins Lattenkreuz – 3:1 für den krassen Aussenseiter.


    YB spielt armselig, kommt zu keiner zwingenden Torchance. Selbst als Vladimir Petkovic mit Christian Schneuwly, Matar Coly und Alexandre Pasche drei Offensivkräfte einwechselt, ändert sich nichts mehr.


    In der Nachspielzeit erhöht Lausanne mittels Elfmeter gar noch auf 4:1! Schneuwly sieht noch Rot. Was für eine Blamage für die Young Boys. (keu)


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  • Lausanne eliminiert St. Gallen - Cupfinal gegen Basel


    Der Challenge-League-Vertreter Lausanne steht überraschend im Cupfinal. Die Waadtländer schlugen St. Gallen sensationell mit 2:1 und treffen am 9. Mai im St. Jakob-Park auf den FC Basel. Der FCB kam zu einem glanzlosen 1:0-Sieg in Kriens.



    Lausanne-Sport steht nach 10 Jahren wieder im Final des Schweizer Cups. Die Romands verdienten sich die Lorbeeren mit einem beherzten und engagierten Auftritt gegen den Super-League-Fünften aus der Ostschweiz. Zuvor fielen schon die Young Boys im Viertelfinal den Lausannern zum Opfer.


    Lausanne gewinnt zu zehnt


    Das Siegestor in St. Gallen gelang Lausanne-Stürmer Gaspar nach 79 Minuten. Der Brasilianer lupfte den Ball über FCSG-Keeper Vailati hinweg ins Tor. Zu diesem Zeitpunkt spielte Lausanne nur noch zu zehnt: Verteidiger Katz, der nach 40 Minuten den 1:1-Ausgleich erzielt hatte, flog nach wiederholtem Foulspiel vom Platz.


    Nach dem frühen Führungstreffer durch Zé Vitor liess St.Gallen stark nach - die Ostschweizer liessen den Gegner aufkommen und vergaben beste Chancen. Selbst ein Missgeschick von Lausanne-Keeper Favre fand dank dem generösen Einsatz von Verteidiger Buntschu nicht den Weg ins Tor.


    Lausannes «Gladiatoren»


    Wenn ein Unterklassiger einen Super-League-Klub ausschaltet, spricht man meist von einer Überaschung. Nicht aber Lausanne-Trainer Arpad Soos: «Unglaublich? Nicht für uns. Wir waren bereit zu kämpfen und auch bei 10 gegen 11 Spieler hat man gesehen, dass Lausanne über Gladiatoren verfügt.»


    Unglaublich ist aber Soos' Karriere. Bis März amtete der 47-Jährige noch als U18-Coach bei Lausanne. Jetzt ist er Trainer des Cupfinalisten. Doch auch in der Stunde des grössten Triumphes vergisst Soos nicht, sich zu bedanken. «Grosser Dank gebürt meinem Vorgänger John Dragani, der die Equipe in den Halbfinal geführt hatte.»


    Lausanne in der Europa League


    Für den neunfachen Cupsieger Lausanne ist es die 17. Final-Teilnahme, letztmals standen die Waadtländer 2000 im Endspiel, als sie in Bern dem FC Zürich im Penaltyschiessen unterlegen waren. Auf sicher hat Lausanne bereits sein Ticket für die Europa League: Weil der FCB die Super League ohnehin auf Rang 1 oder 2 beendet, erbt Lausanne den Platz in Europa - Cupsieg hin oder her.


    Basel mit glanzlosem Sieg


    Kaum gefordert wurde der FC Basel in Kriens: In einer ereignisarmen Partie sorgte Almerares in der 17. Minute für den einzigen Höhepunkt im Stadion Kleinfeld. Der Argentinier verwertete eine Gelabert-Flanke zum Sieg-Treffer.


    Die Krienser waren bemüht, kamen gegen die «Bebbi» aber kaum zu Chancen. Die beste Möglichkeit vergab Thüring nach 68 Minuten. Sein Weitschuss war aber eine sichere Beute für FCB-Keeper Colomba.


    Erinnerungen an den Sitzstreik


    So qualifizierten sich die Basler zum fünften Mal in den letzten 9 Jahren für den Cupfinal. Die Final-Paarung Lausanne - Basel gab es in der Geschichte des Schweizer Cups bisher dreimal: 1944 siegten die Waadtländer 3:0, drei Jahre später die Basler mit demselben Resultat.


    Letztmals standen sich die beiden Equipen 1967 im Endspiel gegenüber. Dabei weigerten sich die Lausanner nach dem 2:1-Führungstreffer des FCB, der nach einem umstrittenen Elfmeter fiel, in der 88. Minute weiterzuspielen. Sie setzten sich auf dem Platz nieder und streikten. Der Schiedsrichter brach daraufhin die Partie ab und der FCB gewann 3:0 forfait.

  • Lausanne hatte leider keine Chance. Hoffentlich feiern die Basler lange, sodass sie das nächste Spiel versemmeln.